Christliche Schatzkammer

Bekehrung

Bekehrung Ein Wort, das Millionen hassen, Der Weltmensch und der Namenschrist; Ein Wort, das viele nicht erfassen, Das ihnen tief und dunkel ist; Ein Wort, das manche nicht verstehn, Und spottend dran vorübergehn. Den Sinn des Wortes zu verstehen, Das lernt man erst im Kämmerlein, Durch Weinen, Beten, Ringen, Flehen

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Gnade ist’s

Gnade ist’s Gnade ist’s, die mich befreit von dem Joch der Schuld und Sünde. Gnade ist’s die mich erneut, die vom Aug‘ mir nahm die Binde. Gnade hat mich durchgebracht, nur die Gnade hat’s vollbracht. „Gnade sei für dich genug“ sprachst Du, Herr, in stiller Stunde. Gnade, die mich liebend

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Unverdient gut

Unverdient gut! Welch herrliche Antwort Wenn man dich fragt nach deinem Ergeh’n Unverdient gut!, welch sicherer Standort Wie auch die Stürme des Lebens durchweh’n Ruhender Felsen in rauschender Flut So wie es geht, geht es unverdient gut! Glücklicher Mensch, der in Freuden und Leiden So kann bekennen mit fröhlichem Mund

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Gnade allein

Gnade allein Gnade muss es sein – Gnade allein! Alles and’re geht in Stücke, ist nur eine morsche Krücke. Gnade muss es sein – Gnade ganz allein! Aller eigne Wert nur den Hochmut nährt; alles, was ich selbst erworben, hat die Sünde ganz verdorben. Gnade muss es sein – Gnade

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Gefunden

Das rühm‘ ich als das größte und allerbeste Gut, dass Jesus mich erlöste mit Seinem teuren Blut; dass Er um mich geworben mit ew’ger Liebestreu und mir, da Er gestorben, geschenkt das Leben neu. Ein Wunder ist’s der Gnaden, wie Er mich Armen fand und meinen Fluch und Schaden in

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Wie wird uns sein

Wie wird uns sein, wenn Er, der Hochgelobte, Wie wird uns sein, wenn wir des Lammes Leuchte der heiß ersehnte Herr, der Erde naht; in heil’ger Freude folgen Schritt für Schritt, wenn Seine Schar, die treue, kampferprobte, wenn wir Ihn schaun, der sich hernieder beugte Er ruft vom Kampfe heim,

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Wie lange?

Wie lange, ach, mein Gott, wie lang‘, Seufzt mancher Pilgrim angst und bang‘, Wie lange währt die dunkle Nacht? Wie lange, bis der Morgen tagt? Wie lange? Das weiß Gott allein, Und du sollst still und ruhig sein, Wie lange, das hat Er bestimmt, Bis all dein Leid ein Ende

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Spätherbst

Das dürre Laub fällt zitternd von den Bäumen, ein leises Sterben zieht durch die Natur, vorbei die schönen Tage wie ein Träumen, Vergänglichkeit verkündet Feld und Flur. Welch eine Sprache redet solch Entfärben zum Menschen, welchem Gott das Urteil spricht: Auch dir ist es gesetzt, einmal zu sterben, zu sterben,

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