Christliche Schatzkammer

Mein Gott, wie groß bist Du!

Mein Gott, wie groß bist Du!
Du schufst, Du trägst die Welten!
Der Schöpfung Jubellied kann
Dir allein nur gelten.
Du gibst der Sonne Licht,
der Blume Duft und Farben;
Dich rühmen Luft und Meer,
des Feldes goldne Garben.

Mein Gott, wie treu bist Du!
Du Fels der Ewigkeiten!
Du bist mein fester Turm
im Wechselgang der Zeiten.
Scheint dunkel auch Dein Rat
und seltsam Deine Pflege, vollkommen ist Dein Tun,
und recht sind Deine Wege.

Mein Gott, wie gut bist Du,
so mild Dein Herz,
die Hände so stark,
und Deine Huld ohn‘ Maß,
ohn‘ Ziel und Ende!
Gebundne machst Du frei,
gibst Augenlicht den Blinden,
Gebeugten hilfst Du auf,
lässt Schwache Rettung finden.

Mein Gott, wie reich bist Du,
Herr Himmels und der Erden!
Dein Bach, so voll, so frisch,
kann nimmer trocken werden.
Und schein‘ ich hier auch arm
und schwach einmal im Leiden,
bin dennoch reich in Dir –
mein Erbe. Ew’ge Freuden!

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