Christliche Schatzkammer

Wie oft

Wie oft wär‘ ich vergangen,
von Elend ganz umfangen,
wenn nicht Dein teures Wort
an meiner Kummerstätte
mich so getröstet hätte,
wie nichts sonst tröstet, Herr, mein Hort!

Wie tröstlich mir im Dunkeln
Verheißungssterne funkeln
am Himmel Deiner Treu‘;
wie mahnt ihr stilles Prangen:
bald ist die Nacht vergangen,
und seine Sonne scheint mir neu!

Drum zieh‘ getrost ich weiter.
Dein Wort ist mir Begleiter,
weist mir den rechten Pfad,
wie jene lichte Wolke
dem auserwählten Volke
als Führer einst gedienet hat.

Ach ja, wen Dein Betrüben
hinein ins Wort getrieben
mit Forschen und Gebet,
der wird auch unter Schmerzen
erfahren es im Herzen
welch Trostesduft Dein Wort durchweht!

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