Christliche Schatzkammer

Allezeit für alles danken

Allezeit für alles danken

Danken, danken, immer danken, das sei meines Herzens Lust.
Die da danken ohne Wanken, denen wird es erst bewusst:
Gott hat alles schon getan, dass ich immer danken kann.

Unermesslich ist Dein Lieben, o Du treuer Vatergott!
Wo ist Menschendank geblieben? Ach es gab viel Hohn und Spott,
Als der Sohn ans Fluchholz ging, und da unsern Lohn empfing.

Unerschöpflich ist der Segen, der aus Jesu Wunden quillt:
Denn Du willst uns allerwegen umgestalten in Dein Bild.
Statt zu danken für das Leid, murrten wir so manche Zeit.

Dankbar lass mich immer tragen, was Dein Ratschluss zugedacht;
Und es schwinden meine Klagen, wenn Du tröstest in der Nacht;
Allen Schmerz und alles Leid, wandelst Du in Herrlichkeit.

Allezeit für alles danken, kann nur, wer voll Geistes ist!
Dir Herr, danken auch die Kranken, wenn Du ihnen alles bist!
Dank kann nur im Herrn allein, hier schon überströmend sein.

Allezeit für alles danken, will ich lernen auf der Erd‘.
Dass ich künftig ohne Schranken, Dir getreulich danken werd‘,
Dazu fülle Herz und Mund, bis zur allerletzten Stund.

                        W. J. Pasedag

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