Christliche Schatzkammer

Bekehrung

Bekehrung

Ein Wort, das Millionen hassen,
Der Weltmensch und der Namenschrist;
Ein Wort, das viele nicht erfassen,
Das ihnen tief und dunkel ist;
Ein Wort, das manche nicht verstehn,
Und spottend dran vorübergehn.

Den Sinn des Wortes zu verstehen,
Das lernt man erst im Kämmerlein,
Durch Weinen, Beten, Ringen, Flehen
In wahrer Buß und Sündenpein,
Wenn man nicht ruht, bis Gott verzeiht
Und uns das Kindesrecht verleiht.

Dann ist der Mensch zu Gott bekehret,
Dann tritt er auf die schmale Bahn,
Und hat dem Feind den Krieg erkläret,
Dann fängt der bitt’re Kampf erst an.
Dann macht der Feind mit seinem Heer
Ihm manches mal das Leben schwer.

Doch dieses muss mit uns geschehen,
Wenn wir einst wollen selig sein,
Sonst müssen wir verloren gehen
In ew’ger Angst und Höllenpein.
Oh, kehre um in dieser Zeit,
Denn vor uns liegt die Ewigkeit.

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