Christliche Schatzkammer

Mir ist heut nicht zumute

Mir ist heut nicht zumute!
Den Satz kennt auch ein Kind.
Er kommt aus unserm Munde,
wenn wir in Nöten sind;
wenn uns die Last des Lebens
tief beugt und niederdrückt,
wenn in der Zeit des Leidens
uns scheinbar nichts beglückt.

Auch Mütter können zeugen
von Stunden dieser Art,
in denen Schmerz und Sorgen
sie trafen schwer und hart,
in denen ihnen wirklich
gar nicht zumute war,
in denen sie allmählich
bekamen graues Haar.

Der Grund für solche Stunden,
die voller Herzeleid,
die voller Weh und Wunden
und voller Traurigkeit,
sind meistens ihre Kinder,
die ihnen wiedersteh‘n
und auf dem Weg der Sünder
zum Ort des Schreckens geh‘n.

Doch lasst euch, liebe Mütter,
nicht schrecken vor der Not.
Und wird der Kampf auch bitter
vertraut dem großen Gott!
Auch wenn euch in dem Leben
nicht mehr zumute wird,
steht dennoch fest im Glauben,
seht auf zum guten Hirt!

Er wird euch sicher führen,
bis an das sel‘ge Ziel;
wird euer Fleh‘n erhören,
weil Er euch segnen will.
An Ihn dürft ihr euch lehnen,
geht‘s auch mal tief hinab.
Einst wischt Er alle Tränen
von euren Augen ab.

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