Christliche Schatzkammer

Ein Gedicht für das Mütterlein

Mütterlein, lieb Mütterlein,
wie musst du doch immer fleißig sein!
Wenn wir noch schlafen am frühesten Morgen,
musst du dich schon plagen, musst du dich schon sorgen,
dass wir auch beizeiten den Kaffee kriegen,
dass wir nicht zu lang in den Federn liegen,
dass wir nicht etwa die Schule verpassen,
auch das Frühstücksbrot nicht liegen lassen.
Dann musst du fegen und putzen und klopfen,
musst scheuern und flicken und bügeln und stopfen.
Die Wäsche darfst du auch nicht vergessen
und die Blumen, den Vogel, das Mittagessen.
So geht es immer, tagaus, tagein,
oft bis in die späte Nacht hinein;
so geht es weiter, jahrein, jahraus. –
Sag, Mutter, wann ruhst du dich endlich aus?

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