Christliche Schatzkammer

Wie wird uns sein

Wie wird uns sein, wenn Er, der Hochgelobte, Wie wird uns sein, wenn wir des Lammes Leuchte der heiß ersehnte Herr, der Erde naht; in heil’ger Freude folgen Schritt für Schritt, wenn Seine Schar, die treue, kampferprobte, wenn wir Ihn schaun, der sich hernieder beugte Er ruft vom Kampfe heim,

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Wie lange?

Wie lange, ach, mein Gott, wie lang‘, Seufzt mancher Pilgrim angst und bang‘, Wie lange währt die dunkle Nacht? Wie lange, bis der Morgen tagt? Wie lange? Das weiß Gott allein, Und du sollst still und ruhig sein, Wie lange, das hat Er bestimmt, Bis all dein Leid ein Ende

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Spätherbst

Das dürre Laub fällt zitternd von den Bäumen, ein leises Sterben zieht durch die Natur, vorbei die schönen Tage wie ein Träumen, Vergänglichkeit verkündet Feld und Flur. Welch eine Sprache redet solch Entfärben zum Menschen, welchem Gott das Urteil spricht: Auch dir ist es gesetzt, einmal zu sterben, zu sterben,

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Mein Bergungsort

Mein Bergungsort O Gottes Liebe, die mich rief Aus dem Verderben groß und tief! O Gnade, die mich suchte dort, Warst meiner Seele Bergungsort! Den, der die Welt erschaffen hat Bekämpfte ich in Wort und Tat, Verwarf die Gnade fort und fort, Zu stolz für einen Bergungsort. Das Dunkel liebt‘

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Jenes Land

Wann werden jenes Land wir sehen, nach all der Schmach, nach Sorg und Leid? Wann werden wir auf goldnen Gassen gehen, nach dieser Erde Eitelkeit! Dort gibts nicht Schmerz, nicht Streiterei! Dort freut sich jedes Herz! Dort ist man endlich frei! Dort ist nicht Hitze oder Kälte! Dort ist nicht

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In Gottes Namen

In Gottes Namen In Gottes Namen fahren wir, Sein heil’ger Engel geh uns für wie dem Volk in Ägyptenland, das entging Pharaons Hand. Herr, Du wollst unser Gleitsmann sein und mit uns gehen aus und ein und zeigen alle Steig und Steg, wehren dem Unfall auf dem Weg. So wird

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Im Sommer

Wie steht die Welt in satter Pracht, wie grünt und glänzt, wie blüht und lacht das sommerliche Leben! Wohin dein Auge leuchtend blickt: die Flur im Garten, reich geschmückt mit Ähren, Früchten, Reben! Wie wird das Herz so licht, so weit inmitten dieser Herrlichkeit auf Gottes schöner Erde. Ein leises

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