Okt 31 2008
Das freche Gesicht
Das freche Gesicht, eine christliche Kindergeschichte
Ein Vater ging mit seinen Kindern zum Fotografen, um Passbilder für den Kinderpass machen zu lassen. Zunächst kamen die beiden Mädchen an die Reihe. Zweimal blitze es, und die Aufnahme war fertig. Nun kam ihr Bruder Georg an die Reihe. Der Fotograf sagte ihm, wo er sich hinstellen sollte, er zeigte ihm, wie er den Kopf drehen und wohin er blicken sollte und vor allem, dass er sich nicht bewegen dürfe. Gerade in diesem Augenblick fiel seine Mütze auf den Boden, schnell sprang seine kleine Schwester vor, um sie aufzuheben, als Georg ihr einen Stoß versetzte und ihr einen ganz wütenden Blick zuwarf. Da blitze es und dieser zornige Blick von Georg kam auf das Bild. Als die Bilder fertig waren, schickte sie der Fotograf ins Haus. „Ist das mein Georg?“ rief die Mutter ganz entsetzt, als sie die Bilder sah. „Grässlich sieht das Bild aus“, sagte der Vater. – „Was ist das für ein zorniges Gesicht?“ fragte Onkel Hans, als man ihm das Bild zeigte. –
„Wer ist der ungezogene Junge?“ wollte Tante Anna wissen, als sie die Fotografie sah.
Alle, denen man dieses Bild zeigte, schüttelten entsetzt den Kopf. Ihr könnt euch denken, wie sich Georg über dieses Bild ärgerte.
Die weite Welt ist Gottes große Malerwerkstatt, hier wird unser Bild durch Gottes Meisterhand gestaltet. Wenn Jesus uns nicht von unseren Sünden befreien kann, dann sehen wir so zornig, so lieblos und frech aus wie der Georg auf diesem Bild. Wenn Gott unser Bild aber zeichnet, dann nimmt er alles Böse von uns, und wir sehen später schön wie der Herr Jesus aus.
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