Okt 15 2008
Jesus als Steuermann
Jesus als Steuermann, ein christliches Anspiel zur Hochzeit für 3Personen
Erzähler: Eduard und Anita stehen an der Rehling des Schiffes. Sie sind glücklich und schauen voller Erwartung und Zuversicht in die Zukunft. Heute beginnt ihre Hochzeitsreise. Es geht nach Kanada. Das Wetter ist heute sehr wechselhaft, mal scheint die Sonne, dann regnet es wieder und ist sehr windig.
Eduard: Schau mal, dort die vielen Schiffe auf dem Meer. Sie sehen aus, wie kleine Spielzeugschifflein, obwohl sie in Wirklichkeit doch ziemlich groß sind, so wie das unsere.
Anita: Ja, im Vergleich zum Meer, das so groß ist, sind die großen Schiffe nur klein.
– Pause -
Oh, die Wolken ziehen sich zusammen, hoffentlich gibt es keinen Sturm.
Eduard: Es wird schon windig und die Wellen kommen. Aber einen Sturm gibt es bestimmt nicht.
Anita: Eduard, komm wir gehen runter ins Schiff, wenn die Wellen kommen, fängt das Schiff bestimmt gleich fürchterlich an zu schaukeln, und wenn ich dann auch noch die Wellen sehe, habe ich noch mehr Angst.
Eduard: Du brauchst keine Angst zu haben. Es wird schon nichts passieren.
Erzähler: Er hatte recht. Eine Welle nach der anderen rollte heran, doch das Schiff fuhr ganz ruhig weiter über das Meer.
Eduard: Schau Anita, das Schiff ist so groß und schwer. Die Wellen kommen dagegen gar nicht an. Das ist ganz anders, als bei den Korken. die da auf dem Wasser schweben, die bewegen sich ja schon, wenn auch nur eine Fliege ins Wasser fällt.
Anita: Ja, du hast recht.
– Pause -
Außerdem ist ja auch noch der Steuermann da, den hatte ich ganz vergessen. Ich sah nur auf die Wellen und da bekam ich es mit der Angst zu tun. Selbst wenn die Wellen das Schiff ins Schaukeln bringen, fällt es noch lange nicht um und der Steuermann hält ja das Steuer in seiner Hand. Er kennt das Meer und weicht den Klippen geschickt aus. Nicht wahr?
Eduard: Ja, wo du das jetzt sagst, mit dem Steuermann und so, da dachte ich: Im Leben ist es doch eigentlich genauso. Wenn wir das Meer mit der Welt vergleichen, das Schiff mit uns und den Steuermann mit Jesus. Wir sollen fest im Glauben stehen, so wie das Schiff schwer auf dem Wasser liegt, und die Welt mit ihrer, den ganzen Anfechtungen usw. sollen uns genauso wenig umwerfen wie die Wellen das Schiff.
Anita: Ja, du hast recht, aber ich denke, der wichtigste ist dennoch der Steuermann. Ein Schiff ohne Steuermann geht bald zugrunde, denn es fährt ohne Ziel und würde bald an Klippen zerschellen oder auf eine Sandbank laufen, weil es den Weg ja nicht kennt.
Eduard: Das stimmt. Ohne Jesus am Steuer, gehen wir hoffnungslos zugrunde. Unsere Festigkeit würde dann vielleicht der Stolz auf unser Können sein, oder ähnliches, aber wie sollten wir die Herrlichkeit bei Gott erreichen ohne Jesus, der uns schwache, unvollkommene Menschen durch diese verwirrte Welt führt?
Anita: Es hat wirklich keinen Sinn ohne Jesus zu leben. Ohne Ihn sind wir uns selbst überlassen. Wie sollten wir das Steuer in die Hand nehmen, wo wir doch nicht wissen, was noch alles auf uns zukommt.
Eduard: Wie gut ist es doch, in Gott geborgen zu sein, der unser ganzes Leben kennt und uns recht führen kann.
Erzähler: Dieses Erlebnis auf der Hochzeitsreise hat ihr ganzes Leben stark geprägt und sie vor vielen Problemen bewahrt, weil sie Jesus von vornherein alleine ans Steuer ließen.
Liebes Brautpaar, überlasst Jesus die ganze Führung eures Lebens und versucht nicht selber noch ein bisschen nach euren Wünschen zu steuern. Der Herr kennt eure Zukunft und Er allein kann euch recht führen, so dass ihr das Ziel erreicht und euer Leben schon hier auf Erden sinnvoll und glücklich ist.
ENDE