Archive for September 23rd, 2008

Sep 23 2008

Ein Weihnachtsabend

Geschrieben von under Liebe,Weihnachten

Ein Weihnachtsabend; ein christliches Anspiel zu Weihnachten oder zum Thema Liebe für 14 Personen

Erzähler: Rauschend fuhr der Wind durch die kalten Bäume. Hier und dort brach ein Zweig ab und trieb die trockenen Blätter, die den Boden bedeckten, vor sich her. Die Tannen standen glitzernd mit weißem Schnee geschmückt in der Dunkelheit. Im Försterhaus saß der Förster in seinem Lieblingssessel und schaute seiner Gattin zu, die gerade dabei war, den Weihnachtstisch herzurichten.

Mit ihrem nicht mehr jungen aber doch noch blühenden Gesicht, den blauen Augen und dem weißen Häubchen auf dem dunklen Haar, vermittelte sie eine Atmosphäre des Friedens und der Geborgenheit. Aus der Stille heraus richtete er plötzlich das Wort an sie.

Förster: Hab ich dir je gesagt, Malwine, dass keiner außer dir es so gut versteht, das Weihnachtsfest zu etwas ganz Besonderem zu machen?
Wenn ich dir so zusehe, habe ich das Gefühl ein kleiner Junge zu sein, der die Geschenke gar nicht abwarten kann. Kannst du dir vorstellen, dass ich mich mit meinen sechzig Jahren immer noch wie ein Kind auf Weihnachten freue?
Ich glaube, wenn du nicht wärest, dann wäre das nicht so. Du denkst immer Tag und Nacht darüber nach, wie du mich überraschen kannst. Jetzt bin ich schon wieder unwahrscheinlich neugierig, was du dir diesmal für mich Neues ausgedacht hast.

Frau: Ach Gerhard, erwarte nur nicht zu viel, sonst ist die Enttäuschung nachher umso größer.

Förster: Du hast mich noch nie enttäuscht, Malwine. Das wirst du auch sicher diesmal nicht. Ach, warum vergeht die Zeit nur so langsam. Wenn Bruno mit dem Sieben-Uhr-Zug kommt, müsste er jetzt gerade aussteigen. Findest du es nicht auch eigenartig, dass er so lange nicht geschrieben hat?

Frau: Du weißt doch, dass er noch nie ein eifriger Briefschreiber war. Trotzdem werde ich auch langsam ungeduldig… Wenn er doch nur schon hier wäre…

Förster: Ich kann es kaum erwarten, das wir zusammen unter dem Weihnachtsbaum stehen. Das sind dann immer ganz gesegnete Augenblicke. Ich meine dann manchmal, im Himmel und nicht auf Erden zu sein.

Frau: Aber das allerschönste ist doch immer, wenn wir zusammen zum Gottesdienst gehen, der Weihnachtsbotschaft lauschen und daran denken, was der Herr Jesus für mich getan hat, als er seinen Vater verlassen hat und als Mensch zu uns auf die Erde kam.

Förster: Sicher, du hast recht. Das ist der einzige Grund unserer Freude. Wenn Jesus das nicht getan hätte und unsere Sünden nicht vergeben hätte, wären wir auf ewig verloren. So aber können wir uns auf ein ewiges Leben bei unserem Herrn freuen.

Elsa: Entschuldigungen sie die Störung, aber der Andrej steht hier draußen. Er möchte mit dem Förster sprechen.

1 Erzähler: Mit diesen Worten ließ die Magd einen jungen Mann in zerrissenen Kleidern herein. Aus dem bleichen Gesicht, das von einem struppigen Bart umrahmt war, blickten zwei dunkle Augen. Hilflos und flehend sah er sich um, senkte dann aber seine Augen zu Boden, weil er dem durchdringenden Blick des Försters nicht standhalten konnte.

Förster: Nun, Andrej, was willst du von mir?

Andrej: Ach, Herr Förster, ich bin nun endlich entlassen, aber ich kann keine Arbeitsstelle mehr bekommen. Keiner ist bereit mich einzustellen und da … Sie waren immer so gut zu mir und da dachte ich, sie würden es vielleicht noch mal mit mir versuchen.

Förster: Aber sag mal, was denkst du dir eigentlich? Glaubst du wirklich ich würde einen entlassenen Sträfling wieder in meinen Dienst nehmen? Wenn auch nur noch ein Funken Anstand und Scham in dir wäre, so hättest du es nicht gewagt meine Schwelle zu betreten!

Andrej: Sie haben das Recht so über mich zu sprechen… aber im Gefängnis habe ich den Herrn Jesus kennengelernt. Mit seiner Hilfe habe ich mir fest vorgenommen ein neues Leben zu beginnen. Ich wäre auch sicher nicht zu ihnen gekommen, wenn ich nicht gewusst hätte, dass auch sie den Heiland kennen und lieben.

Förster: So, du willst also ein neues Leben beginnen? Das freut mich natürlich, aber du kannst nicht von mir erwarten, dass ich dich wieder aufnehme. Du musst dir schon eine andere Beschäftigung suchen.

Andrej: Wollen sie mich wirklich abweisen? Was soll ich denn dann machen? Was soll aus mir werden?

Förster: Das hättest du dir vorher überlegen können.

Andrej: Dann geh ich wieder. Frohe Weihnachten!

Elsa: So, den sind wir los. Das hat er auch verdient. Meine Herrschaft ist ja sonst für alle Armen und Kranken da, aber diesen Verbrecher wieder aufnehmen? … Nein das wäre dann doch zu viel verlangt. Was sollen dann auch die Leute von uns denken?

Frau: Gerhard!? Wie konntest du nur so etwas tun?

Förster: Was hätte ich denn tun sollen, Malwine?

Frau: Du hättest anders handeln können… Du hättest ihn wieder aufnehmen sollen. Denk doch daran, was der Herr Jesus für uns getan hat. Es ist fast so, als ob er selbst vor einem steht und sagt: “Für dich gelitten, für dich gestorben, für dich tat ich das alles und was hast du für mich getan?“
Dann wünsche ich mir nichts mehr, als auch etwas für Ihn tun zu können. Gerhard, glaub mir, wir können unsere Dankbarkeit nicht besser beweisen, als wenn wir gerade denen Gutes tun, die auch den Herrn Jesus im Herzen haben, besonders in solchen Notsituationen.
Denn was wir den Ärmsten tun, ist genauso, als hätten wir es Ihm getan.

Förster: Ich bitte dich, verschone mich mit deinen Schwärmereien. Du würdest im ganzen Dorf keinen finden, der einen untreuen Gehilfen wieder in seinen Dienst nehmen würde.

Frau: Aber ein Christ sollte es trotzdem tun.

Förster: Nein, auch ein Christ nicht. Das ist doch alles Theorie. Schau mal, ich bin sicher, das wir so viel Gutes tun wie nur irgendwie in unseren Kräften steht, aber was zu viel ist, ist zu viel. Kann ich denn sicher sein, das der Andrej sich ernsthaft bessern will? Stell dir nur vor, er würde bald wieder rückfällig werden… das Risiko gehe ich nicht ein. Und außerdem ist es nicht meine Angelegenheit, mich um ihn zu kümmern.

Frau: Also, wirklich Gerhard, du…

Förster: Schweig, ich will kein Wort mehr hören, oder willst du mir noch die ganze Weihnachtsfreude nehmen?

Frau: Nein, das will ich natürlich nicht. Ich wollte doch nur, dass wir das Weihnachtsfest richtig genießen können. Aber können wir das denn, nachdem wir den Andrej so abgewiesen haben?

Förster: Hör auf, das Thema ist für mich erledigt!

2 Erzähler: Nachdem Andrej eine kurze Strecke des Weges zurückgelegt hatte schienen seine Füße ihn nicht mehr tragen zu wollen. Er lehnte an einen Baumstamm und schloss völlig erschöpft seine Augen. Es war wohl eine momentane Schwäche, die ihn überwältigte, und er machte auch keinen Versuch dagegen anzukämpfen. Wozu auch? Was half es, wenn er sich aufraffte und weiterschleppte – er wusste ja nicht einmal wohin. Wer würde ihn aufnehmen oder ihm Arbeit geben? Würde er nicht überall abgewiesen werden? War er nicht ein Verachteter, mit dem kein Mensch etwas zu tun haben wollte? Sie hatten ja auch allen Grund, ihm zu misstrauen. Das Vertrauen, das man in ihn gesetzt hatte er völlig missgebraucht.

Als er im Dienst des Försters stand, hat er es wirklich gut gehabt. Aber er geriet auf Abwege und das ging so weit, das man ihn eines Tages ins Gefängnis steckte. Zuerst war er wütend auf die Gesellschaft und meinte sich im Recht, doch nach und nach kam er dann doch zu der Einsicht, dass er eigentlich nichts anders verdient hatte. Ja, es kam sogar so weit, dass er dort in der Zelle unter Tränen erkannte, eigentlich gegen Gott gehandelt zu haben. Als er der Verzweiflung nahe war, erzählte ihm der Gefängniswächter von dem, der für die Sünden der Menschen gestorben ist. An diese Hoffnung klammerte er sich wie ein Ertrinkender und fand dann endlich bei Jesus Vergebung und inneren Frieden. Das war nun noch gar nicht so lange her. Nun hatte er seine Strafe abgebüßt und es war an der Zeit, sich eine Beschäftigung zu suchen. Zuversichtlich verließ er an jenem Morgen das Gefängnis und begann nach Arbeit zu suchen. Aber immer bekam er dieselbe Antwort. Entmutigt fasste er dann eines Nachts den Entschluss sich bittend an seinen früheren Herrn zu wenden. Nun war auch dieser Gang vergeblich gewesen.

Was sollte nun werden? Es dämmerte schon und vom Dorf tönten die Glocken herüber, die das Weihnachtsfest ankündigten.

Andrej: Ich habe kein Geld, um mir eine Unterkunft für die Nacht zu besorgen, geschweige denn für etwas zu Essen, damit ich nach den Feiertagen mit neuer Kraft versuchen kann Arbeit zu finden. Was wird nur, wenn ich wieder keine finde? Werde ich nicht wieder in mein altes Leben zurückkehren? Wozu eigentlich die quälenden Sorgen um mein weiteres Leben? … Ich könnte meinem Leben ja ein Ende machen… dann wäre endlich alles vorbei.

2 Erzähler: Als habe ihn einer einen Schlag ins Gesicht gegeben, hörte er es plötzlich wie eine Stimme, die ihm zurief

Stimme: Ist das sie Besserung, die du deinem Heiland und dir selbst versprochen hast? Jesus wird dir helfen, vertraue doch auf Ihn. Sei getrost. Er gibt dir nur so viele Lasten, wie du tragen kannst. Er hat dir deine Schuld vergeben und dir ewiges Leben geschenkt!

3 Erzähler: Und wie damals, als er zum ersten Mal die ganze Größe seiner Schuld erkannte, verbarg er auch jetzt sein Gesicht in den Händen und heiße Tränen rollten zwischen seinen bebenden Fingern hervor.

Stimme: So hat nun niemand ein Recht, jene zu verdammen, die in Christo Jesu sind.

3 Erzähler: So flüsterte es, als käme es aus den Tannen … oder riefen es ihm die Glocken zu, die aus dem Dorf an sein Ohr drangen? Es waren Weihnachtsklänge, die er hörte und in sein Herz drangen.

Stimme: Der Heiland ist geboren, gerade für dich, der du um deine Sünden weinst.

3 Erzähler: Da richtete Andrej sich auf und betete:

Andrej: Jesus, an dich will ich mich halten und wenn es noch so dunkel um mich ist. Wenn Du nur bei mir bist, dann habe ich den besten Freund, den man nur haben kann.

3 Erzähler: Nun machte er Anstalten, weiter zu gehen. Doch er kam nur einige Schritte weit. Dann sank er kraftlos vor Erschöpfung der durchstandenen Kämpfe zusammen um erneut bitterlich zu weinen.

Der Förster hatte zu dieser Zeit den Vorfall mit Andrej schon längst vergessen. Das baldige Wiedersehen mit seinem Sohn nahm all seine Aufmerksamkeit in Anspruch. Bruno war der ganze Stolz seiner Eltern. Er arbeitete als Bauführer in einer entfernten Stadt, doch zum Weihnachtsfest hatte er es sich noch nie nehmen lassen nach Hause zu fahren. So war er auch diesmal auf dem Weg zu seinen Eltern.

Im Försterhaus war die Mutter dabei, den Tisch zu decken, während ihr Gatte ungeduldig im Zimmer auf und ab wanderte, immer wieder auf die Uhr sah und dann und wann durchs Fenster auf die dunkle Straße blickte. Plötzlich bellten die Hunde und gleichzeitig hörte man, wie ein Wagen vor dem Hause hielt.

Förster: Er kommt! Aber warum kommt er denn mit dem Auto? Er geht doch sonst immer zu Fuß vom Dorf hier her. Hoffentlich ihm nichts passiert.

Frau: Nun geh schon hinaus und sieh nach.
Bruno, das du endlich da bist? Aber was ist geschehen, bist du krank?

Bruno: Ja, ich freue mich auch, dass ich endlich da bin. Aber keine Sorge, Mutter, ich war zwar schwer krank, aber jetzt bin ich wieder gesund. Ich bin nur noch etwas schwach.

Förster: Erzähl doch nichts, Bruno. Warum ist denn dein Arm in der Schlinge? Und was bedeutet das Pflaster auf deiner Stirn? Du warst doch nicht nur krank, da steckt doch etwas anderes hinter.

Bruno: Ich bin gefallen, Vater. Aber erst muss ich mich mal ausruhen und dann erzähle ich euch alles.

4 Erzähler: Er setzte sich an den Tisch und während die Mutter sich um sein Wohl bemühte, versuchte der Vater aus den Zügen seines Sohnes eine Antwort auf seine Fragen zu lesen.

Bruno: So, jetzt geht es mir besser. Wenn ich nur wüsste, wo ich anfangen soll zu erzählen. Es ist so viel, was ich erlebt habe.

Frau: Warum hast du uns nichts geschrieben?

Bruno: Zuerst konnte ich nicht und später wollte ich euch nicht unnötig beunruhigen.

Frau: Aber ich wäre doch sofort zu dir gekommen und hätte dich gepflegt.

Bruno: Ach Mutter, ich bin so gut gepflegt worden, wie du es auch nicht hättest besser gekonnt.

Frau: Wieso, warst du denn im Krankenhaus?

Bruno: Nein, aber ich glaube, ich werde mal von vorne beginnen zu erzählen.
Also, vor einiger Zeit habe ich den Auftrag bekommen, eine baufällige Rückseite einer Villa vor der Stadt abzureißen und wieder aufzubauen, wenn man sie nicht anders ausbessern hätte können. Um das festzustellen, ging ich auf den Balkon, der sich auf der fraglichen Seite des Hauses befand. Kaum hatte ich ihn betrete, fiel die ganze Mauer zusammen. Ehe ich überhaupt begriff, was geschehen war, lag ich schon unten. Ich verspürte einen heftigen Schmerz am Arm und aus einer Wunde am Kopf blutete es stark. Wie aus weiter Ferne hörte ich Stimmen vom Besitzer des Hauses.

Hausbesitzer: Ach du liebe Zeit, dass das passieren musste. Ist er verletzt? Was sollen wir nun mit ihm machen? Wo lassen wir ihn? Irgendwo müssen wir ihn ja hinbringen. Aber in mein Haus kommt er nicht, so blutig und schmutzig wie er ist.

Nachbar: Ich glaube, wir sollten einen Arzt rufen.

Frau des Nachbarn: Ja, der soll ihn ins Krankenhaus bringen, das gehört er auch hin. Wir können jetzt sowieso nicht viel helfen.

Nachbar: Aber ich fürchte, er würde den Transport nicht ertragen.

Bruno: Und so lag ich da, hörte das Gespräch und konnte mich selbst aber nicht äußern. Plötzlich rief dann eine Stimme: „Bringt ihn in mein Haus“

Förster: Das war wohl ein Freund von dir?

Bruno: Nein, das war ein ganz unbekannter Mann. Was dann weiter geschehen ist, weiß ich nicht mehr. Ich verlor das Bewusstsein und als ich wieder aufwachte, lag ich in einem fremden Bett. Neben mir stand eine alte Frau mit einem genauso lieben Gesicht, wie deins, Mutter. Dann kam auch ein alter Mann herein. Er war auch sehr freundlich und sagte: „Gott sei Dank, jetzt ist das Schlimmste überstanden.“ Sein Gesicht strahlte vor Freude.

Dann fragte ich, wo ich sei und wer sie wären und warum sie mich so aufgenommen hätten, das könne ich ihnen nie wieder gut machen.

Daraufhin sagte mir der Mann ich sollte mich nicht aufregen. Er setzte sich an mein Bett und erzählte mir, dass sie Leute seien, die die Liebe Gottes an sich selbst erfahren hätten und nun auch etwas für ihren Herrn tun wollen. Jetzt hätten sie Gelegenheit dazu gehabt, indem sie mir helfen würden, wie es nur in ihren Kräften stand. So sah ich dann täglich, wie diese lieben Leute für Gott leben. Sie haben so für mich gesorgt als wäre ich ihr eigener Sohn.

Förster: Erstaunlich, wenn man bedenkt, das diese Leute dich ja gar nicht gekannt haben. Sie wussten ja nicht, ob du es verdient hast, so umsorgt zu werden.

Bruno: Danach haben sie gar nicht gefragt. Sie taten es für den Herrn, so sehr liebten sie Ihn.

4 Erzähler: Es war auf einmal ganz still im Zimmer geworden. Jeder ging seinen eigenen Gedanken nach. In Mutter und Sohn breitete sich ein heißes Gefühl der Dankbarkeit aus, doch der Vater spürte gleichzeitig Beschämung und Reue. Hätte er wohl einen Fremden auch so aufgenommen und gepflegt, wie dieses Ehepaar es getan hatte? Hatte er überhaupt schon jemals daran gedacht, den Herrn auch durch die Tat lieben und nicht nur mit Worten. Natürlich tat er ab und zu Gutes an Bedürftigen, aber was war das schon? Sobald er sich persönlich einschränken musste, zog er sich zurück. Er hatte den Herrn nie genauso wiedergeliebt wie er geliebt wurde.
Dann sah der Förster Andrej vor seinen Augen. Er erinnerte sich an dessen flehentlichen Blick und seine bescheidene Bitte. Wie hat er sie nur so abschlagen können und das auch noch gerade heute, wo Gott ihm die ganze Fülle seiner Liebe hat erfahren lassen. Es war so, als stünde nun Jesus selbst vor ihm und fragte: „Konntest du wirklich an einem Armen so grausam handeln, obwohl ich für ihn genauso in die Welt gekommen bin und seine Schuld vergeben habe? Was bist du Besseres als er? Musstest du dich seiner nicht schon um meinetwillen annehmen?

4 Erzähler: Dann sagte Bruno in die Stille hinein

Bruno: Wollen wir nicht jetzt den Baum schmücken?

Förster: Ihr müsst mich entschuldigen, aber ich habe erst noch etwas anderes zu erledigen.

4 Erzähler: In den Augen der Mutter leuchtete es verständnisvoll auf und dann steckte sie langsam die ersten Kerzen an. Als sie damit fertig war, kehrte der Förster zurück in Begleitung seines früheren Gehilfen Andrej. Er hatte ihn erst im Dorf vermutet und wollte ihn dort suchen, aber dann fand er ihn schon am Eingang des Waldes. Mit wenig Mühe gelang es ihm, den Schlafenden zu wecken und mit sich nach Hause zu führen.

Förster: Ich bringe noch einen Gast mit. Nun können wir Weihnachten feiern. Wir wollen nicht nur mit Worten danken, sondern auch mit der Tat.

4 Erzähler: Zwar haben Försters schon oft das Weihnachtsfest glücklich gefeiert, aber so glücklich wie diesmal sind sie noch nie gewesen.

http://www.christenload.com/wp-content/plugins/downloads-manager/img/icons/doc.gif Name: Ein Weihnachtsabend (47.5KB)
Klicks: 805

PDF Download    Sende Artikel als PDF   

No responses yet

Sep 23 2008

Gib Rechenschaft über deine Verwaltung

Geschrieben von under Dienst,Neujahr

Gib Rechenschaft über deine Verwaltung, ein christliches Anspiel zu Neujahr oder zum Thema Dienst für 8 Personen

Sprecher: Das Leben gleicht dem Sommertag,
ist Licht und Schatten reich,
und nun auch dieses Lebensjahr
mit windesschnell verstreicht.
O wie schnell flieht doch die Zeit
Die der Herr hier uns beut.

Nun ist auch das Jahr 2001 zum Ende gekommen. Überall hört man dies und viele ziehen Bilanz ihrer Arbeit. So sind auch wir Kinder Gottes in dieser Stunde verpflichtet dem Höchsten gegenüberzutreten und Rechenschaft abzulegen.
So saß auch ein Diener Gottes am Abend des letzten Tages des Jahres und zog Bilanz seiner getaner Arbeit.

Diener Gottes: Ja viele Besucher gab’s in diesem Jahr. Viele kamen mit Problemen, mit Ängsten und Schwierigkeiten und ich konnte ihnen den Weg zum inneren Frieden weisen. Unsere Gemeinde ist gewachsen, darüber ist mein Herz voll Freude. Meine Arbeit war mir viel Wert. Unter den Brüdern herrschte Einigkeit, meine Predigten und Ermahnungen waren sichtlich zum Nutzen, und die Zahl der Zuhörer wuchs immer fort. Ich tat alles, um zum geistlichen Wachstum, derer die Herr in meine Fürsorge gegeben hat, beizutragen und mitzuwirken.

Sprecher: Als er an diesem Silvesterabend so saß und nachdachte, da ging plötzlich die Tür lautlos auf und zwei fremde Männer kamen herein. Was ihn sehr verwunderte, waren die vielen chemischen Vorrichtungen, Geräte und Maße in den Händen des zweiten Mannes. Sie kamen auf ihn zu und sprachen ihn an:

Laborant: Sind Sie ein Diener Gottes?

Diener Gottes: Ja.

Laborant: Haben Sie denn Eifer zu diesem Dienst?

Diener Gottes: Eifer verspürte ich soviel, dass es mir sogar sehr angenehm ist, diese Frage zu hören.

Doktor: Gut, mein Laborant analysiert sofort ihren Eifers mit einer Waage der Gerechtigkeit, und das Gewicht schreibt er ins Buch. Lesen Sie es bitte vor.

Laborant: 100 Pfund Eifer.

Diener Gottes: Das hab ich mir auch so gedacht.

Doktor: Ruhig, es ist noch nicht beendet. Schlagen Sie bitte 100 Pfund in kleine Stücke, legen Sie diese in den Kessel und stellen Sie ihn aufs Feuer, es soll schmelzen. Wenn es abgekühlt ist, wird der Laborant alles sorgfältig betrachten, wiegen und wieder ins Buch eintragen.

Sprecher: Während der Arzt und Laborant die Analyse erzeugten, schwitzte der Diener Gottes heftig vor Aufregung und ganz besonders noch als das Ergebnis vorgelesen wurde.

Laborant: Analyse vom Eifer des Dieners Gottes, eines Kandidaten auf Belohnung mit der Ehrenkrone:
Allgemeines Gewicht:100 Pfund
Bei der Analyse hat sich die Qualität aus 10 Teilen – Eigenschaften herausgestellt.

Eigene eitle Ehre                 23 Pfund
Liebe zu Gott                           4 Pfund
Suche nach Eigenruhm     19 Pfund
Liebe zum Menschen            4 Pfund
Ruf-Hochmut                        11 Pfund
Gaben-Hochmut                  14 Pfund
Mitleid zu Armen Menschen 5 Pfund
Hirtenschaft                             5 Pfund
Liebe zur Macht                    12 Pfund
Lauteres Eifer                         3 Pfund
_____________________________________
Gesamtgewicht                 100 Pfund

Doktor: Wiederholen Sie bitte zur Klarheit noch einmal das Gewicht des lauteren Eifers.

Laborant: Das Gewicht des lauteren Eifers ist nur 3 Pfund schwer.

Diener Gottes: Kann das sein, dass zu meinem Eifer und großem Wunsch dem Herrn zu dienen, so viel Sündiges und Unnötiges hinein geschlichen hat? Nein, nein, das stimmt nicht.

Sprecher: Der Doktor und Laborant besuchen ein anderes Haus, wo eine Kranke wohnt. Gleichzeitig ist es dem Diener Gottes völlig bewusst geworden, dass er nur 3 Pfund Eifer hat. Er beugte seine Knie vor Gott und betet: „Herr, befreie mich vom eigenen ICH.“
Der Arzt und Laborant kommen nun herein zur kranken Frau.

Doktor: Ich sehe, Sie bedürfen einer heilenden Behandlung.

Kranke: O ja. Ich bin sehr krank, ich leide Tag und Nacht unter Kopfschmerzen. Das Hören schwindet und die Ohren schmerzen, aber wovon ich krank bin weiß ich nicht.

Doktor: Prüfen Sie bitte, Laborant, und stellen Sie durch Analyse die Krankheit dieser Seele fest und schreiben Sie es alles ins Buch. Danach lesen Sie es laut vor.

Laborant: Die Kopfschmerzen sind nicht merkwürdig; sie kommen vom vielen Denken ans Irdische und weniger ans Himmlische. Ihre Füße sind geschwollen vom öfteren Gehen zum Ort, wo sie nicht hingehören. Zum Beispiel: Gang zum Markt während der Gottesdienstzeit, Gang zur Nachbarin um Gerüchte zu verbreiten. Der Ohrenschmerz kommt davon, dass Sie es gerne haben, da zu sitzen, wo die Gottlosen sitzen und ihrem Sinnlosen Reden zuzuhören. Die Halsschmerzen kommen vom vielen Reden. Sie wissen jetzt alle Ursprünge ihrer Krankheiten und es ist notwendig, dass Sie die Heilbehandlung nach dem Evangeliumsrezept, das heißt: Buße von Grund des Herzens ausführen.

Kranke: Ich habe oft von anderen gehört, die auch diese Leiden haben! Also ist es notwendig sich genau an das Rezept zu halten um zu genesen. Ich bin sehr froh, Herr Doktor, dass Sie mich darauf hingewiesen haben, wie ich wieder gesund und froh werden kann.

Sprecher: Nun gehen sie ins nächste Haus, das am Stadtrand ist, um noch eine Familie zu besuchen. Sie treten ein.

Doktor: Ist’s erlaubt?

1 Schwester: Bitte kommen Sie herein.

Doktor: Wie geht’s Ihnen gesundheitlich?

2 Schwester: Gut! Sehr gut!

Doktor: Gleich erfahren wir es, die Analyse sagt uns alles. Ich bitte den Laborant eine Analyse zu erzeugen bei beiden Schwestern.

1 Schwester: Herr, Doktor, wir sind nicht leidend, denn wir arbeiten ja auch nur wenig.

Doktor: Wir werden’s sofort erfahren! Lesen Sie uns bitte vor, was die Analyse sagt.

Laborant: Es zeigt sich: Sehnenausdehnung in den Armen von ständiger Hilfe an Notbedürftige und vom Almosen geben. Es zeigen sich ganz harte Knie bei beiden Schwestern und das ist vom ständigen Gebet für die Prediger und um die Einheit der Kinder Gottes. Der Schmerz in den Knien gibt nicht nach. Das Gehirn ist in sehr gutem Zustand. Dieses alles zeigt uns die Analyse.

Doktor: Ich sehe bei ihnen den Christensinn und der muss normal sein. Sie trachten nach dem Himmlischen und darum ist ihr Sinn gesund.

Laborant: Jetzt noch die Schulter, Herr Doktor, die Analyse zeigt etwas Unwahrscheinliches: Sehr stark entwickelte Muskeln von schweren Lasten, die sie ohne Murren für den Namen Jesu Christi und für andere Menschen tragen.

Doktor: Es soll euch nicht bestürzen, wenn euer Adam alt wird und oft krank sein wird, denn euer Himmlische Vater wird euch statt dessen einen himmlischen, verklärten Leib geben.

1 Schwester: Der Herr helfe uns, alles ohne Murren zu tun und sich nicht zu rühmen, als alleine des Herrn, denn unser Fleisch kann bald stolz werden und es wünscht die irdische Ehre zu genießen. Aber besser ist weniger Worte und mehr in der Tat zu wirken.

Doktor: Alles was ihr tut, tut mit Freuden. Seid nicht träge, wenn ihr helfen könnt. Denn der himmlische Vater belohnt es hundertfältig schon hier auf Erden und gibt das ewige Leben.

Sprecher: Ihr lieben Brüder und Schwestern, der Herr kontrolliert uns alle und die genaue Analyse wird im Himmel in Bücher eingetragen, wie der Prophet Maleachi in Kapitel 3, Vers 16 sagt: „Der Herr merkt und hört es, und es wird vor Ihm ein Gedenkbuch geschrieben für die, welche den Herrn fürchten und an seinen Namen gedenken.“ Also ist alles dort oben bekannt, irret euch nicht: In Seiner Hand ist die Waage der Gerechtigkeit. Er wägt richtig und genau. Wollen alle heute sagen: „Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz; prüfe mich und erkenne, wie ich’s meine. Und sieh, ob ich auf bösem Wege bin, und leite mich auf ewigem Wege.“ (Psalm 139:23-24)

http://www.christenload.com/wp-content/plugins/downloads-manager/img/icons/doc.gif Name: Gib Rechenschaft über deine Verwaltung (38KB)
Klicks: 996

Free PDF    Sende Artikel als PDF   

No responses yet

Sep 23 2008

Gott hält, was Er verspricht

Geschrieben von under Weihnachten

Gott hält, was Er verspricht, ein christliches Anspiel zu Weihnachten für 3 Personen

Gedicht: Gott sei Dank durch alle Welt
der sein Volk beständig hält
und der Sünder Trost und Rat
zu uns hergesendet hat.
was der alten Väter Schar
höchster Wunsch und Sehnen war
und was sie geprophezeit
ist erfüllt in Herrlichkeit.

Verheißung: Micha 5:1 „Und du Bethlehem-Efrata, die du klein bist unter den Städten in Juda, aus dir soll mir der kommen, der in Israel Herr sei.“

Erfüllung: Matthäus 2:5 „Sie fragten: Wo ist der König der Juden geboren? Sie sagten zu Bethlehem in Judäa, denn also steht durch den Propheten geschrieben.“

Verheißung: Jeremia 33:15 „In jenen Tagen und zu jener Zeit werde ich dem David ein Spross der Gerechtigkeit hervorsprossen lassen und er wird Recht und Gerechtigkeit übern im Lande.“

Erfüllung: Matthäus 1:20-21 „Der Engel sprach: Joseph, Sohn Davids, Maria, deine Frau, wird einen Sohn bekommen. Du sollst seinen Namen Jesus heißen, denn er wird sein Volk erretten von ihren Sünden.“

Verheißung: Jesaja 9:1 „Das Volk, das Finstern wandelt, hat ein großes Licht gesehen.“

Erfüllung: Johannes 8:12 „Jesus spricht: Ich bin das Licht der Welt, wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln.“

Verheißung: Jesaja 9:6 „Ein Kind ist uns geboren, ein Sohn uns gegeben. Und man nennt seinen Namen… Friedenfürst.“

Erfüllung: Epheser 2:14 „Er, Jesus, ist unser Friede.“

Verheißung: Jesaja 59:20 „Ein Erlöser wird kommen für Zion.“

Erfüllung: Lukas 2:38 „Die Prophetin Anna lobte den Herrn und redete von dem Kindlein Jesus zu allen, welche auf Erlösung warteten in Jerusalem.“

Verheißung: Jesaja 54:14 „Sei fern von Angst, denn du hast dich nicht zu fürchten.“

Erfüllung: Lukas 2:10 „Fürchtet euch nicht, denn siehe, ich verkündige euch große Freude, die für ganze Volk sein wird, denn ist heute der Heiland geboren.“

http://www.christenload.com/wp-content/plugins/downloads-manager/img/icons/doc.gif Name: Gott hält, was er verspricht (27.5KB)
Klicks: 710

PDF    Sende Artikel als PDF   

No responses yet

Sep 23 2008

Der Großvater

Geschrieben von under Neujahr

Der Großvater, ein christliches Anspiel zu Neujahr für 5 Personen

Sprecher: Es war ein schöner Wintermorgen. Draußen glitzerten im Raureif Baum und Strauch; und in die freundliche Stube warf die liebe Sonne ihre Strahlen hinein, als wollte sie mithelfen, das Stübchen recht behaglich zu machen. Der Großvater im Lehnstuhl freute sich der Sonnenstrahlen und sagte leise vor sich hin:

Großvater: Das Jahr nimmt einen guten Anfang.

Sprecher: Nicht so froh wie der alte Mann war der Knabe dort am Fenster. Hans, der Enkel des Großvaters, sah durch das Guckloch, dass die Sonne in die Eisblume des Fensters gemacht hatte. Da draußen tummelten und vergnügten sich seine Freunde im Schnee und er musste hier drinnen dem Großvater aufwarten. Das gefiel dem Hans nicht. Und noch weniger gefiel ihm, dass der Großvater sagte:

Großvater: Hans hole dir die Bibel und lies mir den 23. Psalm vor.

Sprecher: Mürrisch tat es der Hans. Und weil er’s nicht gern tat, las er so schlecht, dass der Großvater ihm stillschweigend die Bibel fortnahm, um selbst zu lesen. Und als der Großvater las, nahm der Junge die Gelegenheit wahr und huschte aus dem Zimmer. Damit übertrat er das gebot seiner Mutter, die ihm streng befohlen hatte:

Mutter: Du bleibst beim Großvater bis ich wiederkomme!

Sprecher: Die Freunde empfingen ihn mit lautem Geschrei, und im Nu war eine regelrechte Schneeballschlacht im Gange. Doch merkwürdig, Hans überkam bald eine so starke Unruhe, dass er sagte:

Hans: Haltet mal eben an, ich will schnell mal nach meinem Großvater sehen.

Kamerad: Unsinn!

Sprecher: riefen die anderen Jungen.

Kamerad: Du willst dich nur drücken. Mach keine Flausen und bleib hier.

Hans: Nein, ich muss nach dem Großvater sehen.

Sprecher: Damit lief Hans schnell ins Haus zurück. Wie gut war es, dass er kam. Die Bibel lag auf der Erde, und der Großvater lag zurückgelehnt in seinem Lehnstuhl. Seine Augen waren geschlossen; das Gesicht war so weiß wie der Kalk an der Wand.

Hans: Großvater!

Sprecher: Rief Hans erschrocken. Keine Antwort. Noch einmal:

Hans: Großvater!

Sprecher: Wieder keine Antwort. Und noch ein paar mal rief der Junge. Aber der Großvater gab keine Antwort. Bleich und regungslos lag er im Lehnstuhl, die herabhängenden Hände waren ganz kalt. Da packte den großen Jungen die Reue. Nun war der Großvater am Ende gar tot, und er war zuletzt so unfreundlich zu ihm gewesen, war sogar trotz seiner Mutter Verbot davongelaufen. Hans weinte bitterlich, kniete vor Großvater und betete.

Hans: Ach, lieber Heiland, lass doch den Großvater noch einmal wieder aufwachen und noch bei uns bleiben. Vergib mir meine Schuld und alle meine Sünden. Ich will dich und auch den Großvater recht lieb haben. Amen.

Sprecher: Dann war es ganz still im Zimmer. Nur die Uhr tickte leise. Hans sah, dass es gleich 11:00 Uhr war. Da würde die Mutter bald kommen. Wie sie wohl erschrecken, wie sie wohl weinen würde! Die Tränen kamen Hans wieder, als er daran dachte, wie groß das Leid der Mutter sein würde. Da schlug es 11:00 Uhr, und von dem Schlag der Uhr erwachte der Großvater wieder.

Großvater: Bist du da Hans?

Sprecher: Fragte er leise.

Hans: Ja, Großvater!

Großvater: Bring mir einen Schluck Wasser.

Sprecher: Hans brachte es.

Großvater: Junge mir wurde vorhin so schlecht, und du warst nicht da. Komm, hilf mir, dass ich ins Bett komme.

Sprecher: Hans stützte den alten zitternden Mann, und dabei fiel eine Träne auf des Großvaters Hans.

Großvater: Du weinst Hans?

Hans: Ja, lieber Großvater.

Sprecher: rief der Junge schluchzend.

Hans: Du sollst nicht sterben!

Großvater: So, warum denn nicht?

Hans: Weil ich dich noch lieb haben will. Ich will auch bei dir bleiben und nie mehr fortlaufen, Großvater.

Sprecher: Großvater lächelte und legte sich ganz leise ins Bett. Dann fragte er:

Großvater: Willst du das wirklich?

Hans: Ganz gewiss, Großvater! Ich bat den Heiland um Vergebung, und ich will ganz neu anfangen.

Sprecher: Da zog der Großvater den Knaben an sich, legte ihm die zitternde Hand aufs Haupt und sagte innig:

Großvater: Gott segne dich Hans! Gerade heute morgen habe ich für dich gebetet, dass der Herr sich deiner annehmen und dich das lieben lehren wolle. Mein Gebet ist erhört und deins auch, Hans. Du hast einen guten Anfang gemacht, das macht mich froh.

Sprecher: Dem guten Anfang ist ein guter Fortgang gefolgt. Es war deutlich an Hans zu spüren, dass der Herr etwas an ihm getan und einen neuen Menschen aus ihm gemacht hatte. Die Mutter hatte einen folgsamen Jungen und der Großvater keine bessere Stütze und keinen liebevollen Vorleser als den Hans. Der Großvater hatte noch einige Jahre gelebt, und Hans hat ihm oft seine freie Zeit geweiht, und ihm aus der Bibel oder sonst aus Büchern vorgelesen. Und von dem schönen Neujahrsmorgen haben sie noch oft miteinander gesprochen.

http://www.christenload.com/wp-content/plugins/downloads-manager/img/icons/doc.gif Name: Der Großvater (33KB)
Klicks: 477

PDF Download    Sende Artikel als PDF   

No responses yet

« Prev - Next »

eXTReMe Tracker Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de