Archive for Mai, 2008

Mai 30 2008

Der freie Sklave

Geschrieben von Christ under Freiheit

Der freie Sklave, ein christliches Anspiel zum Thema Freiheit für 11 Personen

Denn ihr seid teuer erkauft! Darum preist Gott mir eurem Leibe. 1.Kor.6,20

Autor: Unvergesslich bleiben die unheimlichen Jahre, als auf dem Markt noch Sklaven verkauft wurden. Man zählte damals die Schwarzen nicht für Menschen. Sie wurden geschlagen und nicht selten geschah es, dass sie auch getötet wurden.
Unter uns bleibt es nur als eine Legende, wie damals Familien und auch ganze Stämme in Reih’ und Glied in Aufsicht der Schutzwache auf den Markt führte. Ihre Freiheit wurde an weiße Leute verkauft und auf ihre Unfreiheit wurden die einen reich und die anderen benutzten sie um sich über sie lustig zu machen, sie zu verspotten und für die schweren und unsauberen Arbeiten auszunutzen.
Und auf so einer Versteigerung, die von dem Geschrei der Kinder und Stöhnen der Mütter, vom lauten Klagen und Jammern und auch vom schimpfen der Unglücklichen geprägt wurde, geschah etwas, wovon wir nun berichten wollen.
(unter Musik) Unter dem Gewölbe der Börsenspekulanten, auf Marmorfliesen, drängen sich die Sklaven, die von irgendjemand hierher gebracht wurden. Hässlich und schändlich sieht der Markt aus auf dem die Ware verkauft wird. Jedoch ist es keine gewöhnliche Ware - es sind Menschen. (Musik ende)

l. Verkäufer: O Georg! Was für eine Begegnung! Das hätte ich aber nie gedacht und hab’s auch nicht erwartet! Mit welchem Wind bist du denn auf dieser Börse gelandet?

2. Verkäufer: Ach, ich brauche einen Hausdiener und wollte mal sehen ob ich etwas Passendes finden würde. Man schafft ja heutzutage nicht alle Sachen alleine zu machen und meine zwei Sklaven sind mir noch zu wenig. Schließlich wächst die Wirtschaft von Tag zu Tag und so eine Arbeitskraft wie die Schwarzen, leistet man sich spielend. Ich habe gehört, dass Sen-Kler hier irgendwo verkauft; er soll nicht viel für eine Seele fordern.

1. Verkäufer: Die Sklaven von Sen-Kler? Davor hüte dich! Was ist da schon für ein Nutzen von den Faulenzern. Glaub mir, die sind frech und ordentlich verwöhnt.

2. Verkäufer: Hab keine Angst, mein Freund, ich werde schon Methoden finden um ihre Faulheit und Frechheit auszuschlagen. Es ist ja bekannt, dass ich in diesen Sachen nicht spaße. Mir brauchst du so einen Unsinn nicht zu erzählen.

1. Verkäufer: Na ja, es gibt da verschiedene Negers. Einer ist aggressiv, der andere gehorcht in allem, bei einem anderem kann man sich nur mit Gewalt durchsetzten.

2. Verkäufer: Na das erzählst du mir umsonst. Bei uns geht es schnell: im Gefängnis wird nicht geschmeichelt. Da bekommen sie es so mit der Peitsche, dass sie schnell erfahren, wo die Krebse den Winter verbringen.
Diesen hier, würde ich zum Beispiel kaufen. Kuck mal her! Mach mal deinen Mund auf! So… so… gut, und wo kommst du her?

Sklave: Ich bin gerade mit einem Dampfer aus Kentucky gekommen.

2. Verkäufer: Erzähl mir mal, was du kannst!

Sklave: Die Wirtschaft hatte ich zu führen.

2. Verkäufer: Die Wirtschaft? Wo hast du denn Lügen gelernt? Ich möchte mir alles andere als einen Lügner anschaffen!

Musik kurz oder Pause

Mutter: O Tochter, Tochter, gib mir die Hand! Ich spüre es schon, dass uns die Trennung bevorsteht.

Tochter: O weine doch nicht, Mutter. Vielleicht werden wir auch zusammen verkauft und bekommen einen gnädigen Herrn. Weine nicht, es wird schon alles gut werden!

Mutter: Ich weiß nicht, ich weiß nicht; aber das Herz spürts, es ist nicht von ungefähr, dass wir hier schon fünf Nächte verbracht haben. Der Herr beschützt uns vom Unglück. Aber Tochter, vergiss meine Anweisungen nicht!

Dscho spricht unter Musik

Dscho: O, wie ich diesen Markt hasse! Ich bin doch ein Mensch! Ein Mensch, und keine Ware! Ich bin doch nicht Schuld, das ich eine schwarze Haut habe! O Gott, wie ist das alles so trostlos! Ich würde überglücklich sein, wenigstens etwas Freiheit zu besitzen! Dann würde ich auch im Regen arbeiten, in der Hitze und Schwüle, auch im Ungewitter! Arbeiten würde ich für Mutter, für Brüder! Aber eins was ich nicht kann, ist für diese Herren zu arbeiten! Wie mir dies alles ekelt! Ich will kein Leben, in dem mir nichts Gutes erwartet. Und wer mich auch kauft, ich werde für ihn nicht arbeiten. Was bin ich für diese weißen Leute? Eine Quelle des Gewinns? Kostenlose Arbeitskraft? O nein, mir ist alles so widerlich….

3. Verkäufer: Was guckst du wie ein Bulle? Geh nach vorne! Was ist mit dir, hast du keine Lust? (Spricht zu den Käufern)
Sehen Sie mal her, meine Herren! Was für ein prächtiger Jüngling! Er arbeitet wie ein Tier! Glaubt’s mir, ich lüge nicht. Er ist gütig und sanft von Natur. Seht nur seine Schultern und Muskeln au! Ackern und säen kann er auch. Die Hitze verträgt er auch 30° C und auch 40° C. Und essen tut er nur die Apfelsinenschalen. Glaubt mir, es ist ein Wunderjunge!

Dscho: Sprich nur was du willst, aber ich werde nicht arbeiten!!

3. Verkäufer: Kommen Sie näher, meine Herren! Kaufen Sie sich doch den meinen! Er arbeitet für zwei und auch für drei. Er bringt Ihnen mehr Wasser als ein Pferd.

1. Käufer: Ich nehme ihn! Ich gebe dir 200 Dollar für ihn.

2. Käufer: Ich biete mehr! 300!

3. Käufer: 500!!

Dscho: (denkt) O, wann ist endlich alles vorbei? Ich bin doch ein Mensch, ich bin doch auch ein Mensch! Würde man mich doch schneller kaufen, damit ich von hier wegkomme. Und doch, ich werde nicht arbeiten, ich werde nicht… Was sind das hier für Preise! Wenn jemand noch mehr bieten würde, würde ich womöglich 1000 Dollar kosten! Von solchen Preisen hat’s mir noch nie geträumt!

Autor: Wir lassen die Sklaven ein wenig bei Seite und stellen uns die Frage: Wie stehe ich vor Gott? Bin ich der Sünde verkauft? Bin ich mit der Welt befreundet? Befinden sich in meiner Seele verschiedene Götzen? Die Unfreiheit bedrückt und bringt Quallen; sie bindet die Füße und Hände. Freiheit, Freiheit, im Tun und in der Bewegung. Wäre es nicht der Ausgang aus diesem Zustand?

Lied

Vorlesen unter Musik: Ps.51,8-13

Autor: Und so steht Dscho auf der betonierter Schaubühne. Eintönig geht es auf dem Handelsmarkt zu. So langsam ging es sich zum Mittag. Man hört immer noch überall wie die Verkäufer schreien, und kaufen die Sklaven.
Um Dscho stand immer noch eine große Menschenmenge. Der Preis stieg immer höher. Auf einmal kam ein älterer Mann dazu:

Herr: Ich nehme den Sklaven!

3. Verkäufer: O, der ist gut! Die Hitze verträgt er sehr gut. Du wirst deinen Entschluss nicht bereuen müssen. Nimm auch gleich die Peitsche mit.

Herr: Behalte die Peitsche! Binde ihn los. Ich gebe für ihn 2000… In Ordnung, komm mit.

Autor: Und nun sind sie auf dem Pfad des Waldes. Er schlängelt sich durch die dichten Wälder des großen Dschungels und verliert sich irgendwo in unbekannter Ferne. Und der Sklave und sein Herr gingen, gingen, gingen.
(unter Musik) Da sieht Dscho einen Vogel auffliegen, der sich dann auf den Ast über dem Pfad niederlässt. Ist es eine kleine Meise oder ein kleiner Spatz? Schaukelnd sieht er Dscho listig an, als wolle er ihn auslachen. Neidisch blickt Dscho auf den Vogel und grollend denk er bei sich: Was gehst du mir an? Würdest du doch lieber wegfliegen. Ach, wenn ich doch an deiner Stelle sein könnte. Doch stattdessen zwitschert der Vogel ihm unaufhörlich zu: Du bist ein Sklave. Hörst du? Du bist ein Sklave!
Nur zu gut weiß Dscho es selber, dass er ein Sklave ist. Nicht umsonst hatte er sein Schicksal nicht nur einmal verflucht.
Er kann sich weder an seinen Vater noch an seine Mutter erinnern. Niemand hatte je mit der Hand über seine Narben gestreichelt. Er kann nie eine eigene Wohnung und eine Familie besitzen. Nicht einmal die Ruhe und Schönheit der Natur darf er genießen. Nicht der blaue Himmel über ihn noch die die hohen Palmen mit ihren breiten Blättern und auch nicht die Kühle des Kokos in der tropischen Hitze sind für ihn. Nur das eine steht ihm völlig zu: das Schicksal, Sklave zu sein.
Ach, nur zu gern hätte er auch nur ein wenig von der Freiheit. Er würde diese Straße gehen und gehen und bräuchte nichts mehr, um glücklich zu sein. Doch - neben ihn geht sein Herr. Er ist kein Freier und kann sich nicht, wann er möchte, auf einen Baumstamm niedersetzen und sich ausruhen und dabei die Welt der Ameisen beobachten, um wenigstens für eine Stunde ober auch nur für eine Minute diesen Satz vergessen zu können: Du bist ein Sklave! (Ende der Musik)
Der Pfad führt sie immer weiter. Einmal in ein tiefes Tal, dann um ein dicht gewachsenes Gebüsch, dann wird er wieder so schmal, dass sie nur hintereinander vorwärts kommen. Doch plötzlich führt er sie auf eine Lichtung hinaus und vor ihnen tritt ein wunderschöner Palast in Sicht.

Dscho: Herr, und ich werde trotzdem nicht arbeiten, ich werde es nicht tun!

Herr: Sieh hin, mein Freund, das ist mein Haus. Doch von nun an wirst du dort der Haushalter sein. Du bist kein Sklave mehr, von nun an bist du frei. Ich habe dich gekauft um dir die Freiheit zu schenken.

Autor: Der Herr sieht ihn mit so einem freundlichen Blick an, dass es keinen Zweifel gibt, dass er die volle Wahrheit spricht.

Dscho: (stammelnd) Ich… ich bin kein Sklave mehr?

Autor: Dscho sieht seinen Herrn verwirrt und fassungslos an.

Dscho: Und das alles haben sie für mich getan?

Autor: Seine kurzen Augenwimpern fingen plötzlich an zu blinzeln und die dicken Lippen zu beben. Ihm liefen, wie bei einem kleinen Kind die Tränen. Der Herr, der Palast, alles um ihn vermischte sich in eins.

Dscho: O mein Herr, ich bin Ihnen von Herzen dankbar; doch wie soll mein Leben ohne Sie weitergehen?
Ich bin in einer Sklavenfamilie geboren; ich bin als ein Sklave aufgewachsen. Ich bitte Sie, mein Herr, o gehen sie nicht weg. Vergeben Sie mir meine Grobheit und meine Rauheit ihnen gegenüber. Ich werde Ihnen von nun an in Treue und Wahrheit dienen. Ich werde arbeiten, ohne von ihnen Lohn dafür zu erwarten. Es gibt doch auf Erden noch Menschen, in denen die Güte wohnt. Ich danke Ihnen, gnädiger Herr, danke auf ewig!

Autor: O, nicht zu beschreiben ist die Freude, die nun Dscho erfüllte. Er hatte sich nur etwas Freiheit gewünscht, nur ein kleines Stückchen, doch plötzlich besaß er die völlige Freiheit. Doch nicht nur das, von nun an hatte er auch einen Herrn als Freund zur Seite, für den er gerne alles tun wollte, um seine Dankbarkeit ihm gegenüber durch seine Taten zu beweisen. Alles Dunkle und Trostlose verschwand aus seinem Herzen und sein Leben bekam einen Sinn.

Ist es uns nicht ebenso ergangen, die wir uns Jesu Eigentum nennen? Er hat uns teuer aus der Sklaverei der Sünde erkauft. Der Preis war weder mit Gold noch mit Silber zu bezahlen, darum ging unser Herr ans Kreuz, um für uns die Freiheit durch sein Blut zu erwerben. Dieses wollen wir nie vergessen und uns jeden Tag bemühen, nicht für unsere Lüste und Wünsche, nein, für Jesus allein zu leben, ihm unsere Kraft, unsere Zeit und unser ganzes Dasein täglich neu zu weihen.

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Mai 30 2008

Zur Heiligung hat uns der Herr berufen 01/2008

Geschrieben von Christ under Bruderblatt

BRUDERBLATT

Nr. 1/2008

wird vom Jahre 1965 herausgegeben
INTERNATIONALER GEMEINDENBUND DER EVANGELIUMS-CHRISTEN BAPTISTEN

Zur Heiligung hat uns der Herr berufen


…Sehet zu, dass euch niemand irreführe!
Mat. 24, 4

Vielgeliebte Brüder und Schwestern in Christo! Liebe Diener der Gemeinde Christi! Liebe Jungend und liebe Eltern!

Wer kennt das nicht von uns, dass wir in der letzten Zeit leben, in der ausnahmslos jedem Christen und jeder Gemeinde ernste Gefahren drohen?! Die zielgemäß ausgerichtete Verführung der jungen Generation beunruhigt die Diener der Gemeinde und alle Eltern, die für ihre Kinder und Jugend Sorge tragen. Die Passivität und die Trägheit von unserer Seite drohen uns, viele Seelen zu verlieren, die durch die Untätigkeit, die Unfolgsamkeit und die Sittenlosigkeit entstellt werden. Wenn wir unsere Kinder zulassen, im verderblichen Labyrinth des Internets zu irren oder in unreinen Fluten der gottlosen Musik und der Videofilmen zu tauchen, so nehmen wir ihnen die reine Freude des christlichen Lebens weg.

In unserer Zeit können wir die starke Entwicklung und das Hereindringen der Informationstechnologie beobachten. Die Mobiltelefone, die Computers, die Videokameras, die Players und der Gleichen findet heute in unseren Häuser Raum, dass für viele Gläubige, die sich verführen ließen, das Leben ohne diese Gegenstände undenkbar geworden ist.

Die Verführung - ist eine Ursprungswaffe des Teufels. „Die Schlange verführte mich, dass ich aß“,-verteidigte sich vor Gott die verführte Eva (1.Mose 3, 13) Seit dem, dass dem Teufel gelungen ist, die Eva zu verführen, hört der Satan nicht auf, diese Waffe zu benutzen. Das Wort Gottes sagt, dass der Satan kein anderer ist, als die Alte Schlange, die den ganzen Erdkreis verführt (Off. 12, 9). Am Ende der Menschengeschichte wird die Anwendung dieser Waffe zerstörende Folgen haben: „Der falsche Prophet … verführte, die das Malzeichen des Tieres annahmen“ (Off. 19, 20). Verführen – heißt zu verlocken, mit etwas Guterscheinendem, Berauschendem zu reizen und zur Sünde zu bewegen. Sich verführen zu lassen – heißt, sich verlocken zu lassen, der Lüge zu glauben, die wahre geistliche Wahrnehmung zu verlieren und in angenehmen Irrtum zu verweilen.

Die raffinierende Kunst der Verführung (Eph. 4, 14) ist zu den launenhaften Seelen gerichtet (Röm. 16, 18) und zu den unbefestigten Seelen (2.Petr. 2, 14). Diese Verführung wird auch womöglich die Auserwählten nicht verschonen (Math. 24, 24), deshalb warnt uns Jesus Christus: „Sehet zu, dass euch niemand irreführe!“ Diese Warnung soll im Herzen eines jeden wahren Christen eine positive Übereinstimmung finden. Dieser Anlass führte uns Diener der Internationalen Gemeindenbundes der Evangeliums-Christen Baptisten dazu, die vorhandene Veröffentlichung niederzuschreiben.

Im Laufe des vielen vergangenen Jahren in der Beobachtung der Weltentwicklungsgeschichte stellen christliche Analytiker fest, dass heute die Einsetzung von errungenen Computerinformationen, die die Seele ausleeren, planmäßig und aufdringlich beschleunigt wird. Es ist möglich, dass eben dieser Feldbereich für den Antichristen auch die globale Tätigkeit ist. Die westlichen Beobachter stellen fest, dass bei den Menschen eine neue Abhängigkeitsform entspross – die Abhängigkeit von dem Fernseher, den Computer und anderen Elektrongeräten. Diese Abhängigkeit ist wie für die Seele so auch für den Geist des Menschen sehr gefährlich.

Laut der bereits durchgeführten Analyse besuchen 80% Internetinhaber Seiten, auf denen die Seele sich beschmutzt. In wenigen Jahren wandelte das nutzbare Instrument für Berechnungen in ein Vergnügungswerkzeug des Haushaltszentrums um. Die fortgeschrittenen Videos und Computers mischen Vergnügen und Bildung zusammen. Das Ergebnis dafür ist, dass die heranwachsende Generation dieses Vergnügen dafür fordert, um die nötigen Kenntnisse besser zu erwerben.

Heute sind auf den Wänden in vielen Gebetshäuser Tafeln angebracht, die das Mobilien gebrauch während der Versammlung verbieten, aber ungeachtet dieser Warnung hören dessen Anrufsignale auf unseren Gottesdiensten, Jugendstunden und Kinderstunden nicht auf; sie können eine Unterhaltung oder das Gebet unterbrechen. Die Jugend und die Teenager werden immer wieder durch SMS-Nachrichten versucht, sich kennenzulernen und die fleischliche Freundschaft zu entwickeln. Und doch kaufen Eltern leichtfertig ihren Kindern (unabhängig von ihrem geistlichen Zustand) Mobiltelefone, die in meisten Fällen für viele von ihnen ein Bestand des Vergnügens und Verführung wird.

Ein Computer kann eine gute Stütze für den Menschen in seiner Arbeitstätigkeit und im Dienst des Herrn sein. Doch der Computer soll unbedingt unter einer Kontrolle des wiedergeborenen Menschen bleiben. Wenn ein Computer ins Haus, zum Beispiel, in eine Familie mit vielen Kindern herein kommt, so wird es besonders gefährlich, weil es nicht leicht ist, ihn unter der Kontrolle zu halten: er weckt seine Aufmerksamkeit wie bei den Kindern so auch bei den Erwachsenen. Der Computer, der in christlichen Häusern zur Unterstützung der Arbeit auftaucht, bringt mehr Schaden als Hilfe. Für jemand ist er ein Freund geworden, für die anderen – Teil ihres Lebens, und für die Dritten – eine Quelle der Ernährung ihrer Seele. Die besondere Gefahr verbirgt sich in dem, dass der Computer mit Spielen und Videomaterial begeistert.

Gerade in dieser Zeit beginnt eindeutig die mächtige Kraft der Verlockung zu wirken, die den Menschen zum Knecht der vielfältigen Vergnügungen umwandelt. (Tit. 3, 3)

Die Praxis hat schon gezeigt, dass in vielen christlichen Familien die Kinder alles hintereinander sich anschauen, angefangen von den Dokumentall- und Geschichtsvideos bis zu den weltlichen Kinderfilmen und Märchen: sie schauen sich Aufnahmen an, die viel sündhafte Information enthält. Einige sind so an Videos gebunden, dass ein intensiver Umtausch von Videokassetten und CDs geführt wird. Sie kopieren und vervielfältigen es unter den Gläubigen.

Die Computerspiele, mit der die heranwachsende Generation begeistert ist, sind meistens auf Gewalt aufgebaut. Deshalb wird die Psycho des Kindes beschädigt und sie werden grausam. Die Bibel bestätigt, dass „Schlechte Gesellschaften verderben gute Sitten.“ (1.Kor. 15, 33). Die Spiele versetzen die Kinder in eine Welt der Dämonen, der Monsters, der Vampirs und der Totschläger-Robotern. Die Spiele bringen den Kindern das Lügen bei, listig sein und töten. Im Enddefekt wird der Mensch von ihnen nicht mehr als eine Persönlichkeit, als das Bild Gottes, angenommen, und dieses führt zu furchtbaren Folgen.

Die biblische Mahnung: „Sehet zu, dass euch niemand verführe“ – ist äußerst aktuell, da wir in der letzten Zeit leben. Doch er bleibt für die als ein leerer Klang, die kontrolllos ihren Kindern die Nutzung des Computers und Mobiltelefons gewähren. Das größte Problem in diesem Bereich liegt in dem, dass die Eltern nicht mit den hauptsächlichen Gefahren bekannt sind, die die virtuelle Welt in sich verbirgt.

Die Zuneigung zum Mobiltelefon und Computer wird stärker, aber die Überwachung in vielen Gemeinden ist zu schwach (es ist gemeint in Gemeinden-Regeln und –Verboten) In den Familien ist die Übersicht auch oft ungenügend. Es bleibt nur die persönliche Sorgfalt, aber auch sie bringt wenig Effekt, wie man nach den aufrichtigen Bekenntnissen vieler Gemeindeglieder schließen kann und nach wachsender Zahl der geistlich erkaltenden Christen.

Auf dem erweitertem Treffen des Gemeindenbundes (vom 3.-5. Juli 2007) sind die ordinierten dienenden Brüder zu einem einheitlichen Entschluss in Frage der Internetnutzung und Handys gekommen. Es wurde beschlossen, Videoaufnahmen und Durchsicht der Videoproduktion aus der Praxis auszuschließen. Der Internetanschluss und dessen Nutzung sollen äußerst begrenzt werden und mit dem verantwortlichen Diener abgestimmt sein. Das einzige Ziel diesen Untersagungen und Einschränkungen – ist die Freiheit des Christen, ihre Reinheit und die lebendige Gemeinschaft mit Gott und der Gemeinde.

Die Nutzung des Computers, mit Ausnahme für schulische und berufliche Ziele, soll mit der Anschauung der Bilder und Erfassung von Texten, die im Gemeindedienst notwendig sind, eingeschränkt werden. Für Sonderfälle, ein Video abzuspielen, soll jedesmal mit dem Gemeindevorstand abgesprochen werden.

Eigene Spielprogramme und vergnügte Videoprodukten sollen in Häusern der Christen als Missachtung angenommen werden, die eine Gemeinde-Zucht zur Folge hat. Die Handys sollen nicht einen Internetanschluss haben, sie sollen keine Spiele, unchristliche Musik und Ähnliches enthalten, was die Weltmenschen mit Begehren nutzen, das aber vor Gott übel ist. Der unmittelbare Zweck für ein Telefon – ist die Verbindung, und es soll auch zweckgebunden genutzt werden. Man soll auch darauf achten, dass während dem Gespräch nicht gesündigt wird. Kein Telefon und kein Computer soll eine Quelle der geistlichen Nahrung werden. Das sind keine Brunnen, aus denen der Durst gestillt soll werden!

„Denn Gott hat uns nicht zur Unreinigkeit berufen, sondern zur Heiligung.“ (1.Thess. 4, 7) Die verantwortlichen Diener machen sich über den Zustand der jungen Generation Sorge. Sie wünschen sich, dass jeder Christ die Reinheit und die Heiligkeit zum Ziel hätten. Stehend auf dem Wachposten im Hause des Herrn werden alle Christen von den Dienern erbitten, bei Gott um Hilfe zu flehen. Zögert nicht mit Reinigung euerer Seele alle die, die nicht gewacht haben, wer mit Videos und allen möglichen Computerspielen versucht ward und wer zum Anstoß für seinen Nächsten geworden ist! Solange noch Zeit ist, fleht zu Gott und Er gibt euch Kraft, jegliche Sünde zu lassen und sich zu heiligen. Entfernt von euch alles, was euch zur geistlichen Armut fuhrt und mit Gott und Seinem Volk trennt!

Erfleht zum Herrn auch ihr, liebe Brüder und Schwestern, die ihr aus Gnaden dem Herrn treu und der Versuchung stand geblieben sind. Gott hat uns zur Heiligkeit berufen und Er gibt auch Seinem Volk Kraft nach Seinem Willen zu Leben! Wir wollten bei Gott um Hilfe bitten, und Er wird, so wie auch zu früheren Zeiten, mit Seiner Antwort nicht verzögern!

Für das geistliche Wohlbefinden und der Stärkung der Gemeinde ist es notwendig, in dieser Frage Erziehungsarbeiten durchzuführen. „Indem sie aber die Städte durchzogen, übergaben sie ihnen zur Befolgung die von den Aposteln und Ältesten in Jerusalem gefassten Beschlüsse.“ (Apg. 16, 4) „Ich beschwöre dich vor Gott und Christus Jesus, … Predige das Wort, tritt dafür ein, es sei gelegen oder ungelegen; überführe, tadle, ermahne mit aller Geduld und Belehrung!“ (2.Tim. 4, 1-2)

„Der Gott der Geduld und des Trostes aber gebe euch, untereinander eines Sinnes zu sein, Christus Jesus gemäß, damit ihr einmütig, mit einem Munde Gott und den Vater unsres Herrn Jesus Christus lobet.“ (Röm. 15, 5-6) Darum sollst du den Gräuel nicht in dein Haus bringen (5.Mo 7, 26)! Verunreinigt euch nicht mit dem allem, was dem Herrn übel ist!

Möge der Herr jeden Diener, jeden Pastor der Gemeinde segnen, damit sie ein gutes Beispiel für die Herde hinterlassen, auch die Gefahren der Computerverführung im Lichte Gottes beleuchten. Möge der Herr jedem Christen Weisheit geben, der vor der Entscheidung steht, ein Mobiltelefon oder ein Computer anzuschaffen, besonnen und bedacht zu sein. Nutzt Handys mit beschränktem Funktionsumfang und Computers mit einfachen Programmen. Distanziert euch von den unsichtbaren Netzen, die geschickt die Seele ins Verderben verleiten!

„Im Übrigen, meine Brüder, erstarket im Herrn und in der Macht seiner Stärke.“ (Eph. 6, 10)

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Mai 28 2008

Nachrichten aus Kasachstan

Geschrieben von Christ under Nachrichten

Fürsprecherdienst des IGB d. ECHB
(Internationalen Gemeindenbundes der Evangeliums-Christen Baptisten)

Mitteilung

Nr. 29, 28. Mai 2008

Liebe Brüder und Schwestern, im Dorf Kanaevo, Kreis Schusk, Gebiet Shambylsk (Kasachstan) wurde im Privathaus nach der Anschrift „Dorf Kanaevo, Str. Onlasynov 105a“, das W. G. und M. P. Seman gehört, der Versammlungsraum versiegelt (abgesperrt), in dem die Gemeinde ihre Gottesdienste bisher durchführte.

Vor mehr als einem Jahr (28.03.2007) hat der Kreisamtsgericht Schusk eine die Einstellung der Gemeindetätigkeit bis zum Abschluss ihrer Registrierung angeordnet.

Am 28.04.2008 verfügte der Gerichtsbevollmächtigte der Schusk-Umkreises, SH. M. Schalebekov folgendes:

„1. Die religiöse Tätigkeit der ‚Evangeliums-Christen-Baptisten‘ ist bis zum Abschluss der städtischen Registrierung einzustellen. Gleichzeitig werden A. A. Pankraz sowie W.G und M.P Seman darüber in Kenntnis gesetzt, dass sie im Falle der Nichteinhaltung oder Ablehnung dieser Bestimmung zur Verantwortung gezogen werden.

2. Die Gemeindeglieder der religiösen Versammlung der ‚Evangeliums-Christen-Baptisten‘ sollen gezwungen werden, persönlich durch A. A. Pankraz sowie W.G und M.P Seman, Nachweise zur Durchführung der verpflichtenden staatlichen Registrierung vorzulegen.“
Am 23.05.2008 kamen die Gerichtsvollzieher SH. M. Schalabekov und E. E. Kuntschaschov, um die Anordnung des Gerichts zwangsweise durchzusetzen. Sie erforschten das Gebäude und sperrten im Privathaus den Versammlungssaal ab. Dies alles findet ungeachtet der Konvention zum Schutz der Menschenrechte statt. Dort lautet es: „Jeder Mensch hat das Recht auf sorgfältigen Umgang mit seinem Eigentums“ (§ 1).

Die Gläubigen aus dem Dorf Kanaevo bitten darum zu beten und Bittgesuche zu schreiben, dass die gerichtliche Anordnung über die Einstellung der Gemeindetätigkeit aufgehoben und die Absperrung vor dem Saaleingang entfernt wird.

Adressen für die Bittschreiben:
Адреса для ходатайств:

An den Präsidenten der Republik Kasachstan
Президенту Республики Казахстан
НУРСУЛТАНУ АБИШЕВИЧУ НАЗАРБАЕВУ
Левый берег, г. Астана, 010000, РК
Fax: факс: (8-7172) 32-40-89

An den Staatsanwalt der Region Shambylsk
Прокурору Жамбылской области
К. Д. Толегенову
ул. Х. А. Дулата 23, г. Тараз, Жамбылская область, 080000, РК

An den Staatsanwalt der Region Schusk
Прокурору Шуского района
М. М. Абдекову
ул. У. Асатулы 13, с. Толе-Би, Шуский район,
Жамбылская область, 081100, РК

An den Vorsitzenden des Regionsgerichtes
Председателю областного суда
Н. К. Черняеву
Проспект Абая 143, г. Тараз, Жамбылская область, 080000, РК

An den Vorsitzenden des Regionsgerichtes der Schusk
Председателю Шуского районного суда
А. Б. Курманбаеву
ул. Канаева 14 А, г. Шу, Жамбылская область, 081100, РК

* * *

In Verbindung damit, dass die Bedrängnisse gegen die Gläubigen in Kasachstan gestiegen sind und die Regierung ein noch strengeres Gesetz verabschieden lassen will, entschieden sich die Gemeinden in der Region Mittelasien den 6. Juni 2008 im Gebet und Fasten zu verbringen.

Vielgeliebte Kinder Gottes, alle, die den Herrn aufrichtig lieben, lasst uns dieser Not anschließen und Gott um Hilfe und Bewahrung anflehen, denn „Das Gebet eines Gerechten vermag viel, wenn es ernstlich ist“ (Jak. 5, 16).

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