Archive for März 17th, 2008

Mrz 17 2008

Das verlorene Kind

Geschrieben von under Muttertag

Das verlorene Kind, ein christliches Anspiel zum Muttertag für 13 Personen

Autor: Die arme Fischerin Teodore lebte in einer einsamen Hütte des Waldes, nicht weit von dem Ufer der Donau. Ihr Mann war vor kurzem gestorben. Ihr einziger Trost in ihrem frühen Witwenstand war ihr Kind, ein holder Knabe von etwa 5 Jahren, der August hieß. Ihn fromm und gut zu erziehen, war ihre größte Sorge. Außerdem verdiente sie einiges durch Netzstrickerei.
Einmal, an einem schönen Herbsttag, strickte Teodore vom frühen Morgen an einem großen Netz, mit dem sie heute fertig werden wollte. August sammelte indessen im Walde Buchnüsse, aus denen die Mutter Öl pressen lassen wollte. Der kleine August freute sich jedes mal, wenn er sein kleines Körbchen voller Buchnüsse der Mutter bringen durfte. Die Mutter lobte ihn, um ihn früh an das Arbeitsleben zu gewöhnen. Jetzt wurde es aber bald Mittag, und der Kleine war hungrig und müde. Endlich läutete die Glocke im nächsten Dorf, und die Mutter rief zum Essen.
Sie bot ihm ein einfaches Mittagsmahl, eine Schüssel voll Milch mit Brot. Nach dem Essen sagte die Mutter zu August:

Mutter: Leg dich im Schatten des Baumes nieder und schlafe ein wenig.

Autor: Sie sah noch eine kleine Weile zu. Der Junge war eingeschlafen. Sein lockiges Köpfchen ruhte auf einem Arm, und mit dem andern umschlang er das Körbchen. Er lächelte im Schlaf.

- Musik -

Sie eilte wieder zu ihrem Netz und strickte weiter. Bei der Arbeit verflossen ihr ein paar Stunden wie ein paar Augenblicke. Sie wollte nun den kleinen August wecken, aber sie fand ihn nicht unter dem Baum.

Mutter: Das fleißige Kind ist schon wieder bei der Arbeit.

Autor: Doch sie ahnte nicht, was für ein Jammer auf sie wartete und ging wieder an ihre Arbeit. So verfloss abermals eine Zeit. Als dann der Knabe noch nicht da war, wurde sie unruhig, fing an zu suchen und zu rufen „August! August!“ Aber sie erhielt keine Antwort. Sie suchte im Wald, lief zum Ufer, keine Spur von dem Jungen! Dann eilte sie ins Dorf. Kein Mensch wusste etwas von dem Kind. Viele Leute versammelten sich um die wehklagende Mutter. Alle hatten Mitleid mit ihr, und es wurde beschlossen, gemeinsam das Kind zu suchen. Einige begaben sich in den Wald, andere an den Fluss. Die ganze Nacht über wurde gesucht. Vergebens. Keiner konnte den Jungen entdecken.
So vergingen Tage und Wochen. Die Mutter sah und hörte nichts von ihrem Kind.

Mutter: In so kurzer Zeit meinen lieben Mann und mein liebes Kind zu verlieren, das ist zu hart! Wenn ich nicht darauf vertrauen könnte, dass Gott es hatte geschehen lassen, müsste ich verzweifeln!

Autor: Sie wurde blasser und blasser und schwand wie ein Schatten. Als sie an einem Sonntag in der Kirche erschien, fiel dem Herrn Pfarrer ihr trauriges, blasses Gesicht auf. Er ließ sie nach dem Gottesdienst rufen. Als sie in das Zimmer trat, in dem der Pfarrer saß und etwas in das Pfarrbuch schrieb, da grüßte er sie freundlich und sagte:

Pfarrer: Warten Sie bitte einen Augenblick, dann bin ich fertig.

Autor: Teodore betrachtete in dieser Zeit ein kleines Bild, das in einem schönen goldenen Rahmen an der Wand hing. Sie wurde davon sehr gerührt, und die Tränen flossen ihr über die Wangen. Das sah der Pfarrer und sprach:

Pfarrer: Gefällt euch das Bild?

Mutter: Ach ja, es ist sehr anmutig. Ich muss weinen, wenn ich es ansehe.

Pfarrer: Wisst ihr auch, wen es darstellt?

Mutter: O ja, es ist das Bild der Maria, die unterm Kreuz steht. Ich habe sie noch nie schöner gesehen als jetzt, da sie den Tod ihres Sohnes beweint.

Pfarrer: Gute Dore, ihr habt viel verloren, erst euren Mann, jetzt das Kind. Ergebt euch in Gottes Willen. Vertraut auf Ihn, und betet um Kraft und Trost von oben. Derselbe Glaube, der aus Maria sprach, als sie auf die Freudenbotschaft des Engels antwortete, derselbe Glaube, der auch in den Stunden des Leidens ihr Herz erfüllte, der möge auch euer Herz erfüllen! Möget ihr lernen, wie Maria zu antworten: “Siehe, ich bin des Herren Magd. Mir geschehe, wie du gesagt hast.” Liebe Dore, lasst nie das Ziel aus dem Auge, und vergesst niemals das Bibelwort: “Die Leiden dieser Zeit sind nicht wert der Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll.” Auch Christus musste durch Leiden zur Herrlichkeit eingehen, und für uns gibt es keinen andern Weg zum Himmel.

Mutter: Ich will dem Beispiel Marias folgen. Ich werde zum Himmel aufblicken, beten und glaubend von Herzen sagen: “DEIN WILLE GESCHEHE.”

Pfarrer: Gut, das freut mich. So ist es recht.

Autor: Er nahm das Bild von der Wand, gab es Teodore und sagte:

Pfarrer: Damit ihr euren guten Vorsatz nicht vergesst, nehmt dieses Bild mit nach Hause. Wenn euch das Herz zu schwer wird und wieder anfängt zu bluten, so werfet einen Blick auf das Bild, erneuert euren Vorsatz, und die Wunde wird nach und nach heilen. Droben im Himmel wartet dann auf euch die herrliche Krone.

Autor: Teodore folgte der Ermahnung des guten Pfarrers, und ihr Schmerz wurde leichter. Nur wenn sie an dem Baum vorbeiging, stach es ihr jedes mal durchs Herz. Da kam ihr einmal der Gedanke, das schöne Bild fest in den Baumstamm zu nageln. Sie dachte, der Baum mag das Denkmal sein für meinen lieben August. Voller Mühe schnitt sie eine Vertiefung in den Stamm und hängte das Bild hinein. Immer, wenn sie an dem Stamm vorbeikam und ihr das Herz schwer wurde, blickte sie auf das Bild und sagte: “Ich will auch des Herren Magd sein wie Maria. An mir geschehe des Herren Wille.” Da wurde ihr jedes mal leichter ums Herz.

Autor 1: In dieser Zeit, als die Mutter ihren lieben August als tot beweinte, hatte der Kleine in wenigen Monaten viele, viele Kilometer zurückgelegt und war in der großen Kaiserstadt Wien angekommen. Er lebte da frisch und gesund in einem prächtigen Hause, das einem Palast glich, war so schön und zierlich gekleidet, als wäre er von adligem Stand und was noch mehr war von allem – er wurde aufs sorgfältigste erzogen und von den besten Lehrern in allerlei Nützlichem und Gutem unterrichtet.
Diese wunderbare Veränderung ergab sich auf sehr einfache Art und Wiese. Nachdem der Kleine August dort unter der Buche erwacht war und – sich die Augen ausgerieben hatte, suchte er im Wald weiter nach Buchnüssen und hatte sein Körbchen schon über die Hälfte gefüllt. Doch jetzt traf er lange Zeit nicht mehr auf einen Buchenbaum und kam zuletzt am Flussufer aus dem Wald heraus. Er sah ein großes Schiff am Ufer der Donau. Das Schiff hatte hier angelegt, um auf etliche Reisende zu warten, die mitfahren wollten. Die Schiff Gesellschaft, die meist aus reichen Leuten bestand, war an das Land gestiegen. Die Eltern gingen auf dem grünen Rasen auf und ab, sich ein wenig Bewegung zu machen, und die Kinder suchten am Ufer bunte Steinchen. Dabei entdeckten die den kleinen August und blickten in sein Körbchen. Die netten kleinen Buchenfrüchte, die sie nicht kannten, gefielen ihnen.

Antonie: Das sind aber winzige Dinger. Solche dreieckigen Kastanien habe ich noch nie gesehen!

August: Nein, das sind Büchelein, und man kann sie essen.

Autor 1: Er teilte mit vollen Händen aus, und es entstand ein großer Jubel unter ihnen. Es waren so viele Kinder! Der kleine August freute sich sehr! Sie teilten mit ihm, was sie bei sich hatten: Birnen und Äpfel. August war sehr neugierig. Er hatte zu gern das Schiff von innen gesehen. Es war das erste Schiff, das er aus der Nähe sah. Das schwimmende Haus kam ihm sehr sonderbar vor. Da nahmen ihn die Kinder mit aufs Schiff.
Zuerst führten sie ihn in den großen Speisesaal. Erstaunt rief August:

August: In diesem schwimmenden Haus ist ja eine schönere Stube als bei uns daheim!

Autor 1: Antonie und die andern Kinder zeigten ihm dann ihre wunderschönen Spielsachen. August sah die ganze Pracht und dachte nicht ans Heimgehen. Indessen stieß das Schiff vom Ufer ab. Niemand von den Erwachsenen hatte bemerkt, dass der kleine August auf dem Schiff geblieben war. Erst als August laut anfing zu weinen und nach seiner Mutter zu rufen, merkten die Leute, dass ein fremdes Kind auf dem Schiff war. Sie erstaunten nicht wenig über den kleinen Reisegefährten, und es entstand kein geringer Lärm unter ihnen.
Dann kam der Schiffsherr dazu und nahm den Knaben ins Verhör.

Kapitän: Sag mal, aus welcher Stadt oder aus welchem Dorf bist du?

August: Ich bin nicht aus der Stadt, auch nicht aus dem Dorf.

Kapitän: Das ist seltsam. Irgendwo wirst du doch zu Hause sein.

August: Mein Haus liegt im Walde, weit weg vom Dorf.

Kapitän: Nun, und wie heißt das Dorf?

August: Es heißt Dorf. Meine Mutter nannte es nie anders als Dorf.

Kapitän: Wie heißen denn deine Eltern?

August: Mein Vater ist schon gestorben. Meine Mutter heißt “Arme Fischer Dore.”

Kapitän: Also Dore heißt sie mit Vornamen. Und wie mit Nachnamen?

August: Sie hat keinen andern Namen.

Autor 1: Der Schiffsherr merkte wohl, dass von dem Kind nicht viel zu erfahren war.

Kapitän: Hätte dich doch bloß der Kuckuck woanders hingeführt, als auf mein Schiff.

Autor 1: Der gute kleine, dem die Tränen in den Augen standen, antwortete ganz treuherzig:

August: Der Kuckuck hat mich nicht her geführt. Ich habe ihn noch nie gesehen; aber im Frühling habe ich ihn oft gehört.

Autor 1: Alle im Schiff lachten. Der Schiffsherr aber war in großer Verlegenheit; denn unglücklicherweise floss die Donau hier durch eine unbewohnte, waldige Gegend. Weit und breit war kein Ort zu sehen. Erst später, als die Sonne bereits unterging, erblickte man einen Kirchturm.

Kapitän: In jenes Dorf, will ich das Kind bringen, damit man es der Mutter zurückbringe. Auch wollen wir dort übernachten, weil es schon Abend ist.

Autor 1: Allein Herr Wahl, Antonies Vater, gab dieses nicht zu. Er war ein Kaufmann und hatte Kisten voll Geld und Wertsachen bei sich; denn er flüchtete von den Feinden. Damals wurde Deutschland gerade durch den dreißigjährigen Krieg verheert.

H.Wahl: Ich wünsche von Herzen, dass das Kind zu seiner betrübter Mutter zurückkehrt, allein, in diesem Augenblick geht es nicht. Der Feind ist im Anzug und nähert sich der Donau. Und wenn das Schiff anlegt, um einige Stunden auszuruhen, fallen wir dem Feind in die Hände. Dann verlieren wir alles. Fahrt in Gottes Namen weiter!

Autor 1: Herr Wahl, der in Sorge war, bestand darauf, die ganze Nacht zu fahren. Der Schiffsherr jedoch meinte, das sei gegen ihre Gepflogenheiten. Da versprach Herr Wahl ihm viel Geld, und sie fuhren bei hellem Mondschein weiter, die ganze Nacht. Als die Sonne aufging, kam man an ein kleines Dorf, das nahe am Fluss lag. Man wollte den kleinen August dort lassen. Doch die Bauern wehrten ab: ,,Wir haben Arme genug bei uns in dieser schweren Zeit.“ Etwas weiter erblickte man noch ein großes Dorf. Der Schiffsherr wollte hin, um das Kind vielleicht bei Beamten oder beim Herrn Pfarrer zu lassen, damit sie für seine Heimfahrt sorgten. Da ließ sich plötzlich wieder Herr Wahl hören:

H.Wahl: Horcht! Hört ihr nicht den Donner der Kanonen? Der Feind ist uns nahe! Vorwärts! Weiter mit dem Schiff!

Autor 1: Der Schiffsherr fürchtete, das Kind zu behalten und widersprach dem Herrn Wahl. Fast wäre ein heftiger Streit entstanden. Allein Frau Wahl, die eine gute Frau war, trat dazwischen. Sie ging leise zu ihrem Mann und sagte freundlich:

F.Wahl: Wir wollen den kleinen, holden Knaben annehmen. Dann hat der Streit ein Ende.

Autor 1: Der Vorschlag gefiel dem Herrn Wahl, und er rief sogleich laut:

H.Wahl: Fahrt los! Ich nehme das Kind und werde für es sorgen.

Autor 1: Damit war der Schiffsherr einverstanden, und alle im Schiff lobten den Herrn Wahl. Das Schiff kam glücklich in Wien an.
Hier blieb Herr Wahl wohnen und kaufte sich ein großes Haus. Seine Tochter Antonie ließ er von guten Lehrern unterrichten. August durfte auch an den Stunden teilnehmen. Er gewöhnte sich an diese Leute und hatte bald seine Heimat vergessen. Er lernte schnell und gut, so das jedermann über ihn erstaunt war. Er war auch folgsam, und bescheiden und von Herzen fromm. Herr Wahl und seine Frau liebten ihn wie ihr eigenes Kind. So vergingen die Jahre, und er wuchs heran. Herr Wahl stellte fest, dass er große Lust zum Kaufmannsberuf hatte. Ehe er 20 Jahre alt war, konnte er ab und zu seinen Pflegevater im Geschäft vertreten. Dieser war ihm sehr dankbar dafür und gedachte, ihn zu belohnen. Die kleine Antonie war indessen zur jungen Frau erblüht. Sie war auch fromm aufgezogen, und Herr Wahl gab sie dem August zur Frau.

- Musik -

Nach dem Krieg erhob der Kaiser den Herrn Wahl und seinen Schwiegersohn in den Adelsstand; denn beide hatten ihm große Dienste geleistet. Augusts Schwiegereltern konnten sich des lang ersehnten Friedens nur wenige Jahre erfreuen. Sie wurden bald vom Herrn in die ewige Ruhe abberufen. August, der nun Herr von Wahlheim hieß, gab sein Handelsgeschäft bald auf und beschloss, sich in Böhmen einen Adelssitz zu kaufen. Er machte sich auf die Reise, um das im Krieg verwüstete Gut in Augenschein zu nehmen. Er hatte das ehemals schöne Gut Neukirch erworben. Als seine Frau Antonie die Spuren des Elends erblickte, die der Krieg angerichtet hatte, wurde sie sehr betrübt. Mehrere Häuser des Ortes waren nur noch Schutthaufen, und die Leute sehr verarmt. Da sagte sie mit Tränen in den Augen:

Antonie: Wir müssen ihnen helfen.

August: Ja, das werden wir machen.

Autor 1: August freute sich, dass seine Frau ebenso gesinnt war wie er selbst. Er verwendete einen Teil seines Reichtums dazu, einige Häuser wieder aufzubauen. Die Bauern wollten dem August danken, aber er meinte, der liebe Gott habe ihn aus einem armen Kinde zu einem reichen Mann gemacht, und er wäre es schuldig, andern armen Leute zu helfen und ihnen beizustehen.

- Musik-

Autor 2: Während August von Wahlheim also ein sehr reicher und vornehmer Herr geworden war, hatte seine Mutter, die gute Teodore, manches Schwere erlebt und ein armes, aber Gott wohlgefälliges Leben geführt. Bald nachdem sie den kleinen August verloren hatte, kehrte der Krieg auch in ihre Gegend ein. Teodore flüchtete ins Dorf zu ihrem Bruder. Da war sie aber auch nicht sicher. Das ganze Dorf wurde fast in Schutt und Asche gelegt. Teodore flüchtete weiter zu ihrer Schwester. Die Schwester hatte viele Kinder, und Teodore half ihr, sie aufzuziehen. Beide Schwestern lebten in Frieden zusammen. Nach vielen Jahren erhielten sie von ihrem Bruder einen Brief. Er schrieb ihnen, seine Frau sei gestorben und Teodore möchte doch zu ihm kommen und ihm den Haushalt führen. So kehrte Teodore wieder zurück in ihre alte Heimat. Kaum war sie dort angekommen, ging sie in den Wald und suchte nach dem alten Buchenbaum, den sie nicht vergessen konnte. Wie erstaunt war sie jedoch, als sie sah, wie sehr sich alles verändert hatte. Der Weg, der einst zu ihrer Hütte führte, war nicht mehr zu finden. Er war ganz mit hohem Gras und Sträuchern bedeckt. Sie fand nicht einmal richtig die Stelle, wo ihre Hütte gestanden hatte. Im Wald versuchte Teodore lange vergeblich, den Baum aufzufinden, unter dem Sie oft geweint hatte. Die Buche war nicht zu finden. Da kam ein Mann vorbei, der Holz im Wald sammelte.

Mann: Was sucht ihr da, gute Frau?

Mutter: Ich suche einen Baum, wo ich einst meinen Sohn zum letzten mal gesehen habe.

Autor 2: Teodore erklärte ihm alles.

Mann: Der Baum wird längst gefällt worden sein.

Mutter: Schade, und ich hoffte, dass ich es noch mal sehen würde.

Autor 2: Teodore gab alle Hoffnung auf und kehrte betrübt mit dem alten Mann zurück ins Dorf. Der tröstete sie unterwegs:

Mann: Hier auf Erden haben wir keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.

Autor 2: Herr von Wahlheim wohnte mehrere Stunden entfernt von dem Dorfe, in dem Teodore nun wohnte. Eines Tages kam Herr von Wahlheim in den Wald, um für die Leute zum Winter Holz auszuteilen. Und da die Wälder sehr verwildert waren und mancher überständige Baum darin war, so wollte er bei der Verteilung selbst zugegen sein. Auch wollte er sich selbst davon überzeugen, dass jeder Bedürftige seinen Teil bekam. Er hatte die Hausväter zu sich bestellt. Teodore war auch gekommen, weil ihr Bruder krank war. Herr von Wahlheim verteilte die Bäume und schenkte bald diesem, bald jenem einen Baum. Endlich kam auch Teodore an die Reihe. Als Herr von Wahlheim die arm gekleidete Frau sah, bekam er großes Mitleid mit ihr und schenkte ihr auch einen Baum.

Förster: Espen und Birken sind für die armen Leute gut genug. Das Buchenholz sollte für die gnädige Herrschaft bleiben.

August: Nicht doch! Den Armen soll man nur das Gute geben. Der Baum soll dieser Frau gehören und sofort gefällt werden. Legt gleich an, ihr Holzfäller, bevor ihr mein Holz spalten!

Autor 2: Er eilte sogleich weiter, um ihr den Dank zu ersparen. Teodore sah ihm mit Tränen in den Augen nach und sagte:

Mutter: „Gott segne den guten Herrn.“

Autor 2: Auf Herrn von Wahlheims Befehl machten sich zwei Holzhauer sofort ans Werk. Der Baum stürzte mit großem Getöse zu Boden. Die Männer schrien erstaunt auf: ,,Seht nur das wunderbare Bild!”
Der Baumstamm war unten, wo er etwas morsch war, gebrochen. Ein Stück von der Rinde hatte sich gelöst, und die Männer sahen das Bild, das Teodore so lange gesucht hatte.

Mann 1: Wie kommt das Bild in den Baum?

Autor 2: Indessen hatte Teodore sich bereits im Walde entfernt und hörte nichts von dem Gespräch. Doch Herr von Wahlheim kam vorbei und betrachtete das Bild genau. „Wirklich, es ist sehr schön.“ Dann las er die Schrift auf der Rückseite:

August: Im Jahre nach Christi Geburt 1632, den 10. Oktober, sah ich hier unter diesem Baum meinen Sohn August zum letzen mal. Seines Alters 5 Jahre und 8 Monate. Gott sei mit ihm, wo er auch ist. Er tröste mich wie einst auch Maria unter dem Kreuz. Die tief betrübte Mutter Teodore Sommer.

Autor 2: Wie ein Blitz schoss es August durch die Adern, Gedanken und Sinne. „Das verlorene Kind bin ich! Name, Tag und Jahr treffen genau zu. Dieses Bild kam durch meine selige Mutter hierher!“ Die Nachricht von dem Bild verbreitete sich schnell durch den ganzen Wald und erreicht auch Teodore, die zurückeilte.

Mutter: Ach, gnädiger Herr, das Bild gehört mir. Es steht noch mein Name drauf, den der Herr Pfarrer geschrieben hat! Unter dieser Buche hat mein kleiner August das letzte Mal geschlafen! Wie oft bin ich hier vorbeigelaufen und konnte den Baum nicht mehr erkennen!

Autor 2: Herr von Wahlheim, den schon der Name seiner Mutter auf dem Bild erschüttert hatte, war ganz außer sich vor Freude, in der arm gekleideten seine Mutter zu erblicken. Das Herz brach ihm fast. Er wollte schon aufspringen und sie mit dem Ruf: „Mutter!“ in die Arme schließen. Doch er fasste sich und nahm sie freundlich bei der Hand, trocknete ihr die Tränen und sprach ihr Trost zu. Ihr Sohn lebe noch. Er kenne ihn wohl. Sie würde ihn bald wieder sehen. Schließlich sagte er leise:

August: Ich bin euer verlorener August.

Autor 2: Mit dem Rufe: „Du?“ sank sie in seine Arme, und alle Anwesenden schluchzten.

- Musik -

Eine Weile schwieg Herr von Wahlheim. Dann rief er aus:

August: Liebe Mutter! Endlich hat Gott es so geführt. Bei diesem Baum war unsere Trennung und hier auch das Wiedersehen! Der liebe Gott hat doch eure Gebete erhört, und mich hat Er auch gesegnet. Gelobt sei Gott! Heute geht ihr nicht heim. Ihr kommt mit auf meinen Gutshof.

Autor 2: Dort warteten gute Freunde auf die gute Teodore. Als August seiner Antonie berichtete, was geschehen war, und als er ihr erklärt hatte, wer diese Frau war, ging Antonie ihr mit offenen Armen entgegen und grüßte und küsste sie. Teodore weinte vor Freude, als ihr über dies noch ihre beiden Enkelkinder vorgestellt wurden. Sie sprach: „Wie unaussprechlich schwer war meine Trauer, und wie unaussprechlich viel größer ist jetzt meine Freude!“ Am folgenden Morgen ließ August seine Kutsche anspannen; und fuhr mit seiner Mutter zu ihrem kranken Bruder, um die Freude mit ihm zu teilen. Und auf einen bestimmten Tag ließ Herr von Wahlheim seine Freunde und Verwandten einladen und richtete ihnen ein Freudenfest aus. Das Bild hatte Herr von Wahlheim an die Wand gehängt und gesagt: “Es soll uns eine beständige Erinnerung sein in großer Dankbarkeit gegenüber unserem himmlischen Vater.“

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Mrz 17 2008

Alles verloren?

Geschrieben von under Hochzeit

Alles verloren, ein christliches Anspiel zur Hochzeit für 2 Personen

(Prediger sitzt in seinem Zimmer. Es klopft. Franz tritt ein.)

Franz:   Guten Morgen, Herr Pastor.

Prediger:   Guten Morgen Franz. Du machst ja ein Gesicht, ist etwas passiert? Willst du es mir nicht sagen?

Franz:   Ja, gerade deshalb bin ich gekommen. Es ist meine Ernte, meine gute Ernte. Das heißt, bis gestern standen meine Getreidefelder großartig, beinahe reif zum Schneiden. Dann kam der Hagel und innerhalb von fünf Minuten hat er mir alles genommen. Alles! Alles ist weg!

Prediger:   Franz, es tut mir wirklich leid, dass du alles verloren hast. Alles – also ist deine Frau gestorben.

Franz:   Meine Frau? Nein, doch nicht!

Prediger:   Ja, und deine Kinder auch. Du hast deinen guten Ruf in der Umgebung verloren, weil man dir gewisse Dinge nachredet.

Franz:   (empört) Wieso? Ist doch gar nicht wahr!

Prediger:   Doch. Sagtest du nicht, du hättest alles verloren, was eigentlich Wert hat. Du hast eine liebe Frau, die dir treu zur Seite steht. Du hast vier gesunde Kinder, die alle gut lernen. Du hast Ansehen in der Gemeinde, weil du versuchst dem Herrn völlig zu dienen. Auch hast du nicht dein ganzes Einkommen verloren, sondern nur die Getreideernte. Da sind ja noch die Kühe und die Hühner, die euch Einkommen bringen. Weißt du, Franz, mit Geld können wir uns vieles im Leben kaufen, aber nicht alles. Wir können uns ein Bett kaufen, aber nicht den gesunden Schlaf; Bücher, aber nicht den Verstand, um das Gelesene zu verstehen; Nahrungsmittel; aber nicht den Appetit; Medizin; aber nicht die Gesundheit; ein Haus, aber nicht ein glückliches Familienleben; den Genuss der Welt; aber nicht den Frieden mit Gott!

Franz:   Ich verstehe schon. Verzeiht mir, dass ich so unbedacht war. Ich habe das wichtigste in meinem Leben nicht wertgeschätzt. Weil ich mich zu sehr mit dem Verlust der Ernte beschäftigte, unterließ ich es Gott für die vielen anderen Gaben und Freunde zu danken. Jetzt ist es mir klar, dass ich ein reicher Mann bin.

Prediger: ________ und ________, wir wünschen, dass ihr in eurem Leben nie das Danken vergesst, denn, die glücklichsten Menschen sind nicht die, die das Meiste haben, sondern, die am meisten Danken können.

ENDE

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Mrz 17 2008

Im Alltag

Geschrieben von under Hochzeit

Im Alltag, ein christliches Anspiel zur Hochzeit für 3 Personen

Frank: Es ist schon wieder so spät geworden. Nun aber schnell nach Hause. Bettina wartet sicher schon.

Bettina: Hallo Frank ist alles in Ordnung?

Frank: Ja, wir mussten ein bisschen länger machen, deswegen bin ich so spät. Es tut mir leid.

Bettina: Das ist doch nicht so schlimm. Ich habe nur Angst gehabt, dass dir etwas passiert sein könnte. (setzen sich an den Tisch) Komm, das Abendbrot steht schon auf dem Tisch, du musst doch sicher gleich noch zum Chor.

Frank: Das ist wieder ein Abend, wo ich nur unterwegs bin, naja es geht halt nicht anders.

Bettina: Wie war deine Arbeit?

Frank: Ach, im Moment ist soviel zu tun, dass wir nie pünktlich gehen können. Man gibt sich Mühe und kommt doch erst spät weg, das ist dann mit der Zeit doch anstrengend.

Bettina: Musst du nach der Chorprobe noch irgendwo hin?

Frank: Nein, ich komme direkt nach Hause.

Bettina: Oh, das ist schön. Dann können wir es uns noch gemütlich machen – und du kannst dich ausruhen.

Frank: Jetzt muss ich aber los. Also, dann bis heute Abend.

Bettina: Ja, mach´s gut.

- Musik -

Bettina: (sitzt am Tisch) Eigentlich müsste Frank gleich hier sein. Ich kann ja schon mal Tee aufsetzen.

Frank: Hallo Bettina, da bin ich wieder. Oh, was bin ich müde.

Bettina: Möchtest du noch einen heißen Tee trinken, bevor du ins Bett gehst? Ich habe ihn schon gekocht.

Frank: Oh ja, gerne.

- Musik -

Bettina: Ich habe noch eine Stunde Zeit, bis Frank kommt, dann gehe ich eben noch ein Weilchen an den kleinen Teich, zusammen kommen wir da auch nicht mehr zu. Warum eigentlich nicht? Wir haben uns nie gestritten, es ist einfach so Alltag, so Routine geworden. Wir reden zwar miteinander, aber irgendwie geht jeder so seinen Weg. Wie kommt das? Anfangs haben wir viel miteinander geredet – nicht nur alltägliche Dinge. Und dann brachte Frank mir oft irgendwelche Kleinigkeiten oder Blumen mit – nicht dass es unbedingt nötig wäre, aber es belebte unsere Beziehung. Habe ich ihm eigentlich entsprechend gedankt? Es war für mich schon bald selbstverständlich, wenn er mir etwas mitbrachte oder mir bei der Hausarbeit half. – Ich möchte neu an unserer Beziehung arbeiten.

Sprecher: Mit diesem Entschluss eilte Bettina nach Hause. Sie bat Gott ihr zu helfen, jede kleine Gabe aus seiner Hand zu nehmen und dankbar für alles zu sein. Dies wirkte sich auch auf die Beziehung zu Frank aus.

Frank: Guten Abend Bettina. Oh, was hast du es hier gemütlich gemacht, da passt der Strauß ja genau rein, den ich dir mitgebracht habe.

Bettina: Oh, das ist aber lieb von dir, Danke. Du bist doch heute Abend zuhause?!

Frank: Ja, heute habe ich nichts vor. – Sag mal Bettina, mir ist aufgefallen, dass du in letzter Zeit viel fröhlicher bist. Jedesmal, wenn ich nach Hause komme hast du dir irgendetwas anderes einfallen lassen, so dass ich schon anfange, die Stunden zu zählen bis zum Feierabend.

Bettina: Eigentlich hast du mir den Anreiz gegeben. Du brachtest mir oft irgendwas mit und ich habe es schon bald als selbstverständlich angesehen. Wir waren zwar immer nett und höflich zueinander aber irgendwie fehlte mir etwas. Ich merkte, dass ich eigentlich ziemlich undankbar war, und versuche es jetzt mit Gottes Hilfe zu ändern, indem ich dir einfach sage, war du mir bedeutest, ober es durch kleine Aufmerksamkeiten versuche auszudrücken.

Frank: Und das gelingt dir sehr gut. – Wann habe ich dir eigentlich das letzte mal gesagt, wie dankbar ich bin, dass du meine Frau bist.

Bettina: Das weiß ich nicht. Aber lass uns neu Gott dafür danken, dass wir einander haben.

Sprecher: ……………. und …………! Oft werden Dinge, die man tut, zur Gewohnheit. Wir wünschen Euch, dass ihr aber immer wieder neu Gott danken könnt, dass Ihr einander habt und es lernt, Euch Eure Dankbarkeit zu zeigen. Kleine Aufmerksamkeiten können dabei helfen und dem Alltag die Routine nehmen.

ENDE

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Mrz 17 2008

Die Faulenzer

Geschrieben von under Hochzeit

Die Faulenzer, ein christliches Anspiel zur Hochzeit für 5 Personen

Sprecher: Man sagt ja, dass es in unserer Zeit sehr viele Faulenzer gibt. Aber ich denke, solche wie Johann und Maria, gab es noch nie. Wie es bekannt ist, müssen auch die Faulenzer essen und trinken. Und so kochte diese Ehefrau Maria an einem Morgen eine Buchweizengrütze. Die Grütze war ihr echt gut gelungen. Das einzige Unglück an der Sache war, dass die Grütze an einem Teil des Topfbodens anbrannte. Als Johann und Maria mit dem Essen fertig waren, sprach Johann:

Johann: Das war aber eine tolle Grütze! Bestimmt bekam nicht einmal der König so etwas Schmackhaftes!

Maria: Bestimmt nicht! Und jetzt sage ich dir mal was: Ich habe gekocht und du wirst dafür den Topf spülen.

Johann: Bist du aber schlau! Ich denke ja nicht daran. Das ist keine Männerarbeit!

Maria: Es ist doch aber auch nicht die Arbeit der Frau einfach alles zu machen.

Johann: Maria, spül du den Topf, siehst du nicht, dass sich die Fliegen schon darauf setzen?

Sprecher: Es verging eine Stunde, dann die zweite – doch der Topf stand immer noch ungespült da.

Johann: Maria denkst du immer noch nicht daran den Topf zu spülen?

Maria: Lass mich in Ruhe. Wenn du mich noch weiter damit belästigst, zerschlage ich ihn auf deinem Kopf.

Sprecher: Der Tag neigte sich schon dem Ende, doch der Topf stand immer noch ungespült auf dem Tisch.

Johann: Weißt du was, Maria? Ich habe eine Idee! Wir werden uns so verabreden: Wer Morgen als Erster aufstehen wird oder als Erstes ein Wort sagen wird, der soll auch den Topf spülen.

Maria: Da kannst du aber lange warten. Von mir hörst du kein einziges Wörtchen.

Johann: Und von mir noch weniger!

Sprecher: Mit dieser Verabredung gingen Johann und Maria zu Bett. Es kam der Morgen. Maria müsste eigentlich aufstehen um die Kuh zu melken, und sie hinaus in die Herde zu treiben, aber sie hatte Angst aufzustehen: Dann müsste sie ja auch den Topf spülen. So blieb die Kuh ungemolken im Stall. Die Nachbarn bemerkten Marias Fehlen.

Nachbar: Was ist denn mit Maria und Johann los? Sie haben ihre Kuh nicht hinausgetrieben. Sind sie vielleicht krank? Man müsste mal nach ihnen schauen.

Sprecher: Die Nachbarn kamen ins Haus.

Nachbarin: Maria, Johann, was ist mit euch los? Warum liegt ihr noch beide im Bett? Um diese Zeit schläft doch keiner mehr.

Nachbar: Habt ihr was verschluckt? Sagt doch was! Seid ihr etwa krank?

Sprecher: Aber das Paar brachte kein Wort heraus. Sie dachten immer noch an den ungespülten Topf und deshalb wollte keiner als erstes etwas sagen.

Nachbar: Hör mal, Frau, sie sind wahrscheinlich verrückt geworden. Man darf sie jetzt doch nicht alleine lassen. Bleib doch ein bißchen bei ihnen und beobachte sie.

Nachbarin: Meinst du, ich habe Lust so einfach hier herumzusitzen? Wenn sie mir das bezahlen, dann mache ich es.

Nachbar: Wie sollen sie dir das bezahlen? Siehst du nicht, dass sie nicht mehr ganz normal sind? Sie wissen vielleicht gar nicht mehr, ob sie noch Geld haben. Ich habe eine Idee. Da, guck mal, auf der Bank liegt Marias Jacke, sie passt dir bestimmt. Die bekommst du dann für deine Arbeit.

Sprecher: In diesem Moment sprang Maria hoch, als ob sie eine Biene gestochen hätte.

Maria: Was? Ich bin noch am Leben und nicht tot. Dass ihr meine Sachen unter euch verteilt. Versucht mir ja nur was zu nehmen.

Sprecher: Auch Johann rührte sich jetzt.

Johann: Also Maria, du bist als erstes aufgestanden und hast als erste ein Wort gesagt, deshalb musst du jetzt auch den Topf spülen.

Sprecher: Die Nachbarn waren lange sprachlos, denn so etwas hatten sie noch nie erlebt.

Nachbarin: Gibt es denn noch solche faulen Menschen auf der Welt?

Nachbar: So viele wie du willst. Nach meiner Meinung, sind sie eher halsstarrig, als faul. Einer wollte dem anderen nicht nachgeben. Ein Stolz hat sich mit dem anderen Stolz getroffen.

Sprecher: Liebe …………… und …………..! Wir wünschen euch, dass ihr allezeit fleißig, demütig und nachgiebig seid. Liebt euch und helft euch untereinander, wie es unser himmlischer Vater von euch verlangt.

Und hier noch ein paar Bibelverse, die euch auf eurem Wege begleiten sollen: Sprüche 19, 15: "Faulheit bringt Schlafen, und eine lässige Seele wird Hunger leiden." Prediger 10, 18: "Denn durch Faulheit sinken die Balken, und durch lässige Hände wird das Haus triefend." Sprüche 13, 4: "Der Faule begehrt, und kriegt´s doch nicht; aber die Fleißigen kriegen genug."

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