Archive for März 9th, 2008

Mrz 09 2008

Wo wohnt Gott?

Geschrieben von under Hochzeit

Wo wohnt Gott, ein christliches Anspiel zur Hochzeit für 3 Personen

Autor:  Es war Frühling. Am blauen Himmel stand hoch die Sonne und spendete reichlich Licht und Wärme. Fröhlich sangen die Vögel in den wunderschön blühenden Bäumen. Alles sprach von Leben und Freude und füllte die Menschen mit Lebensmut und neuen Kräften. Eugen freute sich des sonnigen Tages, viel mehr jedoch über seine Zukunftspläne. Er war auf dem Weg zum Pastor, der ihm auch freundlich begegnete.

Pastor:  Welche Not führt dich zu mir?

Eugen:  Sehr geehrter Herr Pastor. Ich komme aus einem entferntem Ort, mit einer wichtigen Sache.

Pastor:  Und das wäre?

Eugen:  Ich habe eine Braut, die ich heiraten möchte und ich möchte sie bitten, dass sie die Trauhandlung vollziehen.

Pastor:  Ja, eine wichtige Angelegenheit ist das. Aber, kommst du oft zu uns in den Gottesdienst?

Autor:  Wegen der bergigen Gegend waren die Siedlungen sehr zerstreut, deshalb antwortete Eugen:

Eugen:  Nein, unsere Siedlung befindet sich sehr weit in den Bergen, deshalb komm ich nur selten zum Gottesdienst.

Pastor:  Aber wie soll ich dich trauen, wenn dich in der Gemeinde niemand kennt? Und ich weiß auch nicht, ob du ein Kind Gottes bist.

Autor:  Bei diesen Worten senkte Eugen seinen Blick.

Pastor:  Vielleicht könnte ich dir helfen. Ich werde dir einige Fragen stellen und wenn du sie richtig beantwortest, könnte ich auf deine Bitte eingehen.

Autor:  Voller Freude und Erwartung hob Eugen den Kopf.

Pastor:  Die erste Frage ist: Wo wohnt Gott?

Autor:  Eugen überlegte kurz und meinte dann:

Eugen:  Er wohnt dort, hinter jenem Berg.

Pastor:  Na, na junger Mann, die Antwort ist ja nicht gerade so positiv, geh jetzt einmal nach Hause und denke darüber nach. In einer Woche kommst du mit der Antwort zu mir. Aber vergiss die Frage nicht. Wo wohnt Gott?

- Musik -

Autor:  Es verging die verabredete Zeit und wieder stand Eugen vor dem Pastor.

Pastor:  Hast du gut nachgedacht? Wo wohnt Gott?

Eugen:  Ja, sehr gut. Gott wohnt hinter dem Berg.

Pastor:  Nun ich sehe, dass du ohne weitere Hilfe wohl nicht zurecht kommst. Geh heim und lass dir von deiner Mutter erklären wo Gott wohnt. In zwei Wochen kommst du wieder, dann reden wir über deine Frage.

- Musik -

Autor:  Wie eine Ewigkeit zogen sich diese zwei Wochen für den jungen Mann. Kaum war die Frist abgelaufen, lief er zum Pastor.

Pastor:  Ich hoffe du bist mit deiner Aufgabe diesmal gut zurechtgekommen. Wo wohnt Gott?

Eugen:  Hinter dem Berg, Herr Pastor.

Pastor:  So einen Trotz habe ich von dir nicht erwartet, junger Freund. Ich gebe dir noch einen Monat Zeit, frag deine Oma, denk selbst darüber nach und bring mir die Antwort. Kannst du mir dann nicht antworten, kann ich dir deine Bitte nicht erfüllen.

Autor:  Langsamen Schrittes ging Eugen nach Hause. Jedoch hielt er es nicht aus und kam eine Woche später wieder zum Pastor.

Pastor:  Jetzt schon da? Hast wohl die richtige Antwort gefunden?

Eugen:  Ja, Herr Pastor.

Pastor:  Nun so antworte doch!

Eugen:  Wie ich schon sagte, hinter dem Berg.

Autor:  Verwundert über die Antwort wandte sich der Pastor schweigend zur Tür. Doch plötzlich blieb er stehen. Ein Gedanke ließ ihn zurückkehren.

Pastor:  Eugen, kannst du mir erklären warum Gott hinter dem Berg wohnt, wie du behauptest?

Eugen:  Gerne, jeden Tag gehe ich an dem Berg vorbei auf dem Weg zur Arbeit. Dort steht ein Haus, in dem ganz interessante Menschen wohnen. Dort ist alles so lieblich und schön, kein Geschrei, kein Streit und von einer Schlägerei kann schon gar nicht die Rede sein. Eines Tages komme ich von der Arbeit und sehe, wie der Nachbar mit einem Huhn in der Hand zu diesem Haus geht. Schon auf der Straße schreit und schimpft er, dass das Huhn schon unzählige male in seinen Garten gekommen sei, und alles zerstört habe. Der Besitzer des Hauses war gerade in seinem Garten beschäftigt, er ließ seine Arbeit liegen und ging dem Nachbar entgegen. Als er die Ursache der Aufregung erfuhr sagte er: „Der Friede ist teurer als ein Huhn, möge es nicht die Ursache eines Streites sein.“ Und bot an, das Huhn mitzunehmen. Er begleitete ihn bis zu seinem Hause und kehrte dann in den Garten zurück.
Ich habe nie so etwas gesehen und bin mir sicher, in dem Hause wohnt Gott.

Autor:  Eine Stille herrschte im Raum. Der Pastor dachte nach. Er suchte nach einer Antwort auf die Frage, die in den Worten Eugens zu hören war.

Pastor:  Warum sagte er nicht, dass Gott hinter der Mühle wohnt? Ich bin doch schon so lange hier als Pastor tätig; und diene vielen als geistlicher Vater. Lebe ich denn wirklich so, dass die Leute sagen können: „Hier wohnt Gott?“

Autor:  Liebe Freunde: An diesem freudigen Hochzeitstag möchten wir euch wünschen:

Pastor:  Lebt so, dass man von eurer Ehe und Familie sagen kann:
Wahrhaftig, in diesem Hause wohnt Gott!

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Mrz 09 2008

Liebevolle Fürsorge

Geschrieben von under Hochzeit

Liebevolle Fürsorge, ein christliches Anspiel zur Hochzeit für 3 Personen

Sprecher:  Auf ihren Reisen in den Fernen Osten sagte der Herr Corrie ten Boom in Formosa deutlich, dass sie in verschiedenen Ländern arbeiten müsste; sie musste sich auch schon die Flugkarte lösen. Sie hatte aber das Geld nicht.

Corrie:  Der Herr ist nicht nur mein Hirte, sondern auch mein Schatzmeister, und er ist ein reicher Schatzmeister. Es kommt aber vor, dass er meinen Glauben prüft. Wenn ich ihm dann gehorsam bin, kommt das Geld zur rechten Zeit. Er hat das Vieh auf tausend Bergen, und wenn ich Geld brauche, dann sage ich: "Vater, ich denke, du musst von dem Vieh auf einem deiner tausend Berge eine Kuh verkaufen." Und er tut es.

Sprecher:  So ging sie zum Verkehrsbüro:

Corrie:  Wollen Sie bitte notieren, für welche Route ich Tickets brauche: Erst Hongkong, dann Sydney in Australien; Auckland, Neuseeland; zurück nach Sydney, Australien; dann Kapstadt, Südafrika; dann nach Tel Aviv, Israel; Amsterdam, Holland.

Fräulein:  (schreibt auf) Was ist Ihr Endziel?

Corrie:  Der Himmel.

Fräulein:  Ja, wie schreibt man das?

Corrie:  (buchstabiert) H – i – m – m – e – l.

Fräulein:  (schreibt auf) Das verstehe ich nicht. Wie?

Corrie:  Vor etwa 2000 Jahren hat einer meine Karte für den Himmel gelöst, und ich brauche sie von ihm nur anzunehmen. Das war Jesus, als er am Kreuz meine Sünde trug und mir so den Weg zum Himmel freimachte. Wenn man in einem Flugzeug keinen Platz reserviert hat, kommt man in große Schwierigkeiten. Hat man aber keinen Platz im Himmel, dann werden die Schwierigkeiten unüberwindbar groß.

Sprecher:  Als sie ihre Flugkarte in Empfang nahm, hatte der Herr ihr gerade alles Geld gegeben, das sie brauchte, um sie zu bezahlen. Mit Dankbarkeit sah sie auf das Büchlein voll Fahrkarten:

Corrie:  Sydney, Auckland, Sydney, Tel Aviv – aber warum denn erst Tel Aviv? Ich muss doch erst nach Kapstadt und dann nach Tel Aviv.

(geht zum Fräulein zurück)

Corrie:  Warum haben Sie meinen Reiseplan geändert? Mein Chef hat mir gesagt, dass ich erst nach Kapstadt und dann nach Tel Aviv gehen muss. Nun haben Sie das geändert. Erst Tel Aviv, dann Kapstadt. Mein Chef ist Gott selbst, und ich muss ihm gehorchen.

Fräulein:  Aber das ist unmöglich. Es gibt keine direkte Route von Australien nach Afrika. Es gibt keine Insel für Zwischenlandungen. Sie müssen erst nach Tel Aviv.

Corrie:  Das geht nicht. Ich muss meinem Chef gehorchen. Vielleicht muss ich dann um eine Insel im Indischen Ozean beten. Aber meine Reiseroute muss so bleiben, wie er gesagt hat.

Sprecher:  Nach einer Stunde.

Fräulein:  Haben Sie um eine Insel im Indischen Ozean gebetet?

Corrie:  Warum?

Fräulein:  Gerade eben habe ich ein Telegramm von Quantas bekommen, einer australischen Fluglinie. Sie haben die Kokosinsel gekauft, und jetzt gibt es eine direkte Reisemöglichkeit von Australien nach Afrika über die Kokosinsel und die Insel Mauritius.

Corrie:  Nun, Fräulein, jetzt sehen Sie, dass Gott in seiner Führung keine Fehler macht. Ja, es ist nichts zu groß für Gottes Allmacht, nichts zu klein für seine Liebe.

Sprecher:  Lieber ….. und ….. wir wünschen Euch in der Ehe dieses Vertrauen, das auch Corrie ten Boom hatte. Wenn Gott etwas zusagt, so wir er es halten, dann sollen wir mit ihm große Dinge wagen.

ENDE

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Mrz 09 2008

Salz ist bitter

Geschrieben von under Hochzeit

Salz ist bitter, ein christliches Anspiel zur Hochzeit für 4 Personen

Frau:  Ihn bringt auch nichts aus der Ruhe, er ist immer so verschwiegen und redet nur das Nötigste. Nie höre ich mal einen Lob oder ein Schimpfwort von ihm. Dieses Schweigen ist wirklich eine Last.

Sprecher:  Schon fünf Jahre lang ist das Ehepaar verheiratet. Am Anfang schien die Ehe ja glücklich zu sein, sie hatten Zeit füreinander und unterhielten sich jeden Abend. Doch seitdem dem Mann sich selbständig gemacht hat bleibt einfach keine Zeit mehr für eine gemütlichen Plauderabend. Er besorgt nur noch das Nötigste und verbringt die meiste Zeit im Büro.

Mann:  Ich bleibe heute etwas länger, ich habe etwas geschäftliches zu erledigen.

Frau:  Aber wollten wir nicht heute…

Sprecher:  Doch ehe sie ausgeredet hat ist der Mann weg. So geht das fast jeden Abend. Aufgebraust geht die Frau, wie schon so oft, an die Arbeit und besucht anschließend ihre Nachbarin.

Frau:  Immer hat er es eilig, nie fragt er wie es mir geht. Das einzige was er fast täglich sagt ist: Ich komme heute etwas später. Wenn er wenigstens einmal loben oder schimpfen würde.

Nachbarin:  Ich habe damit keine Probleme, mein Mann nimmt sich immer die Zeit für mich. Also an deiner Stelle würde ich einfach auf mein Recht bestehen. Ich würde ihn schon zum Reden bringen. Wenn du willst, ich wüsste da ein wirksames Mittel.

Sprecher:  Als der Mann am nächsten Tag nach Hause kommt, steht das Mittel bereits auf dem Tisch. Es ist eine sehr stark versalzene Suppe! Doch ohne ein Wort darüber zu verlieren isst er die Suppe in sich hinein.

Frau:  Ich glaube, ich habe die Suppe heute etwas versalzen.

Mann:  Ja, ein wenig.

Sprecher:  Er nimmt einige Prisen Salz, streut sie zusätzlich in die Suppe und verzehrt sie, dann setzt er seinen Hut auf und geht für immer. Mit dieser Geste bewies er, dass er seine Frau verstanden hat. Jedoch wollte er es sich nicht auf solch einer Art und Weise sagen lassen. Wie war dem Mann die, nicht aus Versehen, versalzene Suppe doch bitter! Wie hat es ihn wohl gekränkt, dass die Frau ohne ihm erst den Fehler zu sagen mit einer lieblosen Tat handelte. Doch die Frau hatte lange damit zu tragen! Wie gerne würde sie für ihren Mann die Suppe essen. Wie gerne würde sie ihn um Vergebung bitten, doch war es für immer zu spät! Oft sind es harte Worte die Grund für Streit sind, doch kann das Schweigen ebenfalls Verheerendes anrichten. Das Schweigen in der Ehe ist nicht zu unterschätzen. So wie man durch Reden die Liebe oder Abneigung verdeutlicht, kann man auch durch Schweigen beides ausdrücken. Es ist traurig dass sich Eheleute oft viel zu wenig Zeit nehmen um sich über ihren Zustand in der Ehe zu unterhalten, um sich auch an die Vergangenheit zu erinnern und zu versuchen bestimmte Dinge in der Zukunft besser zu machen. Aber vergessen wir nie, dass die Ehe ein geschlossener Garten ist! Es ist schlecht, vor Leuten, über den anderen Ehepartner zu klagen. Es sollte immer dem Ehepartner gesagt werden, weil es vorkommt dass ein Partner seinen Fehler erst gar nicht sieht. Doch sollte dieses Hinweisen immer in Liebe, Offenheit und Verständnis für den anderen geschehen.

ENDE

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