Archive for März 6th, 2008

Mrz 06 2008

Gut gemeint

Geschrieben von under Gottes Führung

Gut gemeint, ein christliches Anspiel zum Thema Gottes Führung für 8 Personen

Autor: Philip und Patrick schlenderten die Uferpromenade entlang. Die breite Küstenstraße war heute noch belebter als gewöhnlich. Alle Menschen aus dem näheren und weiteren Umkreis schienen am diesen Tag nach Colwyn Boy zu strömen, um das denkwürdige Ereignis mitzuerleben. Es war Samstagnachmittag, und obwohl der Sommer seinem Ende zuging, schien die Sonne noch warm vom Himmel herab.

Philip: Da vorne kommt der Rolls-Royce von Prinz Charles!

Autor: Rief Philip aufgeregt. Patrick streckte sich um auch einen Blick von dem Auto erhaschen zu können. Von Polizeiwagen eskortiert, bahnte er sich einen Weg durch die Menschenmenge. Die Leute jubelten dem Prinzen zu, einige schwangen kleine Papierfahnen mit dem walisischen Drachen darauf. Philip und Patrick kletterten die Ufermauer hinauf, da sie in dem Gedränge auf der Promenade nicht mehr vorankamen. Zum Glück war die Flut gerade weit draußen und gab einen breiten Strand frei.

Philip: Wenn wir uns beeilen, kommen wir noch rechtzeitig zu Eröffnung.

Patrick: Wie du meinst…

Autor: Sie rannten ein Stück durch den feuchten Sand, bis die Promenade einen Bogen machte. Die Küstenstraße lief weiter geradeaus und auf dem Land zu ihrer linken prangte eine Siedlung von neuen Einfamilienhäusern. Stolz blickten die roten Dächer über das Meer hinaus. Einen schöneren Ort konnte sich niemand zum Wohnen wünschen. So dachte Patrick jedenfalls als er hinter seinem Freund die schmale Holztreppe hinaufeilte. Oben angekommen, fanden sie sich abermals in einer Menschenmenge wieder. Den Ruf nach zu urteilen, stieg Prinz Charles gerade aus seinem Rolls-Royce aus. Philip kletterte auf das Geländer der Uferpromenade und Patrick folgte ihm. Da sahen sie, wie der Prinz von seinen Leibwächtern umringt das Podium betrat, das eigens für diesen Tag zwischen den Häusern errichtet worden war. Als Jubelrufe verhallten, begann er seine Rede. Philip und Patrick konnten trotz des Lautsprechers kaum ein Wort verstehen. So bemühten sie sich, in die vorderen Reihen vorzudringen. Menschen schimpften oder schubsten sie zur Seite, doch beide Jungen ließen sich nicht zurückweisen. Schließlich fanden sie einen geeigneten Platz bei einem Blumenkübel. Sie kletterten hinauf, wobei sie sich bemühten die Pflanzen nicht zu zertreten, und konnten endlich der Rede des Prinzen folgen. Doch da beendete er sie auch schon und trat seinen Platz am Mikrofon einem anderen Herrn ab.

Patrick: Unser Bürgermeister.

Bürgermeister: Meine sehr verehrten Damen und Herren! Ich denke nicht, dass ich übertreibe, wenn ich sage: Wir alle sind dem Prinz Charles von Herzen dankbar für die großzügige Finanzierung dieser Häuser, in denen sozialschwachen und kinderreiche Familien unseres Ortes eine neue Heimat finden werden.

Autor: Wieder brach die Menge in Jubel aus. Der Prinz lächelte verlegen, und der Bürgermeister bat mit einem Handzeichen um Ruhe. Dann fuhr er fort.

Bürgermeister: Einige der Familien haben schon lange auf eine ordentliche Wohnung gewartet. Kinder die sich bisher zu viert oder fünft ein Zimmer teilen mussten, werden endlich Raum haben, um sich zu entfalten. Aber von so einem Blick über das Meer und unsere walisische Küste haben sie bisher nur träumen können. Nun wird der Traum wahr…

Autor: Patrick trat einen Schritt zurück und verlor dabei das Gleichgewicht. Er stieß gegen einen älteren Mann, dessen Kleidung ihn als Fischer auswies und bat um Entschuldigung.

Fischer: Macht nichts, mein Junge.

Autor: Brummte der Mann. Dann schüttelte er den Kopf und meinte.

Fischer: Die sollten ihren Mund nicht so voll nehmen.

Autor: Patrick sah ihn fragend an.

Fischer: Ist ja alles gut gemeint mit den Häusern für die armen Familien, aber warum sie gerade auf dieses Fleckchen Erde bauen müssen.

Patrick: Ist doch herrlich! Fische Meeresluft und dazu der Ausblick.

Fischer: Ich sage ja: Es ist gut gemeint. Aber die Leute haben eins dabei vergessen, sie haben Gott nicht um Rat gefragt.

Autor: Patrick sah den Mann verwirrt an. Für einen Augenblick dachte er daran auf den Blumenkübel zurückzukehren und ihn mit seinen verschrobenen Gedanken allein zu lassen. Aber irgendetwas faszinierte ihn an den Worten des Fischers. Vielleicht war er ja doch nicht so verschroben. Patrick fragte zögernd.

Patrick: Wie kommen sie darauf?

Autor: Der alte Mann zupfte sich am Bart.

Fischer: Ich habe schon mehr Jahre an dieser Küste verbracht als unser Bürgermeister und Prinz Charles und ich habe schon etliche Sturmfluten erlebt. Was meinst du, warum sie dieses Stück Land so billig bekommen haben?

Autor: Er sah Patrick herausfordernd an. Der Junge zuckte mit den Schultern.

Fischer: Lass erst den Winter kommen… Ich habe noch kein Jahr erlebt, in dem dieser Felsen nicht unter Wasser stand.

Patrick: Aber dafür haben sie doch extra die Ufermauer gebaut und Wellenbrecher unten am Strand.

Fischer: Als ob das die Flut abhalten könnte.

II Autor: Der Tag verging, und die Familien zogen in ihre Wohnungen ein. Philip und Patrick liefen oft nach der Schule zum Strand hinunter oder warfen von der Uferpromenade ihre Angeln aus, wenn gerade Flut war. Manchmal suchten sie auch zwischen den Felsen nach Fossilien. Der Biologielehrer kaufte sie ihnen ab, und das Geld sparten sie für ein Surfbrett. Der Herbst brachte wie gewöhnlich viel Regen mit sich, aber die Temperaturen blieben mild. Ende November rollte dann die erste Sturmflut heran. Die Küstenstraße wurde an verschiedenen Stellen gesperrt und der Verkehr durch den Ort umgeleitet.

Patrick: Kommst du mit zum Meer runter? Ich möchte so gerne wissen, wie es der neuen Siedlung geht.

Autor: Philip nickte Patrick zu und lief nach Hause um Gummistiefel und Regenmantel anzuziehen. Wenig später befanden sie sich auf dem Weg zum Ortsausgang. Als sie die schützenden Häuserfassaden hinter sich ließen, blies sie der Sturm fast um. Meterhohe Wellen schlugen gegen die Ufermauer und die weiße Gicht spritzte weit auf die Straße. Die Jungen kämpften sich voran, bis sie den Felsen erreichten, auf dem sich die neuen Häuser erhoben. Ein paar Männer waren gerade dabei, ein Dach zu reparieren, von dem sich die Ziegel gelöst hatten. Aus einem anderen Haus pumpte die Feuerwehr Wasser heraus. Philip und Patrick traten an die Mauer, die extra zum Schutz der Häuser erhöht worden war, und sahen auf das schäumende Meer hinunter. Noch war hier nichts Außergewöhnliches geschehen. Wasser im Keller und Löcher im Dach gehörten an der walisischen Küste in dieser Jahreszeit zum Alltag. Manche Touristen kamen extra im Winter hierher, um die Gewalt der Natur zu bewundern. Patrick dachte bei sich.

Patrick: Vielleicht hat der alte Fischer doch nicht recht gehabt. Schließlich wird niemand so dumm sein und eine Siedlung von Häusern an einer Stelle bauen, wo sie nach einem halben Jahr von der Flut weggespült werden. Wozu hat Gott den Menschen denn ein Gehirn gegeben.

Autor: Doch er hatte sich getäuscht. Eine schwere Sturmflut Anfang Februar machte die neue Siedlung dem Erdboden gleich. Die Familien konnten rechtzeitig evakuiert werden, aber viele verloren ihr ganzes Habe und standen ärmer da als je zuvor. Die Jubelrufe, mit denen sie Prinz Charles bei der Einweihung der Häuser empfangen hatten, verkehrten sich in Schimpfworte und Bitterkeit.

I Frau: Er wollte sich nur wichtig tun und als edler großer Gönner gefeiert werden.

II Frau: Er hat nicht genug darüber nachgedacht. Wer konnte denn auch mit dieser Flut rechnen.

Autor: So sprachen die Leute. Doch Patrick ließ die Begebenheit nicht mehr los! Es ist gut gemeint, aber die Leute haben eins vergessen: “Sie haben Gott nicht um Rat gefragt”, hörte er wieder und wieder die Worte des Fischers. Da begann er sein eigenes Leben zu betrachten, und die Pläne und Ziele, die er verfolgte. Vieles, ja im Grunde genommen alles, wofür er sich einsetzte, war gut gemeint aber war es deshalb richtig? Sicher, Gott hat uns den Verstand gegeben. Aber wie begrenzt ist der, gegenüber seiner Weisheit! Er sah auf das Meer, das sich inzwischen wieder beruhigt hatte. Am Horizont glitt langsam ein Schiff vorüber. Da nickte Patrick auf einmal mit dem Kopf.

Patrick: Ja, wir sehen immer nur bis zu unserem Horizont, aber du siehst alles, o Gott. Deshalb brauchen wir deine Führung, damit unsere Pläne nicht nur auch gut gemeint sind, sondern damit wir deine guten Pläne verwirklichen.

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Mrz 06 2008

Zwei Sous für eine neue Jacke

Geschrieben von under Gottes Führung

Zwei Sous für eine neue Jacke, ein christliches Anspiel zum Thema Gottes Führung für 4 Personen

Sprecher: Es ist ein kalter und trüber Herbsttag und ein feiner mit Schnee vermischter Regen fällt auf die Hauptstadt Frankreichs. Mit eiligen Schritten geht der Großkaufmann Jean Argentier über die Brücke Pont-Neuf. (Bettler sitzt auf dem Stuhl, Herr Argentier geht langsam an ihm vorbei) Da sieht er plötzlich am Brückenende einen Bettler zusammengekauert auf dem Boden sitzen. Herr Argentier hat kein Herz für diese Leute und geht kalt und achtlos an ihm vorbei.

Herr Argentier: (zu sich) Der sollte lieber arbeiten, dann bräuchte er nicht in diesem Regen zu sitzen und betteln. Diese Leute belästigen nur die Bevölkerung! (ärgerlich)

(Junge kommt und legt dem Bettler ein Geldstück in die Hand)

Bettler: (hebt den Kopf) Danke mein Junge! Gott lohne es dir!

Sprecher: Verwundert dreht Herr Argentier sich um und sieht einen ungefähr zwölfjährigen Jungen, der dem Bettler eben ein Sou in seine Mütze geworfen hat.
(Junge und Bettler setzen sich)

Herr Argentier: Dieser Verschwender sollte lieber erst an sich selbst denken. Er ist doch nicht besser dran als der Bettler. Seine schon viel zu kleine Jacke ist so dünn und abgetragen und die Hose hat er bestimmt von einem Erwachsenen bekommen. Sie ist ihm zu groß und mit unzähligen Flicken besetzt; und dann erst die Schuhe. Dieser Knirps hätte sich mal lieber ein ordentliches Stück Brot von dem Geld kaufen sollen, damit er am Ende nicht noch verhungert.

Sprecher: Herr Argentier schüttelt nur seinen Kopf und bleibt dann einen Augenblick stehen um den zerlumpten Jungen an sich vorbeigehen zu lassen. Fröhlich geht der Junge die Straße hinunter, doch dann werden seine Schritte langsamer.

Junge: O, da sitzt ja noch ein armer Mensch. Der Bettler von vorhin hatte nur einen Arm, aber dieser ist ja noch schlimmer dran. Ihm fehlt ein Bein. Wahrscheinlich hat er es im Krieg verloren. Soll ich ihm auch einen Sou geben? Aber es ist doch mein letzter, dann habe ich selbst nichts mehr. Die zwei Sous habe ich mir mühsam verdient, soll ich wirklich? Doch ich werde es tun, der liebe Gott wird es bestimmt belohnen.

(Herr Argentier ist hinter dem Jungen hergegangen)

Sprecher: Schnell greift der Junge in seine Hosentasche und gibt den letzten Sou dem Bettler. Mir einem fröhlichen und zufriedenen Gesicht schlendert er weiter. Das wird Herr Argentier doch zu bunt! Er beeilt sich um den Jungen einzuholen!

Herr Argentier: Hey, Junge warte mal! Du hast doch selber nichts und gibst noch dein letztes?! Dir sollte man die Ohren lang ziehen, Bursche!

Junge: (verwundert) Aber, wieso, Monsieur? Sehen Sie mal meine schlechte Jacke an. Ich habe niemanden, der mir eine bessere Jacke kauft. Eben hat mir eine Frau, für die ich Besorgungen gemacht habe, zwei Sous gegeben. Ich habe sie den beiden Armen in die Mütze geworfen. Sie sind doch ärmer als ich. Lieber eine schlechte Jacke als nur einen Arm oder ein Bein! Vielleicht bringen mir diese zwei kleinen Gaben Glück und ich bekomme eine neue Jacke.

Herr Argentier: (freundlich) Nun ja mein Junge – natürlich ist das möglich. Aber sag mal, wo hast du das denn gelernt?

Junge: Meine Schwestern Antoinette und Lucie gehen in den Religionsunterricht und da haben die neulich gelernt…

Herr Argentier: (nachdenklich) Ah, ich verstehe.

Sprecher: Eine längere Zeit sieht Herr Argentier schweigend vor sich hin. Er denkt an seine eigene Kindheit. Da hatte er auch so vieles gelernt, doch wie wenig hatte er davon in die Tat umgesetzt? Ihm fällt das Gleichnis von dem Kamel, dem Nadelöhr, dem Reichen und dem Himmelreich ein. Ihm ist plötzlich klar, was er zu tun hat.

Herr Argentier: (legt den Arm auf die Schulter des Jungen) Komm Junge, du sollst dich in deiner Hoffnung nicht getäuscht haben. Wir gehen gleich in ein Geschäft und dann bekommst du eine neue Jacke und eine Hose, die dir auch passt.

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Mrz 06 2008

Das kleine Segelschiff

Geschrieben von under Abendmahl-Karfreitag

Das kleine Segelschiff, ein christliches Anspiel zum Thema Jesu Leiden für 4 Personen

Autor: Jörg liebte den See, an dem er wohnte. Er kannte keine größere Freude, als den ganzen Tag am Hafen zu stehen und die ein- und auslaufenden Schiffe zu beobachten. – Eines Tages sagte sein Vater zu ihm:

Vater: Jörg, warum baust du dir nicht selbst ein Boot? Ich gebe dir das Holz dazu, und du darfst es in meiner Werkstatt zimmern.

Autor: Mit viel Freude und großem Eifer ging der Junge an die Arbeit. Bald schon zeigte er seinem Vater stolz ein Schiffchen, das er sich gebaut hatte. Es war rot und blau bemalt, und an den drei Masten hingen weiße Segel.

An einem strahlenden Sommertag brachte Jörg sein Segelboot zum Strand hinunter. Er war mächtig stolz, als er sein schönes Schiff auf den blauen Wellen dahinschaukeln sah.
Plötzlich fuhr mit lautem Getöse das Feuerwehrauto die Uferstraße entlang, und Jörg rannte mit seinen Freunden hinterher. Ein großes Warenhaus stand in hellen Flammen. Es brauchte viele Stunden, bis das Feuer gelöscht war. Da fiel Jörg plötzlich ein, dass sein Segelschiff noch am Ufer lag. Er lief an den See hinunter, konnte es aber nirgends mehr entdecken, so sehr er auch danach Ausschau hielt. Betrübt kam er nach Hause. Sein Vater wollte ihn trösten:

Vater: Nimms dir nicht zu Herzen, ich kaufe dir ein neues Boot.

Jörg: Das will ich nicht. Es ist ja doch nicht so wie mein selbstgebautes.

Autor: Einige Wochen später gingen Jörg und sein Vater durch die Hauptstraße ihrer Heimatstadt. Da entdeckte der Junge plötzlich in einem Schaufenster ein kleines Segelboot.

Jörg: Vater, das ist ja mein Schiff, mein kleines Segelschiff!

Vater: Weißt du das genau?

Jörg: Natürlich, ganz sicher. Siehst du nicht das Zeichen vorn am Bug?

Autor: Sie betraten das Geschäft. Zum Erstaunen seines Vaters ging Jörg geradewegs auf den Ladeninhaber zu und sagte:

Jörg: Dieses Boot gehört Ihnen gar nicht!

Autor: Darauf erklärte Jörgs Vater dem fassungslosen Mann den Zusammenhang. Dieser behauptete, er hätte das Segelschiff am Abend des großen Brandes von einem Fischer gekauft. Dann wandte er sich an Jörg und sagte:

Verkäufer: Junge, ich mache dir einen Vorschlag. Ich gebe dir das Schiff zu demselben Preis, um den ich es dem Fischer abgekauft habe. Bist du damit einverstanden?

Autor: Jörgs freudestrahlendes Gesicht gab die Antwort. So kaufte er denn mit seinem eigenen Geld das Schiff, das er selbst gemacht hatte. Frohen Herzens nahm er es unter den Arm, und auf dem Nachhauseweg hörte ihn sein Vater zärtlich sagen:

Jörg: Kleines Schiff, nun gehörst du mir zweimal. Einmal habe ich dich gemacht, und zum anderen mal habe ich dich gekauft.

Vater: Gehörst du Gott auch zweimal?

Jörg: Wieso?

Vater: Nun, einmal gehören wir Gott, weil Er uns geschaffen hat. Doch uns Menschen geht es so wie deinem Boot, wir sind verloren gegangen, weit weg von Gott, weil das Böse uns immer mehr von Ihm trennt. Gott will uns aber zurückholen in Seine Nähe, und darum zahlte Er einen sehr hohen Preis für uns: Er gab Seinen einzigen Sohn, der dann am Kreuz mit Seinem Leben all unser Bösesein büßte .- So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass Er seinen einzigen Sohn gab, damit alle, die an Ihn glauben, nicht verloren gehen – wie dein kleines Schiff – sondern ewig leben.

Jörg: Wie kann ich aber wissen, ob ich Gott zweimal gehöre?

Vater: Wenn du dich von Jesus aus dem Bösen, aus dem Leben ohne Gott zurückholen lässt und den Herrn Jesus bittest, alle Tage bei dir zu bleiben, dich nicht loszulassen, dann bist du Gottes Kind! Und erst als “Gotteskind” gehörst du Gott zweimal.

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Mrz 06 2008

Warum redet ihr vom Blut?

Geschrieben von under Abendmahl-Karfreitag

Warum redet ihr vom Blut, ein christliches Anspiel zum Thema Jesu Leiden für 3 Personen

Autor: Schon oft hat Friedrich, ein treuer Nachfolger Christi, seinem ungläubigen Arbeitskollegen von Jesus erzählt. Doch dieser kann es nicht verstehen, dass das Blut bei den Christen so eine wichtige Rolle spielt. Eines Tages findet folgendes Gespräch statt:

Kollege: Friedrich, warum redet ihr denn immer wieder vom “Blut vergießen”? Ihr solltet euch lieber an die heutige Zeit halten.

Friedrich: Gott gab seinen einzigen Sohn als Opfer für uns Menschen. Wenn sein Blut nicht geflossen wäre, könnten wir keine Vergebung der Sünden erlangen und müssten für ewig verloren gehen.

Kollege: Ihr könnt euch wohl nicht von den Sitten im Mittelalter trennen. Denn ich weiß, wenn früher ein Mensch gesündigt hat, musste für die Vergebung ein Tier geopfert werden. Aber das hat doch nichts mit heute zu tun.

Friedrich: Früher konnte ich es auch nicht verstehen, was das alles bedeutet. Doch seitdem Jesus mein Leben verändert hat, weiß ich ganz genau, dass sein Blut unsere Errettung ist. An dieses “Blutvergießen” erinnern wir uns immer wieder ,indem wir das Abendmahl feiern.

Kollege: Dass ihr das Abendmahl nehmt, verstehe ich ja. Es gehört einfach zu euch. Aber was hat es mit dem Blut zu tun?

Friedrich: Am Abendmahl gedenken wir Jesu Leiden, Sterben und Auferstehen. Der Kelch ist das Symbol für das Blut und das Brot für den Leib. Wir sollen nicht nur zusammenkommen, um zu essen, das steht auch in 1.Korinther 11,34 “Hat jemand Hunger, so esse er daheim, damit ihr nicht zum Gericht zusammenkommt.”
Ich wünsche dir, dass du die Bedeutung des Blutes verstehst und Jesus für das vergossene Blut danken könntest.

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