Archive for März, 2008

Mrz 31 2008

Pfingstfest

Geschrieben von under Pfingsten

Ein christliches Gedicht zu Pfingsten

Der Herr ist aufgefahren, und in Jerusalem
die Jünger sollten harren, bis die Verheißung käm;
Sie waren beieinander einmütig allesamt,
in Glauben, Lieb’ und Hoffnung die Herzen heiß entflammt.

Und Pfingsten war gekommen, das Fest so maiengrün.
Es jauchzen alle Herzen, die Rosen duften, blühn.
Voll Andacht ziehn zum Tempel die Pilger all von fern,
im Tempel kommt zusammen die Jüngerschar des Herrn.

Ein Fest brach an den Treuen, wie keins die Welt noch sah:
Gott läutet selbst die Glocken, ein Brausen dort geschah,
ein Brausen kam vom Himmel, fragt ihr was das bedeut’?
Das ist des Geistes Kommen, das ist sein Festgeläut’.

Die Völker sollen’s hören, es soll die Welt verspürn:
Mit seines Geistes Stärke will Gott zum Siege führn.
Der Sturmwind bricht den Frühling und neuem Leben Bahn,
das Alte ist vergangen, ein Neues hebt nun an.

Der Sturm zerreißt die Wolken, die Nebel, schwer und dicht,
dass heller, immer heller uns strahlt der Sonne Licht.
Vor Sturmeswehn noch immer der Pfad, die Luft rein ward;
Zu brechen und zu rein’gen, das ist des Geistes Art.

Ein Fest brach an den Treuen, wie niemals noch geschah,
Gott selbst steckt an die Lichter, wie man noch keine sah;
O seht die Feuerflammen und sagt, was dies euch deucht’:
Das ist des Geistes Kommen, das ist sein Festgeleucht.

Die Völker sollen’s sehn und spüren wird’s die Welt:
Es soll ein Feuer kommen, das alles neu erhellt;
Ein Feuer, das die Herzen in Lieb’ wie nie entflammt,
ein Feuer, das verzehret, was nur von unten stammt.

"Ein Feuer anzuzünden, kam ich" – sprach einst der Sohn -,
"Was wollte ich denn lieber, denn dass es brennte schon!"
Nun brennt’s, seit dort den Christen der Geist gegeben ward.
Erleuchten und erwärmen, das ist des Geistes Art.

Ein Fest brach an den Treuen, so herrlich wie noch nie,
Gott selber hält die Predigt, in Zungen sprechen sie;
Dies wunderbare Reden, das so zu Herzen drang,
das ist des Geistes Kommen, das ist sein Festgesang.

Die Völker sollen’s hören, vernehmen soll’s die Welt:
Was einst der Herr verheißen, der treue Gott auch hält.
Er hat den Geist verheißen, nun sendet er die Kraft,
die auch in toten Herzen ein neues Leben schafft.

In neuer Geistessprache spricht dort der Jünger Mund,
und allen, allen Fremden wird Gottes Ratschluss kund.
Es spricht der Geist die Sprache Gott Lob!, die allerwärts
versteht ein heilsbegierig, ein sehnend Menschenherz.

Das war ein lieblich Pfingsten, an Sieg und Segen reich.
Der Kirche Christi Gründung und Weihetag zugleich.
O dass noch allerorten solch Pfingsten bräche an,
Geist Gottes komm und brich dir in uns auch eine Bahn!

O komm mit Sturmesbrausen, was hindert, das zerbrich!
O komm mit Feuersgluten, erleucht, erwärme mich!
Komm, heil’ge Herz und Lippen, dass auch mein Mund dich preist,
schaff Leben, Licht und Liebe, o komm, du heil’ger Geist!

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Mrz 31 2008

Pfingsten

Geschrieben von under Pfingsten

Ein christliches Gedicht zu Pfingsten

Der Gott aber der Hoffnung erfülle euch mit aller Freude
und Frieden im Glauben, dass ihr völlige Hoffnung
habt durch die Kraft des Heiligen Geistes.
Römer 15, 13
 
Am schönen Feste der Pfingsten da grünt es im Wald und Feld,
da schauet die Sonne so freundlich hinab in die lachende Welt;
Da zwitschern und singen in Zweigen die Vögel nocheinmal so hell,
da hüpft durch die Wiesen und Auen in silbernen Wellen der Quell.

Am schönen Feste der Pfingsten da strömet aus jeder Brust
ein Quell von jubelnder Freude und frischer Sangeslust.
Da geht ein seliges Ahnen durch jedes Menschenherz
und hebt es empor aus jeder Tiefe und ziehet es himmelwärts.

Es brauste am Tage der Pfingsten  vom Himmel wie Sturmeswehn,
es flammte wie feurige Zungen, das war vom Geiste geschen.
Vom Geist, der die Jünger mit heiliger Macht bezwang,
der sie mit Feuer taufte, mit Leben sie durchdrang.

Noch immer am Feste der Pfingsten wo Herzen offen sind,
besucht sie der Geist aus der Höhe in Feuer gekleidet und Wind.
Er bläst in der harrenden Seele die Funken des Glaubens zur Glut,
erfüllt sie mit Kräften des Lebens, durchdringt sie mit heiligem Mut.

Am schönen Feste der Pfigsten, Geist Gottes, von Jesus gesandt,
besuche die einsamen Herzen und tränke das dürstende Land.
Erfrische, belebe das Matte, was sterben will, mache gesund,
und was sich zerstreut hat verbinde zum heiligen, göttlichen Bund.

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Mrz 31 2008

Gemeinde Gottes

Geschrieben von under Pfingsten

Gemeinde Gottes, ein christliches Gedicht zu Pfingsten

Es steht auf Felsengrunde die Schar der Christenheit,
Auf Erden Stund’ um Stunde gefüllt vom heil’gen Geist.

Und als die Zeit erfüllt war, wie Jesus es gesagt,
Es waren seine Jünger beisammen jeden Tag,

Da plötzlich kam ein Rauschen vom Himmel hoch herab,
Wie eine Macht des Windes erfüllt’ das ganze Haus.

Und kleine Feuerflammen sich setzten auf das Haupt,
Ein jeder Jünger Jesu bekam die Geistesgab’.

Bestürzt waren die Menschen, als sie das alles sah’n.
Die Jünger voller Freude rühmten nun Gottes Tat.

Gott tat ein großes Wunder durch seinen heil’gen Geist,
Dreitausend neue Seelen bekehrten sich zur Zeit.

Geheimnis sondergleichen, so war es Gottes Rat,
Dass in des Kreuzes Zeichen nun die Gemeinde ward.

Gott hat sein Ja gegeben im Geist durch seinen Sohn.
Den Toten gibt er Leben, was fremd wird, Bürger dort.

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Mrz 31 2008

Der Heil’ge Geist kam auf die Erde

Geschrieben von under Pfingsten

Der Heil’ge Geist, ein christliches Gedicht zu Pfingsten

Der Heil’ge Geist kam auf die Erde,
auf der die Traurigkeit so groß,
auf der schon jedem Adamserben
die Tränen fielen in den Schoß.
Er kam um Menschen zu beweisen,
dass niemand schuldlos ist vor Gott,
kam um auf Jesus hinzuweisen,
der für uns litt den Kreuzestod.

Der Heil’ge Geist kam auf die Erde.
Er wirkt an Menschen weit und breit,
auf dass es hell im Herzen werde,
welches zur Umkehr ist bereit.
Er kam die Neugeburt zu wirken,
die ohne ihn nicht möglich ist.
Er kam zu helfen und zu stärken,
und das zu jeder Zeit und Frist.

Der Heil’ge Geist kam auf die Erde
zu lindern Kummer, Gram und Schmerz,
um zu erfreu’n die Christenherde,
die sehnsuchtsvoll blickt himmelwärts.
O Herr, hab’ Dank für diese Gabe,
für diesen wunderbaren Geist!
Durch ihn sei dir an jedem Tage
Anbetung, Ehre, Lob und Preis.

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