Archive for Februar, 2008

Feb 12 2008

Früh am ersten Tag der Woche

Geschrieben von under Ostern - Auferstehungsfest

Früh am ersten Tag der Woche, ein christliches Gedicht zum Auferstehungsfest

Früh am ersten Tag der Woche
wird Jerusalem erschreckt.
Älteste und Pharisäer
werden dadurch aufgeweckt.
Denn die Erde bebt entsetzlich,
Felsen bersten sich sogar,
und die Hüter an dem Grabe
liegen totenbleich und starr.

Gottes Engel steigt vom Himmel,
wälzt den sichern Felsen ab.
Und im Glanz der Ostersonne
steigt der Sieger aus dem Grab.
Gottes ew’ge Allmacht siegte,
Satans Macht erbebt.
Christus ist erstanden!
Jesus Christus lebt!

Alle Engel triumphieren;
Christus ist erwacht im Glanz!
Tod, wo ist denn nun dein Stachel?
Höll’, wo ist dein Siegeskranz?
Aus dem Tod erstand das Leben.
Christus lebt, der Tod entwich.
Allen Menschen diese Kunde geben.
Christus lebt – mit Ihm auch ich!

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Feb 12 2008

Emmaus

Geschrieben von under Ostern - Auferstehungsfest

Emmaus, ein christliches Gedicht zum Auferstehungsfest

Wenn du recht Ostern feiern willst,
bleib nicht am Grabe stehn,
geselle dich den Jüngern zu,
nach Emmaus zu gehn,

daß dir auf einsamstillem Pfad
der Herr entgegenkam
und alles Bangen, alle Last
von deiner Seele nahm.

Das war’ ein rechter Ostergang
- von aller Unruh’ fern –
in Weggemeinschaft nur mit ihm,
dem auferstandnen Herrn!

Ja, wäre unsre Erdenzeit
ein solcher Ostergang,
in Weggemeinschaft mit dem Herrn
ein ganzes Leben lang!

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Feb 12 2008

Der Heiland lebt!

Geschrieben von under Ostern - Auferstehungsfest

Der Heiland lebt, ein christliches Gedicht zum Auferstehungsfest

Der Heiland lebt! Ja, er ist auferstanden!
Im Grabe fand man ihn nicht mehr.
Es hielt ihn nichts in Todes sich’ren Banden,
ihn bannte nicht die Hölle mehr.
O, sagt es aller Welt: "Er lebt als Siegesheld!"
Und sagt die Botschaft weiter fort
als höheres Osterwort.
Der Heiland lebt! Ja, er ist auferstanden!

Mit Frieden grüßt er seine Schar.
Der Heiland lebt! Die Feinde sind zu Schande!
Kommt, bringt ihm Ruhm und Ehre dar.
O, gebt mit gläub’gem Sinn euch ihm zu Eigen hin.
Er spricht zu mir und spricht zu dir:
"O, leben sollt auch ihr!"
Der Heiland lebt! Ja, er ist auferstanden!

Was sagt ihr noch im Streit der Welt,
er zeigt sich schon mit Macht und allen Banden,
schon manchen Feind hat er zerschellt!
Siegt auch die Welt im Tod,
es schallt auf sein Gebot,
die frohe Kunde durch die Welt:
"Er lebt als Siegesheld!"
Der Heiland lebt! Ja, er ist auferstanden!

Was zittert ihr ob eurer Schuld?
Wer an ihn glaubet, wird nicht zu schanden.
Den, der ihm traut, grüßt er wohl huld
und spricht: "O, sehet am Kreuz
starb ich für euch bereits,
und brach euch durch des Grabes Tor
Gerechtigkeit hervor!"
Der Heiland lebt! Ja, er ist auferstanden!

Was zittert ihr vor Tod und Grab?
O, denen allen, die ihn im Glauben fanden,
nimmt er das bange Ängsten ab.
O, wer da lebt und glaubet,
er hebet dir das Haupt.
Den, wer da lebt und glaubet:
Sein Wort stirbt nie, lebt ewig fort!
DU BIST WAHRHAFTIG AUFERSTANDEN!

"Und wer da lebet und glaubet an mich,
der wird nimmermehr sterben. Glaubst du das?"
Sei uns willkommen, der du auferstanden.
Alle, die dich hassen, werden ja zu schanden,
alle, deine Frommen, machst du los von Banden,
du bist wahrhaftig auferstanden!

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Feb 12 2008

Das Grab ist leer

Geschrieben von under Ostern - Auferstehungsfest

Das Grab ist leer, ein christliches Anspiel zum Auferstehungsfest

In Josefs Garten letzte Schritte hallen,
es zeigt der Fels sein starkes Angesicht.
Das Siegel glänzt und auf den Treuen allen
liegt dumpfer Jammer wie ein Bleigewicht.
Das, was geschah, wer ist’s der’s fassen könnte,
rauscht wie mit dunklen Fluten um sich her.
O daß das Aug’ genug der Tränen fände
Es ist so schwer.

Gestirn des Tages! Ja, du mußtest blassen.
Nur, Der dich schuf, der Sünde Fluch ertrug.
Es mußt ein Grauen Erd’ und Himmel fassen,
da Gottes Sohn der Mensch ans Kreuzholz schlug.
Er schmeckt den Tod, dort ist die Felsenkammer,
sein Wunderleib, gleich unsrem, ruhet hier.
Du Grab im Felsen! Unser Gräber Jammer,
wird still vor dir.

Nun kommst du, Ostertag! Gott gibt den Segen,
die Kreuzestat in heißem Kampf vollbracht.
Gebrochen sind des Kerkers starre Riegel,
der Tod für immer dort verlor die Schlacht.
Jauchzt! Jesus lebt! Gestorben – auferstanden,
es hat der Tod nun keinen Stachel mehr.
Wohl denen, die die Tür ins Leben fanden.
Das Grab ist leer.

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