Archive for Januar 7th, 2008

Jan 07 2008

Das Tempo der Zeit

Geschrieben von under Zeit

Das Tempo der Zeit, ein christliches Gedicht zum Thema Zeit

WIe hat das Tempo unserer Tage den Menschen grausam umgeprägt,
weil unter wilder Hast und Plage er keinen Frieden in sich trägt.

Er hat ja keine Zeit zum Beten, zur Stille überm Gotteswort,
nicht Zeit, ins Heiligtum zu treten, wo all die Unrast fiele fort.

Lässt all das Hasten und Beginnen ihm niemals Zeit für fremde Not,
so auch nicht Zeit, sich zu besinnen, was ihn erwartet nach dem Tod.

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Jan 07 2008

Der Weg zum Dienst

Geschrieben von under Kindergeschichten

Nicht in jedem Land herrscht Glaubensfreiheit. In vielen Ländern zwingt der Staat die Bevölkerung an etwas zu glauben, was er für gut hält. Der Glaube an Gott und seinen Sohn Jesus Christus wird verboten und bestraft. Auch in der ehemaligen Sowjetunion war das Christentum unerwünscht. Die Regierung versuchte mit verschiedenen Methoden, diesen Glauben zu vernichten. Öffentliche Versammlungen der Gläubigen wurden gestört,die Verbreitung der heiligen Schrift wurde verboten. Viele Christen mussten für solche Taten unschuldig ins Gefängnis, und bevor ihre festgesetzte Zeit abgelaufen war, beamen sie noch einige Jahre dazu.
Man schrieb das Jahr 1983. Dieses Jahr war für viele ein Jahr der starken Glaubensverfolgung.
Nina, ein junges Mädchen,das sich schon früh zu Jesus bekehrt hatte, eiferte ganz für ihren Herrn. Er hatte sie von ihrer Sündschuld frei gemacht und wie konnte sie ihm dafür nicht dankbar sein? Mit großer Liebe und Hingabe diente sie Ihm. Bei jeder Gelegenheit war sie im Gottesdienst, der heimlich an verschiedenen Orten stattfand. Sie vertraute in allem ihrem himmlischen Vater, war sie sich doch der Gefahren und den Folgen der Nachfolge Christi bewusst.
Es war noch dunkel, als Nina sich mit einem Auftrag auf den Weg machte. Die Sonne war noch nicht aufgegangen. Es war noch sehr ruhig und nur wenige Menschen befanden sich auf der Straße. Auch in der Bahn, die Nina benutzen musste,um in die nächste Stadt zu kommen, war es still.
Ganz in der Nähe der Haltestelle war ihr Ziel. Nina betrat das Haus. Bevor sie den Inhalt ihrer Tasche freigab, wechselte sie noch einige freundiche Worte mit dem Hausherrn. Mehrere christliche Bücher kamen nun zum Vorschein. Hier war sie unter Glaubensgeschwistern, das Band der Liebe Jesu verknüpfte sie.
Gemeinsam frühstückten sie noch, bevor Nina sich wieder auf den Heimweg begab. Ihr Dienst war getan und Gott konnte die Arbeit nun weiter segnen.
Als Nina wieder gehen wollte, erschien Viktor, der zwölfjährige Sohn des Hauses. Er bat seinen Vater, ein Stück des Weges mit Nina mitgehen zu dürfen.
“Ich begleite sie nur bis zur Haltestelle. Darf ich Vater?”
Er hängte sich eine leere Tasche über die Schultern und, während sie die Straße entlang gingen, blickte Viktor zu Nina empor und fragte:
“Wo wohnst du denn?” Nina sagte kein Wort. Sie lächelte nur.
“Warum bist du heute zu uns gekommen?”, fragte Viktor weiter. “Und warum fährst du so schnell wieder zurück?” Die Neugirde war auf seinem Gesicht zu sehen. Er erwartete eine befriedigende Antwort. Nina blieb jedoch ganz still und blickte auf ihren kleinen Begleiter. Viktor ließ aber nicht locker, er fasste ihren Arm und klammerte sich fest daran:
“Ich werde dich solange festhalten, bis du es mir sagst!”
“Von diesen Dingen, die dich so sehr interessieren, darf ich nur dem Gemeindeleiter Näheres berichten. Wenn du ein Diener Gottes sein wirst, dann…”
Viktors Augen leuchteten für einen Augenblick auf, dann wurde er nachdenklich und blickte traurig vor sich her.
“Dazu wird man mich nie wählen.”
“So wird es sein, wenn du so neugierig bleibst”, sagte Nina und fragte dann:
“Willst du denn gern ein Gemeindeleiter werden?”
“Ja, sehr sogar!”, bekannte Viktor aufrichtig, “und deshalb dachte ich, dass ich alles , alles wissen muss.”
“Alles zu wissen ist für dich noch zu früh”, erwiderte Nina.
“Die Vorausstzungen eines Dieners Jesu solltest du aber genau kennen.”
“Was ist das?” , verwundert schaute er auf Nina.
“Um ein Diener des Herrn zu werden, musst du deinen Herrn gut kennen,d.h., du mußt die Bibel lieben und sie im täglichen Leben gebrauchen können. Und was ganz wichtig ist: Du musst mit Jesus Christus in einer engen Bezieehung stehen. Schon in deinen jungen Jahren musst du Gehorsam lernen.
Wenn deine Mutter dir eine Aufgabe anvertraut, solltest du darauf hören und sie sofort erledigen. Die Dinge, die du gerade machst, sollten dir nicht wichtiger erscheinen, als der Auftrag deiner Mutter. Ein Diener Gottes muss jederzeit auf den Ruf seines Herrn hören und bereit sein, ihn zu erfüllen. Kennst du den Jungen Samuel? Als er seinen Namen hörte, lief er sofort zu Eli und sagte: “Hier bin ich, du hast mich gerufen.” Es war mitten in der Nacht. Samuel hötte auch eine Ausrede finden können. Aber er war gehorsam. Dreimal hörte er seinen Namen rufen, und immer wieder verließ er sein Nachtlager,stand auf und folgte dem Ruf.”
Die Geschichte vom kleinen Samuel im Tempel kannte Viktor gut, und er musste daran denken, wie Samuel später Richter und Prophet wurde.
“So sollte ein Diener Gottes sein”, sagte Nina. “Wenn du schon als Kind willig bist, deinen Eltern zu gehorchen, dann wird es dir nicht schwer fallen, Gott gehorsam zu sein.”
Viktor hatte jedem Wort gelauscht. Als Nina schwieg , sagte er leise:
“Das ist schwer.”
“Natürlich ist das nicht leicht”, stimmte sie zu. “Es wird dir solange schwer fallen, bis du Jesus von ganzem Herzen lieb gewonnen hast. Mit Ihm und Seiner Hilfe ist es leichter.
Als Diener sollte man auch in der Umgebung ein Vorbild sein. In der Schule, unter den Klassenkameraden, unter den Nachbarn oder Verwandten. Egal wo wir uns befinden, sollten die Menschen sehen, dass wir Kinder Gottes sind.”
Viktor blickte auf den Boden und seufzte.”Na, Viktor, nun hast du es dir anders überlegt, oder? Willst du kein Ältester der Gemeinde mehr werden?” fragte Nina, als sie seine Entmutigung bemerkt hatte.
“Doch, ich will ein Diener Gottes werden”, rief er. “Vergib mir bitte, dass ich dich zuerst mit meinen Fragen überschüttet habe.”
“Ich vergebe dir gern. Der Geist Gottes hat es dir offenbart, dass es nicht recht ist, nach Dingen zu fragen, die du noch nicht wissen darfst. Sei bestrebt, immer auf die Stimme Gottes zu hören. Sei gehorsam dem Wort Gotte und folge dem Ruf Jesu. Er wird dich führen und bewahren. Gott segne dich.”
Sie waren nun an der Haltestelle angekommen und reichten sich zum Abschied die Hände.
“Ich wünsche von Herzen, dass du ein treuer Diener Jesu wirst.”
Nina stieg in die Bahn. Während der Zug durch die Landschaft fuhr, blickte sie in Gedanken versunken aus dem Fenster. Sie musste an Viktor denken und leise betete sie: “Gott , sende Menschen, die bereit sind, die frohe Botschaft Jesu weiter zu tragen, die bereit sind, Gott in allen Situationen und Umständen des Lebens treu zu dienen. Menschen, die zu deiner Ehre leben.

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Jan 07 2008

Die Sprache der Blumen

Geschrieben von under Gedichte für Kinder

Die Sprache der Blumen, ein christliches Kindergedicht zum Thema "Schöpfung"

Kind, weißt du, was sie sagen,
die Blümlein blau und rot?
Sie loben und sie preisen
stets unsern lieben Gott.

Es sagt’s ihr lieblich Duften
und ihre Farbenpracht:
Seht nur, wie Gottes Liebe
die Welt so schön gemacht!

Es ist ihm von uns allen
kein Blümlein auch zu klein
Er gibt uns allen Regen
und Tau und Sonnenschein.

Vor allen aber deutlich
Vergissmeinnichtchen spricht:
"Kind , wo du gehst und stehest,
vergiss den Heiland nicht!"

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