Nach seligen Stunden der Labung,
das Wort erschallet: “Komm heim!“
Du konntest so vieles hier haben,
nimm es tief in dem Herzen doch ein.
Es waren hier Stunden der Liebe,
mit denen dich Jesus beglückt.
Er erweckte die inneren Triebe,
und du hast so freundlich geblickt.
Im Geiste hast du es gesehen,
wie Jesus geboren einst war.
Und Freund, du musst es gestehen,
Er war dir besonders heut nah.
Bevor du verlässest die Stätte,
entfalte noch still ein Gebet.
Zu deinem Erlöser, Erretter,
Der es doch nimmer verschmäht.
Dank still in dem Scheine der Kerze,
Dem, Der uns die Freude gebracht.
Nicht möglich, das heute ein Herze,
schweigt in der Weihenacht.
Nimm mit von der lieblichen Stelle,
den Frieden, die Liebe, die Lust.
So wird auf der Lebenswelle,
dein Herze so froh in der Brust.
Den Weihnachtsfrieden vom Himmel,
begleitet dich hier aus dem Saal.
Hinein in das Weltengetümmel,
hinein in das irdische Tal.
Unser Wunsch ist, dass jeder heut gehe,
mit dem Segen Gottes hinaus.
Und Gott wolle nicht von Euch gehen,
im irdischen wohnenden Haus.
Bis einst dann die Glocken erklingen,
die da rufen zur Ewigkeit hin.
Wo wir mit den Engelein singen,
und ewig bei Jesu dann sind.
Amen.