Denk daran Jesus liebt dich, ein christliches Anspiel zum Thema Ewigkeit für 7 Personen
Sprecher: An einem ruhigen Frühlingsabend ging ein Jüngling von etwa 20 Jahren von der Arbeit nach Hause. Man merkte, dass der Frühling bald Einzug halten würde. Auch die Vögel sangen schon. Aber Andreas nahm es nicht wahr.
Andreas: Hätte ich das je gedacht, dass solch eine Leere einkehren würde, nach einer Zeit, wo ich voller Energie war, wo mir die Zeit fehlte, meine Ideen zu verwirklichen; Ja, es war einmal… – und jetzt – als ob mich etwas quält; doch was?
Ich habe eine gute, und vor allem, eine interessante Arbeit. Auch unser Familienleben ist nicht schlecht. Manchmal frage ich mich: Bin ich glücklich? Nein, das bin ich nicht. Wahrscheinlich gibt es keine glücklichen Menschen auf dieser Welt.
Sprecher: Langsam und nachdenklich ging Andreas die Allee entlang. Er seufzte und wollte schneller gehen. Plötzlich fiel ihm ein Mädchen auf, das ihm entgegen kam. Ihr Gang war wie beflügelt. Die Gesichter, die Andreas sonst sah, waren traurig, sorgenvoll oder gar zornig. Die meisten wirkten jedoch gleichgültig.
Doch solch ein Angesicht wie bei diesem Mädchen sah er zum ersten mal. Es hatte eine ungewöhnliche Ausstrahlung und ein echtes Lächeln.
Andreas: Dieses Mädchen scheint gut gelaunt zu sein! So ein glückliches Lächeln …
Sprecher: Doch plötzlich durchfuhr es Andreas wie ein Blitz: Er sah wie das Mädchen auf eine Bank zuging. Nachdem sie sie berührt hatte, setzte sie sich. Das Mädchen war blind. Am nächsten Tag sah Andreas das Mädchen wieder auf der Bank sitzen mit demselben glücklichen Lächeln.
Andreas: Das gibt’s doch nicht, dass sie jeden Tag gute Laune hat!? Also muss sie glücklich sein. Aber wie kann sie, als Blinde, glücklich sein? Oder zumindest glücklicher als ich, der ich sehend bin. Und wenn sie glücklich ist, worin besteht ihr Glück?
Sprecher: Das wollte Andreas nun wissen. Er ging zur Bank und setzte sich zu dem Mädchen, die Helena hieß.
Andreas: Sagen Sie mir bitte: Es gefällt Ihnen hier wohl sehr, weil sie jeden Tag hier sind.
Helena: Da haben sie recht: Ich bin sehr gern hier. Ich weiß, es verwundert Sie, dass ich, obwohl ich blind bin, so etwas sagen kann. Nun – als meine Mutter noch lebte, kam sie mit mir oft hierher. Sie sagte, dass es hier das ganze Jahr sehr schön ist. Und wenn ich von alledem auch nichts sehe, so fühle ich es doch, dass es hier sehr schön ist.
Sprecher: Staunend hörte Andreas, wie Helena über die Schönheit sprach. Es war wirklich schön hier. Bäume und Rasen grünten schon zart, die Vögel sangen lustig, es war Frühling. Zum ersten mal betrachtete auch Andreas die wunderschöne Natur um sich her. Plötzlich fiel ihm ein, dass Helena dies alles nicht sieht. Er sah mitleidig zu ihr. Doch sie saß immer noch glücklich lächelnd da.
Andreas: Wieso können Sie immer lächeln und fröhlich sein? Wenn man sich freuen und lächeln kann, dann muss man glücklich sein. Sind sie glücklich?
Helena: Ja, ich bin glücklich.
Andreas: Sie sind glücklich?! Mein ganzes Leben lang habe ich einen Menschen gesucht, der das sagen könnte. Heute habe ich ihn gefunden – kann ihm aber nicht glauben. Sie können nur ein vermeintliches oder ein vorübergehendes Glück haben, aber doch kein wirkliches?!
Helena: Ich habe Sie verstanden: Sie wollen damit sagen: Wie kann eine Blinde glücklich sein? Sie sehen die wunderbare Natur um mich her, die ich nicht sehen kann. Dennoch ich bin glücklich, weil ich den Schöpfer kenne und seine Liebe spüre.
Andreas: Dann glauben Sie also an Gott. Und das nennen Sie Glück?
Helena: Ja, das ist mein Glück! – Und kein vorübergehendes, sondern ein ewiges. Verstehen Sie mich?
Andreas: Nie hätte ich gedacht, dass es zu unserer Zeit noch solche Fanatiker gibt, die an einen allmächtigen Gott glauben! Warum gibt er Ihnen denn nicht das Augenlicht? Von der Liebe eines so grausamen Gottes möchte ich nichts hören. Sie haben sich etwas in den Kopf gesetzt! Und ich dachte, ich hätte einen wirklich glücklichen Menschen gefunden.
Sprecher: Hastig stand Andreas auf und ging fort. Traurig hörte Helena die Schritte verhallen. Nicht zum ersten Mal hörte sie solche Worte.
In der Kindheit hatten sie solche Worte fast ins Verderben gestürzt. Helena nahm sich vor, für Andreas zu beten, damit Gott auch ihm seine Liebe offenbaren möchte. Andreas bemühte sich dieses kurze, scheinbar unwichtige Gespräch zu vergessen. Einige Tage sah Andreas Helena wieder auf der Bank sitzen; ging aber nicht zu ihr hin. Doch bald traf er sie nicht mehr dort.
Die Zeit verging. Es wäre wohl alles unverändert geblieben, wenn nicht folgendes auf der Arbeit geschehen wäre. Andreas arbeitete am Bau eines Hauses. Während der Mittagspause setzten sich die Arbeiter draußen hin, um etwas auszuruhen. Da ertönte ein Schrei: „Rettet euch!“ Doch zu spät! Andreas’ letzter Gedanke war: “Tot!” Als er im Krankenhaus wieder aufwachte, stand neben ihm der Arzt.
Arzt: Danken Sie Gott, dass Sie noch am Leben sind! Sie sind mit einigen Prellungen davongekommen.
Sprecher: Erst später erfuhr Andreas, dass zwei seiner Arbeitskollegen tot waren und die anderen alle Krüppel. Dieser Gedanke, dass irgendeine Kraft ihn beiseite geschoben hatte, ließ ihn nicht mehr los. Als Andreas nun nach seiner Genesung wieder einmal die Allee entlang nach Hause ging, sah er Helena wieder an ihrem Platz sitzen. Sie war immer noch dieselbe, nur etwas abgemagert. Diesmal konnte er nicht vorbeigehen. Er setzte sich zu ihr auf die Bank.
Andreas: Darf ich mich zu Ihnen setzen? Ich bin Andreas, der Sie damals so schroff verließ. Können Sie mir das verzeihen?
Helena: Ich wusste, dass Sie wiederkommen, ich habe die ganze Zeit für Sie gebetet. Wissen Sie, wenn der Geist Gottes erstmal Ihr Herz berührt hat, so werden Sie nicht mehr zur Ruhe kommen, bis Sie den Herrn Jesus in Ihr Herz aufnehmen.
Sprecher: Der Abend entfloh wie im Nu: Helena erzählte ihm von Gott und von Jesus. Jetzt konnte Andreas nicht genug hören. Am folgenden Tag musste er immer wieder daran denken, was Helena ihm erzählt hatte.
Doch dann herrschte wieder der Zweifel in seinen Gedanken. Eines Nachts konnte Andreas nicht einschlafen. Als er endlich einschlief, hatte er einen schrecklichen Traum.
Andreas: Es ist dieselbe Allee – doch warum ist es hier heute so finster? – Ah – da vorne ist Licht, da will ich hin. Ist das nicht Helena im schneeweißen Kleid? Sie ist umgeben von heiligen Engeln. Ja, sie ist es! Und sie kann sehen; – sie sieht mich!
Sprecher: Helena fing an zu winken und zu rufen:
Helena: Andreas, komm hierher! Komm zum Licht!
Sprecher: Andreas riss sich los vom Platz, wollte vorwärts laufen, doch dann dieser entsetzliche Schrei:
Andreas: Helena hilf mir! Ich kann nicht! Tausende von Fäden umfangen mich und ziehen mich zurück in die Finsternis! Hilf mir doch…!
Sprecher: Andreas erwachte von kaltem Schweiß bedeckt, mit Tränen in den Augen und Entsetzen im Gesicht. Einschlafen konnte er nicht mehr; er zog sich an und ging hinaus. Es war heller Mondschein. Ohne es zu merken war er schon auf der bekannten Allee, da hörte er plötzlich Gesang. Er ging schneller und sah bald auf der gewohnten Stelle Helena sitzen und mit tränenden Augen ein Lied singen. Als sie aufhörte zu singen, trat Andreas zu ihr.
Andreas: Keine Angst! Ich bin’s, Andreas. Ich konnte nicht schlafen und dachte einen Spaziergang zu machen, und nun finde ich Sie hier. Was machen Sie hier eigentlich?
Helena: Ich konnte diese Nacht auch nicht schlafen, denn heute, vor fünf Jahren, starb meine liebe Mama, und ich fand den Herrn Jesus, der mir meine liebe Mama ersetzt hat. Das einzige was mir von der Mutter geblieben ist, sind diese Worte.
Sprecher: Erst jetzt merkte Andreas in Helenas Händen eine kleine Metallplatte, auf der irgendwelche Worte gedruckt waren, die Helena immer wieder mit den Fingern abtastete.
Helena: Vor dem Sterben legte meine Mama mir dieses Plättchen in die Hände, auf welchem geschrieben steht: Denk daran, Jesus liebt dich!
Sprecher: Helena wurde es schwer weiter zusprechen. Sie schwieg eine zeitlang; Andreas merkte es und schwieg auch, bis Helena weiter sprach.
Helena: Ich merke, Sie können mich jetzt nicht verstehen, doch wenn Sie wollen, will ich Ihnen aus meinem Leben erzählen, dann wird es Ihnen klar, warum mir diese Worte so teuer sind.
Andreas: Oh ja, das möchte ich gern wissen.
Sprecher 2: In einem kleineren Städtchen wohnte eine glückliche Familie. Sie hatten nur eine Tochter. Es ging ihnen gut; nur eines trübte ihr Glück, das Kind war blind von Geburt an, und die Blindheit war unheilbar. Die Eltern taten alles, um ihrem Kinde diesen Zustand zu erleichtern, damit sie sich nicht unglücklich zu fühlen brauchte. Helena – so hieß das Kind. Es war gehorsam und ruhig.
Die Mutter war gläubig, und erzählte ihr auch oft von Gott und von Jesus. Der Vater hatte zwar nichts gegen die Christen, doch selbst war er keiner. Die Zeit verging, das Kind wuchs heran und die Eltern wollten es in die Schule schicken. Doch da in ihrer Stadt keine Blindenschule war, mussten sie die Tochter in eine, etwa 100 km entfernte Stadt schicken. Helena befreundete sich bald mit einem anderen blinden Mädchen. Sie hieß Anita und war ein Jahr jünger als sie. Helena erzählte auch ihr oft von Jesus. Da stellte Anita ihr einmal folgende Frage:
Anita: Du sagst, Jesus liebt uns?
Helena: Ja, meine Mama sagte, dass Jesus alle Menschen liebt.
Anita: Dann wollen wir ihn doch bitten, dass er uns sehend macht. Denn wenn es Jesus gibt, und er uns wirklich lieb hat, wird er uns unsere Bitte nicht abschlagen, und wir werden sehen können.
Sprecher 2: Die Mädchen wurden sich einig jeden Tag zu beten, um sehend zu werden. Doch Tage vergingen, aber die Mädchen blieben blind.
Anita: Ich glaube kaum, dass es überhaupt einen Jesus gibt; und wenn ja, dann muss er hartherzig sein, denn er hört uns nicht.
Sprecher: So stahl sich auch in Helenas Herz der Zweifel ein.
Helena: Aber sollte Mama mir denn die Unwahrheit gesagt haben?
Sprecher2: Doch die andere Stimme hielt dagegen:
Helena: Warum bin ich dann blind geblieben? …Also liebt er mich nicht.
Sprecher2: So entfernte sich Helena immer mehr von Gott. Als die Eltern sie einmal besuchten, merkte die Mutter sofort, dass Helena sich verändert hatte; sie war grob und schroff. Zum Abschied sagte die Mutter:
Mutter: Helena – vergiss es nicht: “Jesus liebt dich!”
Sprecher 2: Doch Helena antwortete nur mit einem bitteren Lächeln.
Musik (etwas länger)
Sprecher2: Die Jahre vergingen. Helena hatte die Schule beendet und kam nun nach Hause. Doch nicht mehr als das artige gehorsame “Lenchen”, sondern als ein erwachsenes Mädchen, das sich ganz verändert hatte. Als die Mutter sie einmal über Jesus ansprach, antwortete Helena grob:
Helena: Du willst schon wieder sagen: “Jesus liebt dich!” Nein, jetzt reicht es mir, ich habe genug von deinem Jesus gehört! Sag’ mal Mama, wenn Jesus mich liebt, warum bin ich dann blind, ich habe ihm doch nichts getan?
Mutter: Dann war es eben so der Wille Gottes.
Helena: Gottes Wille? In solchem Fall ist das der Wille eines grausamen Gottes.
Sprecher2: Diese Worte durchbohrten Mutters Herz. Es war mehr als sie ertragen konnte. Sie wurde krank und konnte das Bett nicht mehr verlassen. Mit jedem Tag ging es der Mutter schlechter. Der Vater und Helena wichen kaum vom Bett der sterbenden Mutter. Sie betete viel; und oft hörte Helena in Mutters Gebeten ihren eigenen Namen. Sie bat Gott, doch ihr hilfloses Kind nicht im Stich zu lassen. Eines Nachts hörte Helena plötzlich die Stimme ihrer Mutter:
Mutter: Helena! – Lenchen! – Komm schnell her!
Sprecher2: Helena trat an ihr Bett, tastete nach der Hand der Mutter und fand sie.
Mutter: Liebe Helena, ich gehe nun. Doch sei nicht traurig. Mein liebes armes Kind, was wirst du nur tun ohne mich? Ich will dort im Himmel auf euch warten. Und nun Helena, nimm noch dieses Plättchen, und denk daran; hörst du? Denk daran, dass Jesus dich liebt!
Sprecher: Da wurde die Mutter still; kein Laut kam mehr über ihre Lippen. Da brach Helena in lautes Schluchzen aus.
Helena: Mama! Mutti, warum schweigst du? Warum verlässt du mich? Ach, schweig doch nicht, was soll ich ohne dich? Mama! Hör mich doch, ich werde dich nicht mehr beleidigen, verlass mich doch nicht! Ich bin doch ganz blind!
Sprecher2: Laut weinte Helena, um Vergebung bittend. Doch nun war es zu spät! In ihren Händen war jetzt nur noch das Metallplättchen geblieben, sie tastete es ab und las:
Helena: Denk daran: “Jesus liebt dich!”
Sprecher2: Und wieder ergossen sich Tränen aus ihren blinden Augen. Sie fiel auf ihre Knie und bat nun auch den Herrn um Vergebung. Hier am Bett der toten Mutter fand sie Frieden mit Gott. Diese Nacht blieb für immer in Helenas Gedächtnis.
Musik (etwas länger)
Helena: So, das war nun die Geschichte meines kurzen Lebens. Von da an blieben wir mit Vater zu zweit. Ich lernte es, allein hierher zu kommen, um es dem Vater nicht unnötig schwer zu machen.
Sprecher: Helena schwieg. Andreas dachte:
Andreas: Was muss dieses Mädchen nur alles durchlebt haben?
Sprecher: Helena erzählte Andreas noch manches von Jesus Christus. Er fühlte es, dass Jesus ihn zu sich rief, doch er zögerte noch immer.
Am nächsten Tag kam Andreas wieder zu der Bank, in der Hoffnung, von Helena über Jesus Christus zu hören, doch sie war nicht da. Umsonst wartete er den ganzen Abend. Auch am nächsten Tag erschien sie nicht. Nun wollte er es noch ein letztes Mal versuchen. Auch diesmal kam Helena nicht. Nach einstündigem Warten wollte Andreas gerade gehen, als er eine Menschenmenge bemerkte.
Es war ein gewöhnlicher Leichenzug. Irgendeine Kraft nötigte Andreas sich ihm zu nahen und in den Sarg zu schauen, da wich er vor Entsetzen zurück. Im Sarg lag, ganz in weiß gekleidet, Helena mit dem immer noch glückseligen Lächeln im Gesicht.
Andreas: Es sieht ja aus, als ob sie nur fest schläft und glücklich träumt! Was kann nur geschehen sein?
Musik (kurz)
Sprecher: An dem Tage war Helena besonders glücklich. Sie wollte vor Freude lachen und singen. Irgendeine unerklärliche Freude beseelte sie. Sie wollte heute etwas früher hinausgehen, zu ihrem gewohnten Plätzchen. Sie empfand den Gesang der Vögel heute besonders schön. Helena betete noch und ging. Nun musste sie nur noch über die Straße gehen, und schon wäre sie an ihrem geliebten Platz, wo es so schön und ruhig war. Sie machte einen Schritt nach vorn, da quietschten Reifen, ein dumpfer Knall. Helena lebte noch etliche Stunden. Der Vater blieb die ganze Zeit an ihrem Bett. Er war grau und alt geworden. Da kam Helena zu sich:
Helena: Papa, wie gut dass du hier bist! Ich gehe zu Mama, aber weine bitte nicht, wir werden im Himmel jetzt beide auf dich warten; hörst du mich, Papa?
Sprecher: Der Vater konnte nichts sagen vor lauter Tränen.
Helena: Und noch eines. Papa. Übergib dies Metallplättchen Andreas. Du hast ihn gesehen. Weißt du noch? Ich erzählte dir von ihm. Ich bedauere jetzt nur noch eins, dass ich so wenig für den Herrn getan habe. Im Leben wünschte ich oft nur einen Augenblick sehen zu können; jetzt aber weiß ich, dass ich ewig Jesus im Himmel sehen werde! Und da gehe ich jetzt hin.
Sprecher: Helena wurde still, ihr Leben ging dem Ende zu. Der Vater saß unbeweglich neben ihr. Nach etwa einer Stunde tat Helena noch einmal die Augen auf, ergriff zitternd Vaters Hände und sagte:
Helena: Ich sehe! Papa, ich sehe!
Sprecher: Mit diesen Worten entschlief Helena, mit dem glücklichen Lächeln auf dem Gesicht. Ihr Wunsch war erfüllt. Von diesem allem erfuhr Andreas erst später, aber jetzt stand er am Sarg und konnte nicht verstehen, wie es zugegangen war.
Da trat zu ihm ein ganz ergrauter Mann und reichte ihm schweigend das dünne Metallplättchen, worauf geschrieben stand: “Denk daran, Jesus liebt dich.” Da konnte sich Andreas nicht länger halten: Er brach in Tränen zusammen. An diesem Tag freute sich der Himmel, denn zwei Seelen, Andreas und Helenas Vater hatten ihr Leben dem Herrn übergeben. Also hatte das blinde Mädchen doch nicht umsonst auf Erden gelebt.
Lieber Freund! Denk daran, dass Jesus dich liebt! Gib ihm dein Herz, damit auch Du das wahre Glück finden kannst.