Archive for Oktober, 2007

Okt 30 2007

Wofür lebst du?

Geschrieben von under Ewigkeit

Wofür lebst du, ein christliches Anspiel zum Thema Ewigkeit für 3 Personen

Markus: Heute abend ist ‘ne Fete bei der Claudia. Gehst du auch hin?

Armin: Schon wieder eine Fete? Am Samstag war ich beim Sven, am Sonntagabend bei der Silvia, gestern haben wir mit dem Volleyballverein gefeiert…. Auf die Dauer macht mir das gar keinen Spaß mehr!

Markus: Ach, lass dich nicht so hängen. Wenn du erst voll bist, so wie am Samstag, dann siehst du die Sache wieder ganz anders.

Armin: Das kann schon sein, aber auf die Dauer ist das auch keine Lösung. Muss ich mich unbedingt erst mit Alkohol voll pumpen, um in guter Stimmung zu sein? Allmählich habe ich es satt. Es hat doch alles keinen Sinn.

Markus: Mensch, Armin, was ist in dich gefahren? So kenn ich dich ja gar nicht!
Aber da kommt der Christian. Der ist doch Christ, sagt er. Er hat bestimmt einen guten Rat für dich.
(zu Christian gewandt) Hallo Christian, hilf mal dem armen Armin. Er sieht keinen Sinn mehr in seinem jungen Leben.

Armin: (zu Markus) Du doch wohl auch nicht, oder? Jetzt tu bloß nicht so, als ob du wüsstest, wofür du lebst!

Markus: Natürlich weiß ich das. Ich genieße mein Leben. Es ist schließlich zum Genießen da. Ich will mir am Ende meines Lebens keine Vorwürfe machen müssen, dass es noch etwas gibt, was ich nicht ausgekostet habe. Man lebt ja nur einmal.

Armin: Ja, ja, ich weiß. Aber wir wollten doch den Christian fragen. Schieß los, Christian, wofür lebst du?

Markus: Ich weiß schon, was er sagt. Jesus ist der Sinn des Lebens, sagt er. Aber das ist doch keine Antwort. Jesus war ein Mensch, das kann schon stimmen Aber Jesus ist nicht der Sinn des Lebens.

Christian: Wenn ihr meint, dass das Leben nur aus den paar Jahren besteht, die ihr auf der Erde verbringt, ist das Leben tatsächlich sinnlos.
Aber weil mit dem Tod nicht alles aus ist, ist unser Leben ungeheuer wichtig. Es ist die Entscheidungsphase für das, was danach kommt. Der Sinn des Lebens liegt also darin, dass du dich für die Ewigkeit vorbereitest.

Markus: So, so, dann hat es also mit Jesus doch nichts zu tun?

Christian: Um die Ewigkeit bei Gott zu verbringen, musst du erst dein Leben in Ordnung bringen. Das heißt, du musst deine Sünden loswerden, die dich von Gott trennen. Und dafür brauchst du Jesus.

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Okt 30 2007

Die Uniform

Geschrieben von under Ewigkeit

Die Uniform, ein christliches Anspiel zum Thema Ewigkeit für 3 Personen

Sprecher: Eines Abends war der alte Herr Flattich in vornehmer Gesellschaft zu Tisch geladen worden. Er kam neben einem General zu sitzen, mit dem er auch bald eine Unterhaltung begann. Im Verlauf des Gesprächs kamen sie auf göttliche Dinge zu sprechen.

General: Sie reden viel von der Ewigkeit und wollen einem Angst damit machen; aber etwas Gewisses können sie doch nicht darüber aussagen.

Flattich: Doch!

General: (höhnisch) Und das wäre?

Flattich: Glauben Sie, dass sie nach ihrem Tod noch General sein werden?

General: Nein!

Flattich: Wissen Sie das ganz sicher?

General: Unbedingt.

Flattich: Nun, dann wissen Sie ja etwas ganz Gewisses über die Ewigkeit. Aber nun bedenken Sie, was bleibt, wenn die Uniform mit ihren Rangabzeichen und Orden abgefallen ist?

General: Ja was bleibt dann noch?

Sprecher: Wir wünschen euch, liebe Zuhörer, dass ihr schon jetzt über die Ewigkeit nachdenkt, damit ihr einmal mehr wisst als der General in diesem kurzen Anspiel.

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Okt 30 2007

Lebensweisheit

Geschrieben von under Ewigkeit

Lebensweisheit, ein christliches Anspiel zum Thema Ewigkeit für 4 Personen

Sprecher: Es ist später Abend geworden und die Kartäusermönche des Klosters einer Großstadt bereiten sich für die Nacht vor, als es fast unmerklich aber doch bestimmt an der Tür klopft.

1. Mönch: Ja, bitte. Was kann ich für sie tun?

Jakob: Guten Abend, entschuldigen sie die späte Störung. Ich bin Tourist und wollte nur einmal fragen, ob ich irgendwo im Kloster ein kleines Nachtquartier finden könnte.

1. Mönch: Ich denke schon, dass das möglich sein wird. Kommen sie doch herein.

Sprecher: Jakob wird auch von den anderen Mönchen freundlich begrüßt. Anschließend führt man ihn in ein kleines Zimmer. Er ist sehr erstaunt über die spartanische Einrichtung und prompt wendet er sich an die Mönche.

Jakob: Entschuldigt meine Neugier, aber wo habt ihr denn eure Möbel.

2. Mönch: Ja, wo haben sie denn ihre?

Jakob: Meine Möbel? Ich bin hier doch nur auf Durchreise.

1. Mönch: Eben, das sind wir auch.

Sprecher: In dieser kleinen Begebenheit kommt ein wichtiger Gedanke zum Tragen. Die Mönche waren auf dieser Erde nur auf Durchreise, ihr zu Hause war nicht im Kloster, sondern droben im Himmel.
Der Psalmist sagt im Psalm 90,12 folgendes: Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.
So wie die Mönche sind auch alle anderen Menschen in dieser Welt nur auf Durchreise. Was das Ziel eines einzelnen sein wird entscheidet jeder für sich.

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Okt 30 2007

Warten auf Erlösung (Teil 4)

Geschrieben von under Advent

Warten auf Erlösung, ein christliches Anpiel zum 4. Advent für 5 Personen

Kind: Papa, heute ist schon der 4. Advent. Nur noch 7 mal schlafen, dann ist Weihnachten. ich freu mich schon so sehr darauf!

Vater: Da hast du auch allen Grund zur Freude, denn an Weihnachten ist der Messias geboren, auf den die Menschen schon so lange gewartet haben. – Soll ich dir heute wieder eine Geschichte vom Warten erzählen?

Kind: Oh, ja, Papa! Von wem erzählst du mir denn heute?

Vater: Ja, – (denkt nach) wer hat denn noch gewartet? -  Ach ja, – ich erzähle dir heute von Simeon. Also, – In Israel gab es einige Leute, die auf den Messias warteten. Ein paar kennst du ja schon, Simeon gehörte auch dazu. Er war ein frommer und gottesfürchtiger Mann und hat in seinem Leben schon viel mit Gott erlebt. Inzwischen ist er sehr alt geworden und nicht mehr so rüstig wie früher. Er wartet täglich auf den Messias und ist sich ganz sicher, dass er ihn vor seinem Tod noch sehen wird, denn eines Tages hatte es ihm der heilige Geist offenbart. Er glaubte ganz fest an diese Verheißung und dann war es soweit: Der heilige Geist sagte ihm, er solle in den Tempel gehen und er gehorchte. Er traute seinen Augen nicht, was er dort sah. Er sah ihn, – den Messias! Voller Freude erzählte er seinem Freund davon.

Simeon: Abija, Abija, Komm schnell her!

Abija: Simeon, was ist denn? Du bist ja so aufgeregt.

Simeon: Du wirst es nicht glauben; ich habe den Messias gesehen. Abija, wirklich ich habe ihn gesehen. Ich habe so lange auf ihn gewartet und dann sagte mir der heilige Geist, dass ich in den Tempel gehen soll. Ich verstand es zuerst nicht, aber ich gehorchte und ging hin. Als ich den Tempel betreten hatte, sah ich dort ein Ehepaar; die Frau hielt ein kleines Kind auf ihrem Arm. Sofort fuhr es mir durch den Kopf: ” Das muss der Messias sein!” Ich konnte es kaum fassen. Voller Freude nahm ich das Kind auf die Arme und lobte Gott.

Abija: Das glaube ich nicht; das wäre zu schön um wahr zu sein. – Bist du sicher, dass es der Messias war?

Simeon: Ja, ganz sicher, sonst hätte mich der heilige Geist doch nicht dorthin geschickt und mir offenbart, dass gerade dieses Kind der Messias ist.

Abija: Das kann ich mir nicht vorstellen!

Hanna: (kommt aufgeregt dazu) Shalom Abija und Simeon!

Abija & Simeon: Shalom Hanna!

Hanna: Was kannst du dir nicht vorstellen?

Abija: Simeon erzählte gerade, er habe den Messias gesehen.- Ich weiß nicht, ob ich das glauben soll (unsicher).

Hanna: Da hat Simeon völlig Recht! Das gleiche habe auch ich erlebt. Ich bin ja oft im Tempel, um zu Beten. Und so war es auch dieses mal. Als ich mich von meinen Knien erhob, sah ich gerade wie ein junges Ehepaar mit einem Kind auf dem Arm den Tempel betrat. Sie ließen es beschneiden wie es in Israel Brauch ist. Nach einiger Zeit kam Simeon in den Tempel. Voller Freude nahm er das Kind und lobte Gott. Ich bekam mit, wie er sagte: ” Herr, nun lässt du deinen Diener in Frieden fahren, wie du gesagt hast; denn meine Augen haben deinen Heiland gesehen.” Sofort begriff ich und eilte herzu. – Ich konnte es fast nicht glauben. – Das war der Messias, der Erlöser der ganzen Welt. Und ausgerechnet ich durfte diese Freude erleben. Ich kann euch gar nicht beschreiben, wie mir zu Mute war.

Abiaj: Ja – wenn das wirklich so war; ihr könnt euch das ja nicht eingebildet haben. Ich will es auch glauben.

Hanna: So, jetzt muss ich aber weiter. Ich will die frohe Botschaft auch noch anderen Menschen sagen. Shalom!

Simeon und Abija: Shalom!

Simeon: Abija, Komm wir gehen zu mir nach Hause, dann können wir uns noch weiter darüber unterhalten.

Lied: Es ist schon lange, lange her… ( 3 Strophen)

Kind: Das war aber eine schöne Geschichte. Der Simeon und die Hanna haben wirklich lange auf den Messias gewartet.

Vater: Ich kann es mir kaum vorstellen, was es für sie bedeutet hat, auf den Erlöser zu warten. Ich kann mir denken, dass Simeon oft traurig war und vielleicht sogar gedacht hat: Wird der Messias überhaupt noch kommen? Ich warte ja schon so lange auf ihn! Aber gerade in dieser Hoffnungslosigkeit dachte er immer wieder an die Verheißung, die Gott dem Propheten Jesaja gegeben hatte. – Warte mal, ich will dir die Verheißung vorlesen.(schlägt auf und liest aus der Bibel) Hier Jesaja 9,1: Das Volk, das im finsteren wandelt … hell und hier in Vers 5 steht: Denn uns ist ein …. auf seiner Schulter.

Kind: Wie gut, dass Simeon immer wieder den Trost von Gott bekam. Simeon war wirklich geduldig, dass er so lange gewartet hat.

Vater: Ja, wenn doch alle Menschen auf das 2. Kommen des Herrn so warten würden, wie Simeon auf Jesus gewartet hat.

Kind: Du Papi, wie wartet man eigentlich auf Jesus?

Vater: Das ist eine wichtige Frage. Und ich will sie dir gerne beantworten. Wir glauben doch an Jesus, den Messias, nicht wahr? Und wenn wir ihn von Herzen lieben, tun wir auch das, was er von uns haben will. Wir brauchen uns jetzt nicht hinzusetzen und zu warten, bis er kommt, so ist das natürlich nicht gemeint. Unsere Aufgabe ist es, Jesus zu dienen und anderen Menschen von ihm weiterzusagen. Aber bevor wir das von Herzen tun können, müssen wir Jesus als unseren persönlichen Erretter angenommen haben.

Kind: Ja Vati, jetzt verstehe ich was richtig warten heißt. Ich freu mich schon so auf Weihnachten. Papi, ehrlich gesagt, habe ich mich bis jetzt immer nur auf die Geschenke gefreut. Aber jetzt freu ich mich über das größte Geschenk, das wir bekommen haben. Nämlich Jesus, den Messias. Und ich will ihn auch in mein Herz aufnehmen.

Lied: letzte Strophe

Kind: Sag’ lieber Mensch, wie wartest du auf das 2. Kommen des Herrn? Bist du bereit mit ihm zu gehn’, dann folge ihm froh und gern.

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