Archive for Oktober, 2007

Okt 30 2007

Im Kampfe

Geschrieben von under Nachfolge

Im Kampfe, ein christliches Gedicht zum Thema Nachfolge

Jesus, Heiland, hilf mir siegen,
Führe mich zum Ziel.
Lass mich doch nicht unterliegen
In dem Kampfgewühl.

Jesus, Heiland, hilf mir stehen
In der dunklen Nacht.
Lass mich nicht zurücke gehen
Trotz der Feinde Macht.

Herr, Du kannst das Toben stillen
Hier in diesem Krieg.
Herr, um Deiner Liebe willen
Führe mich zum Sieg.

Ach, ich bin so müd vom Streiten,
Elend, schwach und matt.
Und der Fuß will manchmal gleiten
Auf dem schmalen Pfad.

Großer Gott, mein Sehnen stille,
hilf mir doch geschwind.
Herr, Du hast ja Kraft die Fülle
Für Dein schwaches Kind.

Halte meine schwachen Hände,
Hilf mir, liebster Gott,
Treu zu bleiben bis ans Ende,
Treu bis in den Tod.

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Okt 30 2007

Ein Kind betet

Geschrieben von under Geschichten aus dem Leben

Ich erinnere mich an ein Gebet, das eines meiner Kinder an einem Abend sprach, bevor es zu Bett ging. Das Kind war offenbar bedrückt darüber, dass es soviel Unruhe und Unzufriedenheit in der Welt gibt. Darum betete es: „…und lass doch alle gut schlafen! Lass den Papa und Mama gut schlafen! Und lass…" Nun wurden alle Verwandten und Bekannten aufgezählt und dann kam am Schluss: „…und lass den Teufel in der Hölle auch gut schlafen!" – Auf so etwas Hintergründiges kann doch nur ein Kind verfallen. Mein alter Onkel, der von diesem Gebet hörte, meinte: ,,Ach, das wäre gut, wenn der Teufel endlich gut schlafen wollte! Dann gäbe es Ruhe!" Als das Kind größer wurde, lernte es: Nicht der Schlaf des Teufels, sondern die Gegenwart des Erlösers Jesus gibt uns Geborgenheit.   

                    Wilhelm Busch

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Okt 30 2007

Gebet

Geschrieben von under Gebet

Gebet, ein christliches Gedicht zum Thema Gebet

Beherrscher aller Welten,
im Staube bet’ ich an;
wie könnt’ ich Dir vergelten,
was Du an mir getan?!
War nicht an jedem Morgen,
Gott, Deine Güte neu
und machte mich von Sorgen,
von Gram und Kummer frei?

Gott, alle meine Tage
sind Zeugen Deiner Huld.
Wie oft traf eine Plage
mich nur aus eigner Schuld!
0 möge doch Dein Segen,
der mich bisher erfreut,
mich dringen und bewegen
zur tät’gen Dankbarkeit!

Gib, dass ich Dir vertraue,
der Du die Liebe bleibst,
auch wenn Du mich auf raue
und steile Wege treibst.
Wenn in Gefahr und Schmerzen
mein Geist will mutlos sein,
so flöße meinem Herzen
Geduld und Hoffnung ein.

Zum Besten soll mir dienen
das Leiden dieser Zeit.
Noch ist sie nicht erschienen,
die große Herrlichkeit
und Wonne, die die Deinen
dereinst beglücken soll:
Sie säen unter Weinen
und ernten freudevoll.

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Okt 30 2007

Gehet durch die enge Pforte!

Geschrieben von under Ewigkeit

Gehet durch die enge Pforte, ein christliches Anspiel zum Thema Ewigkeit für 3 Personen

Sprecher: Ein riesiges Frachtschiff glitt ruhig und majestätisch auf dem tiefblauen Spiegel des Meeres dahin. Auf dem Schiff sah man die Besatzung mit großem Trubel und lautem Getöse ein Fest feiern. Ein Mitreisender der dies zum ersten Mal erlebte, wendete sich fragend an einen Matrosen.

Passagier: Entschuldigen Sie, aber was ist der Anlass für dieses Fest auf hoher See?

Matrose: Das wissen sie nicht? Wir haben soeben die Linie überschritten.

Passagier: Die Linie? Was ist denn das?

Matrose: Nun, ganz einfach. Das ist der Äquator, der die Erdkugel in zwei Teile scheidet.

Passagier: Wirklich? Aber ich habe ihn nicht gesehen.

Matrose: Das glaube ich wohl, den Äquator kann man auch nicht sehen. Aber wir sind jetzt auf der anderen Seite der Erdkugel.

Passagier: Nun, das ist ja schön und gut, aber was gibt es da denn für einen Unterschied?

Matrose: Warten Sie, bis die Nacht hereinbricht, dann will ich Ihnen gerne zeigen worin der Unterschied der zwei Erdkugeln besteht.

Sprecher: Die Nacht bricht herein und der Matrose geht mit dem Passagier aufs Deck.

Matrose: Sehen Sie, kein einziges unserer Sternbilder ist mehr zu erblicken; der Polarstern ist verschwunden und an seine Stelle ist das Kreuz des Südens getreten. Nach diesem Stern haben wir uns jetzt zu richten.

Sprecher: Auch im alltäglichen Leben gibt es eine unsichtbare Linie, welche die Menschen ebenso in zwei Teile scheidet, wie es der Äquator mit unserer Erde tut, und alle, welche diese Linie überschritten haben, freuen sich, wie die Mannschaft jenes Schiffes.
Die Enge Pforte, von der Jesus so oft gesprochen hat ist diese Linie; sie scheidet das Reich der Welt vom Reich Gottes. Nur wer durch die enge Pforte gegangen ist, gehört zum Reich Gottes, und sowie er hindurchgegangen ist, beginnt ein neues Leben für ihn. Alles wird anders, und vor allen Dingen bekommt er einen neuen Leitstern, nämlich das Kreuz des Heilands. Wie ist es mit dir mein Freund? Hast du diese Linie bereits überschritten?

http://www.christenload.com/wp-content/plugins/downloads-manager/img/icons/doc.gif Name: Gehet durch die enge Pforte (24KB)
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