Archive for Oktober 26th, 2007

Okt 26 2007

Spätherbst

Geschrieben von under Bekehrung,Ewigkeit

Spätherbst, ein christliches Gedicht zum Thema Ewigkeit und Bekehrung

Das dürre Laub fällt zitternd von den Bäumen,
ein leises Sterben zieht durch die Natur,
vorbei die schönen Tage wie ein Träumen,
Vergänglichkeit verkündet Feld und Flur.

Welch eine Sprache redet solch Entfärben
zum Menschen, welchem Gott das Urteil spricht:
Auch dir ist es gesetzt, einmal zu sterben,
zu sterben, ja – doch danach das Gericht.

O möcht dies Wort noch manchen Sichren schrecken,
durchbohren manches Sünders Herz und Sinn,
vom Todesschlaf am Abgrund ihn erwecken,
dass er zu Jesu möcht’ um Rettung fliehn.

Glückselig, wer in Jesu Heil gefunden,
ihn schrecket nicht der Zeit Vergänglichkeit,
Tod und Gericht hat Jesus überwunden,
und für die Seinen naht die Herrlichkeit.

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Okt 26 2007

Es ist die letzte Stunde

Geschrieben von under Bekehrung,Ewigkeit

Es ist die letzte Stunde, ein christliches Gedicht zum Thema Bekehrung und Ewigkeit

Es ist die letzte Stunde.
Habt ihr es schon bedacht?
Es geht von Mund zu Munde:
Ihr Gläubigen, erwacht!

Es ist die letzte Stunde.
Schaut auf zu eurem Herrn.
Vernehmt die frohe Kunde,
Er kommt, Er ist nicht fern.

Es ist die letzte Stunde.
Weiht nicht das Herz der Welt,
die, mit dem Feind im Bunde,
sich gegen Jesus stellt.

Es ist die letzte Stunde.
Lasst leuchten euer Licht,
damit in eurer Runde
das Zeugnis nicht zerbricht!

Es ist die letzte Stunde.
Bald werden wir Ihn sehn.
Dann jubeln Herz und Munde:
Wie unaussprechlich schön!

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Okt 26 2007

Wie wird uns sein

Geschrieben von under Ewigkeit,Geduld

Wie wird uns sein, ein christliches Gedicht zum Thema Ewigkeit

Wie wird uns sein, wenn Er, der Hochgelobte,   
Wie wird uns sein, wenn wir des Lammes Leuchte
der heiß ersehnte Herr, der Erde naht;
in heil’ger Freude folgen Schritt für Schritt,
wenn Seine Schar, die treue, kampferprobte,
wenn wir Ihn schaun, der sich hernieder beugte
Er ruft vom Kampfe heim, vom Glaubenspfad,
und namenloses Weh für uns erlitt;
wenn laut Sein Zuruf schallet in den Lüften,
wenn Ihn wir sehn in Seiner ganzen Schöne,
wenn Seine Stimm zu uns hernieder dringt
dort, wo der letzte Nebelschleier fällt,
und Seine Heil’gen steigen aus den Grüften,
wo keine Träne mehr, kein Klageton mehr,
weil dann Sein Sieg, der Seinen Tod verschlingt!
Wo keine Sünd uns mehr gefangen hält!

Wie wird uns sein, wenn wir verwandelt werden
in einem Nu, in einem Augenblick,
wenn der Posaune Schall wir hören werden,
Wie wird uns sein, wenn wir Ihn froh umgeben,
die uns zur Heimat ruft, zu sel’gem Glück;
e i n Hirte nur und e i n e heil’ge Schar,
wenn wir des Staubes Kleid, der Schwachheit Hülle,
wenn wir voll Dank das neue Lied anheben
den Leib der Niedrigkeit dann abgestreift,
Ihm, der errettet uns so wunderbar!
auf Wolken folgen mit des Lichtes Fülle   
Wohlan, wohlan, ihr Brüder und ihr Schwestern,
die Herrlichkeit des Herrn uns ganz ergreift!
Ihr, die Erlösten, haltet euch bereit!
Er kommt, Er kommt, der Jesus Christus!
Wie wird uns sein, wenn wir der Erde Dunkel,   
derselbe heut und auch in Ewigkeit!
Das Leid und Weh auf ewig dann entfliehn
und bei des Morgensternes Lichtgefunkel
mit Jubelschall ins Vaterhaus einziehn!                   

Wenn Ihn, den Herrn, wir droben froh begrüßen,
der hier uns nahe war schon allezeit;
des Lebens Strom hinrauscht zu unsern Füßen
und unser Auge schaut nur Herrlichkeit!

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Okt 26 2007

Himmelslicht

Geschrieben von under Allgemein

Himmelslicht, ein christliches Gedicht zum allgemeinen Thema

Wie mag der blinde Bettler wohl gejubelt haben,
als ihm der Herr die köstlichste der Gaben,
das Augenlicht, mit gnäd’ger Hand geschenkt!
Nun war die Nacht, die lähmend sich gesenkt
auf all sein Tun, im Strom des Lichts entschwunden.
Nun hatte er im Licht das Leben erst gefunden.

Auch wir gehn alle, alle blind durchs Leben
und sehen nicht, was Gottes Hand gegeben:
Den ew’gen Reichtum, all Sein heil’ges Lieben,
das einst den Sohn zur Erde hat getrieben
und das nur segnen will durch Lust und Leid.
Blind sind wir alle für die Ewigkeit.

Erst wenn des Heilands Hände uns berühren,
wir Himmelslicht in unsrer Seele spüren.

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