Archive for Oktober 24th, 2007

Okt 24 2007

Neujahr

Geschrieben von under Neujahr

Tritt betend ein ins neue Jahr
und lass den Heiland mit dir gehen;
bring Lob und Dank doch gern Ihm dar,
lass Seinen Willen nur geschehen!

Tritt gläubig ein ins neue Jahr
und bleib im Glauben stets getreu;
Gott bietet Seine Hilf´ dir dar
und schenkt dir täglich Kraft aufs neu!

Tritt liebend ein ins neue Jahr
und lass die erste Liebe nicht;
schenk Freud´ und Liebe immerdar,
denn lieben ist ja unser Recht!

Tritt hoffend ein ins neue Jahr,
hoffe nur auf Gott zu jeder Zeit,
in allen Leiden und Gefahr
steht helfend Er dir treu zur Seite!

Tritt lobend, dankend ein ins Jahr,
was es auch alles bringen mag;
Gott segnet Seine Kinderschar,
Er ist bei dir ja jeden Tag!

Mit der Verheißung geh hinein,
Gott hält so treu, was Er verspricht,
Er ist uns ja, und wir sind Sein,
Und Seine Gnad´ verlässt uns nicht!

Denn jeden Morgen ist sie neu,
das sagt uns doch Sein Teures Wort;
wenn Ihm wir nur stets bleiben treu,
trägt Er uns durch, ja immerfort!

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Okt 24 2007

Zum Jahreswechsel

Geschrieben von under Neujahr

Ein Jahr ist wiederum dahin
mit seinen Leiden, seiner Freud´,
und neue Pfade gilt´s zu ziehen,
die uns das Leben wieder beut!

War es für dich an Freuden reich,
o danke Gott, der dir´s geschenkt!
War´s schicksalsschwer, der Nacht gar gleich,
nur Mut, Gott hat es gut gelenkt!

Verstehst du oft Sein Walten nicht,
scheint dir dein Weg auch gar so steil –
trau nur auf Gott! Er gibt Sein Licht
zur rechten Stund´, macht alles heil!

Und fragt sich heut auch manches Herz,
was wohl die Zukunft alles bringt –
hoffe nur auf Gott! Schau himmelwärts!
Dann sicher alles gut gelingt.

Und wird dir oft auch nicht erfüllt,
was du dir wünschtest gar so sehr –
dein Gott dich trotzdem doch umhüllt
mit Seiner Liebe hoch und hehr!

Er weiß gar gut, was jedem dient
zu seiner Seele Glück und Ruh´,
Drum lass nur Ihn, du als Sein Kind,
im Leben walten immerzu!

So geh den Weg, den Gott dich führt!
Sei es durch schöne Auen hin,
durch Wüsten, wo die Sonne glüht –
es ist doch Gott mit dir darin!

O nütze deine Lebenszeit
und baue fort am Reich des Herrn,
dass, wenn dich ruft die Ewigkeit,
du heimgehen kannst dann froh und gern!

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Okt 24 2007

Modern sein

Geschrieben von under Nachfolge

Modern sein heißt, in dieser Welt
von Gottesfurcht zu lassen,
zu tun, was einem selbst gefällt,
sich Menschen anzupassen,
die von dem heilgen Gotteswort
sich gänzlich wollen lösen,
auf diesem Wege schreiten fort
und enden in dem Bösen.

Wer so lebt, ist des Menschen Knecht,
denn ihm will er gefallen;
er fragt nicht: Was ist gut und recht,
ihm muss Tribut er zahlen.
Der Teufel mischt sich unsichtbar
in dieses üble Treiben;
wer Gott verlässt, wird immerdar
in falschen Händen bleiben.

Wenn die «moderne» Erde einst
und Menschenwerk vergehen,
dann bleibt, was manchen fraglich scheint,
in Ewigkeit bestehen:
Das Wort des Herrn und das Gericht,
die werden sich erfüllen.
o Zweifler, spotte lieber nicht,
ergib dich Gottes Willen!

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Okt 24 2007

Heilig Abend

Geschrieben von under Weihnachten

Bei Kerzenschein, am Heilig’ Abend,
sehe ich ins Kerzenlicht hinein.
Die Weihnachtsbotschaft ist so labend.
Sie scheint mir ja so nah zu sein.

Die Augenlider sinken.
Mich überfällt ein süßer Schlaf.
Und schon mir Israels Palmen winken.
Ich seh’ Josef, wie er sein Tagwerk schafft.

Eine laute Stimme unterbricht ihn.
Er geht zur Werkstatt gleich hinaus.
Das Gebot des Kaisers trifft ihn.
Der Schätzung halben muss er zur Stadt hinaus.

Er macht aus Nazareth sich auf,
mit Maria, die anvertraut ihm ward.
Bald nimmt die Reise ihren schweren Lauf.
Der erwartenden Maria ist die Reise hart.

Nach langer Reise angekommen,
ist die Herberge schon voll.
Für Maria ist die Zeit gekommen.
Ist da nicht einer der sie nehmen will?

Ist denn auch wirklich nichts mehr frei,
für den Erlöser dieser Welt?
Ist’s wahr, dass alles schon besetzet sei?
Wer ist der ihm ein Lager stellt?

Ist’s wahr, dass Gottes Sohn,
geboren werden soll im Stall,
er, der verließ den Himmelsthron?
Bereitet ihm doch einen Saal!

Doch seine Liebe ist so groß,
dass er nicht auf sein Recht besteht.
Von Maria, er sich wickeln lässt,
sie ihn in eine Krippe legt.

Und die Hirten, bei der Herde,
sehen plötzlich helles Licht.
Und ein Engel kommt zur Erde,
spricht: Fürchtet euch nicht!

Siehe, ich verkündige euch große Freude,
die allem Volk widerfahren wird;
denn euch ist heute der Heiland geboren,
welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids.
Die Hirten denken sie sein verloren,
doch seel’ge Freud’ es ist der Heiland geboren.

Bald sehen die Hirten,
die Menge der himmlischen Scharen.
Vor Staunen gen Himmel sie starren.
Und sogleich sie hören,
die himmlischen Chöre:

Ehre sei Gott in der Höhe
und Friede auf Erden
und den Menschen ein Wohlgefallen.
Vor Freude, den Hirten die Herzen sich regen.

Und als die Schar entschwunden ist,
untereinander es heißt:
Lasst uns nun gehen
nach Bethlehem
und die Geschichte sehen,
die da geschehen ist,
die uns der Herr kundgetan hat.

Und eilend sie kommen und finden,
das Kind, gewickelt in Windeln.
Oh seel’ger Moment, es ist Heilig Abend.
Vorbei ist Advent!

Bald schallt die fröhliche Kunde,
auf Erden, den Guten und Bösen,
so fröhlich, durch Hirten Munde:
Es ist der Heiland geboren, euch zu erlösen!

Kurz wache ich auf.
Noch fackelt die Kerze so fein.
Müdigkeit nimmt mich in Kauf.
Ich schlafe wieder so wunderbar ein.

Es glänzt mir die Sonne,
des Morgenlands jetzt.
Den Weisen, voll Wonne,
rührt Jesus das Herz.

Sie packen Geschenke.
Sie fahren bald los.
Der Stern sie stets lenket.
Sie sind ganz getrost.

Doch bleibet der Stern,
über Jesu Geburtsstätte stehen.
Die Weisen, sie danken dem Herrn.
Nun können Jesus sie sehen.

Sie fallen bald nieder
und beten ihn an.
Sie sind sich ganz sicher,
dass er helfen kann.

Sie schenken Geschenke:
Myrrhe, Weihrauch und Gold,
dass er ihrer gedenke,
oh du Augenblick hold.

Ich wache wieder auf.
Die Kerze flammet immer noch.
Nun mache ich sie aus.
Wie trübe ist die Welt jetzt doch?

Wie viele sind, die Jesus noch nicht kennen,
die Weihnachten immer noch Konsumfest nennen?
Hast du im Herzen schon Weihnachten gemacht?
Oder ist’s immer noch finstere Nacht?

So wisse, dass Jesus für dich
auf die Erde kam.
Er erniedrigte sich.
Er ist’s der dir helfen kann.

Gerade für dich ist er geboren,
ist er am Kreuze voll Leid gestorben.
Er will in dein Herz, sei es noch so verdorben.
Es ist auch für dich Heilig Abend geworden.

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