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Okt 09 2007

Gesprächsrunde

Geschrieben von under Weihnachten

Gesprächsrunde, ein christliches Anspiel zum Thema Weihnachten für 9 Personen

Reporter: Hier auf der Straße sind genug Leute, die ich fragen kann, wie sie über Weihnachten denken. – Doch sie hasten alle an mir vorbei … Ob hier überhaupt jemand Zeit hat?
Entschuldigen Sie bitte, ich sehe Sie haben gerade eingekauft…

1. Passant: Ja wissen Sie, Weihnachten steht vor der Tür. Und das sind eben die Geschenke für meine Enkel.

Reporter: Warum denn gerade zu Weihnachten? Es gibt doch so viele gute Gelegenheiten, um etwas zu schenken.

1. Passant: Weihnachten ist einfach das Fest, an dem man sich gegenseitig beschenkt. Schließlich möchte man doch jedem eine Freude machen.

Reporter: Ist das alles, was Sie mit Weihnachten verbinden?

1. Passant: (Ratloses Schulter zucken; geht weiter)

Reporter: Einen Moment bitte. – Darf ich fragen, was für Sie Weihnachten bedeutet?

2. Passant: Weihnachten? – Das sind ein paar zusätzliche Tage Urlaub. Und Weihnachtsgeld ist auch nicht zu verachten.

Reporter: Haben Sie schon einmal über Weihnachten nachgedacht?

3. Passant: Was gibt es denn da nachzudenken? – Weihnachten kennt doch jedes Kind. Ist jedes Jahr das gleiche Theater. Aber der Trubel geht ja wieder vorbei, und dann geht das Leben wieder geordnet weiter.

Reporter: Darf ich Sie um Ihre Meinung zum Thema „Weihnachten“ fragen?

4. Passant: Sicher dürfen Sie das. Wissen Sie, früher war Weihnachten noch von Bedeutung. Da war es noch ein richtiges Familienfest. Wir gingen gemeinsam zum Gottesdienst und freuten uns über die kleinen Geschenke. Aber wen interessiert das noch? Ist doch heute nur noch Geschäftemacherei.

Passant 5 und 6 gehen gemeinsam

Reporter: Könnt Ihr mir sagen warum Ihr Weihnachten feiert?

5. Passant: Für uns ist Weihnachten ein Fest der Freude, denn wir denken daran, wie Jesus Christus, Gottes Sohn, Mensch geworden ist…

6. Passant: … Und wie er in Bethlehem geboren wurde und wie Engel Gottes den Hirten diese frohe Botschaft verkündigten.

Musik

1. Passant: Eigentlich ist es ja traurig, dass man zuerst von einem Reporter angesprochen werden muss, bevor man sich überhaupt Gedanken über den wirklichen Sinn von Weihnachten macht.

2. Passant: Aber Weihnachten ist doch so etwas Selbstverständliches. Man erlebt es jedes Jahr. Da ist es kein Wunder, dass man darüber gar nicht mehr nachdenkt.

3. Passant: Das an diesem Tag Jesus geboren wurde, ist jedem klar, aber was das für uns heute noch bedeutet, das wissen wohl die wenigsten Leute.

6. Passant: Für die Menschen damals war es sicher ein großes Ereignis, denn die Juden erwarteten doch Jesus als den Messias. Schon viele Jahrhunderte zuvor haben Propheten von ihm geredet und sein Kommen voraus gesagt.

5. Passant: Aber viele wurden enttäuscht, denn sie erwarteten ihn nicht als Kind in der Krippe, sondern als König, der sie von den Römern befreien würde.

6. Passant: Dennoch war die Geburt Jesu einzigartig. Die Hirten auf Bethlehems Feldern sahen die Engel Gottes und hörten als erste die Friedensbotschaft. Die Sterndeuter aus dem Morgenland entdeckten einen neuen Stern am Himmel, der sie nach Bethlehem führte. Ganz Jerusalem kam in Aufregung, selbst der König Herodes fühlte sich bedroht.

4. Passant: Es hat sich seit jener Zeit viel verändert. Man denke dabei nur an den technischen Fortschritt. Heute hat man eine andere Weltanschauung. Man kann viele Dinge wissenschaftlich begründen. Aber das, was die Bibel lehrt, passt in keinen wissenschaftlichen Rahmen. Das geht einfach gegen jede menschliche Vernunft.

7. Passant: Dass Gott selbst Mensch geworden ist, das ist ja unbegreiflich. Wie soll denn so etwas möglich sein? Dieser Jesus, das war doch sicher nur ein frommer Mann gewesen, der den Menschen damals viel geholfen hat. Er hat sicher gut gemeint und hat auf viele Missstände hingewiesen und gute Reformen durchgeführt. Aber dass er Gottes Sohn war, das scheint mir ein wenig weit hergeholt zu sein.

8.Passant: Und dann diese Geschichte, dass Jesus von einer Jungfrau geboren wurde…

5. Passant: Lukas, Kapitel 1. Vers 35 gibt uns darauf eine Antwort. Da sagt der Engel Gottes zu Maria: „Der heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten; darum wird auch das Heilige, das geboren wird, Gottes Sohn genannt werden.“

6. Passant: Das Jesus wirklich gelebt hat, das wird wohl kaum einer bestreiten, denn wir zählen ja selbst unsere Tage seit seiner Geburt. Die Berichte über sein Leben können wohl abgelehnt aber niemals ungültig gemacht werden, denn sie sprechen eine zu deutliche Sprache, als das man sie überhören könnte.

8. Passant: Die Engel verkündeten den Menschen Frieden, aber davon sieht man ja heute nichts. Das ist doch ein Widerspruch in sich selber.

5. Passant: Durch die Sünde sind alle Menschen von Gott getrennt. Deshalb sind alle Menschen, so lange sie sich nicht zu Jesus Christus bekehren, von Natur aus Feinde Gottes. Gott hat durch seinen Sohn eine Möglichkeit zur Versöhnung geschaffen. Jeder, der im Glauben dieses Geschenk annimmt, bekommt Frieden mit Gott. Nur Menschen, die den Frieden Gottes im Herzen haben, können Frieden ausstrahlen und Frieden stiften.

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