Archive for Oktober 9th, 2007

Okt 09 2007

Zwei Beter

Geschrieben von under Gebet

Zwei Beter

Es gingen zwei hinan
zum Tempel, dort zu beten;
sie schickten sich nun an,
vor Gott, den Herrn, zu treten.

Der eine, aufgebläht,
denkt von sich selbst nur höher
und zeigt auch im Gebet
den stolzen Pharisäer.

»Ich danke Dir, mein Gott«,
so hebt er an zu beten,
»dass ich Dein ernst Gebot
noch niemals übertreten;

Dass ich nach Deinem Wort
gerecht stets leb’ und handle,
nicht wie der Zöllner dort
den Weg der Sünde wandle. «

Der Zöllner stand von fern -
was sollte er denn sagen?
Er wagt nicht, zu dem Herrn
das Auge aufzuschlagen.
           
So arm, so schuldbewusst,
so aller Tugend ledig,
schlägt er an seine Brust:
»Gott, sei mir Sünder gnädig! «

Gott nahm die Last ihm ab
und heilte seinen Schaden;
getrost ging er hinab,
gerechtfertigt aus Gnaden.

Wer nur um Gnade fleht,
dem wird sie frei gegeben.
Doch wer sich selbst erhöht,
erfährt sie nie im Leben.

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Okt 09 2007

Was bedeutet Weihnachten für dich?

Geschrieben von under Weihnachten

Was bedeutet Weihnachten für dich, ein christliches Anspiel zum Thema Weihnachten für 7 Personen

Reporter: Weihnachten naht und ich habe diesen Artikel noch nicht fertig. Am einfachsten ist es, wenn ich die Leute nach ihrer Meinung über das Geschehen zu Bethlehem frage. (geht los) Entschuldigen Sie, ich habe eine Frage an Sie.

Passant: Ja, bitte.

Reporter: Was bedeutet für Sie Weihnachten?

Passant: Nun – darüber habe ich noch nie intensiv nachgedacht. Früher, im Religionsunterricht lernten wir, dass Jesus geboren wurde. Er war wohl Gottes Sohn.

Reporter: Glauben Sie denn daran?

Passant: Es muss ein außergewöhnlicher Mensch gewesen sein. Seine Handlungen waren von Liebe geprägt. Darum wird Weihnachten als Fest der Liebe bezeichnet. Seine Motive waren gut. Aber mir bedeutet es nichts.

Reporter: Vielen Dank. (geht weiter) Guten Tag, haben Sie einen Moment Zeit? Ich möchte Ihnen ein paar Fragen stellen.

Hausfrau: Tut mir leid, ich habe keine Zeit. Bald ist Weihnachten und ich habe noch so viel zu erledigen, die vielen Geschenke und die Weihnachtsbäckerei warten noch. Diese Arbeit nimmt mir keiner ab.

Reporter: Ist das für Sie das Wichtigste an diesem Fest?

Hausfrau: (kleine Pause) Irgendwo schon. – Ich muss jetzt weiter. (geht)

Reporter: Ich gehe zum Weihnachtsmarkt. Da haben die Leute bestimmt etwas mehr Zeit. Der alte Mann dort genießt gerade sein Würstchen. Vielleicht wird er mir die Fragen beantworten. (geht hin) Besuchen Sie gerne den Weihnachtsmarkt?

Mann: Ja, die Adventszeit ist eine ruhige und angenehme Zeit für mich. Alles ist so schön geschmückt. Außerdem sehe ich an diesen Feiertagen meine Kinder wieder, die weit entfernt wohnen.

Reporter: Und wie feiern Sie mit der Familie?

Mann: Nun, wir singen ein paar schöne Weihnachtslieder. Einer meiner Enkel liest die Weihnachtsgeschichte vor. Dafür hat er natürlich schon vorher geübt. Nach der Bescherung wird dann gemütlich gegessen. Es ist einfach schön.

Reporter: Bei Ihnen wird noch die Weihnachtsgeschichte gelesen! Ist das Geschehen zu Bethlehem für Sie Realität? Glauben Sie daran, dass Gott Mensch geworden ist?

Mann: Eigentlich nicht. Es ist eine sehr gute Legende, die einen Grund zu feiern gibt. Für mich ist es eine alte Tradition, die man behalten sollte.

Reporter: Vielen Dank! (geht weiter) Dort steht eine Gruppe Jugendlicher. Es sieht aus, als wäre es ein Chor. (schaut zum Chor, hört zwei Mädchen miteinander reden)

1. Mädchen: Schön, dass wir wieder hier singen dürfen.

2. Mädchen: Hoffentlich können wir den Zuhörern dadurch auf den eigentlichen Inhalt von Weihnachten aufmerksam machen.

1. Mädchen: Ich staune immer wieder darüber, dass Gott aus Liebe zu uns Mensch wurde. Er hatte es gar nicht nötig, sich so zu erniedrigen. Stell dir vor, Gottes Sohn wurde genauso wie wir, als Baby geboren. Er lebte das Leben wie jeder von uns. Er empfand Hunger und Durst. Es wird in der Bibel sogar berichtet, dass er müde wurde. Darum kann er so gut mit uns mitfühlen.

2. Mädchen: Doch einen Unterschied gab es: Er hat nie gesündigt. Deshalb hat er die Macht, uns die Sünden zu vergeben. Ich denke in diesen Tagen oft an meine persönliche Erfahrung mit Gott, als er zum Inhalt meines Lebens wurde.

1. Mädchen: Ja, wie gut haben wir es, trotz der hektischen Vorweihnachtszeit dürfen wir inneren Frieden im Herzen haben, weil wir mit Gott versöhnt sind.

2.  Mädchen: Hast du das Lied?  (Dirigent steht bereits auf dem Podest)

Lied: Heilige Nacht, der Heiland ist geboren…

Reporter: (geht auf einen Sänger zu) Sagen Sie, junger Mann, glauben Sie an das, was Sie eben gesungen haben?

Junger Mann: Ja, das glaube ich.

Reporter: Für viele Leute ist Weihnachten nur ein schönes Fest. Wenn Sie daran glauben, was bedeutet es für Sie?

Junger Mann: Für mich? Weihnachten ist die Chance, ein neues sinnvolles Leben zu beginnen.

Reporter: War Ihr Leben denn sinnlos?

Junger Mann: Ja, seitdem Adam und Eva gesündigt haben, ist die ganze Menschheit von Gott getrennt. Der wahre Sinn des Lebens war verloren.

Reporter: Und was hat das mit Weihnachten zu tun?

Junger Mann: Gleich nach dem Sündenfall hat Gott den Menschen versprochen, dass er jemanden schicken wird, der die Verbindung wiederherstellt. Diese Verheißung erfüllte er, indem er seinen Sohn Jesus Christus auf die Erde sandte. Von seiner Seite hat er alles getan. Jetzt liegt es an jedem einzelnen von uns, ob wir sein Angebot annehmen oder ablehnen.

Reporter: (wendet sich zum Publikum) Ich bin überrascht, dass so viele Menschen Weihnachten feiern, aber für die meisten Menschen hat es keine persönliche Bedeutung. Wie schade! Wie viel mehr Freude würden wir alle erleben, wenn wir Weihnachten nicht nur mit einem Festessen, Geschenken und Stress verbinden, sondern mit der Tatsache, dass Jesus auf diese Welt kam um die Menschheit zu retten!

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Okt 09 2007

Die beste Übersetzung

Geschrieben von under Geschichten aus dem Leben

Die beste Übersetzung

Die Absolventen einer geistlichen Akademie waren versammelt, um zu beurteilen, welche der sechs bekanntesten Bibelübersetzungen in die deutsche Sprache die beste ist. Sie konnten lange nicht zu einer übereinstimmenden Meinung kommen, weil jede Übersetzung seine Vorzüge aber auch seine Mängel hat. Das Ende der Diskussion wurde durch einen jungen Mann herbeigeführt, der sagte: „Ich bin überzeugt, dass die beste Übersetzung die ist, die meine Mutter für mich gemacht hat.“ – „War sie denn eine Übersetzerin?“ – „Jawohl, und welch eine!“, erklärte der junge Mann begeistert. „Sie hat mit ihrem ganzen Leben die Bibel übersetzt, so dass sie für immer in meinem Herzen geblieben ist!“

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Okt 09 2007

Wie lange?

Geschrieben von under Weihnachten

Wie lange, ein christliches Anspiel zum Thema Weihnachten für 3 Personen

Autor: John Helander blickte von seinem Schreibtisch auf und ließ seinen Blick durch den Raum schweifen. Ein Bibelkalender hing an der Wand. Er sah unwillig auf den Kalender mit dem schönen Bild “Christus ist das Licht der Welt”. Es stellt Jesus Christus dar, wie er vor einer verschlossenen Tür steht und anklopft. John hatte auf keinen Fall den Kalender an die Wand hängen wollen, aber Marietta, seine Frau, dachte natürlich, dass er schön sei. Er setzte seine Arbeit wieder fort. Die Tür ging auf und wurde wieder geschlossen. Als John aufblickte, stand sein fünfjähriger Sohn Jan da und blickte auf ihn.

John: Was gibt’s?

Jan: Schau mal Papa, wer ist denn das auf dem Bild?

Autor: John Helander hob die Augen und antwortete nicht.

Jan: Bitte Papa, erzähl es mir.

John: Ein Onkel, wie du siehst.

Jan: Was für ein Onkel, Papa? Wie heißt er denn? Was macht er da?

Autor: John Helander seufzte und wandte sich zum Kind.

John: Das ist Jesus. Er klopft an die Tür. Siehst du das nicht?

Jan: Doch Papa, wie lange steht er dort und klopft?

John: Ich weiß es nicht.

Jan: Wie lange wird er dort noch stehen und klopfen? Warum klopft er, Papa?

John: Weil er hinein will, selbstverständlich!

Jan: Aber warum öffnen die nicht die Tür, Papa?

John: Ich weiß es nicht. Ich glaube Mama ruft, weil das Essen fertig ist. Komm, wir gehen.

Autor: Jans Blicke werden immer wieder auf das Bild gezogen. Eines Tages fragt er:

Jan: Papa, wenn du in dem Haus wohnen würdest, würdest du die Tür öffnen und Jesus einlassen?

Autor: Sein Vater sah auf das Bild und sah auf seinen Sohn und fing ein anderes Gespräch an. Aber an dem Abend saß er da und dachte nach.

John: Warum öffnen wir nicht die Tür? Warum nicht?

Autor: Sagte er zu seiner Frau. Bevor Jan ins Bett ging, sagte er zu den Eltern.

Jan: Mama, ich hoffe, dass sie den Onkel rein lassen.

Autor: Mariettas Eltern, die gläubige Christen waren, hatten herzlich darum gebetet, dass ihre Kinder zum Glauben kommen. Die Kraft des Heiligen Geistes wirkte in John’s Herzen durch das Wort seines Kindes. Einige Monate später hatten beide, er und Marietta, ihr Leben dem Herrn Jesus übergeben. Der Heiland steht auch heute vor deines Herzens Tür. Öffne ihm nur bald, dann kannst du erst recht Weihnachten feiern!

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