Archive for September 8th, 2007

Sep 08 2007

Einsamkeit

Geschrieben von under Trost

Einsamkeit, ein christliches Gedicht zum Thema Trost.

Manchmal versteh ich die Welt nicht mehr.
Die Zukunft liegt vor mir, dunkel und schwer.
Ich bin so enttäuscht, zerrissen, verzagt
und warte darauf, daß jemand mich fragt,
was mit mir los ist, und wie es mir geht.
Einer, der sich um mich kümmert, der mich versteht.
Doch keiner kommt, ich bin allein,
und ich fühle, was es heißt, einsam zu sein.

Manchmal steht man mit Freunden zusammen;
sie kennen Dich alle, zumindest mit Namen.
Man steht in der Runde, die anderen lachen
und unterhalten sich über Kleider und andere Sachen.
Und du stehst da und hörst gar nicht zu;
deine Gedanken lassen dir keine Ruh.
Doch keiner merkt, wie verzweifelt du bist
und daß dir gar nicht zum Lachen zumute ist.
Und während ich stehe im Kreis, mittendrin,
merke ich, daß ich eigentlich einsam bin.

Manchmal geh ich zum Gottesdienst, ganz kaputt.
Was ich jetzt brauche, das ist neuer Mut.
Und ich sitze da und sehne mich,
daß einer ein freundliches Wort mit mir spricht.
Und an solchen dunklen Tagen
scheint auch die Predigt mir nichts mehr zu sagen.
Und was noch viel schlimmer ist als mein Leid,
das ist die schmerzliche Einsamkeit.

Manchmal kommt einer und fragt: "Wie geht’s?"
Man setzt eine Maske auf und antwortet stets:
"Gut, danke", und lächelt dabei gequält.
Und keiner merkt, daß mir was fehlt.
Die anderen scheinen so entfernt, so weit!
Und was bleibt, das ist die Einsamkeit.

Doch plötzlich fällt es mir wieder ein:
Du brauchst ja gar nicht einsam zu sein!
Dein bester Freund ist immer noch da,
Er hat gesehn, was kein anderer sah!
Er wartet darauf, daß du es Ihm sagst,
alles das, womit du dich so quälst und plagst.
Dann schließt man sich ins Zimmer ein
oder geht in den Wald, so ganz allein,
und sagt Jesus seine ganze Not.
Und dann kriegt man Frieden: Allein mit Gott.

Und ist das Herz auch ganz aufgewühlt;
wenn man sich völlig alleingelassen fühlt,
da merkt man erst, was man an Jesus hat,
denn Er gibt mehr als nur guten Rat.
Mehr als ein Freund ist Jesus mir wert,
weil Er mir nie den Rücken zukehrt.
Und fühl ich mich von allen Seiten bedroht,
dann brauch ich die Stille: Allein mit Gott.

Denn Jesus kann ich alles sagen;
all meine Sorgen, all meine Fragen.
Und ich weiß, daß Jesus mich versteht
und immer sieht, wie es mir geht.
Dann drückt die Last mich gar nicht mehr,
die mir auf dem Herzen lag so scher.
Und allem Bemühen des Teufels zum Spott
bin ich wieder fröhlich, allein mit Gott.

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Sep 08 2007

Diene einfach!

Geschrieben von under Dienst

Diene einfach, ein christliches Gedicht zum Thema Dienst für Gott.

Diene einfach, treu und recht,
Er, der Herr, und Du, der Knecht.
Frag nicht viel "warum?" und "wie?",
still auf Deinen Jesus sieh.

Dienen ist ein sel’ger Stand,
schon dem himmlischen verwandt;
helfen, trösten, lindern zart,
Liebe, die sich offenbart.

Herz, das zu dem Herzen spricht,
in die Dornen Rosen flicht,
warten kann geduldig still,
ob die Frucht wohl reifen will.

Gib Dich selbst zum Opfer dar,
sei ein Vorbild echt und klar.
Geh in Frieden Deinen Gang,
werde Gott ein Lobgesang.

Geh so Deinen Weg einher
diene wolle, sonst nichts mehr.
Alles andere Gott dann macht,
segnet mehr, als Du gedacht.

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Sep 08 2007

Die Finger

Geschrieben von under Dienst

Die Finger, ein christliches Gedicht zum Thema Dienst für Gott.

Die Finger zankten hin und her wer doch der Wichtigste wohl wär’.
„Still da! Der Stärkste, der bin ich, ihr seid nichts nütze ohne mich!
Mehr als ihr vier kann ich allein drum muß ich euer König sein! "
So schrie der Daumen. Schon geringer erhob die Stimm der Zeigefinger:
»Die gröbsten und die feinsten Sachen kann ich allein am besten machen;

Der Fleißigste und Tüchtigste bin ich, und drum der Wichtigste!
Der Mittelfinger rief »Lernt Sitte! Als Herr steh ich in eurer Mitte!
Ich bin der Längste und der Größte und darum auch der Allerbeste!
Da sagte der Goldfinger: »Seht! Ich merke, daß ihr nichts versteht;

Mich schmücken Gold und Edelstein drum muß ich mehr als ihr wohl sein!
Der kleine Finger stille schwieg und mischte sich nicht in den Krieg.
Da riefen ihm die andern zu: »Sprich doch, was nütztest denn nun du?«

Er sprach: » Geschaffen hat mich Gott wie euch – doch nicht zu eurem Spott!
Der mich gebildet, wird auch wissen wozu ich werde nützen müssen.
Er hat ja alles in der Welt auf seinen rechten Platz gestellt;
wer tut und leistet, was er kann was Gott will, der hat wohlgetan!«

Die andern hörten, was er sprach und dachten wohl darüber nach;
still überlegten sie es sich und sprachen dann einmütiglich:
»Hast wahr gesprochen, lieber Kleiner, du bist so gut wie unsereiner!«

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Sep 08 2007

Das Glück im Leben

Geschrieben von under Bekehrung

Das Glück im Leben, ein christliches Gedicht zum Thema Bekehrung.

Finster ist das Leben,
dunkel ist der Tag,
wenn Sünden uns umgeben,
uns das Gewissen plagt.

Wenn in der Sucht gefesselt,
man reicher werden will,
wenn von Problemen eingekesselt,
man lebet ohne Ziel.

Wenn von Angst getrieben,
man das Gewissen unterdrückt,
wenn man nur haßt anstatt zu lieben,
wenn man mit fremden Pferden pflügt.

Wenn man an’s ICH gebunden,
den Schein erhalten will,
ist die Seele sehr geschunden.
Nie wird man richtig still.

Wenn in dem täglich Treiben,
in Sorgen, Hast und Pein,
dir nichts als Schmerzen bleiben.
Kannst Du da glücklich sein?

Wenn man im Leben alles,
an ein hohes Ziel gelegt,
wenn man nichts normales,
als genug versteht.

Wenn man mit schlechten Mitteln,
nicht achtend der anderen Pein,
sich selbst verschaffet Titel.
Kann man da glücklich Sein?

Ist denn das Glück auf Erden,
in Reichtum, Ansehen, Streben?
Wird man nicht traurig werden?
Heißt das denn wirklich leben?

Wenn man das selbst gesteckte Ziel,
ergattert, erklommen, endlich erreicht,
scheint alles nur ein böses Spiel,
uns dann die ganze Lebensfreude weicht!

Auf der Suche nach der Wahrheit,
findest Du nichts mehr als Trug.
Und die ganze Erdenweisheit,
ist dir einfach nicht genug.

Nicht so findet man
das Glück auf Erden.
Doch wie und wann,
kann ich denn glücklich werden?

Es gibt einen,
der weiß, was jedes Herz bewegt.
Er hilft den seinen.
Wenn er spricht, der Sturm sich legt.

Es gibt wirklich einen,
der Friede, Glück uns schenkt.
Er tröstet wenn wir weinen.
Er immer an uns denkt.

Für ihn bist Du nicht jemand,
nicht nur ein Mensch von vielen.
Von ihm bist Du erkannt,
mit allen Deinen Zielen.

Jesus Christus ist die Wahrheit.
Jesus Christus ist der Weg.
Jesus Christus schenkt Dir Klarheit,
auf dem schmalen Lebensweg.

Wenn Du ihm Dich übergeben,
wirst die Freude du erfahren,
wirst Du endlich, wirklich leben,
seine Gnade stets erfahren.

Bist du mühselig, beladen,
komm zu Jesus, der vergibt.
Bei ihm darfst Du alles von Dir laden,
weil er Dich unendlich liebt.

Du wirst nicht den Reichtum brauchen,
nicht das Ansehen vor Menschen.
Du wirst stets auf Jesus schauen.
Er wird ew’ges Leben schenken.

Er hat alles aufgegeben,
um die Menschen mit Gott zu versöhnen.
An dem Kreuz ließ er sein Leben,
damit wir selig werden können.

Wer Jesus Christus glaubt,
hat das ew’ge Leben.
Wer auf ihn vertraut,
wir seine Gnade stets erleben.

Und Du wirst genüge haben,
ein Reichtum der niemals vergeht.
Jesus Christus wird dich tragen,
wie die Zeit auch geht.

Doch willst Du trotzdem,
dich nicht zu Jesus kehren,
so wisse: Wehe dem,
der nicht bekehrt auf Erden!

Auf Dich wartet ew’ge Höllenpein,
wenn die Gnade Du verschmäht.
Doch Du brauchst nicht so zu sein.
Komm, noch ist es nicht zu spät!

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