Aug
13
2007
Kehre wieder, (kehre wieder),
Der Du dich verloren hast,
Sinke reuig, betend nieder
Vor dem Herrn mit deiner Last.
Wie Du bist, so darfst Du kommen,
Höre, was sein Wort verspricht:
Du wirst gnädig aufgenommen
Kehre wieder, säume nicht.
Kehre wieder, irre Seele
Deines treues Vaters Herz
Beut Vergebung deinem Fehle
Balsam für den Sündenschmerz
Blick empor zum Kreuzesstamme
Kehre wieder, fürchte nicht,
Das der gnäd’ge dich verdamme,
Dem das Herz voll Liebe bricht.
Kehre wieder, ewges Leben
Trink aus seiner Liebeshuld.
Bei dem Herrn ist viel vergeben
Große Gnade und Geduld
Faß ein Herz zu seinem Herzen
Er macht dich von Flecken rein.
Er hat Trost für alle Schmerzen
Eile, kehre bei ihm ein.
Kehre wieder, endlich kehre
In der lieben Heimat ein.
In die Fülle aus der Leere,
In das Wesen aus dem Schein.
Aus dem Tode in das Leben,
Aus der Welt in Gottes Reich.
Doch was Gott dir heut will geben,
Nimm auch heute – komme gleich.
Aug
13
2007
Der Gnadentag neigt sich zu Ende.
Komm, nütze noch die letzte Frist!
In Buße und im Glauben wende
Dich zu dem Heiland Jesus Christ.
Noch läßt dich Gottes Liebe bitten.
Bring deine Sünden zu dem Kreuz
Und glaub an den, der dort gelitten;
Denn keiner, der es tut, bereut’s!
Laß alle deine Argumente!
An Jesus kommst du nicht vorbei,
und wenn’s auch einmal erst am Ende,
am Tag des Weltgerichtes sei.
Soll dann sein Urteil dich verdammen,
dich übergeben ew’ger Pein?
O nein! Du sollst nicht in den Flammen
Des Feuersees verloren sein!
Doch bist in Christus du geborgen,
ist Jesus deines Lebens Licht,
so bricht dir an ein schöner Morgen,
dann kommst du nicht in das Gericht!
Der Gnadentag neigt sich zu Ende.
Komm, nütze noch die letzte Frist!
In Buße und im Glauben wende
Dich zu dem Retter Jesus Christ.
Aug
13
2007
Bist du bereit? – Wie ernst ist diese Frage,
die Gottes Geist an deine Seele stellt,
die dich verklagt im Gleichmaß unsrer Tage,
die dein Gewissen wie ein Blitz erhellt
Und zauderst du, hier gibt es kein Besinnen:
Noch ist die Freistatt dir geöffnet weit!
Dem höchsten Richter kannst du nicht entrinnen.
Bist du bereit?
Bist du bereit? O prüfe dich aufs neue,
bald wirst du ernten, was du hier gesät.
Hast du verachtet Gottes Lieb und Treue,
dann gilt auch dir das Wort: Zu spät! Zu spät’
Nie wirst du dann das Licht des Himmels schauen,
die Heimat droben in der Herrlichkeit -
dann wartet deiner nur noch Nacht und Grauen.
Bist du bereit?
Bist du bereit? Noch kannst du Gnade finden
vor Gottes Thron, noch ist die Rettung da!
Tu Buße, glaube, daß auch deine Sünden
das Lamm getilgt am Kreuz von Golgatha
Vertrau auf Gott’ Er wird dein Schifflein lenken,
wenn du dein ganzes Herz ihm hast geweiht.
Er will dir Freiheit, Glück und Frieden schenken.
Komm, sei bereit!
Aug
13
2007
Ein Wort, das Millionen hassen,
Der Weltmensch und der Namenschrist;
Ein Wort, das viele nicht erfassen,
Das ihnen tief und dunkel ist;
Ein Wort, das manche nicht verstehn,
Und spottend dran vorübergehn.
Den Sinn des Wortes zu verstehen,
Das lernt man erst im Kämmerlein,
Durch Weinen, Beten, Ringen, Flehen
In wahrer Buß und Sündenpein,
Wenn man nicht ruht, bis Gott verzeiht
Und uns das Kindesrecht verleiht.
Dann ist der Mensch zu Gott bekehret,
Dann tritt er auf die schmale Bahn,
Und hat dem Feind den Krieg erkläret,
Dann fängt der bitt’re Kampf erst an.
Dann macht der Feind mit seinem Heer
Ihm manchesmal das Leben schwer.
Doch dieses muß mit uns geschehen,
Wenn wir einst wollen selig sein,
Sonst müssen wir verloren gehen
In ew’ger Angst und Höllenpein.
Oh, kehre um in dieser Zeit,
Denn vor uns liegt die Ewigkeit.