Mrz 31 2008
Pfingsten
Ein christliches Gedicht zu Pfingsten
Der Gott aber der Hoffnung erfülle euch mit aller Freude
und Frieden im Glauben, dass ihr völlige Hoffnung
habt durch die Kraft des Heiligen Geistes.
Römer 15, 13
Am schönen Feste der Pfingsten da grünt es im Wald und Feld,
da schauet die Sonne so freundlich hinab in die lachende Welt;
Da zwitschern und singen in Zweigen die Vögel nocheinmal so hell,
da hüpft durch die Wiesen und Auen in silbernen Wellen der Quell.
Am schönen Feste der Pfingsten da strömet aus jeder Brust
ein Quell von jubelnder Freude und frischer Sangeslust.
Da geht ein seliges Ahnen durch jedes Menschenherz
und hebt es empor aus jeder Tiefe und ziehet es himmelwärts.
Es brauste am Tage der Pfingsten vom Himmel wie Sturmeswehn,
es flammte wie feurige Zungen, das war vom Geiste geschen.
Vom Geist, der die Jünger mit heiliger Macht bezwang,
der sie mit Feuer taufte, mit Leben sie durchdrang.
Noch immer am Feste der Pfingsten wo Herzen offen sind,
besucht sie der Geist aus der Höhe in Feuer gekleidet und Wind.
Er bläst in der harrenden Seele die Funken des Glaubens zur Glut,
erfüllt sie mit Kräften des Lebens, durchdringt sie mit heiligem Mut.
Am schönen Feste der Pfigsten, Geist Gottes, von Jesus gesandt,
besuche die einsamen Herzen und tränke das dürstende Land.
Erfrische, belebe das Matte, was sterben will, mache gesund,
und was sich zerstreut hat verbinde zum heiligen, göttlichen Bund.
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