Mrz 31 2008
Gemeinde Gottes
Gemeinde Gottes, ein christliches Gedicht zu Pfingsten
Es steht auf Felsengrunde die Schar der Christenheit,
Auf Erden Stund’ um Stunde gefüllt vom heil’gen Geist.
Und als die Zeit erfüllt war, wie Jesus es gesagt,
Es waren seine Jünger beisammen jeden Tag,
Da plötzlich kam ein Rauschen vom Himmel hoch herab,
Wie eine Macht des Windes erfüllt’ das ganze Haus.
Und kleine Feuerflammen sich setzten auf das Haupt,
Ein jeder Jünger Jesu bekam die Geistesgab’.
Bestürzt waren die Menschen, als sie das alles sah’n.
Die Jünger voller Freude rühmten nun Gottes Tat.
Gott tat ein großes Wunder durch seinen heil’gen Geist,
Dreitausend neue Seelen bekehrten sich zur Zeit.
Geheimnis sondergleichen, so war es Gottes Rat,
Dass in des Kreuzes Zeichen nun die Gemeinde ward.
Gott hat sein Ja gegeben im Geist durch seinen Sohn.
Den Toten gibt er Leben, was fremd wird, Bürger dort.
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