Okt 26 2007
Spätherbst
Spätherbst, ein christliches Gedicht zum Thema Ewigkeit und Bekehrung
Das dürre Laub fällt zitternd von den Bäumen,
ein leises Sterben zieht durch die Natur,
vorbei die schönen Tage wie ein Träumen,
Vergänglichkeit verkündet Feld und Flur.
Welch eine Sprache redet solch Entfärben
zum Menschen, welchem Gott das Urteil spricht:
Auch dir ist es gesetzt, einmal zu sterben,
zu sterben, ja – doch danach das Gericht.
O möcht dies Wort noch manchen Sichren schrecken,
durchbohren manches Sünders Herz und Sinn,
vom Todesschlaf am Abgrund ihn erwecken,
dass er zu Jesu möcht’ um Rettung fliehn.
Glückselig, wer in Jesu Heil gefunden,
ihn schrecket nicht der Zeit Vergänglichkeit,
Tod und Gericht hat Jesus überwunden,
und für die Seinen naht die Herrlichkeit.
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