Mrz 12 2008
Der Herr ist auferstanden!
Der Herr ist auferstanden, ein christliches Anspiel zu Ostern 7 für Personen
1. Jünger: Sind die Türen gut verschlossen?
Ist der Riegel vorgeschoben?
Seit sie unsern Herrn gekreuzigt,
fürchte ich der Feinde Toben.
Wenn der Meister musste sterben,
droht den Jüngern auch Verderben.
2. Jünger: Warum hat Er uns verlassen?
Schafe sind wir ohne Hirte.
Nein, ich konnte Ihm nicht glauben,
dass Er uns verlassen würde.
Wie ich mich dagegen wehrte,
wenn ich solche Worte hörte.
3. Jünger: Ja, ER hat davon gesprochen,
mehrmals vor den Schreckenstagen:
„Fangen werden mich die Priester,
werden mich verspotten, schlagen
und zum Schluss zum Kreuze führen,
tausend Schmerzen wird’ ich spüren“
4. Jünger: War Er nicht der Sohn der Höchsten?
In die Welt, als Mensch geboren,
sprach zu uns von Gottes Willen.
Gottes Sache ist verloren,
seit sie Jesus dort begraben.
Niemand kann mehr Hoffnung haben.
1. Frau: Seht ihr dort das Morgenrot?
Die Sonne wird bald scheinen.
Jesus, unser Herr ist tot,
wir wollen Ihn beweinen.
2. Frau: Wir wollen seinen armen Leib
mit duftendem Öl begießen,
dann haben wir Ihm für alle Zeit,
den letzten Dienst erwiesen.
3. Frau: Dort ist der Garten, die Felsen, das Grab
Doch wie kommen wir hinein.
Wer wälzt uns den Stein von des Grabes Tür,
den riesigen, schweren Stein?
1. Jünger: Sind die Türen gut verschlossen?
Ist der Riegel vorgeschoben?
Seit sie unsern Herrn gekreuzigt,
fürchte ich der Feinde Toben.
Wenn der Meister musste sterben,
droht den Jüngern auch Verderben.
Alle Frauen: Öffnet uns, macht auf die Tür!
1. Frau: Hört doch, was uns erst erschreckt!
2. Frau: Frohe Botschaft sollt ihr hören!
3. Frau: Gott hat Jesus auferweckt!
1. Frau: Leer das Grab!
2. Frau: Es lebt der Herr!
3. Frau: Gott sei Lob und Preis und Ehr!
1. Jünger: Leer das Grab? Was soll das heißen?
Ich versteh’ kein einz’ges Wort.
2. Jünger: Jesus wolltet ihr doch salben und nun?
Nun ist Er fort?
3. Jünger: Jesus, sagt ihr, sei verschwunden?
Gar nichts habt ihr mehr gefunden?
1. Frau: Myrre hatten wir bereit.
Weil wir Jesus so geliebt,
wollten wir Ihm Ehr erweisen.
Ach, wir waren so betrübt!
Offen fanden wir das Grab
Und der Stein, der lag seitab.
2. Frau: Auf dem Stein, wie Blitz so helle,
saß ein Mann im weißen Kleid.
Wächter lagen an der Stelle,
todesgleich am Boden beide.
Stumm ich in die Knie brach,
als der Engel zu mir sprach.
3. Frau: “Fürchtet euch doch nicht, ihr Frauen!
Ihr sucht Jesus hier im Grab?
Doch der Herr ist auferstanden!
Gott Ihm neues Leben gab.
Seine Jünger soll’n Ihn sehen,
wenn sie nach Galiläa gehen!
1. Jünger: Diese Frauen sind von Sinnen.
2. Jünger: Sie ertragen nicht den Schmerz,
Jesus tot im Grab zu sehen.
Träume ziehen durch ihr Herz.
3. Jünger: Engel hätte Gott gesendet?
Sonne hat sie nur geblendet!
1. Frau: Ganz erschrocken, doch voll Freude,
liefen wir zu euch, ganz schnell.
2. Frau: … und dann stand der Herr am Wege! Jesus selbst!
Und auf der Stelle fielen wir zu Seinen Füßen.
Freundlich hörten wir Ihn grüßen.
3. Frau: “Geht zu meinen Brüdern.” Sprach Er.
1. Frau: „Fürchtet euch doch nicht, ihr Frauen!“
2. Frau: “Dort in Galiläa” – sprach Er,
werden sie mich alle schauen.“
3. Frau: Glaubt es doch! Es lebt der Herr!
Gott sei Lob und Preis und Ehr!
1. Jünger: Dort im Lande Galiläa
Hab ich Jesus einst gefunden.
2. Jünger: Dort am See Genezareth
hab ich mich mit Ihm verbunden.
3. Jünger: Ja, ich werde dahin gehen,
ich will Jesus wiedersehen.
Amen
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