Mrz 12 2008
Der Auferstandene
Der Auferstandene, ein christliches Anspiel zu Ostern für 11 Personen
1 Person: Nach der siegreichen Auferstehung ist der Herr als Lebender vielen erschienen. Durch diese Auferstehungskraft stärkt er auch heute noch unseren Glauben.
2 Person: Kann jemand beweisen, dass Jesus wirklich auferstanden ist? Vielleicht wurde der Stein von Menschen entfernt.
1 Person: Darin besteht überhaupt kein Zweifel. Nach der Auferstehung ist Jesus seinen Jüngern oft als Lebendiger Herr erschienen.
2 Person: Oft sagst du? Vertust du dich da nicht? Dann sag doch, wie oft der Herr seinen Jüngern erschienen ist.
1 Person: Nach seiner siegreichen Auferstehung ist Jesus noch vierzig Tage auf Erden gewesen. Man hat ihn nicht nur mit den Augen gesehen, sondern ihn auch mit den Händen betastet. Durch sein Erscheinen wurden die niedergeschlagenen Freunde getröstet. Meine Freunde werden dir gern davon erzählen, wo Jesus sich den Seinen offenbart hat!
3 Person: Maria Magdalena war vom Tod ihres Herrn besonders betroffen. Aus Liebe zum Meister eilte sie schon in aller Frühe zum Grab, um ihn zu salben. Doch fand sie ihn nicht. Als sie so am leeren Grab stand und weinte, erschien ihr der Herr. Erst als er sie beim Namen nannte, erkannte sie ihn. Der Herr selbst sandte sie zu den Jüngern, um ihnen diese Freude mitzuteilen.
4 Person: Auch andere Frauen, die dem Herrn gefolgt waren, suchten sein Grab auf. Im leeren Grab sahen sie einen Engel, der zu ihnen sprach: „Was suchet ihr den Lebendigen bei den Toten, er ist nicht hier, er ist auferstanden! Gehet hin und sagt es auch seinen Jüngern.“ Als sie nun hingehen, begegnete ihnen selbst der Herr. Ihre traurigen Herzen erfüllten sich mit großer Freude.
5 Person: Petrus war immer einer der eifrigsten Jünger Jesu gewesen. Doch als Jesus gefangengenommen wurde, hatte Petrus ihn dreimal verleugnet. Obwohl er es schon bitterlich beweint hatte, konnte er seinen Fall doch nicht vergessen. Jesus wusste um die Traurigkeit seines Jüngers. Und er selbst verwandelte diese Traurigkeit in Freude, in dem er ihm erschien.
6 Person: Zwei Jünger gingen nach Emmaus. Die Mauern der Stadt Jerusalem lagen schon weit hinter ihnen. Unterwegs schloss sich ihnen ein Wanderer an, der scheinbar das gleiche Ziel hatte. Er merkte sofort, dass diese beiden Männer traurig waren. Er fragte nach dem Grund ihrer Traurigkeit. „Du musst wohl der Einzige sein, der von den Ereignissen der letzten Tage nichts weiß.“ – antworteten ihm die Männer. Da fing der Wanderer an, ihnen die Schrift auszulegen. Es musste alles so sein, damit die Schrift erfüllt ward. Als sie dann nach Emmaus kamen, luden die Jünger den Wanderer ein, mit ihnen ins Haus zu gehen, denn draußen wurde es schon dunkel. Beim Abendessen sprach der Gast den Segen über das Brot und gab es ihnen. Da wurden ihnen die Augen aufgetan. In ihm erkannten sie ihren Herrn. Er aber war nicht mehr zu sehen.
7 Person: Am Abend waren die Jünger in einem Hause versammelt. Aus Angst vor den Juden hatten sie die Tür verriegelt. Doch plötzlich stand Jesus vor ihnen. Sie konnten es sehen, dass er es selbst war, und nicht ein Geist. Er aß dann noch mit ihnen und legte ihnen die Schrift aus.
8 Person: Thomas, ein Jünger Jesu, war an diesem Abend nicht dabei. Als die Jünger ihm von dem Auferstanden berichteten, glaubte er es nicht. „Erst dann, wenn ich mit meinen Händen die Wunden betastet habe, werde ich glauben. Euren Worten kann ich nicht glauben.“ Als der Herr später noch einmal zu den Jüngern kam, sprach er Thomas an. Dieser konnte nur beschämt sagen: „Mein Herr und mein Gott.“
9 Person: Es war Nacht, die Jünger befanden sich auf dem Meer. Die Zeit verging, doch die Fischer hatten noch nichts gefangen, obwohl es die beste Zeit zum Fischen war. Gegen Morgen sahen sie eine Gestalt am Ufer, es war der Herr. Auf seinen Befehl hin warfen die Jünger das Netz auf der rechten Seite des Bootes aus. So viele Fische haben sie noch nie gefangen. Nach dem sie an Ufer zusammen gesessen hatten, stellt Jesus dem Petrus die Frage: „Hast du mich lieb?“ Dort bekam Petrus den Auftrag, die Schafe der Herde Christus zu weiden.
10 Person: Der Apostel Paulus schreibt in seinen Briefen an die Korinther, dass an einer Stelle mehr als 500 Männer den auferstandenen Herrn gesehen haben. Das war nicht von ungefähr, denn diese konnten die Botschaft von dem Auferstandenen mit Sicherheit und Überzeugung weitersagen.
11 Person: Nach dem der Herr sein Werk auf Erden vollendet hatte, versammelte er seine Jünger auf dem Ölberg. Dort gab er ihnen den Missionsauftrag. Nach dem letzten Segen wurde er einer Wolke zum Vater emporgehoben. Er ging, doch sein Trost blieb: „Ich bin bei euch alle Tage!“
2 Person: Jetzt sehe ich, dass es viele Beweise für die Auferstehung Jesu gibt. Ich möchte alle Zweifel verschwinden lassen, und Jesus jetzt als meinen persönlichen Erretter annehmen.
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