Apr 25 2008

Meine Mutter betet für mich

Geschrieben von at 05:31 in Muttertag

Meine Mutter betet für mich, ein christliches Anspiel zum Muttertag für 4 Personen

Sprecher: Vor vielen Jahren wohnte in einem kleinen Ort der Neuengland-Staaten ein Mann mit seiner Frau und seinem Sohn. Der Mann ging zur See. Eines Tages trat er eine Reise an und kehrte nie wieder zurück. Die Frau besaß sehr wenig. Aber mit schwerer Arbeit konnte sie sich und ihren Jungen durchbringen und ihm eine gute Erziehung geben. Als er älter wurde, dachte sie mit Furcht und Sorge daran, ob er wohl wie sein Vater zur See gehen wollte. Sie versuchte, alles von ihm fernzuhalten, was an die See erinnern könnte. Als der Junge aber sechzehn Jahre alt geworden war, sagte er zu seiner Mutter:

John: Ich bin jetzt alt genug, um für dich und mich zu verdienen. Ich will zur See.

Sprecher: Der von der Mutter jahrelang gefürchtete Augenblick war gekommen. Die Mutter umfasste ihren Sohn und suchte ihm sein Vorhaben auszureden. John schwieg. Einige Tage später kam er nicht zum Essen. Die Mutter suchte ihn. Von Angst ergriffen, eilte sie auf sein Zimmer. Seine Kleider fehlten. Da ahnte sie, was vorgefallen war. Sie ging zum Hafen und fand ihren Sohn, der auf einem Schiff Arbeit gefunden hatte. Sie rief ihn und sagte:

Mutter: Ich kann dich jetzt nicht mehr halten. Du hast versprochen zu gehen, und du musst dein Wort halten. Aber denke daran: Was immer du tust oder in welchem Teil der Welt dein Schiff sein mag, jeden Mittag um zwölf Uhr liegt deine Mutter auf ihren Knien und betet für dich und deine Rückkehr.

Sprecher: Ein Jahr war John fort, da geriet sein Schiff im Indischen Ozean in einen furchtbaren Sturm. Für Stunden wurde das Fahrzeug wie ein Spielball von Wind und Wellen umhergeworfen. Segel wurden in Fetzen zerrissen, Masten brachen und gingen über Bord. Die Mannschaft arbeitete heldenmütig. Der Kapitän sagte:

Kapitän: Leute, das oberste Segel muss eingezogen werden, oder wir sind verloren.

Sprecher: Keiner getraute sich hinauf. Endlich trat John vor und fragte:

John: Wie viel Uhr ist es nach Neuengland-Zeit?

Sprecher: Erstaunt über diese Frage, zog der Kapitän seine Uhr heraus und machte schnell seine Berechnung.

Kapitän: Es wird etwa fünf Minuten vor zwölf sein.

John: Um zwölf Uhr werde ich hinaufklettern.

Sprecher: Die ganze Mannschaft stand mit angehaltenem Atem da und wartete. Endlich sagte der Kapitän:

Kapitän: Es ist zwölf Uhr.

Sprecher: John kletterte in den Mast hinauf, zog das Segel ein und gelangte sicher wieder zurück. Schiff und Besatzung waren gerettet. Der Kapitän fragte:

Kapitän: Sag mir, John, warum wolltest du gerade bis zwölf Uhr warten?

John: Weil um diese Zeit meine Mutter auf ihren Knien für mich betet. Ich fühlte, dass ich einen klaren Kopf und eine sichere Hand haben würde, während meine Mutter für meine Sicherheit betete.

Kapitän: Junge, es ist etwas großes, daheim eine betende Mutter zu haben.

Sprecher: Ihr Kinder, danket dem Herrn für die Eltern, danket Ihm für eure betenden Mütter. Danket dem großen Gott, der euch bewahrt auf allen Wegen.
Ihr Mütter und Väter, danket dem Herrn, vor dessen Thron ihr eure Kinder im Gebet bringen könnt.
Ihr Mütter, danket dem Herrn für erhörte Gebete.
Seid dankbar in allen Dingen; denn das ist der Wille Gottes in Christo Jesu an euch. (1 Thess. 5:18)

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