Nov 20 2008
Gefährliche Stunden und Gottes Führung
Gefährliche Stunden und Gottes Führung, ein christliches Anspiel zum Thema Gottes Führung für 9 Personen
Lyle: Wie würde es dir gefallen, uns zu helfen, die Macurapis zu erreichen?
Bruce: Die Macurapis? Wer sind sie?
Lyle: Das wundert mich nicht, dass du sie nicht kennst. Wir hätten auch nie von ihnen gehört, wenn ich nicht zufällig in einem Laden in Guajara Mirim einige Kaufleute getroffen hätte, die Geschäfte mit ihnen machen.
Bruce: Wo leben sie?
Lyle: Nun du weißt ja, wo der Rio Mequenes in den Rio Guapore mündet.
Bruce: Ja. Das Postboot hat dort angehalten, als ich mitgefahren bin.
Lyle: Also ungefähr hundert Kilometer weiter östlich leben die Macurapis. Hundert Kilometer Luftlinie wohlgemerkt.
Bruce: Mit anderen Worten heißt das, hundertsechzig oder sogar zweihundertundvierzig Kilometer mit dem Boot oder mit der Eisenbahn. Richtig?
Lyle: Das dürfte ungefähr hinkommen.
Bruce: Hört sich gar nicht so weit an.
Lyle: Ja, aber hier ist der Haken: Das Gebiet das dazwischen liegt, ist ausgedehnter, unwegsamer Sumpf. Ich habe gehört, dass dieser Sumpf ungefähr fünfzig Kilometer breit ist. Ich verstehe, dass die Gummiarbeiter hin und wieder durchmüssen – aber niemand sonst.
Ich lebe hier schon zu lange auf dieser Station, vergleichsweise komfortabel, nur mit der Unterstützung anderer Missionare beschäftigt. Ich fühle, dass die Reihe nun an mir ist, zu einem Stamm hinzugehen. Und jetzt da die Abbeys gekommen sind, um uns zu unterstützen, und eine andere Missionarsfamilie unsere Arbeit hier übernehmen wird, ist das meine Chance.
Bruce: Aber braucht ihr mich denn wirklich?
Lyle: Sieh mal, Bruce. Seien wir doch ehrlich. Wilbur und ich sind doch beide absolute Neulinge. Wir sind beide in guter körperlicher Verfassung, aber keiner von uns beiden war jemals zuvor in der Wildnis. Was wir vor allem brauchen, ist jemand wie dich, der schon Erfahrung hat im Dschungelleben und mit den Indianern.
Bruce: Was weißt du über diesen Stamm?
Lyle: Nicht viel.
Bruce: Sind es Wilde?
Lyle: Ich nehme an, ja – und nein. Sie erlegen das Wild mit Pfeil und Bogen. Aber sie scheinen mit den benachbarten Gummiarbeitern ganz gut auszukommen. Manche Macurapis arbeiten sogar für sie. Ehrlich gesagt, wir erwarten nicht allzu viele Schwierigkeiten mit ihnen.
Um genau zu sein: Wir planen, ein ständiges Lager auf der anderen Seite des Sumpfes zu errichten. Von dort aus können wir dann versuchen, Kontakte zu knüpfen. Wir möchten unsere Familien mitnehmen.
Bruce: Nun mal langsam, Lyle. Erst solltest du herausfinden, worauf du dich da einlässt.
Lyle: Alle Kontakte bergen ein Risiko. Das wissen wir. Der Herr wird uns seinen Schutz geben. Das wissen wir auch. Natürlich würde es trotzdem falsch sein, unsere Familien unnötigen Gefahren auszusetzen. Deshalb brauchen wir deinen Rat und deine Erfahrung, ebenso wie deine Hilfe.
Bruce: Gut, ich bin dabei.
Lied: „Wohin Gott mich führet…“
Sprecher: Es würde noch einige Zeit dauern, ehe die Expedition starten konnte. Aber es gab im Vorfeld eine Menge Dinge zu erledigen. Die Sharps und die Abbeys würden nun Vorräte und Haushaltsgegenstände einkaufen. Dann würden sie flussaufwärts reisen und ein Basislager an der Mündung des Rio Mequenes errichten.
Nach etwa fünf Monaten zogen die Sharps und die Abbeys um. Inzwischen war alle Habe der beiden Familien im Basislager eingetroffen, einschließlich der Haushaltswaren. Insgesamt ungefähr anderthalb Tonnen Ladung. Wir begannen vorsichtig in Lyles kurzes, breites Aluminiumboot und in mein etwa neun Meter langes Kanu zu verladen. Das Einladen dauerte den ganzen Tag. Da wir keine Zeit verlieren wollten, starteten wir gleich am nächsten Tag frühmorgens. Nach etwa einer Stunde Fahrt erreichten wir den Sumpf. Lyles Boot traf auf Seerosenpolster und hohes Gras. Dann warf ich meinen ersten Blick auf den Sumpf. So etwas hatte ich noch nie zuvor gesehen. So weit das Auge sehen konnte, dehnte sich von Horizont zu Horizont verlassenes, eintöniges, leeres Brachland aus. Wasser und Gras, dann noch mehr Wasser und Gras. Die Fahrt wurde langsamer und wir kamen nur schwer voran. Es gab keine Möglichkeit vor Einbruch der Dunkelheit festes Land zu erreichen. Wir waren in der Mitte des Sumpfes gefangen und mussten in unseren Booten übernachten.
Am nächsten Tag setzten wir die Reise fort. Einmal waren es Seerosen und Gras, später Mahagoniäste, die uns den Weg versperrten. Manchmal mussten wir so viele Äste durchtrennen, dass wir nicht mehr als acht Kilometer am Tag schafften.
-Musik-
Sprecher: Als wir schon einige Tage unterwegs waren entdeckten wir vor dem Einbruch der Dunkelheit einen schönen Platz zum Rasten weiter flussaufwärts. Wir beschlossen, die Boote nicht zu entladen, weil wir alle so müde waren. Einmal während der Nacht wachte ich durch ein lautes Platschen auf. Etwas später hörte ich Benzinkanister klappern; ich war mir jedoch nicht sicher, ob ich nur träumte. Am frühen Morgen schaute ich durch mein Moskitonetz. Lyles Boot war da, aber das Kanu war verschwunden.
Bruce: He Lyle! Schon wach?
Lyle: Wie? Was?
Bruce: Das Kanu ist gesunken.
Lyle: Die Vorräte! Ungefähr ein Viertel unserer Habe ist in diesem Kanu. Und die Vorräte müssen zehn Monate lang reichen. Kommt – sehen wir, was wir noch retten können.
Sprecher: Wir vier Männer sprangen ins Wasser und tauchten nach den Säcken und Kisten. Die Reissäcke wogen trocken etwa hundertzehn Pfund und in durchweichtem Zustand etwa das Doppelte. Unter vielem Ächzen und Stöhnen holten wir alles ans Ufer ins Trockene. Traurig sah Lyle auf die Säcke mit Mais.
Lyle: Wenn wir im Lager ankommen, müssen wir das sofort pflanzen. Es wird schon bald keimen. Erinnert mich bloß daran – alles hängt davon ab.
Sprecher: Nach drei weiteren Tagen anstrengenden Fortkommens, fanden wir den idealen Platz für ein bleibendes Lager. Der Platz lag etwas erhöht; das Unterholz war niedrig und leicht zu entfernen. Nach Lyles Karte lag der Platz in der Nähe eines Macurapidorfes. Einige Tage waren wir damit beschäftigt zu roden, Zelte aufzustellen und das Lager einzurichten. Wie konnten uns allerdings nicht allzu viel Zeit lassen, denn das Wasser ging schon zurück und wir mussten mit den Booten noch einmal zurückfahren um den Rest der Habseligkeiten herzuschaffen. Alles in allem schafften wir die Strecke viermal in sechs Wochen. Dann kehrten Ewart und ich nach Cafetal zurück.
-Musik-
Sprecher: Einige Wochen waren vergangen seit wir die Sharps und die Abbeys in das neue Einsatzgebiet gebracht hatten.
Bruce: Ich mache mir immer wieder Gedanken über die Sharps und Abbeys. Das Leben ist für sie bestimmt sehr hart. Reichen ihre Vorräte? Sie haben ja eine Menge verloren, als das Kanu gesunken war. Haben sie genügend medizinische Ausrüstung? Ich werde das Gefühl nicht los, dass ich zu unseren Freunden gehen muss.
Edith: Aber du kannst ja jetzt unmöglich mit dem Boot durch den Sumpf fahren. Es ist Trockenzeit und das Wasser ist schon sehr zurückgegangen.
Bruce: Ich werde zu Fuß gehen! Obwohl mich der Gedanke daran nicht gerade mit Freude erfüllt.
Edith: Willst du alleine gehen?
Bruce: Ich nehme Ewart mit.
Edith: Ich denke du solltest gehen, wenn Gott dich ruft.
Sprecher: Wir packten Lebensmittel und Post ein. Im letzten Moment machte sich in mir noch der Gedanke breit, wir sollten eine Menge Penicillin mitnehmen. Wir packten soviel ein, dass ein Erwachsener einen Monat lang mit täglichen Spritzen versorgt werden konnte.
Wir erreichten den Sumpf. Der dicke, schwarze Schlamm geht bis in ungeahnte Tiefen hinab. Die Gummiarbeiter die ab und zu durch den Schlamm müssen hatten Äste von einer Palme zur anderen als Hilfe beim Durchqueren gebunden. Das Laufen wurde immer schwieriger, als ich plötzlich hinter mir lautes Platschen hörte. Als ich mich umdrehte, sah ich Ewart bis zur Brust im Schlamm stecken. Mit Entsetzen sah ich zu wie er kämpfte, um auf den Ast zu kommen. Ich konnte ihm unmöglich helfen. Schließlich – ein Wunder – schaffte er es. Doch er war am Ende seiner Kräfte und konnte unmöglich weiter mitgehen. Wir teilten die Lebensmittel mit schwerem Herzen. Dann winkten wir uns zum Abschied zu – zum letzen Mal?
Schreckliche Einsamkeit machte sich in mir breit. Ich betete um Kraft.
Wenn ich mich jetzt verirre? Wenn jetzt mein Kompass ausfiel? Ich könnte kilometerweit in jede Richtung laufen und nur auf dichten Dschungel oder unbewohntes Grasland stoßen.
-evtl. Musik
Ein paar Stunden später erreichte ich trockenes Land. Ich fand bald den Pfad, den die Indianer und die Gummiarbeiter benutzen. An der Dschungelgrenze fand ich eine Gummiarbeiterfamilie angesiedelt.
Bruce: Guten Abend!
Gummiarbeiter: Guten Abend!
Bruce: Darf ich hier etwas ausruhen?
Gummiarbeiter: Oh ja, gern. Eigentlich ist es zu spät, um heute noch weiterzugehen. Du darfst auch gerne bei uns übernachten.
Bruce: Vielen Dank! Hier, nehmen sie etwas von meinen Lebensmitteln.
Gummiarbeiter: Oh, danke! Meine Frau hat gerade das Abendessen fertig. Komm, iss mit uns! Es gibt Reis und Bohnen.
Bruce: Danke! Sie sind so freundlich zu mir. – Ist es hier möglich, einen Führer zu bekommen, der mir helfen kann, durch das Wirrwarr von Gummiarbeiterpfaden, zu dem Indianerpfad vorzustoßen, in den das Ganze einmündet?
Gummiarbeiter: Es tut mir leid. Ich kann meine Arbeit nicht verlassen, und außer mir lebt hier niemand.
Sprecher: Am nächsten Morgen zeigten sie mir den Pfad und ich machte mich auf den Weg. Nicht lange und ich traf auf ein Labyrinth verschiedener Pfade. Ich markierte meinen Weg durch Einritzen in die Baumrinden. Aber es dauerte nicht lange und ich traf auf meine eigenen Markierungen. Ich lief immer im Kreis. Das entmutigte mich derartig, dass ich beschloss am nächsten Morgen zurückzugehen.
Nach dem Frühstück stieß ich auf das Penicillin in meinem Rucksack. Vielleicht werden die Ampullen dringend gebraucht? Ich stürzte mich erneut in meine Aufgabe. Ich beschloss den Kompass zu benutzen. Meine Baummarkierungen wurden jetzt größer wie gestern. Diesmal ging ich nicht im Kreis. Eine unsichtbare Hand leitete mich!
evtl. Lied: Durch diese Welt gegangen
Bruce: Irgendjemand zu Hause?
Lyle: Bruce! Hallo! Bruce ist hier! Welch ein Anblick für meine erstaunten Augen!
Bruce: Wo sind die Abbeys?
Lyle: Wie? Hast du sie nicht gesehen?
Bruce: Nein.
Lyle: Sie sind vor zwei Tagen zusammen mit siebzehn Indianern aufgebrochen. Sie kehren zurück nach Cafetal und planen, dann nach Guajara Mirim zu reisen. Du müsstest ihnen auf dem Weg begegnet sein.
Sprecher: Lila kam angelaufen und wir umarmten uns.
Bruce: Ich sah die Indianer, aber nicht die Abbeys.
Lila: Die Abbeys waren nicht bei ihnen?
Bruce: Sie können irgendwo auf dem Weg hinter den Indianern gewesen sein. Kurz nach der Begegnung bin ich vom Weg abgekommen.
Lyle: Das wird’s wahrscheinlich sein. Junge, du siehst aber mitgenommen aus. Wie sehen denn deine Kleider aus? – Schau, da kommt unser kleiner Junge.
Bruce: Hallo, John Allen!
John: Du bist schmutzig!
Sprecher: Ich lachte. Ich hatte keinen Gedanken dafür gehabt, bis er davon sprach, aber ich war zweifellos sehr schmutzig. Ich war zehn Tage unterwegs gewesen. Meine Kleider waren zerfetzt, und ich war tropfnass von Kopf bis Fuß. Es regnete immer noch.
Lila: Komm herein, schau dir das Baby an und mach dich frisch.
Bruce: Das Leben hier draußen bekommt euch offensichtlich gut. Ich machte mir Sorgen und dachte, ich schaue besser mal nach euch.
(Pause) Ich habe unterwegs den Rucksack von den Abbeys auf einem Baum hängen sehen und habe mir ziemlich viele Sorgen gemacht.
Lyle: Ich kann mir nicht vorstellen, dass etwas Schlimmes passiert sein könnte. Allerdings, verstehen kann ich es nicht.
Sprecher: Am nächsten Tag packte Lyle meinen Rucksack aus, dabei stieß er auf den Vorrat von Penicillin.
Bruce: Ich habe mehr eingepackt als geplant; ich hatte das Gefühl, ihr könntet es gebrauchen.
Lyle: Nun, es sind sehr nett von dir, es den ganzen Weg zu uns zu schleppen. Wir haben von unserem mitgebrachten noch nicht viel verbraucht, aber man kann ja nie wissen.
-Musik-
Sprecher: Nach vier Tagen Erholung machte ich mich auf den Rückweg. Er war jetzt nicht schwer zu finden, denn ich hatte meine eigenen Markierungen als Wegweiser. Aber das Herz war mir schwer. Ich suchte nach einer Spur von Abbeys – aber ich fand keine. Nach drei Tagen näherte ich mich der Gummiarbeiterhütte, wo ich zuvor schon übernachtet hatte. Hier wollte ich etwas über die Abbeys erfahren.
Ich erreichte die Lichtung. Mein Herz machte einen Satz vor Freude.
Dorothy: Dem Herrn sei Dank! Das ist Bruce!
Bruce: Wie lange seid ihr schon hier? Ich sah euren Rucksack hängen und machte mir ernsthafte Sorgen um euch. Was ist passiert?
Wilbur: Die Macurapis wollten uns auf dem Weg begleiten und unser Gepäck tragen.
Bruce: Das hat Lyle mir erzählt. Aber was geschah dann?
Wilbur: Sie mussten sich unserem langsamen Tempo anpassen. Nach einer Weile verloren sie die Geduld und sagten wir könnten ihrem Pfad leicht folgen. So flitzten sie davon.
Bruce: Ihrem Pfad folgen?! Ich habe Tage mit der Suche danach vergeudet.
Dorothy: Genau das ist uns passiert. Wir konnten den Pfad auch nicht finden.
Wilbur: Das Gepäck war uns zu schwer, also blieb uns die Möglichkeit ein Teil davon zurückzulassen. Aber ziemlich bald haben wir uns vollkommen verirrt.
Dorothy: Und dann stießen wir auf diese Kerben an den Bäumen. Wir kannten nur einen, der solche Kerben zu machen pflegte, und sie waren ganz frisch.
Wilbur: Die Markierungen waren wie eine gut beschilderte Autobahn. Alles was wir tun mussten, war, den Zeichen bis zur Farm hier zu folgen. Ganz im Ernst, Bruce, diese Einkerbungen haben uns das Leben gerettet. Glaube mir, ohne sie hätten wir niemals wieder herausgefunden.
Dorothy: Das stimmt, wir waren kurz davor aufzugeben.
Sprecher: Jetzt verstand ich, warum der Herr mich gedrängt hatte, weiterzugehen an diesen Tagen, an denen ich soviel Stunden im Kreis gegangen war. Ich dankte Gott für seine Führung. Am nächsten Tag dankten wir unseren Gastgebern und machten uns weiter auf den Weg. Nach einigen Tagen schwerer Wanderung durch den Sumpf erreichten wir den Rio Mequenes. Wir waren mit unseren Kräften jetzt ziemlich am Ende. Plötzlich stieß ich einen Freudenschrei aus. Dort war Ewart. Er hatte es geschafft. Das erste, was ich jetzt ganz sicher wusste, war, dass er am Leben und gesund war.
Einen Tag später kamen wir nach Cafetal, wo unsere Familien schon auf uns warteten.
-Musik-
Edith: Das Abendessen ist fertig. Kommt zum Essen.
Bruce: Ja, ich komme.
Edith: (nachdenklich) Ob die Sharps wohl heute noch eintreffen?
Bruce: Ich weiß es nicht. Wir warten ja schon seit einigen Tagen auf sie. – (steht auf) Hört sich an wie Lyles Motor!
Edith: Endlich sind sie da. (zu Lila) Was ist denn mit Lyle? Er sieht so krank aus.
Lila: Vor ungefähr einem Monat bekam Lyle starke Schmerzen am Blinddarm. Ich gab ihm jeden Tag eine Penicillinspritze. Wir haben gerade die letzte verbraucht, die Bruce uns mitgebracht hatte.
Bruce: Ihr kommt gerade zur richtigen Zeit. Das Postboot wird ungefähr in zwei Tagen hier sein, mit dem du, Lyle, ins Krankenhaus fahren kannst. Du solltest jetzt weiter Penicillinspritzen bekommen. Wir haben noch welche übrig.
Sprecher: Zwei Monate später kehrte Lyle aus dem Krankenhaus zurück.
Lyle: Bruce, der Arzt sagte mir, dass ich ohne dass Penicillin nicht mehr am Leben wäre. Ganz sicher hat der Herr dich veranlasst und geführt, damals in der Trockenzeit diese Reise zu machen und uns diesen großen Vorrat davon zu bringen.
Sprecher: Dieses Erlebnis ist ein Beispiel, wie andere auf dem Weg des Dienstes große Schwierigkeiten erlebten. Nehmet sie zum Vorbild und lasst euch nicht entmutigen durch die Schwierigkeiten auf eurem Wege. Denn der Herr ist treu, der verheißen hat bei euch zu sein und euch zu helfen.
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