Sep 23 2008
Erntedank – das älteste Fest der Menschheit
Erntedank – das älteste Fest der Menschheit, ein christliches Anspiel zum Erntedankfest für 3 Personen
Lektor 1: Welches ist das älteste Fest der Menschheit?
Lektor 2: Das Erntedankfest! Schon Kain und Abel feierten es. Da standen zwei Altäre: einer bedeckt mit den Früchten des Feldes – Lämmer und das Fett der Herde wurden auf dem andern geopfert. Die große Freude über den empfangenen Segen des Herrn lag über den beiden Männern, und die Opferfeuer rauchten; denn jene erste Erntefeier war ein echter Gottesdienst.
Lektor 3: „Es begab sich nach etlicher Zeit, dass Kain dem Herrn ein Opfer brachte von den Früchten seines Feldes. Und auch Abel brachte von den Erstlingen seiner Herde.“
Lektor 2: So steht es geschrieben. – Wie kam es dann, dass Kain neidisch und mit schiefem Blick auf seinen Bruder sah? Das ist das Geheimnis des Bösen, der Unkraut unter den Weizen sät.
Lektor 3: „Da ergrimmte Kain sehr und senkte finster seinen Blick.“
Lektor 2: Und das Ende jenes ersten Erntedankfestes war Mord und Totschlag.
Lektor 1: Gott schenkt uns die Fülle seiner Gaben – was tun wir damit?
Lektor 2: Viele Erntedankfeste wurden seither gefeiert. Aber nur jenes in der Mitte der Zeiten, das im Heiligen Land gefeiert wurde, ist noch von Wichtigkeit:
Lektor 3: „Aber am letzten Tage des Festes, der der höchste war, trat Jesus auf und rief: Wen da dürstet, der komme zu mir und trinke! Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, von dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen.“
Lektor 2: Da wurde der Menschheit die größte Gabe geschenkt. Jetzt war letzte Erfüllung und Grund zu größter Freude gegeben.
Wenige Verse weiter steht geschrieben:
Lektor 3: „Es wollten aber einige ihn ergreifen.“
Lektor 2: Und auch dieses Fest endete kurz darauf mit Mord und Totschlag.
Lektor 1: Gott schenkt uns seinen Sohn, die Gabe aller Gaben – und was tun wir damit?
Lektor 2: Das letzte Erntefest wird nicht auf Erden, sondern an himmlischen Orten gefeiert werden. Da wird erfüllt werden, was in der Offenbarung geschrieben steht:
Lektor 3: „Und ich sah, und siehe, eine weiße Wolke. Und auf der Wolke saß einer, der gleich war einem Menschensohn; der hatte eine goldene Krone auf seinem Haupt und in seiner Hand eine scharfe Sichel. Und ein anderer Engel kam aus dem Tempel und rief dem, der auf der Wolke saß, mit großer Stimme zu: Setze deine Sichel an und ernte; denn die Zeit zu ernten ist gekommen, denn die Ernte der Erde ist reif geworden! Und der auf der Wolke saß, setzte seine Sichel an die Erde, und die Erde ward geerntet.“
Lektor 2: Was wird dann sein?
Lektor 1: Gewogen wird, was unserem Leben Gewicht gibt!
Lektor 2: Was wiegt, was hat Bestand?
Lektor 1: Gewicht hat die Liebe! Das Maß unserer Liebe wird gewogen!
Lektor 3: Wir sind verantwortlich für das, was wir tun, aber auch für das, was wir nicht tun.
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