Okt 04 2008

DAS GLEICHNIS VON DEN TALENTEN (nach Mt. 25, 14-30)

Geschrieben von at 21:21 in Erntedankfest

DAS GLEICHNIS VON DEN TALENTEN (nach Mt. 25, 14-30), ein christliches Anspiel zum Erntedankfest für 9 Personen

Sprecher: Im Evangelium nach Matthäus, Kapitel 25, Verse 14-30 können wir das Gleichnis von den Talenten nachlesen.
Dort zeigt uns Jesus ganz deutlich, dass wir Frucht für ihn bringen sollen. Wir sollen sogar im Kleinsten fruchtbar sein, uns von ihm leiten lassen und ihm vertrauen und versuchen, das Beste aus den Gaben zu machen, die er uns gegeben hat; wir sollen sie nicht einfach ruhen lassen, sondern aktiv für den Herrn einsetzen und versuchen, mehr daraus zu machen.
Wir wollen jetzt versuchen das Gleichnis so nachzuspielen, wie es sich vielleicht ereignet haben könnte.

Herr: Meine Freunde, meine Knechte, kommt mal alle her, ich habe euch etwas zu sagen.
(alle kommen angelaufen)
Also gut, ich habe eine Nachricht bekommen, dass ich für einige Wochen verreisen muss. Ich möchte euch bitten, dass ihr auch ohne mich hier alles am Laufen haltet. Kann ich mich auf euch verlassen? Okay, ihr könnt jetzt gehen. Nein, ihr drei bleibt bitte noch hier.
Da ihr meine treusten Knechte seid, möchte ich euch um einen Gefallen bitten.
Dir gebe ich fünf Talente. Gehe hin und versuche daraus mehr zu machen, damit du das wieder einnimmst, was in meiner Abwesenheit verloren geht.
Du da, dir gebe ich zwei Talente. Ich möchte, dass du hingehst und auch damit wucherst.
Und du bekommst ein Talent, gehe hin und handle genauso!

Knecht 1: (empört) Warum habe ich nur ein Talent bekommen? Seid ihr besser als ich? Das ist doch nicht gerecht, oder?

Knecht 2: Jetzt reg‘ dich mal nicht so auf. Aber es stimmt schon. Obwohl ich noch mehr habe als du, verstehe ich nicht, warum er fünf hat. Wieso haben wir nicht alle gleichviel bekommen?

Sprecher: Hier bahnen sich die ersten Zweifel an. Werden sie der Versuchung standhalten können?

Knecht 2: Lasst uns auf den Weg machen und so handeln, wieder Herr es gesagt hat.

Knecht 3: Jawohl, kommt! Die Zeit bis zur Wiederkunft unseres Herrn ist nicht lang. Wir werden jetzt gehen.

(Knecht 2 und 3 gehen auf den Markt – Knecht 1 bleibt allen in der Ecke zurück – Knecht 3 steht alleine in der Mitte und hört eine Stimme.)

Stimme: Was sollst du dir große Mühe machen? Du hast doch die meisten Talente bekommen. Lass die anderen die Arbeit tun, geh hin und ruh dich aus, bis er Herr wiederkommt.

Knecht 3: (überlegt ein Augenblick) Nein, ich werde gehen, und das tun, was der Herr zu mir gesagt hat. Ich werde ich gehorchen und sein Vertrauen mir gegenüber nicht missbrauchen. Ich will versuchen, so viel wie möglich aus meinen fünf Talenten zumachen. Ich werde das tun, was in meiner Kraft steht, so dass ich meinem Herrn zu Nutzen sein kann. Er soll nicht enttäuscht von mir sein!

-SZENE AUF DEM MARKT-

Händler1: Hier gibt es frischen Fisch, frisches Obst und Gemüse. Leute, kommt und kauft bei mir ein! Alles zu günstigem Preis.

Sprecher: So geht es auf dem Markt zu. Von überall her hört man Menschen, die ihre Sachen verkaufen möchten.

Händler 2: Seht euch diese herrlichen, kostbaren Kerzenständer an. Es sind so viele Dinge die ihr für den Haushalt benutzen könnt. So viele nützliche Dinge. Und das Wichtigste, sie sind gar nicht so teuer!

Knecht 3: Gib mir bitte die Äpfel da für zwei Talente. Aber es sollten gute sein!
(kauft und geht zum anderen Stand)
Ich möchte diese Öllampe für drei Talente.

Händler 2: Sie kostet aber vier Talente. Na gut mein Freund, ich werde sie dir auch für drei Talente geben.
(kauft sie und geht zufrieden weg, auf dem Weg trifft er eine alte Frau)

Stimme: Der Knecht hat die Öllampe auf Vordermann gebracht, da sie schon etwas beschädigt war. Nun möchte er sie und die Äpfel verkaufen.

Knecht 3: Alte Frau! Sehen sie mal was für gute Dinge ich hier habe. Ich könnte sie ihnen verkaufen, wenn sie wollen.

Frau: Das sind wirklich schöne Dinge, die nehme ich! Dankeschön!

Sprecher: So erhielt der Knecht für seine fünf Talente das Doppelte.
Ebenso ging auch der hin, welcher die zwei Talente empfangen hatte und brachte Frucht.
Doch der Knecht, der das eine Talent empfangen hatte, fühlte sich nicht dazu verpflichtet, Frucht zu bringen. Ihm reichte es, dass die anderen sich anstrengten.

Knecht 1: Ach, was soll ich bitte mit diesem einen Talent anfangen? Es lohnt sich doch gar nicht hinzugehen und damit zu handeln!
Was soll’s also? Ich werde das Talent bis zu dem Zeitpunkt, wenn der Herr wiederkommt, vergraben. Es könnte höchstens verloren gehen, als dass es mehr werden würde. So kann ich sicher sein, dass es nicht verloren geht und der Herr es genauso zurück bekommt.
Aber eigentlich habe ich schon ein schlechtes Gewissen bei dieser Sache…
Ach nein, ich lasse es wirklich lieber hier und mache mir keine unnötige Arbeit. So kann ich in der Zeit, in der der Herr weg ist, ein wenig ruhen. Jawohl, so werde ich’s machen!

Sprecher: Und so war es, dass er nicht so handelte, wie der Herr es von ihm verlangte.
Nach einiger Zeit kommt der Herr mit „Posaunenklang“ zurück.

Knecht 2: Los, lasst uns schnell zum Hof laufen, der Herr ist wieder da! Wir wollen ihm doch zeigen, welche Frucht wir gebracht haben.

Knecht 3: Lasst uns erst einmal unsere Talente holen!

Sprecher: Die beiden Knechte liefen ganz aufgeregt ihre Erträge holen. Doch der, welcher das eine Talent empfangen hatte, ging beschämt und mit gesenktem Kopf hin, um sein Talent auszugraben.

Knecht 3: Ach Herr endlich bist du da. Sieh hier sind die Erträge meiner Arbeit aus fünf Talenten sind zehn geworden.

Knecht 2: Ja, und ich bringe dir vier Talente.

Herr: Recht so ihr tüchtigen und treuen Knechte, ihr seid über wenigem treu gewesen ich will euch über viel setzen. Freut euch mit mir! (Pause) Und du? Wo ist deine Frucht?

Knecht 1: Hier Herr hast du das eine Talent zurück. Ich hatte Angst, dass es verloren gehen könnte. Deshalb habe ich es vergraben. Damit ihm ja nichts passiert.

Herr: Hinaus mit dir in die Finsternis, du böser und fauler Knecht.

Sprecher: (zum Publikum) Das ist die Folge von Faulheit. Jeder wird das empfangen was er gesät hat. Wie viel Frucht bringst du?

http://www.christenload.com/wp-content/plugins/downloads-manager/img/icons/doc.gif Name: Das Gleichnis von den Talenten (37.5KB)
Klicks: 824

PDF erstellen    Sende Artikel als PDF   

1 Punkt2 Punkte3 Punkte4 Punkte5 Punkte (4 Bewertungen, Durchschnitt: 2,50 von 5)
Loading ... Loading ...

No responses yet

Trackback URI | Comments RSS

Leave a Reply

You must be logged in to post a comment.

eXTReMe Tracker Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de