Okt 04 2007
Dienst für Gott
Dienst für Gott, ein christliches Anspiel zum Thema Dienst für 6 Personen
Eckard: Ich muss dir ehrlich sagen, seit wir vor zwei Monaten geheiratet haben, fehlt mir etwas. Wir waren doch beide so aktiv in der Jugend. Die Jugendstunde, die unterschiedlichen Arbeitskreise, die sind plötzlich nicht mehr da.
Silke: Das ist mir auch aufgefallen. Irgendwie ist es auf dieser Ebene so leer. Wir sind mehr als die Gottesdienste am Sonntag und die Gebets- und Bibelstunden gewöhnt. Aber vielleicht liegt das auch an uns?
Eckard: Das könnte ich mir schon vorstellen. Wir selbst haben doch Probleme, beim Einrichten der Wohnung das Irdische nicht überzubewerten. Man kann sich manchmal ja gar nicht richtig auf die Predigt konzentrieren, weil man immer wieder unsere Einrichtung durchdenkt und errechnet, was wohl als nächstes angeschafft werden muss. Ich habe das Gefühl, wir lassen uns viel zu stark von den Sorgen dieser Welt einnahmen.
Silke: Vielleicht geht das nicht nur uns so. Sieh mal, wenn es den meisten anderen Jungverheirateten so gehen würde wie uns, dass sie sich von den Vergänglichen viel zu stark blenden lassen, dann kommen wir doch zu dem Ergebnis, das wir in der Praxis vorfinden. Nämlich, dass die wenigsten von uns einen Dienst tun, geschweige denn Dienstgruppen oder Ähnliches organisieren.
Eckard: Warum fangen wir nicht damit an. Lass uns doch bewusst das Irdische zurückstellen und wieder mehr Zeit für Gott investieren.
Silke: Das hat eigentlich nur Vorteile. Wir können unsere Zeit und Energie nirgendwo sinnvoller einsetzen als für Gott.
Eckard: Wir sollten diesen Gedanken ernsthaft ins Gebet nehmen.
(Szenenwechsel)
Jörg: Also, seit wir den Krankenbesuchsdienst gegründet haben, ist mir erst wichtig geworden, welcher Segen auf dieser Arbeit ruht. Vorher habe ich so viel verpasst, ich habe nach der Jugendzeit keinen Dienst mehr getan. Das Urteil darüber fand ich in der Bibel. Jesus sagt: "Ich bin krank gewesen und ihr habt mich nicht besucht." Und auf die Fragen hin, wann man ihn denn krank gesehen habe "antwortet er: Was ihr nicht getan habt, an einem dieser meiner Geringsten Brüder, das habt ihr mir auch nicht getan." Dabei ist mir aufgefallen, dass jeder Dienst an Menschen, eigentlich Dienst an Gott ist.
Gerd: Mir helfen die Dienstgruppen, die wir jetzt haben endlich einmal herauszukommen aus der Hetze des Alltags, und auch einmal für Gott aktiv zu werden.
Monika: Ich glaube das ist gerade für unser geistliches Wachstum eine große Hilfe. Mir ist der letzte Befehl Jesu, der Missionsbefehl, so richtig zu Herzen gegangen. Aber seit ich im Evangelisationsteam mitarbeite, habe ich den brennenden Wunsch diesen Befehl so gut wie möglich, hier in unserer Stadt nachzukommen. Stellt euch vor Eckard und Silke hätten dieses Team nicht gegründet.
Heike: Dadurch sind auch andere motiviert worden. Seit wir den Hauskreis haben, ist mir erst aufgegangen wie wichtig es ist, gemeinsam über das Wort Gottes nachzudenken, füreinander zu beten und sich gegenseitig zu helfen. Wir besprechen dort auch unsere Probleme, und ich selbst merke nur, dass Gott uns segnet und an uns arbeitet.
Gerd: Ich hoffe, dass noch viele andere Jungverheiratete, am Dienst teilnehmen und endlich verfügbar werden für Gott.
Monika: Man kann ja auch ruhig selbst etwas gründen, und dabei auch kreativ sein. Wichtig ist nur, dass es Gott und seiner Gemeinde gefällt, damit Er verherrlicht wird.
ENDE
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