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	<title>Christliche Schatzkammer &#187; Wissenswertes</title>
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	<description>Eine Sammlung christlicher Werke</description>
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		<title>Die drei weisen Alten</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Nov 2008 09:30:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lazarus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten aus dem Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>

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		<description><![CDATA[Die drei weisen Alten Es war eines Tages im Fr&#252;hling, als eine Frau vor ihrem Haus drei alte M&#228;nner stehen sah. Sie hatten lange wei&#223;e B&#228;rte und sahen aus, als w&#228;ren sie schon weit herumgekommen. Obwohl sie die M&#228;nner nicht kannte, folgte sie ihrem Impuls, sie zu fragen, ob sie vielleicht hungrig seien und mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die drei weisen Alten </strong></p>
<p>Es war eines Tages im Fr&#252;hling, als eine Frau vor ihrem Haus drei alte M&#228;nner stehen sah. Sie hatten lange wei&#223;e B&#228;rte und sahen aus, als w&#228;ren sie schon weit herumgekommen.</p>
<p>Obwohl sie die M&#228;nner nicht kannte, folgte sie ihrem Impuls, sie zu fragen, ob sie vielleicht hungrig seien und mit hinein kommen wollten.</p>
<p>Da antwortete er eine von ihnen: &#8220;Sie sind sehr freundlich, aber es kann nur einer von uns mit Ihnen gehen. Sein Name ist Reichtum&#8221; und deutete dabei auf den Alten, der rechts von ihm stand. Dann wies er auf den, der links von ihm stand und sagte: &#8220;Sein Name ist Erfolg. Und mein Name ist Liebe. Ihr m&#252;sst euch &#252;berlegen, wen von uns ihr ins Haus bitten wollt.&#8221;</p>
<p>Die Frau ging ins Haus zur&#252;ck und erz&#228;hlte ihrem Mann, was sie gerade drau&#223;en erlebt hatte. Ihr Mann war hoch erfreut und sagte: &#8220;Toll, lass uns doch Reichtum einladen&#8221;.</p>
<p>Seine Frau aber widersprach: &#8220;Nein, ich denke wir sollten lieber Erfolg einladen.&#8221;</p>
<p>Die Tochter aber sagte: &#8220;W&#228;re es nicht sch&#246;ner, wir w&#252;rden Liebe einladen?&#8221;</p>
<p>&#8220;Sie hat Recht&#8221;, sagte der Mann. &#8220;Geh raus und lade Liebe als unseren Gast ein&#8221;. Und auch die Frau nickte und ging zu den M&#228;nnern.</p>
<p>Drau&#223;en sprach sie: &#8220;Wer von euch ist Liebe? Bitte kommen Sie rein und seien Sie unser Gast&#8221;.</p>
<p>Liebe machte sich auf und ihm folgten die beiden anderen.</p>
<p>&#220;berrascht fragte die Frau Reichtum und Erfolg: &#8220;Ich habe nur Liebe eingeladen. Warum wollt Ihr nun auch mitkommen?&#8221;</p>
<p>Die alten M&#228;nner antworteten im Chor: &#8220;Wenn Sie Reichtum oder Erfolg eingeladen h&#228;tten, w&#228;ren die beiden anderen drau&#223;en geblieben. Da Sie aber Liebe eingeladen haben, gehen die anderen dorthin, wohin die Liebe geht.&#8221;</p>
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		<title>Der Weihnachtsbrauch unter der Lupe</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Nov 2008 19:55:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>

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		<description><![CDATA[Lieber Leser, jedes Jahr feiert die Christenheit Weihnachten um damit an die Geburt seines Retters zu denken. Als Christen sind wir von einer Freude erf&#252;llt, das Gott uns seinen Sohn gab, den verhei&#223;enen Messias, der f&#252;r unsere S&#252;nden starb und uns das Heil erwarb. Die ganzen Feierlichkeiten werden von der Welt jedoch anders genutzt. Man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Leser, jedes Jahr feiert die Christenheit Weihnachten um damit an die Geburt seines Retters zu denken. Als Christen sind wir von einer Freude erf&#252;llt, das Gott uns seinen Sohn gab, den verhei&#223;enen Messias, der f&#252;r unsere S&#252;nden starb und uns das Heil erwarb. Die ganzen Feierlichkeiten werden von der Welt jedoch anders genutzt. Man kauft ein, stellt den Weihnachtsbaum auf und macht den Kindern Geschenke. Die Wirtschaft denkt sich jedes Jahr neue Aktionen und Produkte zu Weihnachten aus und freut sich schon auf die satten Gewinne.  F&#252;r einen Retter ist da kein Platz. Auch uns Christen droht die Gefahr sich zu sehr mit den irdischen Vorbereitungen zu verstricken, all die Vorschriften f&#252;r ein gelungenes Weihnachtsfest einzuhalten, damit ja auch alle gl&#252;cklich sind. Doch liegt das Gl&#252;ck im Kerzenschein und dem Weihnachtsbraten? Ich hoffe nicht!<br />
Ich habe mir daher die M&#252;he gemacht, die Entwicklung  des Weihnachtsbrauchs kurz zu beleuchten.<br />
Widmen wir uns zuerst dem Datum. Wurde Jesus tats&#228;chlich in der Nacht vom 24.12. auf den 25.12. geboren? Sicher nicht, in der Bibel steht nichts davon. Doch warum hat man dann dieses Datum gew&#228;hlt? Schon fr&#252;her hatten heidnische V&#246;lker einen Sonnengott den sie anbeteten, das &#228;nderte sich auch nicht, als das r&#246;mische Imperium in der Antike zahlreiche Staaten eroberte und sie in sein Imperium integrierte. Zahlreiche Sonnengottkulte, insbesondere der griechische und syrische, verschmolzen zu einem einflussreichen Kult, so dass r&#246;mische Kaiser diesen Kult zur Reichsreligion erhoben. Ende des Jahres 274 n. Chr. weihte Kaiser Aurelian diesem Gott einen neuen  Tempel und setzte den 25. Dezember zum staatlichen Festtag des Sonnengottes ein. Diesem Gott zu Ehre wurden riesige Feiern veranstaltet. Zahlreiche Kaiser lie&#223;en in ihren Legislaturperioden auch M&#252;nzen mit dem Sonnengott pr&#228;gen. Als das Christentum seinen Siegeszug antrat und schlie&#223;lich 380 zur r&#246;mischen Staatsreligion wurde, musste etwas gegen den bestehenden Sonnenkult getan werden. Da die Bev&#246;lkerung gewohnt war am 25.12. frei zu haben und zu feiern, hat man sich entschlossen, dieses popul&#228;re Fest zu verdr&#228;ngen oder auch anders gesagt zu „christianisieren“ in dem man die Geburt Jesu auf diesen Tag festsetzte.<br />
Kommen wir nun zu dem Weihnachtsbaum. Auch hiervon ist in der Bibel nichts erw&#228;hnt. Die Entwicklung des Christbaumes hat keinen eindeutigen Anfang, sondern setzt sich aus Br&#228;uchen verschiedener Kulturen zusammen. In immergr&#252;nen Pflanzen steckt Lebenskraft und darum glaubte man, Gesundheit ins Haus zu holen, wenn man sein Zuhause mit Gr&#252;nem schm&#252;ckte. Bereits die R&#246;mer bekr&#228;nzten zum Jahreswechsel ihre H&#228;user mit Lorbeerzweigen. Einen ganzen Baum zur Wintersonnenwende aufzustellen und zu schm&#252;cken, also am 25.12., ehrte auch den Sonnengott und war Teil des Sonnengott-Kultes. Auch in n&#246;rdlichen Gegenden wurden im Winter schon fr&#252;h Tannenzweige ins Haus geh&#228;ngt, um b&#246;sen Geistern das Eindringen und Einnisten zu erschweren und das Gr&#252;n gab Hoffnung auf die Wiederkehr des Fr&#252;hlings. Ab etwa 1521 gibt es schriftliche Quellen, die belegen, dass in vereinzelten St&#228;dten reiche B&#252;rger einen Weihnachtsbaum mit Weihnachtsschmuck in ihren H&#228;usern aufstellten. Seit der ersten H&#228;lfte des 18. Jahrhunderts bis zur zweiten H&#228;lfte des 19. Jahrhunderts begann dann die richtige Massenaufstellung der Weihnachtsb&#228;ume, denn immer mehr Leute konnten sich einen Weihnachtsbaum und Weihnachtsschmuck leisten. Achtung, jetzt kommt ein Zitat: „Die Kirche, der gro&#223;e Waldgebiete geh&#246;rten, schritt gegen das Pl&#252;ndern des Waldes zur Weihnachtszeit ein und billigte diesen „heidnischen“ Brauch nicht. Mit der Zeit aber gab sie den Widerstand gegen den Brauch langsam auf.“ Das hei&#223;t, die katholische Kirche hielt zu Beginn das Aufstellen des Weihnachtsbaumes f&#252;r einen heidnischen Brauch und war dagegen. Woher kam die Wende, dass es sp&#228;ter gebilligt wurde? Dazu sp&#228;ter mehr. Das Aufstellen des Weihnachtsbaumes, war historisch betrachtet eine deutsche „Erfindung“. Es ist nachgewiesen, das dieser Brauch zun&#228;chst nach ganz Europa exportiert wurde und sp&#228;ter auch auf die anderen Kontinente &#252;berschwappte.<br />
Vor dem Weihnachtsbaum war es schon etablierter Brauch zu Weihnachten Krippen aufzustellen. Da es damals keine Bilder, Fotos, Computer und Fernsehen gab,  hat man so versucht den Menschen die Geschichte von der Geburt Jesu n&#228;her zu bringen. Doch auch dieser Brauch wurde nach und nach stark kommerzialisiert, es kamen immer mehr Figuren hinzu und die Reichen trachteten danach sich gegenseitig zu &#252;berbieten, wer die gr&#246;&#223;te und beste Krippe hatte.  Ab 1517 begann in Deutschland die Fr&#252;hphase der Reformation. Die Reformatoren brachen mit dem Brauch des Krippenaufstellens, so dass dieser Brauch zun&#228;chst haupts&#228;chlich nur in der katholischen famili&#228;ren Weihnachtsfeier &#252;brig blieb. Ab da war es auch der evangelische Norden Deutschlands, der als erster mit der Aufstellung des Weihnachtsbaums begann. Dieser Brauch wurde nach und nach so stark, dass die katholische Kirche ihren Widerstand dagegen aufgab und auch den eigenen Kirchenmitgliedern erlaubte Weihnachtsb&#228;ume aufzustellen, um sie nicht als Kirchenmitglieder zu verlieren. Der Grund warum sich der Weihnachtsbaum bei den Evangelischen verbreitet hatte war folgender:<br />
Seit dem 6. Jahrhundert verehrt die Russisch-Orthodoxe Kirche, Nikolaus von Myra, einen Bischof, der im 4. Jahrhundert lebte und wirkte, als ihren gr&#246;&#223;ten Heiligen.  In vielen anderen L&#228;ndern ist Nikolaus auch unter folgenden Namen bekannt:  Sint Nicolaas oder Sinterklaas (Niederlande und Flandern),  Saint Nicholas (England und Irland), Santa Claus (Nordamerika), Святой Николай / Sviatoi Nikolai (Russland).<br />
Nikolaus von Myra starb am 6. Dezember, das wurde nachher auch sein Namenstag. Die katholische Kirche &#252;bernahm die Verehrung dieses Heiligen und die mit der Verehrung verbundenen Br&#228;uche ungef&#228;hr ab dem 10. Jahrhundert. Diese begannen dann sich auch in Deutschland zu etablieren. Ein Teil des Brauchs war die Gabenverteilung am 6. Dezember an Arme und Bed&#252;rftige. Daraus entwickelte sich die Bescherung der eigenen Kinder in einer Familienfeier.  So traurig es f&#252;r die Kinder auch klingen mag, aber vor dem 15. Jahrhundert gab es &#252;berhaupt keine Geschenke an Weihnachten, h&#246;chstens ab dem 10. Jahrhundert am 6. Dezember, wo sich der Brauch bereits etabliert hatte. Folgendes ist davon auch heute als Brauch bekannt:<br />
Der Einlegebrauch, das hei&#223;t das n&#228;chtliche F&#252;llen der Schuhe, die die Kinder vor die T&#252;r stellen sollen und der Wunschzettelbrauch, das hei&#223;t die Kinder werden angehalten, ihre Geschenkw&#252;nsche auf einem Wunschzettel festzuhalten.<br />
Da die reformierte Kirche keine Heiligen Verehrung praktiziert und auch deren Namenstage nicht feiert,  verlegte Luther h&#246;chst pers&#246;nlich die Bescherung auf Heiligabend. Da der evangelische Gabenbringer auch nicht mehr St. Nikolaus hei&#223;en konnte, &#228;nderte  Luther den Namen in „ der Heilige Christ“, sp&#228;ter entstand daraus die Bezeichnung Christkind. Nach 1800 wurde aus Knecht Ruprecht, urspr&#252;nglich der strafende Begleiter von Nikolaus und Christkind, allm&#228;hlich der Weihnachtsmann. Urspr&#252;nglich hat man nur die Kinder beschert, erst in j&#252;ngerer Zeit beschenken sich auch Erwachsene.<br />
Da die Bescherung im evangelische Norden nun auf die Nacht vom 24. auf den 25. Dezember verlegt wurde, machte es Sinn, die Geschenke wie im katholischen Brauch irgendwo zu verstecken, um dem Brauch eine feierliche und spannungsvolle Note zu geben. Und da kaum der alte Brauch von einem geschm&#252;ckten Tannenbaum eben recht und wurde ebenfalls „christianisiert“.  Da diese Art des Feierns gut ankam, &#252;bernahmen auch Katholiken das Aufstellen des Weihnachtsbaums und die Bescherung am 24.<br />
In unserer heutigen Zeit gibt es keine Rivalit&#228;t mehr zwischen Katholisch oder Evangelisch. Sondern beide Br&#228;uche haben sich vermischt. Je nach M&#246;glichkeit stellt man eine Krippe und einen Weihnachtsbaum auf, je nach M&#246;glichkeit beschenkt man die Kinder am 6. 12. und auch am 24. 12. Doch lasst uns nun diese historisch, politisch, religi&#246;se Entwicklung des Weihnachtsfestes bei Seite tun und uns nochmal auf das wesentliche Geschenk besinnen, was uns Gott gemacht hat.  Er gab uns seinen Sohn aus Liebe, damit wir ewiges Leben haben k&#246;nnen. Hast du, lieber Leser, dieses Geschenk schon angenommen? Wenn ja, nutzt du es oder hast du es schon vergessen und verloren wie man manchmal irdische Geschenke verliert?</p>
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