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	<title>Christliche Schatzkammer &#187; Kindergeschichten</title>
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	<description>Eine Sammlung christlicher Werke</description>
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		<title>Brauner Biber</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Jul 2009 12:23:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kindergeschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[BRAUNER BIBER So hie&#223; der kleine Indianer, der aus einer engen, h&#228;sslichen Siedlung am Rande einer nordamerikanischen Gro&#223;stadt stammte. Die Zeiten, in denen seine Vorfahren als stolze, freie, unbesiegbare M&#228;nner in den endlosen Pr&#228;rien des Westens jagten und Fallen stellten, waren l&#228;ngst vorbei. Brauner Biber war nun, als er alt genug geworden war, von seinem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>BRAUNER BIBER<br />
So hie&#223; der kleine Indianer, der aus einer engen, h&#228;sslichen Siedlung am Rande einer nordamerikanischen Gro&#223;stadt stammte. Die Zeiten, in denen seine Vorfahren als stolze, freie, unbesiegbare M&#228;nner in den endlosen Pr&#228;rien des Westens jagten und Fallen stellten, waren l&#228;ngst vorbei. Brauner Biber war nun, als er alt genug geworden war, von seinem Vater bei einer bekannten Familie in der N&#228;he einer gr&#246;&#223;eren Schule untergebracht worden. Er sollte jetzt diese Schule besuchen und nur jeweils &#252;bers Wochenende nach Hause kommen.<br />
Brauner Biber war oft niedergeschlagen. Er konnte sich gar nicht mehr so recht freuen. Das Lernen machte ihm wenig Schwierigkeiten. Aber er litt unter der Trennung von Eltern und Geschwistern. Au&#223;erdem bedr&#252;ckte es ihn, dass er von seinen wei&#223;en Schulkameraden wegen seiner anderen Hautfarbe verachtet wurde. Man schob ihn zur Seite, stellte ihn hinten an und machte sich lustig &#252;ber ihn. Und wenn bei irgendeinem b&#246;sen Streich der Schuldige gesucht wurde, dann sollte er&#8217;s gewesen sein.<br />
Als Brauner Biber wieder einmal &#252;bers Wochenende heimkam, erkl&#228;rte er seinen Eltern, dass er nie wieder zur Schule gehen wolle. Er k&#246;nne das Verhalten der wei&#223;en Kinder nicht mehr l&#228;nger ertragen.<br />
Lange sa&#223; er am Abend mit seinen Eltern zusammen und klagte ihnen sein Leid. Ach, sie verstanden ihn gut. &#196;hnliches hatten auch sie oft genug erfahren m&#252;ssen.<br />
Aber sie kannten auch den Herrn Jesus. Vater und Mutter waren schon l&#228;nger sein Eigentum. Und deshalb konnten sie ihrem Jungen auch wieder Mut machen und ihn tr&#246;sten:<br />
»Versuch es noch einmal!<br />
Wir beten f&#252;r dich!<br />
Sei tapfer, glaube an den Herrn Jesus!<br />
Wurde nicht auch Er ohne Grund abgelehnt?<br />
Wurde nicht auch Er verspottet?«<br />
Brauner Biber kehrte wieder in die Schule zur&#252;ck.<br />
Bald kam der Winter. Es schneite fast jeden Tag. In seinen freien Stunden war Brauner Biber oft drau&#223;en im Freien. Dort wusste er bald &#252;berall gut Bescheid. Von seinem Vater hatte er so manches gelernt, wovon die Kinder in der Stadt kaum Ahnung hatten. Er baute kleine Fallen, stellte sie an versteckten Stellen auf und fing kleines Raubzeug, dessen Fell besonders wertvoll ist. So verging ihm auch die Zeit schneller, denn fast immer war er ja allein.<br />
Wieder einmal hatte er mehrere Bisamratten gefangen. Als er die Tiere seinen Schulkameraden zeigte, lachten die nur. Charly, einer der &#228;ltesten von ihnen, war besonders frech. Er meinte: »Typisch Indianer!« Das sei wohl auch so ziemlich alles, was der kleine »Nager« fertig bringe. Aber das stimmte, wie Charly sehr genau wusste, durchaus nicht. Der Klassenlehrer war mit Braunem Biber und seinen Leistungen sehr zufrieden.<br />
Inzwischen war der Fluss zugefroren. Die Jungen wollten Schlittschuhe und Hockeyschl&#228;ger holen und sich am Fluss treffen. Brauner Biber schaute ihnen nach, wandte sich dann um und ging dem Wald zu. Dort wollte er nach seinen &#252;brigen Fallen sehen.<br />
Es dunkelte bereits, als er auf dem Heimweg war, mit dem Sack auf seinem R&#252;cken. Als er in die N&#228;he des Flusses kam, glaubte er eine Stimme zu h&#246;ren. Ob seine Schulkameraden noch immer Eishockey spielten? Er blieb stehen und lauschte. Wieder h&#246;rte er eine Stimme. Da rief doch jemand um Hilfe! Brauner Biber rannte nun dem Fluss zu, lief an dessen Ufer entlang und begann dabei, sich durch lautes Rufen selbst bemerkbar zu machen. Wieder blieb er kurz stehen. Und da h&#246;rte er die Stimme ganz in seiner N&#228;he. Er eilte darauf zu. Da hockte einer unterhalb der hohen Uferb&#246;schung auf einer Baumwurzel. Es war Charly.<br />
Dieser war zuletzt noch ganz allein am Fluss gewesen. Seine Kameraden hatten sich bereits &#252;ber die hohe B&#246;schung auf den Heimweg begeben. Er hatte auf dem Eis noch ein paar Runden gedreht, hatte ihnen folgen wollen, war dann aber an der B&#246;schung abgerutscht und hatte sich den Kn&#246;chel verstaucht. Es hatte zuerst nur ein wenig weh getan, so hatte Charly nicht gedacht, dass er schon nach wenigen Minuten nicht mehr laufen konnte. Und bis zu seinem Elternhaus war es weit.<br />
Zun&#228;chst schraubte Brauner Biber dem verletzten Charly die Schlittschuhe von den Schuhen. Dann half er ihm mit &#228;u&#223;erster Kraft die hohe B&#246;schung hinauf. Oben mussten sie lange ausruhen, bis sie weitergehen konnten. Ganz behutsam setzten sie beide Fu&#223; vor Fu&#223;. Charly biss tapfer die Z&#228;hne zusammen, obwohl ihm vor Schmerzen immer wieder die Tr&#228;nen kamen. Der Fu&#223; war inzwischen stark angeschwollen, und der Junge wagte kaum noch aufzutreten.<br />
Brauner Biber st&#252;tzte Charly beim Gehen. Er schleppte daneben noch seinen Sack mit den Bisamratten und den Fallen und auch Charlys Schlittschuhe und den Hockeyschl&#228;ger.<br />
Anfangs sprach keiner der Jungen ein Wort. Der gro&#223;e Charly schaute immer wieder verstohlen zu dem kleinen Indianer an seiner Seite hin. Scham schn&#252;rte ihm die Kehle zu. »Brauner Nager« hatte er diesen hilfsbereiten Jungen genannt. Als sie wieder einmal stehen blieben, um auszuruhen, sagte Charly:<br />
»Kannste mir verzeihen?«<br />
Es wurde f&#252;r die beiden ein sehr langer und m&#252;hsamer Heimweg. Charlys Eltern sorgten sich schon um ihren Jungen. Als dann auch Brauner Biber endlich heimgehen konnte, standen die Sterne schon lange am Himmel.<br />
Charly und Brauner Biber blieben Freunde w&#228;hrend ihrer ganzen gemeinsamen Schulzeit.</p>
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      <b>Name:</b> <a href="http://www.christenload.com/?file_id=223">Brauner Biber</a> <small>(38.5KB)</small><br />
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		<title>Vergiss nicht zu danken</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Nov 2008 11:23:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kindergeschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Vergiss nicht zu danken, eine christliche Geschichte f&#252;r Kinder Ein gottesf&#252;rchtiger K&#246;nig mit Namen Alphons bemerkte mit Missfallen die zunehmende Gottlosigkeit bei den zahlreichen Edelknaben, die an seinem Hofe dienten. Er stellte fest, dass keiner mehr von ihnen bei Tisch die H&#228;nde faltete, um zu beten. Er lud die gottlose Gesellschaft deshalb einmal an eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Vergiss nicht zu danken, eine christliche Geschichte f&#252;r Kinder</em></strong></p>
<p>Ein gottesf&#252;rchtiger K&#246;nig mit Namen Alphons bemerkte mit Missfallen die zunehmende Gottlosigkeit bei den zahlreichen Edelknaben, die an seinem Hofe dienten. Er stellte fest, dass keiner mehr von ihnen bei Tisch die H&#228;nde faltete, um zu beten. Er lud die gottlose Gesellschaft deshalb einmal an eine gro&#223;e Festtafel. Als nun auf seinen Wink die Speisen aufgetragen wurden, begannen alle, ohne das Haupt zu neigen und die H&#228;nde zu falten, gierig die k&#246;stlichen Speisen zu verzehren. – Da kam es zu einem Zwischenfall. Ein schmutziger, ganz zerlumpter Mann trat in den Speisesaal und setzte sich, ohne zu fragen oder zu bitten, mitten unter die Edelleute und begann laut schmatzend von den Speisen zu essen. Die H&#246;flinge waren schockiert, zornig blickten sie auf den ungehobelten Gast. Dann schauten sie erwartungsvoll zum K&#246;nig und meinten, er w&#252;rde veranlassen, den unversch&#228;mten Fremden hinauszuwerfen.<br />
Der K&#246;nig hatte diesen Mann selbst ins Schloss gebeten und ihm vorher dieses Verhalten genau einstudiert. Deshalb verhielt sich der K&#246;nig vollkommen ruhig und lie&#223; den zerlumpten Bettler weiterschmatzen. Nachdem der Fremde sich recht unanst&#228;ndig mit der Hand den Mund abgewischt<br />
und den Teller abgeleckt hatte, verschwand er wieder mit ger&#228;uschvollem Gestampfe, ohne sich vor dem K&#246;nig zu verneigen oder irgendjemand zu gr&#252;&#223;en.<br />
»Das war ein unversch&#228;mter, frecher Bursche!« riefen jetzt die Edelknaben, »man sollte ihn bestrafen!«<br />
»So?« sprach der K&#246;nig, »hat euch dieser Bettler nicht gefallen? Nun, dieser Mann hat genau dasselbe getan wie ihr. Er hatte vor dem K&#246;nig keine Ehrfurcht und keine k&#246;niglichen Tischmanieren. Als das Essen begann, habe ich keinen von euch gesehen, der zu Tisch gebetet h&#228;tte. Ihr habt dem himmlischen K&#246;nig keine Ehre erwiesen und ihm nicht f&#252;r alle guten Gaben gedankt. Nein, gierig habt ihr zugegriffen und Gott, den Geber aller Gaben, v&#246;llig vergessen. Sch&#228;mt euch, ihr gottloses Gesindel &#8211; faltet gef&#228;lligst eure H&#228;nde, ehe ihr zu essen beginnt!« rief der K&#246;nig. Das war ein K&#246;nigswort, welches mehr wert gewesen als Gold und Perlen.</p>
<p><table style="border: 0px solid #CCC;" cellpadding="3" width="100%">
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      <b>Name:</b> <a href="http://www.christenload.com/?file_id=221">Vergiss nicht zu danken</a> <small>(27.5KB)</small><br />
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		<title>&#220;bermut tut selten gut!</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Nov 2008 11:22:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kindergeschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[&#220;bermut tut selten gut, eine christliche Geschichte f&#252;r Kinder Eine Witwe hatte eine einzige Tochter, die hie&#223; Elisabeth. Gew&#246;hnlich nannte man sie kurz Lisbeth. Die Mutter war eine einfache Frau, die nur einen Acker besa&#223; und eine Ziege im Stall hatte. Ihr t&#228;gliches Brot verdiente sie als Putzfrau bei reichen Leuten. Ihre Tochter aber war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>&#220;bermut tut selten gut, eine christliche Geschichte f&#252;r Kinder</strong></em></p>
<p>Eine Witwe hatte eine einzige Tochter, die hie&#223; Elisabeth. Gew&#246;hnlich nannte man sie kurz Lisbeth. Die Mutter war eine einfache Frau, die nur einen Acker besa&#223; und eine Ziege im Stall hatte. Ihr t&#228;gliches Brot verdiente sie als Putzfrau bei reichen Leuten. Ihre Tochter aber war sehr ehrgeizig, sie lernte in der Schule flei&#223;ig und brachte gute Zensuren nach Hause. Sie war ein sehr, sehr h&#252;bsches M&#228;dchen und wurde durch die vielen Schmeichelworte recht eitel und &#252;berheblich. M&#252;helos konnte sie Gedichte auswendig lernen, sie besa&#223; eine wundersch&#246;ne Stimme, und liebte die deutsche Sprache. Bei Aufs&#228;tzen hatte sie immer die besten Noten. Sie war der Stolz des Klassenlehrers, der sie nur die »kluge Else« nannte.<br />
Zur Schulentlassung bekam sie eine besondere Auszeichnung vom Schulrat. Zun&#228;chst wollte Elisabeth in einem vornehmen Haushalt arbeiten, um einst ihre Talente noch besser gl&#228;nzen lassen zu k&#246;nnen. Eine Gr&#228;fin erteilte ihr Sprachunterricht im Englischen und im Franz&#246;sischen. Die Mutter gab ihrer Tochter manchen guten Rat mit auf den Weg, sie m&#246;ge recht achtsam sein und flei&#223;ig jede Arbeit verrichten.<br />
»Aber Mutter«, sagte Elisabeth, »das ist doch selbstverst&#228;ndlich!« Im Stillen aber dachte sie: Das braucht man mir doch nicht extra zu erkl&#228;ren, ich bin doch die »kluge Else«, ich wei&#223; sehr gut, was ich zu tun habe.<br />
Als sie nun in das Haus der Gr&#228;fin kam, herrschte ein strenger Winter, es schneite unentwegt und fror, dass alles zu Eis erstarrte. Elisabeth musste schon um sechs Uhr aufstehen, um das Feuer im K&#252;chenherd anzuz&#252;nden und das Fr&#252;hst&#252;ck zuzubereiten. Da das Holz aber nicht gleich brennen wollte, weil es noch sehr feucht war, lief sie zur Nachbarin, um von dort etwas trockenes Holz zu holen. Sie nahm eine Laterne, um im Finstern besser sehen zu k&#246;nnen. Bald lief sie mit einem Arm voll trockener Holzscheite den Weg zur&#252;ck. An einer vereisten Stelle kam sie ins Rutschen, fiel auf den Boden und zerbrach dabei die Laterne. Dar&#252;ber war sie sehr traurig, aber die Gr&#228;fin beruhigte sie: »Nun, so etwas kann passieren, du musst eben ein andermal vorsichtiger sein. Jetzt geh doch schnell in den Keller und hole zehn Eier, wir wollen zum Mittagessen Pfannkuchen backen.« Als die kluge Else im Keller war, huschte ihr ein M&#228;uslein &#252;ber den Weg. Vor M&#228;usen hatte sie eine schreckliche Abscheu. Sie schrie ganz laut und lie&#223; dabei die Sch&#252;ssel mit den Eiern fallen. Ganz verweint kam sie zur Gr&#228;fin und klagte &#252;ber ihr Missgeschick. Die Gr&#228;fin war nat&#252;rlich dar&#252;ber auch nicht erfreut, sagte aber: »Geh doch schnell zur Nachbarin und bring ihr die Kanne mit der Milch, ich habe sie ihr versprochen.« Als das M&#228;dchen um die Ecke des Hauses bog, verfing sich ihr Haar in einem gro&#223;en Eiszapfen, der von der Dachrinne des Hauses herunterhing. Dabei entglitt ihr die gro&#223;e Milchkanne und die kostbare Milch floss in den Schnee. Das war nun schon das dritte Ungl&#252;ck innerhalb einer Stunde. Ja, so kann es gehen, wenn man so hochm&#252;tig und stolz ist. Jetzt schimpfte die Gr&#228;fin: »Solch ein ungeschicktes M&#228;dchen ist mir in der ganzen Welt noch nicht begegnet. Pack deine Sachen zusammen und geh wieder zu deiner Mutter zur&#252;ck. Ich kann dich nicht gebrauchen.« Oh, das gab ein trauriges Wiedersehen bei der Mutter. Die »kluge, stolze Else« wurde dadurch sehr gedem&#252;tigt.<br />
»&#220;bermut tut selten gut!« Deshalb sollen wir immer ein dem&#252;tiges und bescheidenes Herz haben, den dann kann Gott uns segnen.</p>
<p><table style="border: 0px solid #CCC;" cellpadding="3" width="100%">
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      <b>Name:</b> <a href="http://www.christenload.com/?file_id=304">Übermut tut selten gut</a> <small>(B)</small><br />
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		<title>S&#252;nde bekennen</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Nov 2008 11:21:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kindergeschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[S&#252;nde bekennen, eine christliche Geschichte f&#252;r Kinder An einem herrlichen Sommermorgen gingen einst zwei Jungen im Wald spazieren. Sie hie&#223;en Johannes und Michael. Als sie eine Strecke gegangen waren, bemerkte Michael in den &#196;sten eines alten Baumes ein Vogelnest. Beide Jungen wurden sich einig, auf den Baum hinaufzuklettern, um die Eier wegzunehmen. W&#228;hrend sie hinaufkletterten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>S&#252;nde bekennen, eine christliche Geschichte f&#252;r Kinder</strong></em></p>
<p>An einem herrlichen Sommermorgen gingen einst zwei Jungen im Wald spazieren. Sie hie&#223;en Johannes und Michael. Als sie eine Strecke gegangen waren, bemerkte Michael in den &#196;sten eines alten Baumes ein Vogelnest.<br />
Beide Jungen wurden sich einig, auf den Baum hinaufzuklettern, um die Eier wegzunehmen. W&#228;hrend sie hinaufkletterten, erinnerte sich Johannes, dass sein Vater ihm gesagt hatte, es w&#228;re eine gro&#223;e S&#252;nde, Vogelnester auszunehmen. »Michael«, sagte er, »wei&#223;t du auch, dass es eine S&#252;nde ist, wenn wir das Nest pl&#252;ndern? Mein Vater hat mir gesagt, Gott beobachte jeden, der so etwas tut.«<br />
»Bl&#246;dsinn, du bist ein Feigling, du hast nur Angst, die &#196;ste k&#246;nnten brechen. Solch ein Quatsch, niemand sieht uns. Es ist weit und breit kein Mensch zu sehen. Los, komm und hilf mir!« Johannes lie&#223; sich &#252;berreden, er kletterte weiter, obwohl sein Gewissen ihn mahnte. Endlich erreichten sie das Nest. F&#252;nf sch&#246;ne Eier lagen darin. Zwei bekam Johannes und drei behielt Michael. Nachdem sie die Eier in ihre Taschen verstaut hatten, zerst&#246;rten sie das Nest und warfen es herab.<br />
Beim Zur&#252;ckklettern rutschten sie auf einem morschen Ast, der pl&#246;tzlich brach. Die Jungen st&#252;rzten beide kopf&#252;ber hinunter. Dort blieben sie eine Zeitlang bewusstlos liegen. Als die beiden erwachten, stellten sie fest, dass Michael sich den Fu&#223; verstaucht hatte und Johannes den Arm gebrochen. Ja, liebe Kinder, so kann viel passieren, wenn man nicht gehorsam ist.<br />
Unter gro&#223;en Schmerzen schlichen die beiden nach Haus. Doch einer S&#252;nde folgt meistens noch eine andere.<br />
»Wenn mein Vater mich fragt, was ich an meinem Fu&#223; habe, sage ich: ich sei ausgerutscht und habe mir ein wenig am Fu&#223; wehgetan. Du sagst einfach, du seist hingefallen und hast den Arm dabei aufgeschlagen, h&#246;rst du!«<br />
»Das werde ich nicht tun«, erwiderte Johannes. »Es ist schlimm genug, dass wir das Vogelnest gepl&#252;ndert haben. Ich will nicht noch l&#252;gen.«<br />
Als Michael daheim war, fragte ihn der Vater, warum er so stark hinke.<br />
»Ich bin ausgerutscht und in einen Graben gefallen, als ich mit Johannes im Wald spielte. Es ist nicht so schlimm, ich glaube, morgen wird der Schmerz schon vor&#252;ber sein.« Doch der Fu&#223; schwoll kr&#228;ftig an, und Michael konnte es vor Schmerzen kaum noch aushalten. Die Eltern holten den Arzt. Der besah sich den Schaden und meinte: »Es tut mir leid, dass sie mich nicht fr&#252;her gerufen haben, der Fu&#223; wird wohl nicht mehr zu heilen sein.« Als nach Wochen die Schwellung zur&#252;ckgegangen war, stellte es sich heraus, dass Michael f&#252;r immer am Stock gehen m&#252;sse, sein Fu&#223; blieb k&#252;rzer als der andere.<br />
Johannes erz&#228;hlte daheim sofort, was sie im Wald getan hatten, wie sie auf den Baum geklettert seien, um das Vogelnest auszunehmen. Danach seien sie heruntergefallen. Der Arzt konnte seinen Arm sofort behandeln. Dadurch blieb kein Schaden zur&#252;ck. Nach vielen Wochen war sein Arm mit Gottes Hilfe wieder heil.<br />
Seht ihr, liebe Kinder, wenn man etwas B&#246;ses getan hat, ist es am besten, gleich die Wahrheit zu sagen, sonst macht man die Sache noch viel schlimmer. Deshalb lesen wir in der Bibel: »Wenn wir behaupten, ohne Schuld zu sein, betr&#252;gen wir uns selbst, und die Wahrheit kann nicht in uns wirken.<br />
Wenn wir aber unsere Schuld eingestehen, d&#252;rfen wir uns darauf verlassen, dass Gott Wort h&#228;lt: er wird uns dann unsere Verfehlungen vergeben und alle Schuld von uns nehmen, die wir auf uns geladen haben.«</p>
<p><table style="border: 0px solid #CCC;" cellpadding="3" width="100%">
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		<title>Regen muss auch sein!</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Nov 2008 11:15:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kindergeschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Regen muss auch sein, eine christliche Geschichte f&#252;r Kinder Wenn es drau&#223;en regnet, sind viele Erwachsene aber auch Kinder unzufrieden, sie sagen dann: »Solch ein &#62;Hundewetter&#60; oder »Was f&#252;r ein &#62;Sauwetter&#60;«. Pfarrer Flattich konnte solche Redensarten nicht leiden. Einmal war er zu einer vornehmen Gesellschaft eingeladen. Da er meistens seine Wege zu Fu&#223; ging, schickte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>Regen muss auch sein, eine christliche Geschichte f&#252;r Kinder</strong></em></p>
<p>Wenn es drau&#223;en regnet, sind viele Erwachsene aber auch Kinder unzufrieden, sie sagen dann: »Solch ein &gt;Hundewetter&lt; oder »Was f&#252;r ein &gt;Sauwetter&lt;«.<br />
Pfarrer Flattich konnte solche Redensarten nicht leiden. Einmal war er zu einer vornehmen Gesellschaft eingeladen. Da er meistens seine Wege zu Fu&#223; ging, schickte er die Kutsche des Grafen zur&#252;ck. Unterwegs wurde er von einem heftigen Landregen &#252;berrascht. Nat&#252;rlich kam er ganz durchn&#228;sst im Schloss an. Der Diener holte sofort trockene Kleider und schimpfte &#252;ber das abscheuliche Wetter. Die Gr&#228;fin war auch sehr b&#246;se: »Gerade an meinem Geburtstag gibt es solch ein miserables Wetter.« Pfarrer Flattich wollte das Wetter verteidigen und sagte kurz: »Regen muss auch sein!« Aber diese vornehme Gesellschaft begann noch mehr auf den garstigen Regen zu schimpfen, ein gemeines Hundewetter, ja, ein gr&#228;ssliches Sauwetter nannten sie den Regen.<br />
Endlich hatten sich die Gem&#252;ter beruhigt, und man setzte sich an den feingedeckten Geburtstagstisch. Nun wurden die k&#246;stlichen Speisen aufgetragen. Als der Pfarrer den ersten L&#246;ffel von der Suppe gekostet hatte, sagte er laut und vernehmlich: »Ein miserables Zeug!« und legte den L&#246;ffel neben den Teller. Er lie&#223; die anderen essen. Der Gr&#228;fin fiel vor Schreck der L&#246;ffel in die Suppe, sie wurde vor Wut ganz rot im Gesicht, aber sie schwieg noch.<br />
Bald brachte der Diener die anderen Speisen. Pfarrer Flattich nahm sich etwas auf den Teller, probierte und legte die Gabel zur Seite mit den Worten: »Ein wahres Hundeessen!« Jetzt riss der gn&#228;digen Frau der Geduldsfaden, emp&#246;rt meinte sie: »Der Herr Pfarrer sei wohl so verw&#246;hnt, dass ihm die guten Gaben Gottes nicht schmecken. «<br />
»Sehen Sie, gn&#228;dige Frau, jetzt habe ich Sie in der Schlinge. Sie werden schon ungehalten und f&#252;hlen sich gekr&#228;nkt, wenn ich eine Speise beschimpfe, die Sie noch nicht einmal selbst zubereitet haben. Wie soll ich denn da schweigen, wenn Sie das gute Wetter, das unser treuer Gott geschaffen hat, ein Hunde- oder Sauwetter nennen? Ich habe die gleichen Worte gebraucht, mit denen Sie das Wetter beschimpften, das unser guter Gott bereitet hat, oder ist das Wetter keine gute Gabe Gottes?« sagte<br />
der Pfarrer.<br />
Die Gr&#228;fin verstand den derben Spa&#223; und entschuldigte sich. Der Pfarrer lie&#223; sich nun das »miserable Zeug« gut schmecken und lobte sp&#228;ter die wunderbaren Speisen. Ja, er betete und dankte Gott daf&#252;r.<br />
Liebe Kinder, wir wollen nicht murren, wenn uns das Wetter einmal nicht passt. Meistens schimpfen die Leute &#252;ber das Wetter, einmal ist es ihnen zu kalt, einmal zu hei&#223;, einmal zu trocken und einmal zu nass. &#8211; Man kann es ihnen nie recht machen. Christen sollen f&#252;r alles Dank sagen und Gott von Herzen loben.</p>
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      <b>Name:</b> <a href="http://www.christenload.com/?file_id=65">Regen muss auch sein!</a> <small>(28KB)</small><br />
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		<title>»Otto, wo bist du?«</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Nov 2008 11:14:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kindergeschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Otto, wo bist du, eine christliche Geschichte f&#252;r Kinder Das H&#228;nschen hatte einen Spielkameraden, einen zahmen Star. Er f&#252;tterte ihn immer ganz liebevoll, deshalb war der Vogel sehr zutraulich zu ihm. Vor allem konnte der dunkle Vogel allerlei nachsprechen. Morgens blieb H&#228;nschen lange Zeit allein mit seinem Tierchen, denn sein gr&#246;&#223;erer Bruder Otto sa&#223; zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>Otto, wo bist du, eine christliche Geschichte f&#252;r Kinder</strong></em></p>
<p>Das H&#228;nschen hatte einen Spielkameraden, einen zahmen Star. Er f&#252;tterte ihn immer ganz liebevoll, deshalb war der Vogel sehr zutraulich zu ihm. Vor allem konnte der dunkle Vogel allerlei nachsprechen. Morgens blieb H&#228;nschen lange Zeit allein mit seinem Tierchen, denn sein gr&#246;&#223;erer Bruder Otto sa&#223; zu der Zeit in der Schule und musste flei&#223;ig lernen. Weil er so allein war, rief das H&#228;nschen oft: »Otto, wo bist du?« &#8211; Diesen Satz merkte sich der Vogel.<br />
Einmal war die Mutter mit H&#228;nschen in die Stadt gefahren. Otto sa&#223; am offenen Fenster und machte seine Schulaufgaben. Da h&#246;rte er im Nebenzimmer jemand rufen: »Otto, wo bist du?« — »Ich komme sofort«, antwortete der Junge und lief in das Zimmer, aus dem die Stimme kam, aber er konnte niemand sehen. Ver&#228;rgert setzte sich Otto wieder an die Schulaufgaben. Bald rief es wieder: »Otto, wo bist du?« — Otto rannte die Treppe hinunter und rief: »Was soll ich denn, wer ruft mich da eigentlich?« Otto suchte im ganzen Haus, im Garten, hinter allen B&#252;schen und B&#228;umen und konnte niemand erblicken. Jetzt wurde er doch etwas &#228;rgerlich, er lief wieder in sein Zimmer und studierte weiter. Er hatte kaum f&#252;nf Minuten gesessen, da klang es lustig hinter dem Hause: »Otto, Otto, wo bist du?« — »Du kannst lange warten, ich lasse mich doch nicht immerzu irref&#252;hren«, sagte der Junge b&#246;se vor sich ihn. Aber da klang es schon wieder vom Hof: »Otto, wo bist du?« — »Na warte, du Frechdachs, ich will dich schon fassen, du sollst mich nicht noch einmal umsonst gerufen haben!« Jetzt raste Otto wie ein ge&#246;lter Blitz die Treppe hinunter. Seine Augen funkelten ganz b&#246;se: »Wo bist du Racker!« schrie er wutentbrannt und bekam ein ganz rotes Gesicht. Pl&#246;tzlich kr&#228;chzte es hinter dem Stall: »Otto, wo bist du?« — Jetzt riss Otto der Geduldsfaden. Weinend vor &#196;rger st&#252;rzte der Junge in die Werkstatt des Vaters und klagte ihm sein Leid. — Der Vater lachte, denn er hatte die Sache schon eine Zeitlang beobachtet. Er nahm Otto bei der Hand, f&#252;hrte ihn in den Garten und zeigte ihm den Star, der auf einem Baum sa&#223;: »Sieh dort oben, da ist der kleine B&#246;sewicht, der dich immer wieder ruft. Diesen Satz hat er vom H&#228;nschen gelernt!«<br />
Otto b&#252;ckte sich und hob einen Stein auf, um nach dem Vogel zu werfen. »Warum willst du das tun?« fragte der Vater streng. »Weil er mich immer zum Narren h&#228;lt, ich lasse mich doch nicht laufend irref&#252;hren!« &#8211; »Aber, aber, mein Junge«, sagte der Vater, »du rufst doch den ganzen Tag: &gt;Mein Gott, gibt es noch kein Essen? Gro&#223;er Gott, ich muss noch meine Schularbeiten fertigmachen! Ach Gott, es regnet ja — lieber Gott, warum ist es heute so hei&#223; — mein Gott und ach Gott&lt;, und immer wieder rufst du nach Gott und meinst Gott gar nicht. Wenn Gott nun jedesmal kommen und dich fragen w&#252;rde: &gt;Was willst du von mir?&lt; Meinst du nicht, Gott k&#246;nnte auch zornig und &#228;rgerlich werden, wenn solch ein kleiner Racker wie du den Namen Gottes allezeit im Munde f&#252;hrt und ihn gar nicht meint? Wir beten oft: &gt;Herr, h&#246;re meine Stimme, wenn ich rufe, sei mir gn&#228;dig und erh&#246;re mich!&lt; Wie soll denn Gott wissen, ob du ihn wirklich rufst und meinst?« Jetzt stand Otto ganz verlegen da. Das war eine eindringliche Lektion! Von nun an passte er gut auf, damit er den Namen Gottes nicht gedankenlos nannte. Der Star aber wurde sein liebster Freund und Spielkamerad.</p>
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      <b>Name:</b> <a href="http://www.christenload.com/?file_id=64">Otto, wo bist du?</a> <small>(29KB)</small><br />
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		<title>Kleine Ursache mit gro&#223;er Wirkung</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Nov 2008 11:12:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kindergeschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Kleine Ursache mit gro&#223;er Wirkung, eine christliche Geschichte f&#252;r Kinder Ein geiziger M&#252;ller trug t&#228;glich viele S&#228;cke zur M&#252;hle. Seine kleine Wasserm&#252;hle lag an einem sprudelnden Bergbach. Am Rande des Waldes hatte der M&#252;ller einen Staudamm bauen lassen, damit das Wasser durch ein Zuf&#252;hrungsrohr von oben auf das M&#252;hlrad flie&#223;en konnte. Hinter dem Staudamm sammelte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>Kleine Ursache mit gro&#223;er Wirkung, eine christliche Geschichte f&#252;r Kinder</strong></em></p>
<p>Ein geiziger M&#252;ller trug t&#228;glich viele S&#228;cke zur M&#252;hle. Seine kleine Wasserm&#252;hle lag an einem sprudelnden Bergbach.<br />
Am Rande des Waldes hatte der M&#252;ller einen Staudamm bauen lassen, damit das Wasser durch ein Zuf&#252;hrungsrohr von oben auf das M&#252;hlrad flie&#223;en konnte. Hinter dem Staudamm sammelte sich eine gro&#223;e Menge Wasser, so dass ein ansehnlicher Stausee entstand.<br />
Eines Tages bemerkte der M&#252;ller einen kleinen Riss in der Staumauer. Man riet ihm, den kleinen Spalt sofort reparieren zu lassen, damit kein gr&#246;&#223;eres Unheil entstehe. Aber der geizige M&#252;ller meinte, eine solche Kleinigkeit w&#228;re doch gar nicht der Rede wert, und das bisschen Wasser, das durch das kleine Loch sickere, k&#246;nne wohl dem Staudamm nicht schaden. Gegen Abend hatte sich der geringe Spalt schon zu einem bedenklichen Riss erweitert. Die Arbeiter in der M&#252;hle machten ihren Herrn auf die drohende Gefahr aufmerksam und baten ihn, den Schaden doch sofort ausbessern zu lassen. Aber der sorglose, geizige M&#252;ller gab zur Antwort: »Heute ist es schon zu sp&#228;t, wir wollen damit bis morgen fr&#252;h warten.«<br />
Um Mitternacht wurde der M&#252;ller durch ein furchtbares Ger&#228;usch aus dem Schlaf geweckt. Er sprang aus seinem Bett und eilte die Treppe hinab. Zu seinem gro&#223;en Schrecken sah er, dass der Staudamm durchgebrochen war und das angesammelte Wasser des kleinen Stausees sich &#252;ber seine sch&#246;nen Felder ergoss. Als die Sonne aufgegangen und es Tag wurde, musste er feststellen, dass fast sein ganzes Eigentum durch die verheerende Flut zerst&#246;rt war. Eine kleine Ursache — welch eine gro&#223;e Wirkung.<br />
Manch geringer Fehler oder eine &#252;ble Angewohnheit, die wir kaum beachten, kann mit der Zeit zu einer gro&#223;en S&#252;nde heranwachsen. Aus dem Nascher ist manchmal ein Dieb und Betr&#252;ger geworden. Viele Kinder l&#252;gen oft im Spa&#223;, und sp&#228;ter k&#246;nnen sie diese S&#252;nde &#252;berhaupt nicht mehr lassen. Das f&#252;hrt dann soweit, dass sie als F&#228;lscher oder Betr&#252;ger ins Gef&#228;ngnis kommen. — Wenn Kinder solches Unheil vermeiden wollen, dann m&#252;ssen sie schon fr&#252;hzeitig ihre kleinen Fehler und &#252;blen Angewohnheiten zum Herrn Jesus Christus bringen, denn das Blut Jesu Christi macht ja allen Schaden gut, und der Heilige Geist gibt uns Kraft, nicht in die kleinen S&#252;nden einzuwilligen.</p>
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      <b>Name:</b> <a href="http://www.christenload.com/?file_id=63">Kleine Ursache mit großer Wirkung</a> <small>(27.5KB)</small><br />
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		<title>Im Paradies</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Nov 2008 11:11:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kindergeschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Paradies, eine christliche Geschichte f&#252;r Kinder Der Arzt kam zum letzten Mal zu dem kranken M&#228;dchen. Nachdenklich sch&#252;ttelte er mit dem Kopf: »Hoffnungslos, liebe Frau, keine Medizin kann das Kind mehr retten. Es wird bald sterben.« Das Gesicht der Mutter wurde noch bleicher. Aber sie bewahrte Ruhe, sie ging in das Zimmer, in dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>Im Paradies, eine christliche Geschichte f&#252;r Kinder</strong></em></p>
<p>Der Arzt kam zum letzten Mal zu dem kranken M&#228;dchen. Nachdenklich sch&#252;ttelte er mit dem Kopf: »Hoffnungslos, liebe Frau, keine Medizin kann das Kind mehr retten. Es wird bald sterben.« Das Gesicht der Mutter wurde noch bleicher. Aber sie bewahrte Ruhe, sie ging in das Zimmer, in dem ihr Liebling im hellen Sonnenschein ganz matt auf einem Stuhl im Kissen sa&#223;. Unter Schmerzen hatte sie das Kind geboren, nun sollte sie es wieder in die Hand Gottes zur&#252;cklegen. Sie betete: »Dein Wille geschehe! Gib mir Kraft, der Kleinen den letzten Weg leicht zu machen.«<br />
»Mutti!« — das Kind schlug seine Augen auf und hob seinen Kopf leicht aus dem Kissen. »Mutti, ich habe so sch&#246;n getr&#228;umt.« Die Mutter strich ihr sanft &#252;ber den Kopf und wischte sich mit der anderen Hand Tr&#228;nen aus den Augen.<br />
»Wenn du w&#252;sstest, mein Herzchen, was ich dir zu erz&#228;hlen habe! So etwas Sch&#246;nes! Was w&#252;rdest du sagen, wenn es jetzt auf einmal im Sommer Weihnachten w&#228;re?«<br />
»Das gibt es doch nicht, Mutti?«<br />
»Nein, aber du sollst noch etwas viel Sch&#246;neres erleben. Eine richtige &#220;berraschung wei&#223; ich f&#252;r dich!«<br />
»Mutti, o ja, bitte sag es mir doch schnell!«<br />
Einen Augenblick stockte die Stimme der Mutter &#8211; konnte sie es &#252;ber&#8217;s Herz bringen? Aber sie hatte es sich ja vorgenommen, ihre Kleine sollte mit heller Kinderfreude dem Sterben entgegengehen. »Denke nur, Liebling, Jesus hat sagen lassen, du darfst zu ihm in den Himmel kommen. Du wei&#223;t ja, dort ist es immer wie Weihnachten, nur noch viel sch&#246;ner.«<br />
»Ach, Mutti, dann sehe ich den lieben Heiland selber und die vielen Engel? Das wird aber sch&#246;n!« So gl&#252;cklich hatte die Mutter diese Kinderaugen noch nie strahlen gesehen.<br />
»Mutti, wenn ich jetzt auf einmal h&#246;ren m&#252;sste, ich h&#228;tte nur getr&#228;umt, das w&#228;re doch eine schlimme Geschichte? Es ist doch wirklich wahr, Mutti, ja?«<br />
»Ja, mein Kind, ja, es ist wahr«, sagte die Mutter und konnte kaum noch die Tr&#228;nen zur&#252;ckhalten. »Mutti, kommst du auch mit?« &#8211; Vor dieser Frage hatte sich die Mutter sehr gef&#252;rchtet.<br />
»Ein bisschen sp&#228;ter, Herzenskind«, sie versuchte zu l&#228;cheln. »Das ist doch gerade sch&#246;n, dann kommst du mir entgegen an der Himmelst&#252;r, wenn ich auch in den Himmel darf und zeigst mir dann alles, was du dort schon gesehen hast.«<br />
In diesen Tagen sprach die Mutter viel vom Reich Gottes und von der Herrlichkeit des Paradieses. Sie wich nicht eine Stunde vom Bett ihres Kindes. Die Nachbarin kaufte f&#252;r sie ein und kochte das Essen. Das kranke Kind wollte immer wieder vom Himmel erz&#228;hlt bekommen.<br />
Als die Mutter am Abend des letzten Tages das Kind in ihr sch&#246;nes Bettchen legte, lag &#252;ber ihrem Gesicht ein Glanz der Ewigkeit, die Vorfreude zum Paradies. Ihr T&#246;chterchen hatte die Augen f&#252;r immer geschlossen und war in eine sch&#246;nere Welt hin&#252;bergewechselt.</p>
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      <b>Name:</b> <a href="http://www.christenload.com/?file_id=276">Im Paradies</a> <small>(28.5KB)</small><br />
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		<title>Jeder bringt sein kleines Opfer</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Nov 2008 11:10:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kindergeschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Jeder bringt sein kleines Opfer, eine christliche Geschichte f&#252;r Kinder Eine Quelle ist der Ursprung des flie&#223;enden Wassers. Durch den Regen dringt das Wasser in die Erde hinein. Dann sammelt sich das Wasser in der Erde und sprudelt an einem Ort aus der Erde wieder heraus. Flie&#223;t das Wasser aus einem lockeren Boden, dann ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>Jeder bringt sein kleines Opfer, eine christliche Geschichte f&#252;r Kinder<br />
</strong></em><br />
Eine Quelle ist der Ursprung des flie&#223;enden Wassers. Durch den Regen dringt das Wasser in die Erde hinein. Dann sammelt sich das Wasser in der Erde und sprudelt an einem Ort aus der Erde wieder heraus. Flie&#223;t das Wasser aus einem lockeren Boden, dann ist es eine Grundwasserquelle, kommt das Wasser aus einer Felsspalte, dann spricht man von einer Spaltquelle.<br />
In England gab es einmal eine Kirchengemeinde, die es sich zur Aufgabe gemacht hatte, in alle Welt Bibeln zu verschicken. Die Bauern aus den D&#246;rfern kamen zum Gottesdienst mit Pferd und Wagen angereist. W&#228;hrend der Versammlung wurde besprochen, wie das Geld zusammenkommen sollte, um Tausende von Bibeln erst einmal zu kaufen. Da erhob sich ein Mann und redete folgende Worte: »Ihr lieben M&#228;nner und Frauen! Ihr denkt so bei euch, was k&#246;nnen wir tun, um in aller Welt Bibeln zu verteilen? Wir sind ein armes Bauernvolk, wir k&#246;nnen h&#246;chstens ein paar Pfennige geben, und was will man damit schon anfangen? H&#246;rt mir zu, ihr M&#228;nner und Frauen, als ich &#252;ber den Berg kam, da sah ich eine Quelle und fragte: »Quelle, wo willst du hin?« — »Ich laufe zum Strom!« Und als ich an den Strom kam, da sprach ich: »Strom, wo willst du hin?« — »Ich eile ins Meer!« Ich fragte dann: »Was willst du dort?« — »Ja, da kommen alle Wasser der Quellen, der Brunnen, der Fl&#252;sse und Str&#246;me zusammen und unsere Millionen Wassertropfen werden so stark, dass wir dann gro&#223;e Schiffe &#252;ber die Weltmeere tragen, die viele Waren und Nahrungsmittel f&#252;r alle V&#246;lker transportieren.« Jetzt zog der Redner einen Geldbeutel hervor und holte einen Pfennig heraus: »Seht ihr den kleinen Pfennig? Ich sage jetzt zu ihm: »Eile, laufe mein kleiner Pfennig! Pfennig, wo willst du hin?« — »Zu der Mark aus Silber!« — »Taler, Taler du musst wandern — wohin?« — »Zu den Hunderten, zu den Tausenden, ja zu den Millionen, so wie die Millionen Wassertropfen im gro&#223;en Meer vereinigt sind, sollen auch die Pfennige sich versammeln.« Deshalb wollen wir alle so viel geben, wie wir nur k&#246;nnen, dann kommen Millionen Pfennige zusammen und bald haben wir zehntausend Mark beieinander. Nur laufen muss der Pfennig, immer laufen in gro&#223;er Eile. Habt ihr mich verstanden?«<br />
Dann setzte sich der Mann. Die Bauern gaben nun immer flei&#223;ig ihr Opfer, und bald konnten die ersten Bibeln ihre gro&#223;e Reise antreten.</p>
<p><table style="border: 0px solid #CCC;" cellpadding="3" width="100%">
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      <b>Name:</b> <a href="http://www.christenload.com/?file_id=277">Jeder bringt sein kleines Opfer</a> <small>(28KB)</small><br />
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		</item>
		<item>
		<title>Warum der Kuckuck so ruhelos ist</title>
		<link>http://www.christenload.com/kindergeschichten/warum-der-kuckuck-so-ruhelos-ist-816.html</link>
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		<pubDate>Fri, 21 Nov 2008 11:02:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kindergeschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum der Kuckuck so ruhelos ist, eine christliche Geschichte f&#252;r Kinder &#220;ber den Kuckuck erz&#228;hlt man sich im Volksmund folgende Geschichte: &#62;Als Gott der Herr, der allm&#228;chtige Sch&#246;pfer, alle V&#246;gel geschaffen hatte, vom Fischadler bis zum kleinsten Zaunk&#246;nig, wies der Herr jedem der V&#246;gel sein Gebiet an: Den m&#228;chtigen Adler setzte er in die steilen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>Warum der Kuckuck so ruhelos ist, eine christliche Geschichte f&#252;r Kinder</strong></em></p>
<p>&#220;ber den Kuckuck erz&#228;hlt man sich im Volksmund folgende Geschichte: &gt;Als Gott der Herr, der allm&#228;chtige Sch&#246;pfer, alle V&#246;gel geschaffen hatte, vom Fischadler bis zum kleinsten Zaunk&#246;nig, wies der Herr jedem der V&#246;gel sein Gebiet an: Den m&#228;chtigen Adler setzte er in die steilen Felsen des Hochgebirges, das Rotkehlchen in die niederen Str&#228;ucher, und die Lerche sollte &#252;ber dem Acker emporsteigen, um Gott zu loben, der Kiebitz in sumpfigen Gebieten sein Wesen treiben. Die Schwalbe durfte sich an die Balken und Hausecken der H&#228;user und St&#228;lle ihr Nest bauen, w&#228;hrend der Storch sein gro&#223;es Nest ganz oben auf die H&#228;user bauen sollte. Der klobige Vogel Strau&#223; mit seinen langen Beinen und seinem langen Hals konnte sich in der W&#252;ste auslaufen, die Schw&#228;ne und Wildg&#228;nse hingegen nisten an den Seen und Gew&#228;ssern.<br />
Aber dem Kuckuck war das alles nicht recht. Das Wasser war ihm zu nass, die W&#252;ste zu trocken, das Dach zu hoch, das Haus zu dumpf und der Acker zu sandig.<br />
Da wurde der Sch&#246;pfer &#252;ber den Kuckuck unwillig und sagte zu ihm: &gt;Bitte suche dir deinen Standpunkt selber aus, der dir gef&#228;llt.&lt; Seitdem fliegt der Kuckuck von Ort zu Ort, von Wald zu Wald und findet nirgends einen Platz, an dem es ihm l&#228;nger als ein Jahr gef&#228;llt. Er schl&#228;ft jede Nacht auf einem anderen Baum, legt seine Eier in fremde Nester und fliegt davon. Er k&#252;mmert sich um seine Kinder nicht und kennt sie nicht einmal.«<br />
Diese Geschichte ist nat&#252;rlich nur eine Legende, sie hat aber einen tiefen Inhalt. Menschen, die nirgends richtig zufrieden sind, reisen oft in der Welt umher und finden nirgends Ruhe.</p>
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      <b>Name:</b> <a href="http://www.christenload.com/?file_id=278">Warum der Kuckuck so ruhelos ist</a> <small>(27KB)</small><br />
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