Archive für die Kategorie 'Geschichten aus dem Leben'

Jul 14 2009

Meine Last ist zu schwer

Geschrieben von Christ under Geschichten aus dem Leben

Ein Mann war mit seinem Los unzufrieden und fand seine Lebenslast zu schwer. Er ging zu Gott und beklagte sich darüber, dass sein Kreuz nicht zu bewältigen sei. Gott schenkte ihm einen Traum.
Der Mann kam in einen großen Raum, wo die verschiedensten Kreuze lagen. Eine Stimme befahl ihm, er möge sich das Kreuz aussuchen, das seiner Meinung nach passend und erträglich wäre. Der Mann ging suchend und prüfend umher. Er versuchte ein Kreuz nach dem anderen. Einige waren zu schwer, andere zu kantig oder unbequem, ein goldenes leuchtete zwar, aber es war untragbar. Er hob dieses und probierte jenes Kreuz. Keines wollte ihm passen. Schließlich untersuchte er noch einmal alle Kreuze und fand eines, das ihm passend und von allen das erträglichste schien. Er nahm es und ging damit zu Gott. Da erkannte er, dass es genau sein Lebenskreuz war, das er bisher so unzufrieden abgelehnt hatte. Als er wieder erwachte, nahm er dankbar seine Lebenslast auf sich und klagte nie mehr darüber, dass sein Kreuz zu schwer für ihn sei.

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Jul 14 2009

Kind des reichsten Vaters

Geschrieben von Christ under Geschichten aus dem Leben

Ernie Klassen erzählte eine Begebenheit aus ihrem Leben: Eines Tages fuhren wir nach Österreich. An der Grenze wollten die Zollbeamten meinen Pass sehen. Als ich meinen kanadischen Passport vorzeigte, sagte der Zollbeamte: »Sie sind Kanadier! Dann sind Sie bestimmt auch sehr reich.« Ich hatte sofort die Antwort: »Das stimmt! Ich bin sehr reich. Mein Vater hat viele Länder, große Herden Vieh und ist sehr, sehr reich.« Dann zeigte ich auf die österreichischen Berge und sagte: »Auch alle diese schönen Berge gehören meinem Vater.« Er sah mich mit großen Augen an, bis ich ihm erklärte:
»Wissen Sie, ich bin ein Gotteskind. Der himmlische Vater, der Schöpfer, ist mein Vater. Und deshalb bin ich so reich!«

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Jul 14 2009

Ein wohlhabender Großgrundbesitzer…

Geschrieben von Christ under Geschichten aus dem Leben

Ein wohlhabender irischer Großgrundbesitzer hielt den auf seinen Gütern beschäftigten Leuten einmal eine sehr originelle Predigt. Er gab an allen wichtigen Plätzen seiner weiten Ländereien folgende Meldung bekannt:
„Am kommenden Montag bin ich in der Zeit von zehn bis zwölf Uhr im Büro meines Landhauses anzutreffen. In dieser Zeit bin ich bereit, alle Schulden meiner Landarbeiter zu bezahlen. Die unbezahlten Rechnungen sind mitzubringen.“
Dieses ungewöhnliche Angebot wird tagelang zum Gesprächsstoff. Manche halten es für einen üblen Schwindel, andere vermuten einen Haken darin, denn niemals ist bisher derartiges offeriert worden. Der angekündigte Tag rückt heran. Zahlreiche Leute finden sich ein. Pünktlich um zehn tritt der Gutsherr ein und verschwindet wortlos hinter seiner Bürotür. Niemand wagt es, einzutreten. Vielmehr diskutiert man unentwegt über die Echtheit der Unterschrift und die Motive des Chefs. Um halb zwölf erreicht schließlich ein altes Ehepaar das Büro. Der alte Mann mit einem Bündel Rechnungen in der Hand erkundigt sich mit zitternder Stimme, ob hier die Schulden bezahlt werden. Er wird verhöhnt: „Bis jetzt hat er noch nichts bezahlt!“ Ein anderer: „Es hat auch noch keiner versucht, aber wenn er es wirklich tut, dann kommt schnell und informiert uns.“ Dennoch wagen es die beiden Alten. Sie werden freundlich empfangen, die Beträge werden addiert und sie erhalten einem vom Gutsherrn unterzeichneten Scheck über die Gesamtsumme. Als sie gerade voller Dankbarkeit das Büro verlassen wollen, sagt er: „Bleiben sie bitte noch bis 12 Uhr hier, wenn ich das Büro schließe.“ Die beiden Alten verweisen auf die wartende Menge da draußen, die von ihnen hören will, ob das Angebot wahr sei. Es bleibt beim strikten Nein: „Sie haben mich beim Wort genommen und die da draußen müssen das gleiche tun, wenn sie ihre Schulden beglichen haben wollen.“ Das Angebot des Gutsbesitzers galt für alle seine Leute und sein Konto reichte aus, um alle Schulden zu tilgen. Schuldenfrei wurde aber nur das eine Ehepaar, das seinem Wort vertraute.

Lieber Zuhörer! Überlege es dir heute, jetzt, ob du deine Schuldscheine nicht tilgen lassen willst, ob du das Angebot Gottes, die Vergebung deiner Sünden, annehmen oder verwerfen möchtest!

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Jul 14 2009

Der eigentliche Glanz

Geschrieben von Christ under Geschichten aus dem Leben

Bei der Olympiade der Behinderten in den USA vor einigen Jahren bewegte die wenigen Zuschauer vor allem der 400-m-Endlauf der Männer. Acht Behinderte laufen los. Sie laufen nicht elegant, aber sie laufen, jeder mit einer anderen Behinderung. Das sieht nicht so schön aus, und mancher wendet sich erschrocken ab. Doch dann schauen wieder alle hin, als kurz vor dem Ziel der führende Läufer stürzt. Der zweite rennt nicht vorbei, um sich den Sieg zu sichern. Er läuft zu dem Gestürzten, richtet ihn mühsam auf, greift unter seine Arme, schleppt ihn mit sich und zu zweit humpeln und stolpern sie weiter.
Da kommen die anderen auch schon heran, aber auch sie laufen nun nicht an den beiden vorbei, sondern auf sie zu. Alle greifen sich unter die Arme, den Gestürzten haben sie in der Mitte, und so laufen und schleppen sie sich gemeinsam ins Ziel.

Unsere Gemeinden sich ähnlich. Vieles läuft nicht so elegant und schneidig, mehr gebrochen und behindert, oft erbärmlich anzuschauen und eher kümmerlich. Aber der Glanz und die Schönheit unsrer Gemeinden liegt gar nicht in unserem Können, unsrer Eleganz und Kompetenz, unserer Superform und bestechender Cleverness, sondern darin, dass wir Gestürzte aufheben und Behinderte annehmen und Schwache tragen und einander helfen und lieben.

In der Gemeinde Jesu kommt es nicht darauf an, dass einer der Beste und der strahlende Sieger ist, sondern dass alle gemeinsam das Ziel erreichen. Der eigentliche Glanz der Gemeinde ist ihre Liebe.

„Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe. Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt!“                     Johannes 13, 34.35

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