Archive für die Kategorie 'Zeit'

Jan 07 2008

Das Tempo der Zeit

Geschrieben von Christ under Zeit

Das Tempo der Zeit, ein christliches Gedicht zum Thema Zeit

WIe hat das Tempo unserer Tage den Menschen grausam umgeprägt,
weil unter wilder Hast und Plage er keinen Frieden in sich trägt.

Er hat ja keine Zeit zum Beten, zur Stille überm Gotteswort,
nicht Zeit, ins Heiligtum zu treten, wo all die Unrast fiele fort.

Lässt all das Hasten und Beginnen ihm niemals Zeit für fremde Not,
so auch nicht Zeit, sich zu besinnen, was ihn erwartet nach dem Tod.

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Nov 23 2007

Die Zeit

Geschrieben von Lazarus under Nachfolge, Zeit

Die Zeit
 
Die Zeit ist schön, wenn man für Jesus lebt,
in einem Ringen nach den höchsten Gütern strebt,
zerbrochen in sich selbst, vor Gott im Staube liegt,
sich in erkannte Wahrheit stets mit Freuden fügt.

Die Zeit ist schön, wenn man für andre lebt,
in Liebe dient, des Nächsten Not und Elend hebt,
die Lasten tragen hilft, die andre niederbeugt,
und jedes Auge trocknet, daß von Tränen feucht.

Die Zeit ist schön, wenn man durch Wüsten geht,
wo heiß der Sand und heiß der Glutwind weht,
die Hand dem müden Pilger tröstend reicht,
und ihm den Palmengarten und die Quelle zeigt.

Doch schrecklich ist die Zeit, wo man nur sich gesucht,
aus lauter Selbstsucht seinen Bruder hat geflucht,
zufrieden mit sich selbst, die andern sterben sah,
und zu dem Sünder sprach: „Komm mir nur nicht zu nah!”

Ja, schrecklich ist die Zeit, wo Pharisäertun
und totes Kapital und eitler Glanz und Ruhm
den Ton angeben und am Ruder steh’n.
Da muß der Geist betrübt von dannen geh’n!

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Okt 25 2007

Ich hab nicht Zeit

Geschrieben von Christ under Zeit

Ich hab nicht Zeit, ein christliches Gedicht zum Thema Zeit

1. Ich hab nicht Zeit; so rufen auf und nieder
Viel Menschen die der Herr umwirbt
Ich hab nicht Zeit, damit wird immer wieder
So manch ein armes Herz verderbt.
Vielleicht hast es auch du schon oft gesprochen
Und deines Heilands Liebesbund gebrochen
So oft Er rief, sprachst du zum Trost bereit:
"Ich hab nicht Zeit."

2. Du hast nicht Zeit? Doch, hast du Zeit für Dinge
Die nutzlos und unnötig sind. Nicht Zeit?
Und wenn du mit dem Tod wirst ringen
Dann wirst du sein das Unglückskind.
Sieh, - alle Zeit ist dir dazu gegeben,
Den Herrn zu suchen, der dir schenkt ewges Leben!
O sprich nie mehr der du dem Tod geweiht:
"Ich hab nicht Zeit."

3. Du hast nicht Zeit? - Doch mich beschleicht ein Ahnen:
Du hast fürs Fernsehen doch noch Zeit.
Du hast nicht Zeit? - Doch liest du Schundromane,
- die nur dem Teufel sind geweiht.
Hat dir die Weltlust ganz dein Herz genommen?
Du magst nicht hören: Doch der Herr wird kommen!
Noch steht das Tor der Gnade offen weit!
Hast du nicht Zeit?!

4. Ich hab nicht Zeit. Ach so kannst du noch sprechen?
Und schlägst doch teure Stunden tot.
Ich hab nicht Zeit - das wird dein Herz einst brechen
Wenn Reu dich quält in ewger Not
O sieh, die Jahre deines Lebens schwinden
Es häufen sich die Schulden deiner Sünden
O sag nicht mehr, dass dich’s nicht ewig reut,
"Ich hab nicht Zeit."

5. Ich hab nicht Zeit - das ist ein Wort vom Teufel,
Und stürzet in die ewge Nacht.
Es hat gewiss und ohne Zweifel
Schon tausende ums Heil gebracht!
O lass dein Zögern, geh den Heiland suchen
Sonst wirst du einst das Wort "Nicht Zeit" verfluchen.
O sag nie mehr wenn Er dir Gnade beut:
"Ich hab nicht Zeit."

6. Ich hab nicht Zeit. Willst ferner du so sagen?
Es führet dich die Zeit zur Ewigkeit.
Doch wird dich dann die Zeit verklagen
Die du dem Tand der Welt geweiht.
Ach, Tag und Jahre hast du schwinden lassen
und wolltest nicht die Hand des Heilands fassen.
O raff dich auf - brech mit dem Wort noch heut:
"Ich hab nicht Zeit."

7. Ich hab nicht Zeit, so denk nicht mehr noch sage,
Wenn Gottes Volk zur Andacht geht, Ich hab nicht Zeit
- O lass die Klage, wenn Gott dich mahnet zum Gebet
Und ruft der Geist, dass du dich sollst bekehren
So habe Zeit, doch keine Zeit zum Wehren
Ja nur ein Tor spricht: "Herr es tut mir leid,
"Ich hab nicht Zeit!"

8. Ich hab nicht Zeit. O sprich doch dies nie wieder!
Benutz den Tag der Heute heißt.
Komm, wirf dich vor den Heiland nieder,
Und nimm das Heil, das man dir preist
Ja heute, wenn du seine Stimme hörest
So mach dich auf, dass du dich recht bekehrest
Und sprich zum Herrn, der retten will dich gern
Dein ist meine Zeit! Gib du mir Gnad!

Amen

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Okt 25 2007

Aus schwerer Zeit

Geschrieben von Christ under Gottes Fürsorge und Führung, Zeit

Aus schwerer Zeit, ein christliches Gedicht zum Thema Zeit und Gottes Fürsorge

Die Lieder, gedichtet in Trübsal und Schmerzen,
Gedanken, gesammelt in dunkelster Stund’,
Die trösten gewöhnlich auch andere Herzen,
Die auch so zerrissen, so blutig und wund’.
Sie wirken im Segen, oft nahe und fern,
Im Dienste des Meisters, zur Ehre des Herrn.

Sie künden: Du bist nicht allein hier im Jammer,
So mancher ist mit dir in Trübsal und Not;
Du weinst nicht alleine in düsterer Kammer
In nächtlicher Stunde, die Augen dir rot.
Dich drückt hier ein Kreuze wohl oftmals recht schwer,
Doch dort ist ein Nächster, der leidet noch mehr.

Sie flüstern, du liegst hier vielleicht auf den Knien
Und blickest gen Himmel um Hilfe zu Gott,
Doch dort hat ein Pilger sich müde geschrien
Und ist am Verzweifeln, in Jammer und Not;
Und eure Gebete, die steigen im Chor
Vereinigt zum Throne der Gnaden empor.

Das stärkt dann die Seele, ein Kreuze zu tragen,
Dem Heilande nach, gelassen und still;
Die Tränen zu trocknen und nicht zu verzagen,
Wenn auch es im Kampfe oft heiß und oft schwül.
Man duldet voll Hoffnung und freut sich der Zeit,
Wo Gott einst die Seinen hier alle befreit.

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