Archive für die Kategorie 'Nachfolge'

Nov 13 2007

O halte fest

Geschrieben von under Nachfolge

O halte fest, ein christliches Gedicht zum Thema Nachfolge

O halte fest, was Gott dir hat gegeben
in Jesus Christus, dem erhöhten Sohn.
O halte fest; es ist dein Heil und Leben
und deine Freude, auf der Erde schon.

Der Feind der Seele will dir alles rauben:
er führt die Welt in deine Sinne ein,
verwässert und vergiftet deinen Glauben.
Weis ihn zurück mit einem klaren, festen Nein!

Lass sie nur Sonderling dich schelten,
das sei dir wahrlich Ehr und Ruhm genug!
Was soll der Jünger in der Welt denn gelten,
die seinen Herrn im Hass ans Kreuze schlug?

Ja, halte unverrückt am Wort der Wahrheit,
an Gottes eigenen Gedanken fest.
Geh seinen Weg, gehorsam und in Klarheit,
und sei gewiss, dass Er dich nicht verlässt.

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Nov 06 2007

Bitte für den Tag

Geschrieben von under Nachfolge,Treue

Bitte für den Tag, ein christliches Gedicht zum Thema Treue und Nachfolge

Herr, gib mir neuen Mut
das unter Deiner Hut
froh ich zur Arbeit geh,
tapfer und männlich steh,
dann wird es gut.

Was auch der neue Tag
alles mir bringen mag,
hilf mir, dass ich als Christ,
selbst wenn es schwierig ist,
doch nicht versag’.

Bin ich gleich in die Welt
mitten hineingestellt,
gib, dass mich Deine Gnad
stets auf dem Glaubenspfad
schützt und erhält.

Rufen nun Pflichten viel,
Herr, lass mich treu und still
all meine Arbeit tun.
Einmal, dann darf ich ruhn,
droben am Ziel!

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Nov 06 2007

Du weißt!

Geschrieben von under Nachfolge

Du weißt, ein christliches Gedicht zum Thema Nachfolge

Du weißt, o Herr, ich brauche Kraft zum Wandern
Den Lebensweg der oftmals steil und schwer,
Ich brauche Kraft zum Schweigen, wenn’s bei andern
Oft glücklicher und leichter geht einher.
Doch meine Kraft ist schwach und so geringe,
Aus eigner Kraft ich gar nichts, Herr, vollbringe,
Drum gib der schwachen Rebe Deinen Saft,
    – Herr, gib mir Kraft!

Du weißt, o Herr, ich brauch Geduld zum Tragen,
Was du mir zugeteilt an Not und Leid,
Geduld zum Schweigen aber nicht zu klagen
Wenn mir auch endlos scheint die Prüfungszeit.
Ich brauch Geduld zum Hoffen und zum Harren
Wenn auch die Nächte ohne Schlaf oft waren,
Drum trau ich einzig nur auf Deine Huld,
    – Gib mir Geduld!

Du weißt, o Herr, ich brauche Trost in Stunden,
Wenn niemand trösten kann mein müdes Herz,
Wenn heiß mir brennen meine tiefen Wunden
Dann brauch ich Trost in meinem bittern Schmerz.
Ich brauche Trost, wenn mir vor lauter Weinen
Die Sonne nicht mehr kann ins Herze scheinen,
Wenn ich vom Sturm des Lebens bin umtost,
    – Herr, gib mir Trost!

Du weißt, o Herr, ich brauche Mut zum Zeugen
Dich zu bekennen vor der argen Welt.
Ich brauche Mut zum Reden nicht zu schweigen,
Wenn man mich auch sogar verspottet hätt’.
Du weißt, o Herr, wie ich so feige bin
Drum gib mir Mut und schenk mir Deinen Sinn.
Du kennst ja meine Schwachheiten so gut,
    – Herr, gib mir Mut!

Du weißt, ich brauche Dich an jedem Orte
Und ohne Dich seh ich nicht einen Schritt.
Ich fände nie den Weg zur Himmelspforte,
Wenn, Heiland, Du nicht selber gehest mit.
Du weißt, wie bang mir ist in schweren Stunden
Doch hast Du selbst die Welt ja überwunden,
Und süßen Frieden Du schon hier verheißt,
    – Ja Herr, Du weißt!

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Nov 06 2007

Inwendig schmücket euch

Geschrieben von under Nachfolge

Inwendig schmücket euch, ein christliches Gedicht zum Thema Nachfolge

Inwendig schmücket euch,
ihr Töchter allesamt,
alsdann gefallet ihr
dem Seelenbräutigam!

Es ist nicht Schmuck von außen,
der herrlich ist und fein,
es braucht nicht schöne Kleider,
um königlich zu sein.

Ein stilles, sanftes Wesen,
verborgen vor der Welt,
das ist der Schmuck, die Zierde,
die unserm Herrn gefällt,

bis einst in weißen Kleidern
wir stehn vor Gottes Thron,
von ihm geschmückt mit Palmen
und einer güldnen Kron!

»Euer Schmuck soll nicht äußerlich sein wie Haarflechten, goldene Ketten oder prächtige Kleider, sondern der verborgene Mensch des Herzens im unvergänglichen Schmuck des sanften und stillen Geistes, das ist köstlich vor Gott.«
1.Petrus 3, 3 und 4

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