Archive für die Kategorie 'Liebe'

Jan 09 2008

Ein guter Rat

Geschrieben von Christ under Allgemein, Liebe

Ein guter Rat, ein christliches Gedicht zum Thema Liebe

Schreib in den Sand, die bösen Wort’ und Taten
Womit man dich beleidigt und gekränkt.
Das in Vergessenheit sie bald geraten,
Dein Herz und Sinn nicht länger daran denkt.

Wer liebet - gleich wie Jesus liebet,
Nicht nur vergibt - nein auch vergisst.
Und darin sich beständig übet -
Der ist in Wahrheit hier ein Christ.

Doch was dir je an Gutem und an Liebem
Zuteil von Gott und auch von Menschen ward
Sei wie auf Marmortafeln eingeschrieben
Und tief im Herzensgrunde aufbewahrt.

Der hat ein überströmend Leben,
Der dankbar sich am Kleinsten freut
Und weil ihm selbst ward viel vergeben -
Auch seinem Nächsten er verzeiht.

Beitrag als PDF an PDF | PDF Software | PDF erstellen

No responses yet

Nov 23 2007

Wachendes Aug’ für des anderen Glück

Geschrieben von Lazarus under Dienst, Liebe

Wachendes Aug’ für des anderen Glück,
fühlendes Herz für ein fremdes Geschick.
Schnelles Verständnis für Freunde in Not,
helfende Hände im Leben und Tod.

Liebe, die im verborgenen geht,
schweigendes Opfer und stilles Gebet.
Fern von der Menge und niemals genannt,
leis’ wie der Engel und selten erkannt.

Reich im Entsagen und dürftig im Lohn,
Friede im Leben und Freude im Tot.
Selig im Leben, doch selbst wünschenlos,
selbstlose Liebe - wie bist du so groß

Beitrag als PDF an PDF | PDF Software | PDF erstellen

No responses yet

Aug 20 2007

Ohne Liebe bin ich nichts

Geschrieben von admin under Liebe

Ohne Liebe bin ich nichts.
Selbst wenn ich in allen Sprachen der Welt,
ja mit Engelzungen reden könnte,
aber ich hätte keine liebe.
so wären alle meine Wonne hohl und leer,
ohne jeden Klang, wie dröhnendes Erz
oder ein dumpfer Paukenschlag.
Könnte ich aus göttlicher Eingebung reden,
wüßte alle Geheimnisse Gottes,
könnte seine Gedanken erkennen
und hätte einen Glauben, der Berge versetzt,
aber mir würde die Liebe fehlen.
so wäre das alles nichts.
Selbst wenn ich all meinen Besitz an die
Armen verschenken und für meinen Glauben
mein Leben opfern würde,
hätte aber keine Liebe. dann wäre alles umsonst!

Liebe ist geduldig und freundlich.
Sie kennt keinen Neid. keine Selbstsucht,
sie prahlt nicht und ist nicht überheblich.
Liebe ist weder verletzend, noch auf sich selbst bedacht.
weder reizbar. noch nachtragend.
Sie freut sich nicht am Unrecht. sondern heut sich,
wenn die Wahrheit siegt.
Die Liebe erträgt alles, sie glaubt alles,
sie hofft alles und hält allem stand.

Diese Liebe ist durch den Tod Jesu in diese
Welt ausgegossen. Wir dürfen sie für uns selbst
in Anspruch nehmen und sie dann an unseren
Nächsten weitergeben.

Zu lieben ist immer ein Wagnis.
Wenn du liebst. veränderst du Viele der Spielregeln,
die Menschen aufgestellt haben,
und nach denen unsere Gesellschaft lebt.
Die üblichen Berechnungen gelten nicht mehr für dich.
Indem du dich intensiver hineinbegibst in die Familie Gottes,
nimmst du dich aus den oberflächlichen Ordnungen dieser Welt heraus.
Weil du liebst, wirst du sichtbarer. Du fällst auf.
Deine ungewöhnlich en Einstellungen
sind eine Herausforderung an andere.
Und nicht wenige werden dir beweisen wollen,
daß nicht möglich ist was du vorhast.

Weil du liebst tut sich die Welt auf
die Gesetze der Logik und des Verstandes beherrschen nicht mehr alles.
Wunder sind wieder möglich!

Weil du liebst. bist du verletzbar
Wer nicht liebt. setzt sich nicht aus.
Weil du liebst. ist dir die Welt mit ihren Menschen
nicht gleichgültig.

Je mehr du dich Gott und seiner Liebe auslieferst
desto stärker wird die verwandelnde Wirkung sein.
die von deinem Leben ausgeht
Du lebst nicht umsonst. und jede Tat deiner Liebe
wird ein Stück neues Leben möglich machen

Aus deiner Verletzbarkeit entsteht die Nähe,
nach der Menschen sich sehnen,
weil sie sich in ihr geborgen fühlen

Weil du liebst, sind dir einfache Lösungen nicht mehr möglich.
Du kannst nicht mehr die Tür endgültig zuschlagen
oder verbittert jemanden aufgeben
und der Zerstörung das Feld überlassen.
Du hoffst auch da noch. wo es scheinbar 
nichts mehr zu hoffen gibt.
Du vertraust  auch da noch. wo andere
das Vertrauen längst aufgegeben haben.
Denn eines weißt du ganz genau:
Mit meinem Gott kann ich über mauern springen
auch über Mauern der Verbitterung und Hoffnungslosigkeit.

Weil du liebst, bemühst du dich,
die tieferen Zusammenhänge zu verstehen.
und an die Wurzeln der Probleme zu gelangen.
Du läßt dich nicht abspeisen mit billigen Antworten
mit Sprüchen, die leer geworden sind,
mit Theorien, die sich nicht leben lassen.

Viele werden dich unrealistisch finden.
Es kann sein, daß sie dich belächeln.
und dir sagen. daß deine Sicht von der Welt
nicht zu verwirklichen sei.
Wirst du dich abbringen lassen.
von deiner Überzeugung und von deinem Vorhaben?
Wird dir dein Einsatz lächerlich erscheinen?
Wirst du dich deiner Liebe schämen?
Denke an Jesus. der sein eigenes Leben nicht verschont hat,
um uns mit seiner Liebe in beschenken!

Weil du liebst. gewinnst du ein immer feineres Gespür
für das, was noch unrecht ist an deiner eigenen Liebe.
 Du merkst. daß du noch am Anfang stehst.
Schmerzhaft ist es, wenn du entdeckst,
daß Cerührtheit noch nicht Liebe ist
und daß Mitempfinden und Sympathie
manchmal nur Vorformen der Liebe sind.
Vielleicht fällt es dir auf, daß du eigentlich oft
nur liebst. um selbst wieder geliebt zu werden.
Deshalb ist es so wichtig, immer wieder zurück zur Quelle zu gehen!
Laß dich dort von  Gott reinigen von allem Egoismus,
der dich einschränkt. von allem Neid und aller Ängstlichkeit,
die dir den Weg zum Nächsten vermauern.
Nur dann km seine Liebe dich wieder neu erfüllen!

Was wir lieben, wird verwandelt:
aus dem Unscheinbaren wird etwas wichtiges,
aus dem Aufgegebenen entsteht neues Leben.
Aber am meisten werden wir selbst verwandelt wenn wir lieben.

Beitrag als PDF an PDF | PDF Software | PDF erstellen

No responses yet

Aug 13 2007

Bruderliebe

Wie fast jeden Tag
wartet ein Christ, auch heut’, bei Mondenschein.
Wann sein Bruder, der ein Trunkenbold, wohl kommen mag?
Fluchend, betrunken vom Schnaps und Wein.

Das Haus in dem die Brüder leben
steht auf einer Anhöhe, im Walde - abgelegen.
Schon Jahre her da zog auch er, der nun ein Christ,
und trank mit seinem Bruder ohne Anhalt ohne Frist.

Doch als er den Heiland hat gefunden
ist ihm die Trunksucht ganz verschwunden.
Von dem Tage als der Christ
nicht mitging zu des Bruders Runden
hat ihn der Bruder verhöhnt,
verspottet, geschlagen ja geschunden.

Doch der treue Christ wartete stets erneut,
so wartet er auch wieder heut’.
Wieder er am Küchenfenster sitzt
und an einem Holzstück schnitzt.

Doch plötzlich hört er aus dem Dickicht,
wie das trockene Holz unter den Füßen eines Schnellen bricht.
Das Geräusch wird lauter - als ob jetzt jemand kriecht.
Schnell löscht er in der Küche das Petroleumlicht.

Er denkt bei sich: Mein Bruder ist’s bestimmt noch nicht.
Doch nun ein lautes Hundebellen die Nachtstille durchbricht!
Er hört noch mehr schnelle Schritte.
Im Tale sieht er helles Fackellicht
und plötzlich steht sein Bruder in der Küchenmitte!

Mit zerlumpten Kleidern, blutendem Leib
teilt der Trinker in Hast dem Bruder sein Leid:
Als ich vom Schnapse wieder betrunken,
hat mich der Müller gereizt.
Ich hab ihn getreten, geschlagen und zum Dorfteich geschleist.
Dort hab’ ich ihn in meinem Wahn ertrunken!

Nun folgt mir mit Hund und Gewehren die halbe Stadt!
Ach Bruder, mein Bruder ich bin ja so müde und matt.
Vergib mir doch, daß ich zu dir war so hart
und gib mir, oh Bruder, den richtigen Rat!

Kaum hat er die Worte ausgesprochen,
ist er zu des Bruders Füßen zusammengebrochen.
Doch der Bruder, gefüllt mit der göttlichen Liebe,
gibt Raum dem geistlichen Triebe!

Schnell zieht er die dreckigen Kleider ihm aus
und zieht seine sauberen Sachen ihm an.
Die Kleider des Trinkers sie passen ihm auch,
da kommen die suchenden Leute schon an.

Bald heißt es: Ergib dich, umstellt ist das Haus!
Da antwortet der Christ: Ich ergebe mich, ich komme schon raus.
Die Sache erscheint den Leuten so sicher.
Morgen schon kommst du zum Richter!

Am nächsten Morgen wurde das Urteil beschlossen.
Zum Tode verurteilt, wurd’ er erschossen!
Doch in der Nacht, im Verließ
schrieb er dem Bruder die letzten Worte im Brief:

Wenn dich dieser Brief wird erreichen
so gehört mein Leib zu den Leichen.
Weine du nicht um mich,
doch weine viel mehr um dich!

Ich bin bei dem Heiland,
mir geht es jetzt gut.
Doch wie weh mir das Herze um dich doch tut.
Du bist ja schuldig an Jesu Blut!

Oh Bruder, du bist ja lebend schon tot
denn deine Schuld ist wie Blut so rot!
Doch Bruder es gibt noch einen Weg,
bekehr’ dich zum Heiland, noch ist’s nicht zu spät.

Ich hab’ mich für dich nur hingegeben.
Doch Jesus gab für die ganze Menschheit sein Leben!
Oh, laß dich vom Heiland bekehren, laß vom frevelnden Streben,
so werden wir im Himmel ein Wiedersehen erleben!

Der Trinker, vom Rausch ausgeschlafen,
laß die Worte des Bruders mit Schmerz.
Wie sehr ihn die Sätze doch trafen,
es zieht ihm zusammen sein Herz!

Nun ist es genug mit dem Selbstbetrug!
Und endlich schüttet er aus sein Herz.
Ach wie oft er den Bruder doch schlug,
doch nun betet um Vergebung er Himmelwärts.

Die Liebe des Bruders sie rührte ihn doch!
Auch er fand die Liebe, den Frieden, die Freud’.
Und du, oh Freund wartest noch?
Suchst du den Frieden, so find ihn bei Jesus noch heut’.

Hast Du noch Sünde, die Dich bedrückt?
Gibt es im Leben nichts was dich beglückt?
Sag es dem Heiland, flehend noch heut,
und er schenkt Dir Frieden, wenns Dich gereut.

Hast Welt und Sünde du satt?
Ist Deine Seele müde und matt?
Sag es dem Heiland, der Dich sehr liebt,
und Du findest Frieden, weil er Dir vergibt.

Heut’ ist noch Gnade,
morgen wer weiß!?
Doch wenn du dich nicht bekehrst
wird die Hölle dir heiß!

So komm zu dem Heiland,
gib dich ihm hin.
Er macht dir seine Liebe bekannt
und gibt deinem Leben den Sinn.

 

Beitrag als PDF an PDF | PDF Software | PDF erstellen

No responses yet

Next »

eXTReMe Tracker Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de