Nov
13
2007
Warum, ein christliches Gedicht zum Thema Gottes Führung
Warum willst du verzagen
In deiner Einsamkeit?
Du darfst dem Herrn es sagen
Der Ohr und Herz dir leiht
Er kann dich so verstehen
Wie du dich nicht verstehst.
Wird immer mit dir gehen
Wohin du irgend gehst.
Warum bleibst du nicht stille?
Und lehnst dich immer auf?
Führt nicht des Vaters Wille
Der Dinge Weg und Lauf?
Was je auch mag geschehen
Ist völlig ihm bewusst
Was er zuvor ersehen
Führ er zur höchsten Lust.
Warum willst du nicht danken
Für all dein Glück und Leid?
Die Liebe ohne Schranken,
trägt dich zur Herrlichkeit.
Nun froh dein Wohl und Wehe
Das dir verordnet ist
Und bleib in Jesu nähe,
Bis du am Ziele bist.
Warum kannst du nicht trauen
Auf seiner Gnade Macht?
Bald darfst den Herrn du schauen
In wunderbarer Pracht.
Mehr als dein kühnstes Denken
Zu ahnen hat gewagt.
Wird dir dein Vater schenken
Wenn die Vollendung tagt.
Nov
13
2007
In Jesu Armen, ein christliches Gedicht zum Thema Gottes Fürsorge
In Jesu Armen, welch herrliches Los.
Friedvolles Ruhen in Seinen Schoß.
Heilige Stunden mit Ihm allein.
Seliges Wissen, sein Kind zu sein.
Sieghaftes Kämpfen gegen Sünde und Welt
im Aufblick zu Ihm, dem Siegesheld.
Er geht den Seinen im Kampf voran
und führt sie heimwärts nach Kanaan.
Friedvolles Wandern an seiner Hand.
Sicheres Pilgern durchs Fremdlingsland.
Das höchste Glück in Ihm allein.
Ja, herrlich ist es, sein Kind zu sein.
In Jesu geborgen, welch seliges Los,
errettet vom Tode, o Glück so groß!
Ihm zur Verfügung und allezeit bereit
zu wirken für Jesus – in Ewigkeit.
Nov
06
2007
Mein Gott, wie groß bist Du, ein christliches Gedicht zum Thema Güte
Mein Gott, wie groß bist Du!
Du schufst, Du trägst die Welten!
Der Schöpfung Jubellied kann
Dir allein nur gelten.
Du gibst der Sonne Licht,
der Blume Duft und Farben;
Dich rühmen Luft und Meer,
des Feldes goldne Garben.
Mein Gott, wie treu bist Du!
Du Fels der Ewigkeiten!
Du bist mein fester Turm
im Wechselgang der Zeiten.
Scheint dunkel auch Dein Rat
und seltsam Deine Pflege, vollkommen ist Dein Tun,
und recht sind Deine Wege.
Mein Gott, wie gut bist Du,
so mild Dein Herz,
die Hände so stark,
und Deine Huld ohn’ Maß,
ohn’ Ziel und Ende!
Gebundne machst Du frei,
gibst Augenlicht den Blinden,
Gebeugten hilfst Du auf,
lässt Schwache Rettung finden.
Mein Gott, wie reich bist Du,
Herr Himmels und der Erden!
Dein Bach, so voll, so frisch,
kann nimmer trocken werden.
Und schein’ ich hier auch arm
und schwach einmal im Leiden,
bin dennoch reich in Dir –
mein Erbe. Ew’ge Freuden!
Nov
06
2007
Wir ruhn in Dir, Du unser Schild und Retter,
wir ziehen nicht allein in Kampf und Streit.
Uns schirmt Dein Arm, bedroht uns Sturm und Wetter;
wir ruhn in Dir und überwinden weit.
Du unser Hort, der uns das Heil gegeben,
Dein Name ist für uns das Reichspanier,
Du unser Fels, Gerechtigkeit und Leben,
all unsre Quellen, Jesus, sind in Dir.
Wir gehn im Glauben vorwärts, Dir vertrauend,
und bringen nichts als unsre Schwachheit mit.
Doch jubeln wir, auf unsern Heerfürst schauend:
Wir ruhn in Dir, Du führst uns Schritt für Schritt.
Wir ruhn in Dir, es kann uns nichts geschehen,
Du schirmest uns in Angst und Not und Leid.
Und wenn wir durch die Perlentore gehen,
so ruhn wir stets bei Dir in Ewigkeit.