Archive für die Kategorie 'Gottes Fürsorge und Führung'

Mrz 06 2008

Gott sieht!

Gott sieht, ein christliches Anspiel zum Thema Gottes Fürsorge und Führung für 7 Personen

Monika:  Hallo John.

John:  Hallo Monika.

Monika:  Na, wie war’s auf Arbeit?

John:  Im Büro war alles bestens. Die Aufträge liefen gut. Alles klappte wunderbar, nur….

Monika:  Was, nur?

John:  Ja, nur in der Pause gibt es Probleme mit meinen Kollegen.

Monika:  Wie meinst du das?

John:  Es ist so: Der Chef gibt mir Aufgaben, die ich erledigen soll. Er vertraut mir. Er weiß, dass ich Christ bin und damit auch zuverlässig. Wie du weißt, geht es unserer Firma zurzeit nicht so gut. Oft bekomme ich Aufträge, die ziemlich aufwendig und verantwortungsvoll sind. Und das erweckt den Neid der anderen.

Monika:  Und was geschieht in der Pause?

John:  Hör zu, ich erzähle es dir. Es war wie immer. Ich saß am Tisch in der Kantine, als drei meiner Kollegen zu mir kamen und mich ironisch ansprachen.

- Musik -
(Szenenwechsel)

1. Kollege:  Na, bist du etwa müde, John? Der Chef gibt dir auch wirklich zu viel Arbeit.

2. Kollege:  Logisch, so viel kann keiner allein schaffen. Wie kann der Chef nur so unbarmherzig sein?!

John:  Ach, hört doch auf. Das ist doch gar nicht wahr.

3. Kollege:  Das sagt man dann so. Aber du musst doch zugeben, dass du zuviel Arbeit hast.

John:  Das stimmt überhaupt nicht.

1. Kollege:  Na, hoffentlich überarbeitest du dich nicht. Wir brauchen dich noch.

3. Kollege:  Ohne dich kann unsere Firma nicht existieren.

2. Kollege:  Wir sind verloren ohne dich.

- Musik -
(Szenenwechsel)

John:  So läuft das in der Pause. Und das nicht nur einmal in der Woche.

Monika:  Wäre es vielleicht besser, du würdest den Arbeitsplatz wechseln?

John:  Niemals würde ich das tun. Ich verdiene hier ganz gut, obwohl es nicht immer leicht ist. Aber ich werde es schon schaffen.

Monika:  Wie du meinst.

Sprecher:  John arbeitet weiter in dem Betrieb. Doch eines Tages wird er krank und muss zum Arzt.

John:  O nein. Der Arzt hat mich für drei Wochen krankgeschrieben. Gerade jetzt, wo wir wieder ein bisschen Arbeit haben. Was wird aus meiner Arbeit? Die Kollegen werden sich ja freuen, aber der Chef … In solchen Sachen ist er ja gar nicht gut zu sprechen.

- Musik -

Sprecher:  Es ist Freitag. Monika hat gerade die Post aus dem Briefkasten geholt.

(Sie hält ein paar Briefe in der Hand)

Monika:  O, Tante Margit hat geschrieben und hier eine Rechnung fürs Telefon. John, hier, ein Brief für dich.

(Gibt ihm den Brief, er öffnet ihn)

John:  Was!?! Das kann doch nicht wahr sein. Ich bin gekündigt. Ich fasse es nicht. Monika, hör mal zu:
Sehr geehrter Herr Braun, wir müssen Ihnen leider mitteilen, dass wir Sie ab heute in unserer Firma nicht weiter beschäftigen können, da die Arbeitslage zur Zeit nicht sehr gut ist. Wir bedanken uns für Ihre Mitarbeit in unserem Unternehmen und wünschen Ihnen für Ihren weiteren Berufsweg viel Erfolg sowie persönlich alles Gute. Mit freundlichen Grüßen. Ballmann
(faltet den Brief zusammen)
Kannst du das glauben? Ich dachte immer, der Chef ist zufrieden mit mir. Ich habe doch immer mein Bestes gegeben. Bestimmt haben die Kollegen viel Negatives über mich erzählt. Deshalb die Kündigung. Ich kann mich nicht so einfach von der Stelle trennen. Die geregelten Arbeitszeiten und der Verdienst. Es klappte so gut. Und nun das. Solche Arbeit finde ich bestimmt nicht wieder.

Monika:  Weißt du, John. Gott hat bis jetzt so wunderbar gesorgt. Und dass es jetzt so gekommen ist, weiß er auch.

- Musik -

Monika:  Sieh mal, was hier in der Zeitung steht.

John:  Mitarbeiter gesucht! Für den Bereich Elektrotechnik.

Monika:  Das ist doch was für dich, oder?

John:  Bestimmt nicht, aber ich fahre mal hin. Ist ja nicht weit.

(Szenenwechsel)
(John klopft)

Chef:  Herein.

John:  Guten Tag, Braun ist mein Name. Es geht um die Anzeige in der Zeitung. Ist die Stelle noch frei?

Chef:  Ja, Sie sind der erste Bewerber. Die Stelle muss dringend besetzt werden. Wir suchen einen Elektroinstallateur. Was haben Sie denn gelernt?

John:  Elektroinstallateur.

Chef:  Das passt ja sehr gut. Haben Sie Ihre Bewerbungsunterlagen dabei?

John:  Nein.

Chef:  Kommen Sie doch bitte morgen um 10 Uhr. Dann können Sie sich Ihren Tätigkeitsbereich ansehen und wir können alles Weitere besprechen.

John:  Vielen Dank. Ich bin dann morgen rechtzeitig da. Auf Wiedersehen.

Chef:  Auf Wiedersehen.

- Musik -
(Szenenwechsel)

Monika:  Und, wie war’s?

John:  Ich soll morgen noch mal wiederkommen. Dann wird alles andere besprochen. Es sieht ganz so aus, dass ich die Stelle bekomme.

Monika:  Das ist ja wunderbar. Wir haben darum gebetet und Gott hat erhört.

John:  Ja, du hast recht.

Monika:  Dadurch sehen wir, wie allmächtig doch der Herr Jesus ist. Er ist überall, auch wenn es uns manchmal hoffnungslos scheint.

Sprecher:  Es stellt sich heraus, dass diese Arbeit noch viel besser ist. Er versteht sich mit den Kollegen und auch der Verdienst ist zufrieden stellend.

Gott redet auch durch solche Situationen zu uns. Er führt uns manchmal durch Tiefen, aber er verlässt uns nicht dabei. Er zeigt uns dadurch seine Größe, seine Allgegenwärtigkeit gegenüber uns Menschen.

ENDE

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Jan 09 2008

Eben-Eser

 Eben-Eser, ein christliches Gedicht zum Thema Gottes Führung

 Er half bisher, der Herr, Ihm sei die Ehre,
 Ihm sei der Dank, Ihm unser Lob geweiht!
 Wenn Er nicht auf dem Plan gewesen wäre,
 wo wären wir mit unsern Kräften heut?

 Eins ist gewiss, so weit wir rückwärts sehen:
 Wir waren schwach, doch stark und treu war Er.
 Er segnet über Bitten und Verstehen;
 wir preisen laut: »Bis hierher half der Herr!«

 Er blieb derselbe, der durch Meeresfluten
 Sein Volk vor Pharao hindurchgeführt,
 der es getränkt in dürrer Wüste Gluten,
 als Moses Stab das Felsgestein berührt’.

 Er blieb derselbe wie in jenen Tagen,
 da Er, als Israel sich machtlos fand,
 in einem Nu der Feinde Heer geschlagen,
 als Samuel bei Eben-Eser stand.

 Er blieb derselbe, und wir richten heute
 wie Samuel ein Eben-Eser auf.
 »Bis hierher half der Herr!«, so klingt’s ins Weite,
 so steig es dankend heut zum Thron hinauf.

 Ja, weiter als des Sternenzelts Gewölbe
 reicht Seine Treue und Barmherzigkeit.
 Bis hierher half Er, und Er bleibt derselbe,
 ja, gestern, heute und in Ewigkeit!

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Jan 09 2008

In trüben Stunden

In trüben Stunden, ein christliches Gedicht zum Thema Trost und Gottes Fürsorge

Will in trüben Kummertagen
dir das müde Herz verzagen,
steht dir Trost und Hilfe fern,
flücht in deine stille Kammer
und vertraue deinen Jammer
deinem Gott und deinem Herrn.

Lass die heißen Tränen fließen,
lass die Klagen sich ergießen
in ein kindliches Gebet;
Vaterohr ist immer offen,
wenn ein Kind, von Schmerz getroffen,
ernst und gläubig zu Ihm fleht.

Kann dir schnelle Hilfe frommen,
glaube nur, sie wird dir kommen,
wohl im Schlaf schon über Nacht!
Soll dein Leiden sich nicht enden,
wird Er seinen Tröster senden,
der dich stark im Dulden macht.

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