Archive für die Kategorie 'Ewigkeit'

Nov 06 2007

Meine Heimat ist hier nicht!

Geschrieben von under Ewigkeit

Meine Heimat ist hier nicht, ein christliches Gedicht zum Thema Ewigkeit

Ein Fremdling bin ich hier auf Erden,
Gehör’ zu einem andern Reich.
Ein Bürger will ich hier nicht werden.
Und lockt man mich, das ist mir gleich.
Wenn man auch vieles mir verspricht;
Nein, meine Heimat ist hier nicht!

Wohl bin ich noch in dieser Welt,
Muss sorgen für das täglich Brot.
Hab noch zu tun mit Haus und Geld,
Beachte menschliches Gebot.
So tu ich meine Erdenpflicht;
Doch meine Heimat ist hier nicht!

Und steht wohl auch in meinem Pass,
dass ich ein Deutscher Bürger bin,
So trag ich dennoch meine Last
Mit einem tiefen Fremdlingssinn.
Doch sage ich’s mit strahlendem Gesicht:
Nein, meine Heimat ist hier nicht!

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Nov 06 2007

Ich bin hier nicht zu Hause!

Geschrieben von under Ewigkeit

Ich bin hier nicht zu Hause, ein christliches Gedicht zum Thema Ewigkeit

Hier bin ich nicht zu Hause,
Hier zieh’ ich nur vorbei,
Durch Nacht und Sturmgebrause
Und Ängsten mancherlei,
Es geht mit schnellen Schritten
Durch’s dunkle Tal der Zeit,
Und bald ist’s ausgelitten,
Am Tor der Ewigkeit.

Hier bin ich auf der Reise,
Und gönn’ mir keine Ruh’,
Ein Heimweh zieht mich leise
Der obern Heimat zu,
Wie sollt ich mich beschweren
Mit Dingen hier im Lauf,
Die doch die Lasten mehren,
Und halten mich nur auf.

Hier werd ich mißverstanden,
Denn Zions Sprache spricht
In dunklen Erdenlanden
Der große Haufe nicht;
Der Weg ist oft so enge,
Der Pfad ist oft so schmal,
Hier kommt man im Gedränge
Wohl oftmals auch zu Fall.

Doch dort am Ziele winket
Mein Heiland mir schon heut;
Und in der Ferne blinket
Die Krone nach dem Streit,
Drum eil’ ich hier auf Erden,
Mag’s kosten was es will;
Denn ich will selig werden,
Das ist mein rechtes Ziel.

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Nov 06 2007

Die Welt kann uns nicht Heimat sein!

Geschrieben von under Ewigkeit

Die Welt kann uns nicht Heimat sein, ein christliches Gedicht zum Thema Ewigkeit

Die Welt kann uns nicht Heimat sein,
wir sind nur auf der Reise.
Wir suchen die zukünftge Stadt,
die Jesus uns bereitet hat.
Und unsre kurze Erdenfahrt
soll sein zu Gottes Preise.

Die Welt kann uns nicht Heimat sein,
wir wandern dunkle Straßen.
Sie sind gesäumt mit Not und Leid,
doch immer hält uns Gott bereit
Erfrischung und Barmherzigkeit.
Er wird uns nie verlassen.

Die Welt kann uns nicht Heimat sein,
wir gehn dem Ziel entgegen.
Bleibt nicht bei Eitelkeiten stehn,
sagt allen, dass sie mit uns gehn.
Bald werden wir den König sehn.
Er kommt mit reichem Segen.

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Nov 06 2007

Abendruhe

Geschrieben von under Ewigkeit

Abendruhe, ein christliches Gedicht zum Thema Ewigkeit

Abendruhe nach des Tages Lasten,
sei willkommen in der Stille mir!
O wie wohl tut’s nach der Arbeit rasten,
wenn der Friede wohnt im Herzen hier!
Wie wird’s erst am Feierabend sein,
gehn wir selig in die Ruhe ein!

Ja, es ist noch eine Ruh vorhanden
für den Knecht und für das Volk des Herrn;
wenn des Kampfes Hitze überstanden,
O dann ruht beim Herrn der Diener gern!
sel’ge Ruhe nach der Mühe Schweiß,
wenn die Arbeitstreu empfängt den Preis!

Himmelsheimat, stille Friedenswohnung,
wo kein Leid mehr ist und kein Geschrei,
wo des Heilands Nähe die Belohnung
für die Seinen ist, und alles neu!
Wo der Knecht sich froh zum Mahle setzt,
an des Herren Fülle sich ergötzt.

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