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	<title>Christliche Schatzkammer &#187; Ewigkeit</title>
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	<description>Eine Sammlung christlicher Werke</description>
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		<title>Harre aus!</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Sep 2008 23:09:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ewigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Nachfolge]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Fr&#252;hling kommt, schon scheint die Sonne w&#228;rmer,Die Fr&#252;hlingsblumen brechen durch die Erde.Doch wenn man sieht die Welt, so denkt man oft:&#8222;Ach, wenn&#8217;s&#160; doch bald schon ew&#8217;ger Fr&#252;hling werde.&#8220; Wie sehnt man sich dabei nach einer Ruhe,Die nicht gest&#246;rt durch S&#252;nd&#8217; und Weltgebrause.Wann kommt der Tag, an welchem Gottes SohnUns, die wir Ihn hier lieben, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Fr&uuml;hling kommt, schon scheint die Sonne w&auml;rmer,<br />Die Fr&uuml;hlingsblumen brechen durch die Erde.<br />Doch wenn man sieht die Welt, so denkt man oft:<br />&bdquo;Ach, wenn&rsquo;s&nbsp; doch bald schon ew&rsquo;ger Fr&uuml;hling werde.&ldquo;</p>
<p>Wie sehnt man sich dabei nach einer Ruhe,<br />Die nicht gest&ouml;rt durch S&uuml;nd&rsquo; und Weltgebrause.<br />Wann kommt der Tag, an welchem Gottes Sohn<br />Uns, die wir Ihn hier lieben, holt nach Hause?</p>
<p>Wenn M&uuml;h&rsquo; und Sorgen nehmen &uuml;berhand<br />Und jeder Schritt nach vorne wird nicht leichter,<br />Dann heb den inner`n Blick zu Dem empor,<br />der f&uuml;r uns hier versprochen hat zu streite.</p>
<p>Noch sind wir hier, noch hei&szlig;t es: &bdquo;K&auml;mpfe treu!&ldquo;<br />Die Treue wird der Herr einmal belohnen<br />Und Er wird selber legen auf das Haupt <br />Des &Uuml;berwinders eine goldne Krone.</p>
<p>Drum harre aus, einst wird der Tag noch kommen,<br />An dem sich unsre Sehnsucht wird erf&uuml;llen.<br />Leg dich getrost in deines Vaters Hand,<br />Denn alles geht nach Seinem Plan und Willen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Was w&#252;rdest du tun?</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Jan 2008 22:49:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ewigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Was w&#252;rdest du tun, ein christliches Gedicht zum Thema Ewigkeit Was w&#252;rd`st du tun,w&#252;rd dir gesagt nun werden:Dies heute ist der letzte Tag, den Gott dir gibt auf Erden. Wie w&#252;rdest du entscheiden dannwo du bis heut die Kraft nicht hattest,zu fliehen aus der S&#252;nde Bann.Oh sp&#252;rst du nicht der S&#252;nde Last? Es muss nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Was w&uuml;rdest du tun, ein christliches Gedicht zum Thema Ewigkeit</em></strong></p>
<p>Was w&uuml;rd`st du tun,<br />w&uuml;rd dir gesagt nun werden:<br />Dies heute ist der letzte Tag, <br />den Gott dir gibt auf Erden.</p>
<p>Wie w&uuml;rdest du entscheiden dann<br />wo du bis heut die Kraft nicht hattest,<br />zu fliehen aus der S&uuml;nde Bann.<br />Oh sp&uuml;rst du nicht der S&uuml;nde Last?</p>
<p>Es muss nicht gro&szlig;e S&uuml;nde sein,<br />oft sind&#8217;s die Kleinigkeiten,<br />doch h&auml;rten sie das Herze dein:<br />es l&auml;sst sich nicht mehr leiten.</p>
<p>Doch du, der du die Zeilen liest,<br />sp&uuml;rst du nicht heilges Mahnen?<br />Er nun tief in dein Herze sieht,<br />er kennt dein W&uuml;nschen, Planen!</p>
<p>Gott selbst hat ernst zu uns gesprochen<br />will er die letzten rufen wach<br />bevor er heimholt die Gemeinde?<br />Oh sag, denkst du dar&uuml;ber nach?</p>
<p>Und wieder steigt vor mir die Frage, <br />wie eine gro&szlig;e Wahrheit auf:<br />Was w&uuml;rd&#8217; ich tun, wenn heute w&auml;re,<br />f&uuml;r mich der letzte Tageslauf?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die vers&#228;umte Gnadenzeit</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Nov 2007 12:04:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ewigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Die vers&#228;umte Gnadenzeit, ein christliches Gedicht zum Thema Ewigkeit f&#252;r 3 Personen Else:&#160; Wie freut es mich dich noch daheim zu treffenDu g&#246;nnst gewiss ein Plauderst&#252;ndchen mirIn meinem Zimmer f&#252;hle ich mich so einsamDrum komm ich, liebe Liese, heut zu dir. Liese:&#160; Meine liebe Elsa: du bist mir stets willkommenKomm nimm nun Platz an meinem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: bold; font-style: italic;">Die vers&auml;umte Gnadenzeit, ein christliches Gedicht zum Thema Ewigkeit f&uuml;r 3 Personen</span></p>
<p><span style="font-weight: bold;">Else:&nbsp; </span>Wie freut es mich dich noch daheim zu treffen<br />Du g&ouml;nnst gewiss ein Plauderst&uuml;ndchen mir<br />In meinem Zimmer f&uuml;hle ich mich so einsam<br />Drum komm ich, liebe Liese, heut zu dir.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Liese:</span>&nbsp; Meine liebe Elsa: du bist mir stets willkommen<br />Komm nimm nun Platz an meinem kleinen Tisch<br />Dein heiteres und munteres Geplauder<br />Erh&auml;lt mich selber munter und frisch</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Else:</span>&nbsp; Was seh ich hier auf deinem Tische liegen <br />Ist&#8217;s nicht ein Brief von deinem M&uuml;tterlein?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Liese:&nbsp;</span> Du hast&#8217;s erraten liebe Freundin mein <br />Er trat vor einer halben Stunde ein.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Else:</span>&nbsp; Meine liebe Liese wie w&uuml;rde ich mich freun<br />Wenn ich wie du, noch eine Mutter h&auml;tt<br />Die mir in treuer M&uuml;tterliebe Liebe<br />Auch dann und wann ein Brieflein schreiben t&auml;t.<br />Doch meine Mutter ist schon l&auml;ngst gestorben<br />Schon lange bin ich in fremder Leute Hand<br />Ich h&ouml;rte nie der Eltern s&uuml;&szlig;e Stimme<br />Mir klang noch nie ein Mutterwort ans Ohr<br />Aus diesem Grund m&ouml;cht ich dich herzlich bitten<br />Lie&szlig; mir doch einmal deiner Mutter Brieflein vor.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Liese:</span>&nbsp; Du weist meine Freundin, dass ich dich herzlich liebe<br />Und dass vor dir ich kein Geheimnis hab<br />Schon l&auml;ngst hast du Vertrauen mir erwiesen<br />Ich wei&szlig;, du schweigest gerne wie das Grab<br />Drum nimm ihn selbst, den Brief in deine H&auml;nde<br />Und lie&szlig; nur alles was darinnen steht<br />dann merkst du auch was t&auml;glich meine Mutter<br />F&uuml;r mich, die einzige Tochter, hat von Gott erfleht.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Lied:&nbsp; </span>Hast du schon empfangen Gottes Kraft und&#8230; </p>
<p>(Elsa nimmt den Brief u. liest w&auml;hrend gesungen wird)</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Elsa:&nbsp; </span>O sag Liese kannst du den Inhalt recht verstehn? <br />Ich muss gestehn, ich fasse vieles nicht. <br />F&uuml;r manches was dein M&uuml;tterlein geschrieben?<br />Fehlt mir bis jetzt noch der Erkenntnis Licht.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Liese:</span>&nbsp; Ei, freilich ich kann alles wohl verstehn <br />Und wei&szlig; auch gut was meine Mutter meint</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Else:&nbsp; </span>Sag, w&uuml;rdest du mir nicht etwas Aufschluss geben <br />Und einiges erkl&auml;ren, liebe Freundin.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Liese:&nbsp; </span>Recht gerne &#8211; was m&ouml;chtest du dann gerne wissen?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Else:&nbsp;</span> Es ist mir da zum Beispiel aufgefallen <br />Dass in dem sch&ouml;nen Brief die Worte stehn <br />&bdquo;O eile doch in deines Heilands Arme<br />bekehre dich und rette deine Seel.<br />Schau, zweimal hat der Herr um dich geworben<br />Zu deinem F&uuml;hrer, Jesum dich erw&auml;hlt<br />Was will denn deine Mutter damit sagen?<br />Noch nie hab solche Worte ich geh&ouml;rt<br />Obwohl ich schon so weit herumgekommen<br />Und man in vielen Dingen mich geehrt.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Liese:</span>&nbsp; In meinem Heimatdorf im Schwabenlande<br />Versammelt sich in einem Nachbar Haus<br />Ein kleiner Kreis von gottesf&uuml;rchtgen Leuten<br />Bei einem Mann genannt der Arme Klaus,<br />Sie alle stehen fest zum Worte Gottes<br />Sie haben einen guten Glaubensgrund<br />Zum Unterschied von andern Christen Leuten<br />Sagt man zu ihnen nur, sie gehn im Grund<br />Zu diesen Leuten geht auch meine Mutter<br />Ich selber musste &ouml;fter mit ihr gehn<br />Und wei&szlig; noch gut was ich in jenem Kreise<br />So oft geh&ouml;rt und auch mit angesehn<br />Es wird dort &uuml;ber Heiligung geredet<br />Von Ruhe und von Verlassensein<br />Sogar von Sch&auml;cher Gnade h&ouml;rt ich reden<br />Und eines Tages von der H&ouml;lle Pein.<br />Sie m&ouml;chten jedermann zu Jesu kehren<br />Dies sind f&uuml;r mich schon l&auml;ngst bekannte Dinge<br />Ich will versuchen sie dir zu erkl&auml;ren<br />Wenn dich dies eine Thema so erfreut<br />Ich frag dich also: bist du schon bekehrt<br />Geh&ouml;rst auch du schon zu den Gotteskindern<br />Sie r&uuml;hmen viel das g&ouml;ttliche Erbarmen<br />Und sagen, es ist getilget meine S&uuml;nde<br />Auch ich der ich ein S&uuml;nder bin bei Gott in Gnaden<br />Ein Himmelserbe und ein Gotteskind.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Else:&nbsp; </span>O Liese kannst du denn dies alles glauben?<br />Ist da nicht etwas von der Schw&auml;rmerei?<br />Ist das nicht T&auml;uschung bei den guten Leuten?<br />O sag mir dieses froh und frei.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Liese:</span>&nbsp; O, nein das ist nicht Schw&auml;rmerei gewesen<br />das ich bei jenen frommen Leuten sah.<br />Ich habe selber &ouml;fter wahrgenommen<br />Wie S&uuml;nder suchten Heil auf Golgatha.<br />Und wenn ich gar an meine Mutter denke<br />Wie gl&uuml;cklich sie in ihrem Heiland war<br />Welch eine Freude sie in ihrem Heiland hatte<br />So schwinden meine Zweifel ganz und gar<br />Ich selbst bin ja dem Heil so nah gewesen<br />Und f&uuml;hlte tief der S&uuml;nde bittren Schmerz<br />Ich hab es selbst im Innern schon empfunden<br />Als einstens ich geschaut, mein s&uuml;ndges Herz</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Lied:</span>&nbsp; Beinah bekehret.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Else:</span>&nbsp; Noch nie hab solche Dinge ich vernommen<br />F&uuml;r mich ist alles dies ein neu Gebot<br />Durch diesen Brief von deiner lieben Mutter.<br />So manches neu durch meine Seele zieht<br />Wie gerne w&uuml;rde ich dies Gl&uuml;ck erfahren,<br />Zu dem schon lang mein Innerstes mich trieb<br />Doch sag mir noch, was meint denn deine Mutter<br />Wenn sie dir schreibt wie&#8217;s hier im Briefe steht <br />&bdquo;Schon zweimal hat der Herr um dich geworben<br />O warte nicht bis es f&uuml;r dich zu sp&auml;t!&ldquo;</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Liese:&nbsp; </span>Sie meint damit, ich soll mich bald bekehren<br />So lang ich stehe in der Gnadenzeit<br />Schon zweimal stand ich an des Grabes Pforte<br />Doch hat der Herr vom Tode mich befreit.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Else:&nbsp; </span>Es wundert mich, dass du in all den Jahren <br />Dein gutes M&uuml;tterlein so sehr betr&uuml;bt <br />Ich konnte aus dem Briefe klar verstehen <br />Wie sehr sie dich von Herzen immer liebt, <br />Wie ich denselben eben durchgelesen <br />Fiel hier mir diese verflossne Stelle auf <br />Ich glaub es fielen Tr&auml;nentropfen <br />Als sie von innerer R&uuml;hrung schrieb darauf <br />Es sagen mir die Tr&auml;nen deiner Mutter<br />Wie sehr sie dich auf falschem Wege w&auml;hrt <br />Du solltest Ihren hei&szlig;en Wunsch erf&uuml;llen <br />Weist du ja nicht wie schnell sie sinkt ins Grab <br />Ich kann in diesem dich gar nicht verstehen, <br />was h&auml;lt dich denn von der Ber&uuml;hrung ab?</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Liese:</span>&nbsp; Meine liebe Else, ich bin noch jung von Jahren<br />Vergn&uuml;gungen, Sport und Gesellschaft mir gef&auml;llt<br />Ich m&ouml;chte zuerst das Leben noch genie&szlig;en<br />Man ist ja doch nur einmal auf der Welt.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Else:</span>&nbsp; Was ich in dieser Stunde hab vernommen<br />Das hat mit Macht mein Innerstes bewegt<br />Durch deinen Brief hat Gott zu mir gesprochen<br />Und mir den Ernst&#8217; des Lebens hat gelegt.<br />Darf ich den Brief nun mit nach Hause nehmen<br />Ich m&ouml;chte dich, von Herzen darum bitten<br />O gib ihn mir, und sage bitte zu.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Liese:&nbsp; </span>Wenn du ihn willst kannst du ihn mit dir nehmen<br />Ich wei&szlig; ja schon was meine Mutter will.<br />Steck ihn nur ein, du gibst ihn ja nicht weiter<br />Und schweigst bei allem andern still.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Else:</span>&nbsp; Ich danke, dass du ihn mir hast gegeben<br />Schon morgen bringe ich ihn dir zur&uuml;ck<br />Doch nun auf Wiedersehen bis morgen Abend<br />Ich w&uuml;nsche dir zu deiner Arbeit Gl&uuml;ck.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Lied:</span>&nbsp; O lass den Geist nicht von dir fliehen</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Else:</span>&nbsp; Ein neues Leben hat f&uuml;r mich begonnen<br />Ver&auml;ndert ist mein Herz, mein Sinn,<br />Ich bin nun Jesu Eigentum geworden<br />Ja staune nur wie ich so gl&uuml;cklich bin<br />Ich danke dir aufs neu f&uuml;r deine G&uuml;te:<br />Dass du den Brief mir gestern anvertraut<br />Durch diesen Brief hab ich den Herrn gefunden<br />Zu Ihm im Glauben heute aufgeschaut.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Liese:</span>&nbsp; Ich bin erstaunt von dir dies zu vernehmen <br />Erz&auml;hl nur mir wie das gekommen ist. <br />Ich h&ouml;r es gern und freue mich im Stillen <br />Dass du, meine Freundin gerettet bist.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Else:</span>&nbsp; Wie das gekommen, will ich gern erz&auml;hlen<br />Zuweil dir solche Dinge ja bekannt<br />Ich ging nach Haus und las den Brief aufs Neue<br />Bis ich darin auch Bibelstellen fand<br />Ich lie&szlig; sofort mir eine Bibel holen <br />Und suchte da den angegebenen Spruch.<br />Bald nahm ich deinen Brief in meine H&auml;nde<br />Und bald las ich im teuren Bibelbuch<br />Und so ist Stund um Stunde dann vergangen<br />Ich fand die ganze Nacht nicht Schlaf, noch Ruh<br />Gar m&auml;chtig war mein Innerstes ergriffen<br />Die teure Bibel machte ich nicht zu.<br />Auf einmal sah ich mein verfehltes Leben<br />Und aller meine S&uuml;nden gro&szlig;e Schuld<br />Zum ersten mal warf ich mich auf die Knie<br />Und suchte ernstlich Jesu Gnad und Huld.<br />Im Geiste sah ich schon der H&ouml;lle Schrecken<br />Ich f&uuml;hlte meiner S&uuml;nde gro&szlig;e Schuld<br />Ich betete bis an den lichten Morgen<br />Und suchte Frieden f&uuml;r mein armes Herz.<br />Am Morgen kam die Hausfrau an mein Zimmer<br />Und brachte Kaffee, wie sie sonst getan<br />Und fragte mich ob ich bin krank gewesen<br />Sie sah mir gleich den Schmerz und Kummer an<br />Ich musste offenherzig ihr erz&auml;hlen<br />Was ich in der vergangnen Nacht erlebt<br />Sie sagte dann, es freut mich dies zu h&ouml;ren<br />Dann wei&szlig; ich f&uuml;r Sie einen guten Rat,<br />Ein Prediger wird gerne ihnen helfen<br />Der mich einst selbst zum Herrn gef&uuml;hret hat<br />Sie holte Ihn, und bald war er erschienen<br />Und zeigte mir den Weg durchs Wort des Herrn<br />Er betete so ernst f&uuml;r meine Rettung.<br />Ich lauschte allein, willig und gern<br />An seiner Seite suchte ich den Frieden<br />Und habe Gnade mir von Gott erfleht<br />So flossen hei&szlig;e bittre Reuetr&auml;nen<br />Wir harrten lang im ernstlichen Gebet.<br />Und endlich schwand die Unruh meines Herzens<br />Ich fand Vergebung, Frieden, Ruh und Heil.<br />Aus lauter Huld und g&ouml;ttlichem Erbarmen<br />Ward mir, dem S&uuml;nder, Jesu Gnad zuteil.<br />Meine liebe Liese, du wei&szlig;t nun wie&#8217;s gegangen<br />Ich denke, auch du freust dich recht mit mir<br />willst du nicht auch bald dich dem Heiland weihn<br />Ihm &ouml;ffnen heut noch deines Herzens T&uuml;r?<br />Liese:&nbsp;&nbsp;&nbsp; Mit Staunen hab ich alles dies vernommen<br />Und mich von Herzen dar&uuml;ber gefreut<br />Ich dachte eben da du mir erz&auml;hltest<br />Aufs neue wieder an die Jugendzeit,<br />W&auml;r ich nur damals auch gerettet worden.<br />Als mir die Gnade Gottes nahe war<br />Doch heute f&uuml;hl ich mich wie abgestorben<br />Die Welt hat mich verh&auml;rtet ganz und gar.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Else:&nbsp; </span>O rei&szlig; dich los, dann pilgern wir zusammen<br />Den schmalen Pfad, den Kreuzesweg, hinan<br />Von heute an will ich zum Heiland eilen <br />O liebe Liese, lass mich nicht allein<br />Als Pilger nach der obern Heimat ziehn<br />Bleib mir als treue Freundin nun auch zur Seit<br />O komm zum Herrn ver&auml;ndre deinen Sinn</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Liese:&nbsp; </span>Ich will gewiss nicht g&auml;nzlich ferne bleiben,<br />Auch such ich sp&auml;ter Jesu Angesicht.<br />Ich m&ouml;chte auch ein Himmelserbe werden<br />Ich komm gewiss zum Herrn, doch heut noch nicht.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Else:&nbsp; </span>Ich m&ouml;chte gerne deiner Mutter schreiben<br />Ihr danken f&uuml;r den segensreichen Brief<br />Und wird gewiss von Herzen sie sich freuen<br />Dass Gott durch ihren Brief mich zu sich rief<br />Du hast wohl nichts dagegen einzuwenden<br />Voll Gl&uuml;ck und Freude ist mein Herz so voll<br />Ich will von dir auch noch ein Gr&uuml;&szlig;lein schreiben<br />Doch nun auf baldiges Wiedersehen, leb wohl. </p>
<p><span style="font-weight: bold;">Lied:</span>&nbsp; &bdquo;O lass den Geist nicht von dir fliehn.&ldquo;</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Else:</span>&nbsp; Ich hab dir etwas Wichtiges mitzuteilen<br />Die letzte Zeit bin ich an diesem Ort.<br />Zum letzten mal komm ich zu dir, der Freundin<br />Schon morgen reise ich vom St&auml;dtchen fort<br />Ich geh nach Rasel in die Bibelschule<br />Und widme freudig mich dem Studium<br />Denn sp&auml;ter m&ouml;cht ich Gottes Wort verk&uuml;ndigen<br />Das teure s&uuml;&szlig;e Evangelium.<br /><br style="font-weight: bold;" /><span style="font-weight: bold;">Liese:&nbsp; </span>So ist denn doch die Nachricht angetroffen<br />Die du in jener Zeit erwartet hast<br />Wie gerne w&uuml;rde ich morgen mit dir gehen<br />Auf dieses Gl&uuml;ck beneide ich dich fast<br />Meine liebe Else ich seh dich ungern scheiden<br />Du warst mir immer eine gute Freundin<br />Du hast so oft mich in Geduld getragen.<br />Und alle Zeit es mit mir gut gemeint.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Else:</span>&nbsp; Zum letzten mal m&ouml;cht ich ans Herz dir legen<br />Schieb die Bekehrung nicht mehr l&auml;nger auf.<br />Dein Heiland wartet ja auf dich schon lange<br />Bald kann beendet sein dein Lebenslauf. <br />Denk nur wie w&uuml;rde deine liebe Mutter<br />Durch deine Rettung gl&uuml;cklich und erfreut<br />Drum m&ouml;cht ich dir zum letzten male sagen<br />Komm doch zu Jesu in der Gnadenzeit.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Liese:</span>&nbsp; Es soll geschehen, ich will es dir versprechen<br />Bald rei&szlig; ich mich von Welt und S&uuml;nde los<br />Ich hoff, in K&uuml;rze kann ich es dir schreiben<br />Ich setz es durch, doch sieh&#8217; der Kampf ist gro&szlig;.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Else:</span>&nbsp; Ja, mache ernst und rette deine Seele<br />Eh es f&uuml;r dich auf ewig ist zu sp&auml;t.<br />O Liese &ouml;ffne bald dein Herz dem Zug der Gnade<br />So lang der Herr vor deiner T&uuml;re steht<br />Es bietet dir die Welt nur leere Freuden<br />Drum richte ernst auf Ihn den Glaubensblick<br />Ich hab an dich nun noch die einz&acute;ge Bitte<br />Gib jenen Brief mir auf die Reise mit<br />Ich heb ihn auf als ein teures Angedenk.<br />Und trag ihn gerne mit mir Schritt f&uuml;r Schritt<br />Er soll mich stets an mich und dich erinnern<br />Und all&#8217;zeit an dein gutes M&uuml;tterlein,<br />Und mich zu gro&szlig;er Dankbarkeit bewegen,<br />So lang ich darf auf Erden sein.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Liese:</span>&nbsp; Recht gerne will ich dir denselben geben<br />Ich habe ja noch viele andre hier<br />Die meine Mutter mir geschrieben <br />So leb denn wohl, meine Else, der Herr mit dir.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Else:&nbsp; </span>F&uuml;r dies Geschenk m&ouml;cht ich dir herzlich danken<br />Durch dies mir Gott die Hand der Rettung bot<br />Und sehen wir auf Erden uns nicht wieder<br />So hoff ich droben, nun beh&uuml;t dich Gott.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Lied:&nbsp; </span>&bdquo;Beinah bekehret&hellip;&ldquo;</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Autor:</span>&nbsp; Ihr Festgenossen, lasst euch noch berichten<br />was ich von diesen beiden Freundinnen noch wei&szlig;<br />Es wird gewiss nicht ohne Segen bleiben<br />F&uuml;r manche hier in unserm trauten Kreis.<br />Du fragst, wie ist denn alles noch gekommen<br />Nach dem die beiden Freundinnen sich getrennt<br />Die Else ist bald in den Dienst des Herrn getreten<br />Wie sie es fr&uuml;her selber hat gew&uuml;nscht<br />Mit Ernst hat sie f&uuml;r ihren Herrn gewirket<br />Segensreich und treu in einer Stadt<br />Wo sie nur Seelen fand die gerne lauschten<br />Das Wort des Herrn sie treu verk&uuml;ndet hat<br />Sie stand so freudig in der sch&ouml;nen Arbeit<br />Sie zeugte mutig f&uuml;r das Wort des Herrn<br />Sie wies die S&uuml;nder zu des Heilands Freuden<br />Und half, wo sie nur konnte, immer gerne<br />Der alten Freundin hat &ouml;fters sie geschrieben<br />Ob wohl sie gar wenig von ihr hat geh&ouml;rt<br />Und bald danach hat sie die Spur verloren<br />Die Liese hat sich wohl nie zu Gott bekehret<br />Es sind dann 20 Jahr ins Land gegangen<br />F&uuml;r unsre Zeugen Gottes viel zu schnell<br />Da pl&ouml;tzlich klopft&lsquo;s in mittern&auml;chtgen Stunde<br />Man ruft die Else in ein Hospital<br />Sie sollte rasch zu einer Kranken kommen<br />Die, wie man dachte, schon im Sterben lag<br />Dass sie, eh ihre Todesstunde naht<br />Ihr noch ein Trostwort von Jesu sagt.<br />In kurzen Augenblicken war sie fertig<br />Und bald trat sie ins Krankenzimmer ein.<br />Sie sah der Kranken gramverh&auml;rtete Z&uuml;ge.<br />Bestrahlt vom matten d&uuml;stren Lampenschein<br />Sie wies sie hin auf Jesu Huld und Gnade<br />Und mahnte sie an ihren nahen Tod<br />Sie redete von Gottes Vatertreue<br />Und fragte sie, sind sie vers&ouml;hnt mit Gott?<br />Da zog die kranke ihre Stirn in Falten<br />Und rief: f&uuml;r mich gibt&rsquo;s keine Gnade mehr<br />Der Herr ist lange schon von mir gewichen<br />Ich sehe schon das finstre H&ouml;llenheer.<br />Da kniete sie bei ihrem Lager nieder<br />Und faltete die H&auml;nde zum Gebet<br />Und hat f&uuml;r diese angefochtne Seele<br />Erleichterung und Vergebung laut erfleht.<br />Doch mitten im Gebet ruft nun die Kranke<br />O schweigen sie, es hat doch keinen Wert.<br />Mir armen gro&szlig;en fluchbeladnen S&uuml;nder<br />Wird keine, Huld und Gnade mehr gewehrt.<br />Die Else suchte sie nun zu ermuntern<br />Und sagte: die Gnade sei f&uuml;r alle da<br />Es floss einst f&uuml;r alle Menschens&uuml;nder<br />Das Blut am Kreuz auf Golgatha<br />O teure Seel, er will auch dich noch retten<br />Er will ja nicht, dass sie verloren gehn<br />O kommen sie zu diesem S&uuml;nderheiland<br />Sie m&uuml;ssen gl&auml;ubig nur auf Jesu sehn<br />Die Kranke aber sch&uuml;ttelt mit dem Kopfe<br />F&uuml;r mich gibt&#8217;s nur noch Zorn Gericht<br />Ich f&uuml;hle schon in mir der H&ouml;lle Schrecken<br />Es ist erl&ouml;scht in mir der Gnade Licht<br />In meiner Jugendzeit wollt Gott mich retten<br />Er hat so oft so liebevoll gelockt<br />Im &Uuml;bermut hab ich die Gnad verscherzt.<br />O arme Seel, der Sch&auml;cher fand noch Gnade<br />Sogar am Kreuz in seiner Todesstund.<br />Du darfst noch heut mit mir zum Paradiese<br />Tat ihm der Herr in seiner Gnade kund.<br />Als dieses Wort in Liebe sie gesprochen<br />Fiel auf die Kranke ein heller lichter Schein<br />Sie denkt, sind das nicht mir bekannte Z&uuml;ge<br />K&ouml;nnt das nicht Liese, meine Jugendfreundin sein?<br />Und wie sie es der Kranken sagen wollte<br />Ein Schrecken ihr durch alle Glieder geht<br />Mit lautem Wort h&ouml;rt sie dieselben rufen<br />Zu sp&auml;t, auf Ewig ist&#8217;s f&uuml;r mich zu sp&auml;t.<br />Dies war das letzte Wort der armen Kranken<br />Mit diesem Ruf ging sie zur Ewigkeit<br />Ein starker Blutstrom floss aus ihrem Munde<br />Vorbei ist&rsquo;s nun mit ihrer Gnadenzeit.<br />Tief war die Dienerin des Herrn ersch&uuml;ttert<br />Nach diesem Aufschrei hat ihr Herz gebebt<br />Sie sah im Geist die finstre Macht des B&ouml;sen<br />Sie hatte &auml;hnliches noch nie erlebt<br />Kein Wort kam &uuml;ber ihre blassen Lippen<br />Bis auf dem Tisch sie eine Karte fand<br />Auf dem ihr Auge sah mit Schmerz und Staunen<br />Der Name ihrer Freundin stand.<br />Da konnte sie sich nicht mehr l&auml;nger halten<br />Sie warf sich weinend nieder auf die Knie<br />Und rief in ihrem innern Leid und Weh<br />So war nun doch umsonst des Heilands m&uuml;h<br />Musst ich in deiner letzten Nacht dich finden,<br />Und h&ouml;ren deinen letzten Jammerschrei? <br />Es wird mir lange in den Ohren klingen<br />Dein letzter Schreckensruf zu sp&auml;t, vorbei!<br />Ich danke dir, du treuer Herr, aufs neue<br />An meiner lieben Freundin Totenbett<br />Dass du in deiner gro&szlig;en Heilandsliebe<br />Mich einst befreit von Satans Macht und Kett<br />Ich bin&lsquo;s nicht wert, dass du mich hast gerettet<br />Und meine Freundin die mir den Brief gegeben<br />Ist nun verloren in die ew&rsquo;ge Nacht<br />Noch treuer will ich dir mein Heiland dienen<br />Dir danken bis in alle Ewigkeit<br />Dass du mir einst dem Himmelsweg gezeiget<br />Und mich vom ew&#8217;gen Tode hast befreit.<br />Sie ging dann heim im Herze tief bek&uuml;mmert<br />Und dachte &uuml;ber dies Erlebnis nach<br />Und hat aufs neue diesen Brief gelesen<br />Die sie entnommen ihrem Schreibtisch hat<br />Am Sonntag drauf hat sie mit&nbsp; heil&#8217;gen Ernst<br />Die Leute all&lsquo; zur Bu&szlig;e neu gemahnt<br />Und mancher hat durch diese ernste Predigt<br />Die Wichtigkeit der Gnadenzeit erkannt.<br />Sie sah in manchem Auge eine Tr&auml;ne<br />Als sie der Freundin Ende hat erz&auml;hlt.<br />Manch S&uuml;nderherz hat in der ernsten Stunde<br />Sich losgemacht und Jesus Christ erw&auml;hlt<br />Und du, mein lieber Freund, in diesem Saale<br />Der du bis heute fern geblieben bist<br />Und die Bekehrung bisher aufgeschoben<br />O, werde heute doch ein wahrer Christ.<br />Komm jetzt in deines Heilands Retterarme<br />Weil jetzt aufs neu ein Ruf an dich ergeht.<br />Damit nicht auch am Ende deines Lebens<br />Bei dir es hei&szlig;t; Auf ewig ist&#8217;s zu sp&auml;t.</p>
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		<title>Mein Bergungsort</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Nov 2007 13:25:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ewigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein Bergungsort, ein christliches Gedicht zum Thema Ewigkeit O Gottes Liebe, die mich riefAus dem Verderben gro&#223; und tief!O Gnade, die mich suchte dort,Warst meiner Seele Bergungsort! Den, der die Welt erschaffen hatBek&#228;mpfte ich in Wort und Tat,Verwarf die Gnade fort und fort,Zu stolz f&#252;r einen Bergungsort. Das Dunkel liebt&#8217; ich, nicht das LichtUnd wollte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-style: italic; font-weight: bold;">Mein Bergungsort, ein christliches Gedicht zum Thema Ewigkeit</span></p>
<p>O Gottes Liebe, die mich rief<br />Aus dem Verderben gro&szlig; und tief!<br />O Gnade, die mich suchte dort,<br />Warst meiner Seele Bergungsort!</p>
<p>Den, der die Welt erschaffen hat<br />Bek&auml;mpfte ich in Wort und Tat,<br />Verwarf die Gnade fort und fort,<br />Zu stolz f&uuml;r einen Bergungsort.</p>
<p>Das Dunkel liebt&#8217; ich, nicht das Licht<br />Und wollte Gottes Gnade nicht.<br />So lauschte ich der Schlange Wort<br />Ganz sicher &#8211; ohne Bergungsort.</p>
<p>Doch Gottes Gnade fand mich dann<br />Und legt&#8217; mir schwere Fesseln an.<br />Ich f&uuml;hlt&#8217; des Teufels Hass und Mord<br />und brauchte einen Bergungsort.</p>
<p>Ich floh in Angst zum Sinai<br />Und beugt&#8217; vor dem Gesetz die Knie.<br />Doch immer klarer war mir dort:<br />Dies ist f&uuml;r dich kein Bergungsort.</p>
<p>Da sprach Sein Geist vom Himmel her:<br />Nur Gnade brauchst du, sonst nichts mehr.&#8217;<br />Er brachte mich mit sanftem Wort<br />Zu Jesu, &#8211; meinem Bergungsort.</p>
<p>Ihn traf der Allmacht Zorngericht,<br />Die ganze Welt ertrug es nicht. -<br />Er aber nahm die S&uuml;nde fort<br />Und wurde unser Bergungsort.</p>
<p>Wenn noch so sehr der Donner grollt,<br />Das Schifflein schwankt, die Woge rollt,<br />Ich komme doch zum sichern Port;<br />Denn Jesus ist mein Bergungsort.</p>
<p>Noch wen&#8217;ge Tage wird es sein,<br />Dann ziehe ich in Kanaan ein.<br />Dort schau ich Dich, mein Heil, mein Hort!<br />Dich, meinen gro&szlig;en Bergungsort!</p>
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		<title>Meine Heimat ist hier nicht!</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Nov 2007 13:23:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ewigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine Heimat ist hier nicht, ein christliches Gedicht zum Thema Ewigkeit Ein Fremdling bin ich hier auf Erden,Geh&#246;r&#8217; zu einem andern Reich.Ein B&#252;rger will ich hier nicht werden.Und lockt man mich, das ist mir gleich.Wenn man auch vieles mir verspricht;Nein, meine Heimat ist hier nicht! Wohl bin ich noch in dieser Welt,Muss sorgen f&#252;r das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: bold; font-style: italic;">Meine Heimat ist hier nicht, ein christliches Gedicht zum Thema Ewigkeit</span></p>
<p>Ein Fremdling bin ich hier auf Erden,<br />Geh&ouml;r&#8217; zu einem andern Reich.<br />Ein B&uuml;rger will ich hier nicht werden.<br />Und lockt man mich, das ist mir gleich.<br />Wenn man auch vieles mir verspricht;<br />Nein, meine Heimat ist hier nicht!</p>
<p>Wohl bin ich noch in dieser Welt,<br />Muss sorgen f&uuml;r das t&auml;glich Brot.<br />Hab noch zu tun mit Haus und Geld,<br />Beachte menschliches Gebot.<br />So tu ich meine Erdenpflicht;<br />Doch meine Heimat ist hier nicht!</p>
<p>Und steht wohl auch in meinem Pass,<br />dass ich ein Deutscher B&uuml;rger bin,<br />So trag ich dennoch meine Last <br />Mit einem tiefen Fremdlingssinn.<br />Doch sage ich&#8217;s mit strahlendem Gesicht:<br />Nein, meine Heimat ist hier nicht!</p>
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		<title>Ich bin hier nicht zu Hause!</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Nov 2007 13:21:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ewigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin hier nicht zu Hause, ein christliches Gedicht zum Thema Ewigkeit Hier bin ich nicht zu Hause,Hier zieh&#8217; ich nur vorbei,Durch Nacht und SturmgebrauseUnd &#196;ngsten mancherlei,Es geht mit schnellen SchrittenDurch&#8217;s dunkle Tal der Zeit,Und bald ist&#8217;s ausgelitten,Am Tor der Ewigkeit. Hier bin ich auf der Reise,Und g&#246;nn&#8217; mir keine Ruh&#8217;,Ein Heimweh zieht mich leiseDer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: bold; font-style: italic;">Ich bin hier nicht zu Hause, ein christliches Gedicht zum Thema Ewigkeit</span></p>
<p>Hier bin ich nicht zu Hause,<br />Hier zieh&#8217; ich nur vorbei,<br />Durch Nacht und Sturmgebrause<br />Und &Auml;ngsten mancherlei,<br />Es geht mit schnellen Schritten<br />Durch&#8217;s dunkle Tal der Zeit,<br />Und bald ist&#8217;s ausgelitten,<br />Am Tor der Ewigkeit.</p>
<p>Hier bin ich auf der Reise,<br />Und g&ouml;nn&#8217; mir keine Ruh&#8217;,<br />Ein Heimweh zieht mich leise<br />Der obern Heimat zu,<br />Wie sollt ich mich beschweren<br />Mit Dingen hier im Lauf,<br />Die doch die Lasten mehren,<br />Und halten mich nur auf.</p>
<p>Hier werd ich mi&szlig;verstanden,<br />Denn Zions Sprache spricht<br />In dunklen Erdenlanden<br />Der gro&szlig;e Haufe nicht;<br />Der Weg ist oft so enge,<br />Der Pfad ist oft so schmal,<br />Hier kommt man im Gedr&auml;nge<br />Wohl oftmals auch zu Fall.</p>
<p>Doch dort am Ziele winket<br />Mein Heiland mir schon heut;<br />Und in der Ferne blinket<br />Die Krone nach dem Streit,<br />Drum eil&#8217; ich hier auf Erden,<br />Mag&#8217;s kosten was es will;<br />Denn ich will selig werden,<br />Das ist mein rechtes Ziel.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die Welt kann uns nicht Heimat sein!</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Nov 2007 13:19:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ewigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Welt kann uns nicht Heimat sein, ein christliches Gedicht zum Thema Ewigkeit Die Welt kann uns nicht Heimat sein, wir sind nur auf der Reise.Wir suchen die zuk&#252;nftge Stadt,die Jesus uns bereitet hat.Und unsre kurze Erdenfahrt soll sein zu Gottes Preise. Die Welt kann uns nicht Heimat sein,wir wandern dunkle Stra&#223;en.Sie sind ges&#228;umt mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-style: italic; font-weight: bold;">Die Welt kann uns nicht Heimat sein, ein christliches Gedicht zum Thema Ewigkeit</span></p>
<p>Die Welt kann uns nicht Heimat sein, <br />wir sind nur auf der Reise.<br />Wir suchen die zuk&uuml;nftge Stadt,<br />die Jesus uns bereitet hat.<br />Und unsre kurze Erdenfahrt <br />soll sein zu Gottes Preise.</p>
<p>Die Welt kann uns nicht Heimat sein,<br />wir wandern dunkle Stra&szlig;en.<br />Sie sind ges&auml;umt mit Not und Leid,<br />doch immer h&auml;lt uns Gott bereit<br />Erfrischung und Barmherzigkeit.<br />Er wird uns nie verlassen.</p>
<p>Die Welt kann uns nicht Heimat sein,<br />wir gehn dem Ziel entgegen.<br />Bleibt nicht bei Eitelkeiten stehn,<br />sagt allen, dass sie mit uns gehn.<br />Bald werden wir den K&ouml;nig sehn.<br />Er kommt mit reichem Segen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Abendruhe</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Nov 2007 13:16:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ewigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Abendruhe, ein christliches Gedicht zum Thema Ewigkeit Abendruhe nach des Tages Lasten,sei willkommen in der Stille mir!O wie wohl tut&#8217;s nach der Arbeit rasten,wenn der Friede wohnt im Herzen hier!Wie wird&#8217;s erst am Feierabend sein,gehn wir selig in die Ruhe ein! Ja, es ist noch eine Ruh vorhandenf&#252;r den Knecht und f&#252;r das Volk des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: bold; font-style: italic;">Abendruhe, ein christliches Gedicht zum Thema Ewigkeit</span></p>
<p>Abendruhe nach des Tages Lasten,<br />sei willkommen in der Stille mir!<br />O wie wohl tut&#8217;s nach der Arbeit rasten,<br />wenn der Friede wohnt im Herzen hier!<br />Wie wird&#8217;s erst am Feierabend sein,<br />gehn wir selig in die Ruhe ein!</p>
<p>Ja, es ist noch eine Ruh vorhanden<br />f&uuml;r den Knecht und f&uuml;r das Volk des Herrn;<br />wenn des Kampfes Hitze &uuml;berstanden,<br />O dann ruht beim Herrn der Diener gern!<br />sel&#8217;ge Ruhe nach der M&uuml;he Schwei&szlig;,<br />wenn die Arbeitstreu empf&auml;ngt den Preis!</p>
<p>Himmelsheimat, stille Friedenswohnung,<br />wo kein Leid mehr ist und kein Geschrei,<br />wo des Heilands N&auml;he die Belohnung<br />f&uuml;r die Seinen ist, und alles neu!<br />Wo der Knecht sich froh zum Mahle setzt,<br />an des Herren F&uuml;lle sich erg&ouml;tzt.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Heimfahrt</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Nov 2007 13:15:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ewigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Heimfahrt, ein christliches Gedicht zum Thema Ewigkeit Der Wimpel weht vom Maste,die Heimat ist nicht fern;mein Schifflein, nimmer raste,sieh dort den Morgenstern! Schon will&#8217;s im Osten tagenin Farben, licht und zart.Voraus denn, ohne Zagen!Bald endet ja die Fahrt. Ging&#8217;s auch durch Sturm und Fluten,oft knapp vorbei am Riff-in guten H&#228;nden ruhtendas Steuer und das Schiff. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-style: italic; font-weight: bold;">Heimfahrt, ein christliches Gedicht zum Thema Ewigkeit</span></p>
<p>Der Wimpel weht vom Maste,<br />die Heimat ist nicht fern;<br />mein Schifflein, nimmer raste,<br />sieh dort den Morgenstern!</p>
<p>Schon will&#8217;s im Osten tagen<br />in Farben, licht und zart.<br />Voraus denn, ohne Zagen!<br />Bald endet ja die Fahrt.</p>
<p>Ging&#8217;s auch durch Sturm und Fluten,<br />oft knapp vorbei am Riff-<br />in guten H&auml;nden ruhten<br />das Steuer und das Schiff.</p>
<p>Drum auf mein Schifflein, eile!<br />Dein F&uuml;hrer nimmer weicht;<br />noch eine kleine Weile,<br />dann ist das Ziel erreicht.</p>
<p>Bald geht dein Anker nieder<br />in ew&#8217;gen Ankergrund,<br />dann machen frohe Lieder<br />das Gl&uuml;ck der Heimat kund.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Sp&#228;therbst</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Oct 2007 23:02:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bekehrung]]></category>
		<category><![CDATA[Ewigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Sp&#228;therbst, ein christliches Gedicht zum Thema Ewigkeit und Bekehrung Das d&#252;rre Laub f&#228;llt zitternd von den B&#228;umen,ein leises Sterben zieht durch die Natur,vorbei die sch&#246;nen Tage wie ein Tr&#228;umen,Verg&#228;nglichkeit verk&#252;ndet Feld und Flur. Welch eine Sprache redet solch Entf&#228;rbenzum Menschen, welchem Gott das Urteil spricht:Auch dir ist es gesetzt, einmal zu sterben,zu sterben, ja &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-style: italic; font-weight: bold;">Sp&auml;therbst, ein christliches Gedicht zum Thema Ewigkeit und Bekehrung</span></p>
<p>Das d&uuml;rre Laub f&auml;llt zitternd von den B&auml;umen,<br />ein leises Sterben zieht durch die Natur,<br />vorbei die sch&ouml;nen Tage wie ein Tr&auml;umen,<br />Verg&auml;nglichkeit verk&uuml;ndet Feld und Flur.</p>
<p>Welch eine Sprache redet solch Entf&auml;rben<br />zum Menschen, welchem Gott das Urteil spricht:<br />Auch dir ist es gesetzt, einmal zu sterben,<br />zu sterben, ja &#8211; doch danach das Gericht.</p>
<p>O m&ouml;cht dies Wort noch manchen Sichren schrecken,<br />durchbohren manches S&uuml;nders Herz und Sinn,<br />vom Todesschlaf am Abgrund ihn erwecken,<br />dass er zu Jesu m&ouml;cht&#8217; um Rettung fliehn.</p>
<p>Gl&uuml;ckselig, wer in Jesu Heil gefunden,<br />ihn schrecket nicht der Zeit Verg&auml;nglichkeit,<br />Tod und Gericht hat Jesus &uuml;berwunden,<br />und f&uuml;r die Seinen naht die Herrlichkeit.</p>
]]></content:encoded>
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