Archive für die Kategorie 'Erntedankfest'

Aug 10 2007

Zum Erntefest

Geschrieben von admin under Erntedankfest

Zum Erntefest, dem frohen,
Bring meine Gab’
ich dar dem Herrn,
der uns in Treue versorget Jahr um Jahr.

Er, der die Vögel nähret,
ob sie auch säen nicht,
Er reicht auch mir die Speise,
daß mir an nichts gebricht.

Die Lilien auf dem Felde,
die kleidet er gar schön
und läßt sein göttlich Wirken
mich allerwärts noch sehn.

Drum weih’ ich neu mein Leben
Dir, Herr, nimm’s gnädig an.
Du hast zu meinem Heile
unendlich viel getan.

Hast auf dem Kreuzaltare
zum Opfer dich gebracht,
um alle zu erretten
aus Satans finstrer Macht!

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Aug 10 2007

Weiß steht das Feld zur Ernte!

Geschrieben von admin under Erntedankfest

Weiß steht das Feld zur Ernte!
Tief neigen sich die reifen Ähren.
Lange genug das Reifen währte.
Nun sollen voll die Scheunen werden.

Hörst Du denn nicht den Wind,
wie er leise spricht:
Wo sind die Schnitter?
Es reicht der Arbeiter noch nicht!

Siehst Du das Feld,
wie ein Meer, im Wind bewegt,
wie es sich legt, wieder erhebt?
 Sag ob Dir’s nicht durchs Herze geht!

Kannst Du denn länger widerstehen?
Kannst Du denn Menschen sterben sehen?
Oh laß doch alles, alles stehen!
Gott will Dich bei der Arbeit sehen!

Du sprichst von keiner Zeit.
Du sprichst von später.
Gott ruft!, drum sei bereit!
 Sei doch des Wortes Täter!

Hörst Du den Ruf, in dieser Zeit?
"Greift zur Sichel, denn die Ernte ist reif!"
Kannst Du noch länger müßig stehen?
Wann wird Gott endlich Taten sehen?

Schon rauscht der Sichel leiser Ernteklang.
Schon werden Garben hier und dort gebunden.
Es klingt der Schnitter fröhlicher Gesang.
Oh kommt! Es sind noch wenig Stunden.

Mit jedem Sichelschnitt,
hörst Du den mahnend Ruf:
Oh bringet Arbeiter doch mit!
Es sind der Schnitter nicht genug.

Die Sonne sinkt im Abendrot.
Das Feld ist noch nicht leer.
Oh komm, denn Dich ruft Gott!
Oh zögre Du nicht mehr!

Es ist schon Nacht!,
doch tönt der Sichelklang.
Oh komme, eh’ es tagt,
denn dann ist Erntedank.

Hilf doch zu holen heim die Garben!
Siehst Du die Not denn nicht?!
Siehst Du wie viele Menschen darben?!
Du aber helfest nicht!

Du denkst noch an Dein eigen Leben!
Du willst lieber nehmen als zu geben!
Umsonst ist all Dein Streben!,
wenn Du nicht willst für Jesus leben!

Ein wenig Zeit nur noch,
bald schlägt es Mitternacht!
Oh Bruder, Schwester höre doch!
Tu was viele selig macht!

Willst Du noch weiter stehen,
auf Deine eigenen Wege sehen?
Laß alles liegen, alles stehen!
Für Sünder fange an zu flehen!

Nimmst Du die Sichel nicht zur Hand,
und fängst nicht an zu schneiden,
so bleibt das Sünderblut an Deiner Hand!
Dann wirst Du bitter weinen!

Du bist dann der schlechte Knecht,
der seine Pfunde einst vergraben.
Darum bedenke einmal recht!
Fang an zu ernten, und Du wirst Frieden haben.

Hör’ doch den Ruf in dieser Zeit:
Es reicht der Arbeiter noch nicht.
Von Herzen antworte noch heut:
Ich bin bereit, Herr sende mich!

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Aug 10 2007

Herr, die Erde ist gesegnet

Geschrieben von admin under Erntedankfest

Herr, die Erde ist gesegnet
Von dem Wohltun Deiner Hand;
Güt’ und Milde hat geregnet,
Dein Geschenk bedeckt das Land.

Auf den Hügeln in den Gründen
Ist dein Segen ausgestreut;
unser Warten ist gekrönet,
unsre Herzen sind erfreut.

Gnädig hast Du ausgegossen
Deines Überflusses Horn,
ließest Gras und Kräuter sprossen,
ließest wachsen Frucht und Korn.

Mächtig hast Du abgewehret Schaden,
Unfall und Gefahr,
und das Gut steht unversehret,
und gesegnet ist das Jahr.

Hilf, daß wir dies Gut der Erden
treu verwalten immerfort;
alles soll geheiligt werden
durch Gebet und Gottes Wort.

Was wir wirken und vollenden,
sei gesät in Deinen Schoß,
dann wirst Du die Ernte senden
 unaussprechlich reich und groß.

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Aug 10 2007

Danket dem Herrn

Geschrieben von admin under Erntedankfest

Danket dem Herrn Danket dem Herrn; denn er
ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich.
Ps. 107,1

Gottlob, nun ist geborgen der Felder reiche Pracht,
mit vieler Müh und Sorgen die Ernte eingebracht.
Es ist ja Gottes Güte die er an uns gewandt.
Erhebe dein Gemüte zum rechten Erntedank!

Er läßt die Saaten sprießen, läßt wachsen und gedeihn,
läßt Regenströme fließen, gibt Tau und Sonnenschein.
Er gibt mit Vaterhänden uns unser täglich Brot.
Es ist an allen Enden, wo Gott, da keine Not.

Dem Herrn gebührt die Ehre und Lob und Dank allein,
weit über Land und Meere ist aller Ruhm nur sein.
Herr, dein Güt’ erfreut hier und an allem Ort.
Gib, daß bei uns gedeihet dein teures wertes Wort!

Dann Herr, wenn einst hienieden kein Ernten wird mehr sein,
bring uns zum ewgen Frieden als reife Garben ein!

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