Archive für die Kategorie 'Erntedankfest'

Sep 14 2007

Für jeden Tag

Geschrieben von Christ under Erntedankfest, Allgemein

Für jeden Tag, ein christliches Gedicht zum allgemeinen Thema und Erntedankfest

Für jeden Tag, den Du, mein Gott, mir gibst,
an dem ich schmecken darf wie Du mich liebst -
für jedes Licht, das mir den Weg erhellt,
für jeden Sonnenstrahl in dunkler Welt -
für jeden Trost, wenn ich in Ängsten bin,
nimm, Herr, das Loblied meines Herzens hin!

Wenn ich oft bange denk an künft’ge Zeit,
hast Du für mich ein Hoffen schon bereit.
Und wenn mich heut ein Kömlein Elend drückt,
vielleicht ist’s morgen schon hinweggerückt -
wo ich auch geh, Dein Arm ist über mir,
Du lässt mich nie allein - wie dank ich Dir!

Für jedes Lied, das mir ein Vöglein singt,
für jede Not, die mich Dir näher bringt -
für jedes Frohsein, jedes Tröpflein Glück,
für jeden friedevollen Augenblick,
für jede Wolke, die vorüberzieht -
für alles Dir ein einzig Jubellied.

Für jeden Freundesgruß, der mich erfreut,
für jede Hand, die mir ein Blümlein streut -
für jedes Herz, das mir entgegenschlägt,
das mit mir liebt und glaubt und kämpft und trägt,
für all die Seligkeit, Herr, dort und hier,
in alle Ewigkeit - ich danke Dir.

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Sep 14 2007

Hast du gedankt

Geschrieben von Christ under Neujahr, Erntedankfest

Hast du dem Herrn gedankt für seine Treu
Für alles, was er liebend dir geschenkt?
Dass jeden Sommer, jedes Jahr aufs neue
In seiner Gnad und lieb er dein gedenkt?

Ein ganzes Jahr hat er dich treu geleitet
Durch Freud und Leid, durch Sonnenschein
Ein ganzes Jahr dir deinen Tisch bereitet
Hast du Ihm deinen Dank dafür gebracht.

Nach Winters Nacht sandt’ er des Sommers Segen
Er ließ den Landmann seinen Samen streun
Schickt warmen Sonnenschein und kühlen Regen
Er ließ die gold’nen Saaten ihm gedeihn.

Danksagungstag! O stehe heute stille
Und denk der Gnade die dich segnend hielt
Damit von deinem Dank und deiner Fülle
Doch auch dein armer Bruder etwas fühlt.

O denke heute derer, die da harren
Im dunklen Tal, deren Auge weinet
O lass dein Brot auch übers Wasser fahren
Damit ihr Dank mit deinem sich vereint.

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Aug 13 2007

Es ist nun Herbst geworden

Es ist nun Herbst geworden,
der Sommer tagt dahin,
ein Wind weht aus dem Norden
die grauen Nebel ziehn.

Wenn dunkle Schatten decken
das nebelgraue Land
und woll’n das Herz erschrecken,
dann sieh des Meisters Hand!

ER kommt in Herbstestagen
und naht sich still und sacht,
um nach der Frucht zu fragen,
die IHM sein Kind gebracht.

Wohl freut ER sich im Lenze,
wenn alles singt und klingt,
nimmt huldvoll an die Kränze,
die IHM der Sommer bringt.

Doch Blütenschmuck und Lieder,
das ist nicht, was ER sucht,
drum kommt im Herbst ER wieder
und fragt nach unsrer Frucht.

Die Frucht, die in der Stille
erglüht in Leidesglut:
Ein gottergebner Wille
mit still gelassnem Mut, -

ein Herz, das hier auf Erden
nur eines noch begehrt:
IHM ähnlicher zu werden
und in sein Bild verklärt!

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